Horrorfilme: Warum gruseln wir uns so gerne?
Wissen Weekly
vor 10 Monaten
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Kommentare (1)
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Den härtesten Eindruck hinterlassen hat bei mir der japanische Film "Pulse / Kairo (2001)". Ich persönlich versuche normalerweise, einen Bogen um Horrorfilme zu machen, da meine Stimmung auch ohne Horrorfilme schon schlecht genug ist. Filme mit besonderen Ideen verdienen jedoch IMHO eine besondere Beachtung: -- Wenn man im Traum getötet wird, stirbt man auch in der Wachwelt (Freddy Krüger). -- Wenn man dem Tod von der Schippe springt, wird der Tod versuchen, diesen Fehler zu korrigieren, wobei er evtl. ein Zeichen gibt, bevor er das nächste Unglück initiiert (Final Destination). Die Orchestrierung der ineinandergreifenden Zufälle ist dabei ein Kunstwerk. -- Die Alien-Filme mit Ripley haben vermutlich eine Sonderstellung wegen der Ripley-Figur, die von Sigourney Weaver zum Leben erweckt wird. -- Der zum permanenten Kopfschütteln zwingende Zustand unserer Gesellschaft wird in "They Live / Sie leben (1988)" unterhaltsam portraitiert. -- Die Musik verleiht den Filmen "Little Shop of Horrors / Der kleine Horrorladen (1986)" und "Reefer Madness: The Movie Musical / Kifferwahn (2005)" eine Parodie-Note. -- Bei "The Rocky Horror Picture Show (1975)" mag ich eigentlich nur die Musik, und nicht den Film. Nicht in der obigen Liste habe ich "Feeling Good"-Filme wie z. B. "The Fearless Vampire Killers / Tanz der Vampire (1967)" oder "Dead Snow (2009)" oder "Tower of Terror (1997)".