Welche veganen Gerichte machten dich berühmt, Julius Fiedler?
Über 4,5 Millionen Menschen schauen Julius Fiedler zu, wie er
veganes Essen aus aller Welt erkundet. Im Podcast erzählt er, was
er bei Jamie Oliver gelernt hat und was schwäbischer Kartoffelsalat
mit indischem Essen gemein hat.
46 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
"Veganes Essen gibt es schon seit Tausenden von Jahren, es wurde
nur nie so genannt", sagt der Kochbuchautor Julius Fiedler im
Podcast "Frisch an die Arbeit". "Fleisch, Fisch und Milch waren
schließlich schon immer teuer." Fiedler, 31, wuchs in der Nähe von
Düsseldorf auf und studierte Film in London. Für seine
Abschlussarbeit filmte er eine Dokumentation über Cheddar in einer
englischen Käserei und begegnete dort zufällig dem Filmteam von
Jamie Oliver. Eine Begegnung, die seine Karriere verändern sollte,
denn kurze Zeit später begann er als Produktionsassistent bei Jamie
Olivers Produktionsfirma. Selbst bekannt wurde Fiedler dann unter
dem Alias @herrmann während der Coronapandemie mit
Sauerteig-Backkursen und Rezeptvideos. Seitdem verfolgen 2,5
Millionen Menschen auf Instagram und nochmals jeweils eine Million
auf TikTok und YouTube, wie er vegane Gerichte aus aller Welt
ausprobiert. "Ich wollte mich vegan ernähren, ohne auf hoch
verarbeitete Produkte zurückzugreifen oder mich ausschließlich von
Soja zu ernähren", erzählt Fiedler. Dabei stieß er zunächst auf ein
altes Rezept aus Myanmar, für eine Art Tofu aus Kichererbsen.
"Dabei fiel mir auf: Dort sagt keiner, dass das vegan ist. Das ist
einfach traditionelles Essen!" Auch in anderen Ländern sammelte
Fiedler solche überlieferten tierfreien Gerichte. "Wenn man sich in
Italien die Cucina povera anguckt, dann findet man unglaublich
vieles", erzählt er. Gerichte wie Ribollita, ein Eintopf aus altem
Brot, Bohnen und vorgekochtem Gemüse, seien günstig und vegan
zugleich. "Das war ein absolutes Armutsgericht und trotzdem super
nahrhaft." Mittlerweile reist Fiedler in die Regionen, aus denen
die Rezepte stammen, und stellt auch die Menschen vor, die ihm
erklären, wie diese gekocht werden. "Mir war wichtig, Essen als
Kulturgut zu begreifen", sagt Fiedler. "Ich möchte verstehen, warum
diese Gerichte sind, wie sie sind, und warum die konkreten Zutaten
wichtig sind." Im Podcast erzählt Fiedler außerdem, warum er sich
gerade besonders für georgisches Essen begeistert, dass Gerichte in
heißen Ländern oft und notgedrungen tierfrei sind und was man vom
schwäbischen Kartoffelsalat über traditionell veganes Essen aus
Deutschland lernen kann. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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nur nie so genannt", sagt der Kochbuchautor Julius Fiedler im
Podcast "Frisch an die Arbeit". "Fleisch, Fisch und Milch waren
schließlich schon immer teuer." Fiedler, 31, wuchs in der Nähe von
Düsseldorf auf und studierte Film in London. Für seine
Abschlussarbeit filmte er eine Dokumentation über Cheddar in einer
englischen Käserei und begegnete dort zufällig dem Filmteam von
Jamie Oliver. Eine Begegnung, die seine Karriere verändern sollte,
denn kurze Zeit später begann er als Produktionsassistent bei Jamie
Olivers Produktionsfirma. Selbst bekannt wurde Fiedler dann unter
dem Alias @herrmann während der Coronapandemie mit
Sauerteig-Backkursen und Rezeptvideos. Seitdem verfolgen 2,5
Millionen Menschen auf Instagram und nochmals jeweils eine Million
auf TikTok und YouTube, wie er vegane Gerichte aus aller Welt
ausprobiert. "Ich wollte mich vegan ernähren, ohne auf hoch
verarbeitete Produkte zurückzugreifen oder mich ausschließlich von
Soja zu ernähren", erzählt Fiedler. Dabei stieß er zunächst auf ein
altes Rezept aus Myanmar, für eine Art Tofu aus Kichererbsen.
"Dabei fiel mir auf: Dort sagt keiner, dass das vegan ist. Das ist
einfach traditionelles Essen!" Auch in anderen Ländern sammelte
Fiedler solche überlieferten tierfreien Gerichte. "Wenn man sich in
Italien die Cucina povera anguckt, dann findet man unglaublich
vieles", erzählt er. Gerichte wie Ribollita, ein Eintopf aus altem
Brot, Bohnen und vorgekochtem Gemüse, seien günstig und vegan
zugleich. "Das war ein absolutes Armutsgericht und trotzdem super
nahrhaft." Mittlerweile reist Fiedler in die Regionen, aus denen
die Rezepte stammen, und stellt auch die Menschen vor, die ihm
erklären, wie diese gekocht werden. "Mir war wichtig, Essen als
Kulturgut zu begreifen", sagt Fiedler. "Ich möchte verstehen, warum
diese Gerichte sind, wie sie sind, und warum die konkreten Zutaten
wichtig sind." Im Podcast erzählt Fiedler außerdem, warum er sich
gerade besonders für georgisches Essen begeistert, dass Gerichte in
heißen Ländern oft und notgedrungen tierfrei sind und was man vom
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