Horrorfilme: Warum gruseln wir uns so gerne?

Horrorfilme: Warum gruseln wir uns so gerne?

33 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Auf TikTok erzählen Menschen, dass sie ihre Angststörung mit
Horrorfilmen überwunden haben – klingt verrückt, oder? Aber warum
schauen sich Menschen überhaupt freiwillig Dinge an, die ihnen
Angst machen? Und warum lieben die einen Horrorfilme, während
andere sie hassen? Lisa-Sophie Scheurell hat den angeblich
gruseligsten Horrorfilm der Welt geschaut und es kaum ausgehalten.
Film- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Markus Stiglegger
erklärt, warum Horrorfilme auch eine „Pornografie der Angst“ sind
und Filmfan Christopher erzählt, wie er es geschafft hat, vom
totalen Schisser zum Horrorfilm-Liebhaber zu werden.Hier erfahrt
ihr mehr über die Forschung von Prof. Dr. Markus Stiglegger, der
unter anderem das Buch Terrorkino über Angst, Lust und Körperhorror
im Film geschrieben hat. Das Science of Scare Project, das
untersucht, welcher Horrorfilm wirklich am gruseligsten ist, findet
ihr hier. Mehr Infos zum Recreational Fear Lab der Universität
Aarhus, das zu Freizeitangst forscht, gibt es auf ihrer Website.
Christopher findet ihr hier auf Instagram. Wenn ihr euch für
psychische Gesundheit interessiert, hört doch auch mal in unsere
Wissen-Weekly-Folge über Panikattacken rein. Und falls ihr mehr
über Angststörungen allgemein erfahren wollt, könnte unsere Folge
“Brauchen wir alle Therapie?” spannend für euch sein.Wenn ihr uns
Lob oder Feedback schicken wollt, könnt ihr das per Mail tun, und
zwar an: hallo@wissenweekly.de. Wir freuen uns auf Post von euch.
(00:00 -02:29) Intro(02:29 - 08:39) Teil 1: Was passiert in unserem
Körper, wenn wir uns gruseln?(08:39 - 18:47) Teil 2: Warum mögen
manche Menschen Horrorfilme und manche nicht? (18:47 - 26:22) Teil
3: Machen uns Horrorfilme mutiger?(26:22 - 28:33) Fazit(28:33 -
29:43) Community Q&A Learn more about your ad choices. Visit
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Kommentare (1)

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EAU
EAU vor 4 Monaten
Den härtesten Eindruck hinterlassen hat bei mir der japanische Film "Pulse / Kairo (2001)". Ich persönlich versuche normalerweise, einen Bogen um Horrorfilme zu machen, da meine Stimmung auch ohne Horrorfilme schon schlecht genug ist. Filme mit besonderen Ideen verdienen jedoch IMHO eine besondere Beachtung: -- Wenn man im Traum getötet wird, stirbt man auch in der Wachwelt (Freddy Krüger). -- Wenn man dem Tod von der Schippe springt, wird der Tod versuchen, diesen Fehler zu korrigieren, wobei er evtl. ein Zeichen gibt, bevor er das nächste Unglück initiiert (Final Destination). Die Orchestrierung der ineinandergreifenden Zufälle ist dabei ein Kunstwerk. -- Die Alien-Filme mit Ripley haben vermutlich eine Sonderstellung wegen der Ripley-Figur, die von Sigourney Weaver zum Leben erweckt wird. -- Der zum permanenten Kopfschütteln zwingende Zustand unserer Gesellschaft wird in "They Live / Sie leben (1988)" unterhaltsam portraitiert. -- Die Musik verleiht den Filmen "Little Shop of Horrors / Der kleine Horrorladen (1986)" und "Reefer Madness: The Movie Musical / Kifferwahn (2005)" eine Parodie-Note. -- Bei "The Rocky Horror Picture Show (1975)" mag ich eigentlich nur die Musik, und nicht den Film. Nicht in der obigen Liste habe ich "Feeling Good"-Filme wie z. B. "The Fearless Vampire Killers / Tanz der Vampire (1967)" oder "Dead Snow (2009)" oder "Tower of Terror (1997)".
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