Folge #123: „So konnte es nicht weitergehen": Nick Bril in knallharten Talk
24‘000 € Miete, 13‘000 € Energiekosten: Das alte „The Jane“ war
eine Geldvernichtungsmaschine – und dennoch rentabel. Warum es Nick
Bril wirklich schließen wollte – und wie er mit seinem neuen
Restaurant an die Spitze will.
34 Minuten
Beschreibung
vor 2 Wochen
Wer gerne auf Durchzug stellt, wenn Sterneköche über Nachhaltigkeit
quasseln, sollte jetzt eine Ausnahme machen: Denn dieser allzu oft
zu Greenwashing-Zwecken bemühte Begriff bekommt im Podcast mit Nick
Bril seine Bedeutung zurück – und das gleich in mehrfacher
Hinsicht. Nachhaltigkeit ist so etwas wie das Leitmotiv der
vergangenen zwei Jahre im Leben des Nick Bril – und das
Schlüsselwort, um zu verstehen, warum der heute 41-Jährige sein
altes „The Jane“ schließen wollte. Ja, wollte – nicht musste. „Die
Schließung war keine wirtschaftliche Entscheidung“, so Bril, der
auch die medial kolportierte Mietsumme von 24.000 Euro im Monat
bestätigt. „Dass meine monatliche Energierechnung allein für das
Hauptrestaurant außerdem 13.000 Euro ausmachte, hat sich irgendwann
einfach nicht mehr richtig angefühlt.“ Was sich hingegen richtig
anfühlte, war das, was seit Oktober 2025 das neue The Jane im
Antwerpener Hafenbezirk Eilandjevon ist: 28 Couverts statt 170.
Zeit und Ressourcen, um sich wieder richtig ins Kochen zu
vertiefen. Die Arbeit mit kleineren, aber feineren Produzenten.
„Ich wollte alles kleiner machen, um weiterzukommen, um mich dahin
zu entwickeln, wo ich hinwill.“ Das heißt: an die Spitze. Ja,
während viele seiner Kollegen sich nicht trauen, es auszusprechen,
sagt Nick Bril es geradeheraus: Er will mit seinem Restaurant drei
Sterne holen. „Weil ich weiß, dass es möglich ist mit dem, was wir
vorhaben.“ Es ist ein Gespräch, in dem Bril auch zu anderen Themen
ungewohnt offen spricht: darüber, warum er in einer schwierigen
Phase seines Lebens den Kochberuf neu entdecken musste, warum
Gastronomie Lebensstil und nicht nur Beruf sein kann, was der
Nachhaltigkeitsgedanke mit seiner Familie zu tun hat – und wie ein
DJ-Set mitten in einer Gastro-Küche funktioniert.
quasseln, sollte jetzt eine Ausnahme machen: Denn dieser allzu oft
zu Greenwashing-Zwecken bemühte Begriff bekommt im Podcast mit Nick
Bril seine Bedeutung zurück – und das gleich in mehrfacher
Hinsicht. Nachhaltigkeit ist so etwas wie das Leitmotiv der
vergangenen zwei Jahre im Leben des Nick Bril – und das
Schlüsselwort, um zu verstehen, warum der heute 41-Jährige sein
altes „The Jane“ schließen wollte. Ja, wollte – nicht musste. „Die
Schließung war keine wirtschaftliche Entscheidung“, so Bril, der
auch die medial kolportierte Mietsumme von 24.000 Euro im Monat
bestätigt. „Dass meine monatliche Energierechnung allein für das
Hauptrestaurant außerdem 13.000 Euro ausmachte, hat sich irgendwann
einfach nicht mehr richtig angefühlt.“ Was sich hingegen richtig
anfühlte, war das, was seit Oktober 2025 das neue The Jane im
Antwerpener Hafenbezirk Eilandjevon ist: 28 Couverts statt 170.
Zeit und Ressourcen, um sich wieder richtig ins Kochen zu
vertiefen. Die Arbeit mit kleineren, aber feineren Produzenten.
„Ich wollte alles kleiner machen, um weiterzukommen, um mich dahin
zu entwickeln, wo ich hinwill.“ Das heißt: an die Spitze. Ja,
während viele seiner Kollegen sich nicht trauen, es auszusprechen,
sagt Nick Bril es geradeheraus: Er will mit seinem Restaurant drei
Sterne holen. „Weil ich weiß, dass es möglich ist mit dem, was wir
vorhaben.“ Es ist ein Gespräch, in dem Bril auch zu anderen Themen
ungewohnt offen spricht: darüber, warum er in einer schwierigen
Phase seines Lebens den Kochberuf neu entdecken musste, warum
Gastronomie Lebensstil und nicht nur Beruf sein kann, was der
Nachhaltigkeitsgedanke mit seiner Familie zu tun hat – und wie ein
DJ-Set mitten in einer Gastro-Küche funktioniert.
Weitere Episoden
51 Minuten
vor 4 Wochen
In Podcasts werben
Abonnenten
R_M: Bisch
Kommentare (0)