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Beschreibung
vor 2 Tagen
»Die Arbeitsbelastung in meinem Beruf ist sehr hoch, ich schaffe es
nur, weil er mir so viel Freude macht«, sagt Victoria Lieftüchter
im Podcast »Frisch an die Arbeit«. Als Kinderärztin arbeitet sie
nicht nur auf der Intensivstation des LMU-Klinikums in München,
sondern ist auch regelmäßig als Kindernotärztin mit einem Team der
Rettungsstelle im Einsatz. Lieftüchter, 40, muss häufig am
Wochenende oder nachts arbeiten. Obendrauf kommen mindestens 24
Arbeitsstunden im Monat für den Kindernotdienst. »Ich liebe diesen
Job. Denn ich kann Kindern helfen, die für mich das Wertvollste
sind, was wir haben«, sagt Lieftüchter. Oft wird sie als
Kindernotärztin zu schweren Unfällen gerufen. Manchmal
reagieren die Eltern aber auch über und wählen grundlos den Notruf.
»Genervt bin ich trotzdem nie, denn die Eltern haben uns ja nicht
aus Spaß angerufen, sondern weil sie sich Sorgen gemacht haben«,
sagt Lieftüchter. Dennoch glaubt sie, dass sich viele Eltern von
Chatbots oder Google verunsichern lassen und zu Hause falsche
Diagnosen stellen. Lieftüchter ist Mutter einer achtjährigen
Tochter und arbeitet Vollzeit. »Natürlich habe ich oft
zurückgesteckt. Ich musste Geburtstage von Freunden absagen oder
konnte selten das ganze Wochenende mit meinem Kind verbringen«,
sagt Lieftüchter. Ihr oberstes Ziel motiviert sie: Kinder an
allen Kliniken sollen von Spezialisten behandelt werden können,
auch über den Notruf. Dafür setzt sie sich auch als
Vorstandsmitglied in der Fachgesellschaft für Neonatologie und
pädiatrische Intensivmedizin ein. In vielen Bundesländern ist das
bislang nicht so. Im Podcast erzählt Lieftüchter, wie ein Einsatz
als Kindernotärztin abläuft, womit sie ihre Resilienz stärkt und
mit welchen Argumenten sie junge Kollegen für den Job
begeistert. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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nur, weil er mir so viel Freude macht«, sagt Victoria Lieftüchter
im Podcast »Frisch an die Arbeit«. Als Kinderärztin arbeitet sie
nicht nur auf der Intensivstation des LMU-Klinikums in München,
sondern ist auch regelmäßig als Kindernotärztin mit einem Team der
Rettungsstelle im Einsatz. Lieftüchter, 40, muss häufig am
Wochenende oder nachts arbeiten. Obendrauf kommen mindestens 24
Arbeitsstunden im Monat für den Kindernotdienst. »Ich liebe diesen
Job. Denn ich kann Kindern helfen, die für mich das Wertvollste
sind, was wir haben«, sagt Lieftüchter. Oft wird sie als
Kindernotärztin zu schweren Unfällen gerufen. Manchmal
reagieren die Eltern aber auch über und wählen grundlos den Notruf.
»Genervt bin ich trotzdem nie, denn die Eltern haben uns ja nicht
aus Spaß angerufen, sondern weil sie sich Sorgen gemacht haben«,
sagt Lieftüchter. Dennoch glaubt sie, dass sich viele Eltern von
Chatbots oder Google verunsichern lassen und zu Hause falsche
Diagnosen stellen. Lieftüchter ist Mutter einer achtjährigen
Tochter und arbeitet Vollzeit. »Natürlich habe ich oft
zurückgesteckt. Ich musste Geburtstage von Freunden absagen oder
konnte selten das ganze Wochenende mit meinem Kind verbringen«,
sagt Lieftüchter. Ihr oberstes Ziel motiviert sie: Kinder an
allen Kliniken sollen von Spezialisten behandelt werden können,
auch über den Notruf. Dafür setzt sie sich auch als
Vorstandsmitglied in der Fachgesellschaft für Neonatologie und
pädiatrische Intensivmedizin ein. In vielen Bundesländern ist das
bislang nicht so. Im Podcast erzählt Lieftüchter, wie ein Einsatz
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