Folge #127: „Können uns vor Bewerbungen kaum retten“: Julia Komp über das Revival des Koch-Berufs
vor 3 Tagen
Die einst jüngste Sterneköchin des Landes über die Tücken im Umgang
mit der Generation Z in der Küche, ihre Weigerung, Schnitzel und
Gulasch zu kochen – und warum sie „reich werden“ als Lebenstraum
nicht gelten lässt.
Beschreibung
vor 3 Tagen
Julia Komp hat zehn hochintensive Jahre hinter sich. Erinnern wir
uns: 2016 erhielt sie als Küchenchefin im Schloss Loersfeld einen
Michelin-Stern – und war damit mit nur 26 Jahren Deutschlands
jüngste Sterneköchin. Umso größer war die Verwunderung, als sie
Ende 2018 alles an den Nagel hängte – um sich auf Weltreise zu
begeben. „Wir hatten im Schloss Loersfeld immer wieder mit
exotischen Geschmäckern ferner Länder experimentiert, aber
irgendwann wollte ich einfach wissen, wie das alles wirklich
schmeckt“, erinnert sich Komp in unserer neuesten Podcast-Folge.
Was folgte, war weniger ein Holladriho-Sabbatical, sondern eine
intensive Weiterbildung in unterschiedlichsten Küchen der Welt.
„Vom Imbiss in Vietnam bis zum Sternerestaurant in Japan habe ich
viel gelernt – und viel gearbeitet, 18 Stunden am Tag waren keine
Seltenheit“, erzählt Komp. Das Ergebnis dieser Weltreise: das
Restaurant Sahila und die Mezze-Bar Yulia in Köln, die sie beide
nach einer herausfordernden Zeit während der Corona-Pandemie
eröffnete. Das Konzept im – mittlerweile mit einem Michelin-Stern
ausgezeichneten – Sahila ist eigenwillig, aber am Zahn der Zeit:
Die einzelnen Gänge des Menüs vertiefen sich jeweils in ein Land,
bieten dem Gast damit eine „kulinarische Weltreise“, wie Komp es
nennt, und sorgen damit für etwas, das in der Sternegastronomie
mittlerweile wichtiger denn je ist: ein Erlebnisfaktor mit
persönlichem Storytelling. In unserer neuesten Podcast-Folge verrät
Julia Komp, wie sie den harten Weg zu einer der wichtigsten
Küchenchefinnen Deutschlands gemeistert hat, warum sie nicht immer
versteht, wie die Generation Z tickt – und warum ihre Mitarbeiter
in der Restaurantküche auch mal Geburtstagskuchen backen dürfen.
uns: 2016 erhielt sie als Küchenchefin im Schloss Loersfeld einen
Michelin-Stern – und war damit mit nur 26 Jahren Deutschlands
jüngste Sterneköchin. Umso größer war die Verwunderung, als sie
Ende 2018 alles an den Nagel hängte – um sich auf Weltreise zu
begeben. „Wir hatten im Schloss Loersfeld immer wieder mit
exotischen Geschmäckern ferner Länder experimentiert, aber
irgendwann wollte ich einfach wissen, wie das alles wirklich
schmeckt“, erinnert sich Komp in unserer neuesten Podcast-Folge.
Was folgte, war weniger ein Holladriho-Sabbatical, sondern eine
intensive Weiterbildung in unterschiedlichsten Küchen der Welt.
„Vom Imbiss in Vietnam bis zum Sternerestaurant in Japan habe ich
viel gelernt – und viel gearbeitet, 18 Stunden am Tag waren keine
Seltenheit“, erzählt Komp. Das Ergebnis dieser Weltreise: das
Restaurant Sahila und die Mezze-Bar Yulia in Köln, die sie beide
nach einer herausfordernden Zeit während der Corona-Pandemie
eröffnete. Das Konzept im – mittlerweile mit einem Michelin-Stern
ausgezeichneten – Sahila ist eigenwillig, aber am Zahn der Zeit:
Die einzelnen Gänge des Menüs vertiefen sich jeweils in ein Land,
bieten dem Gast damit eine „kulinarische Weltreise“, wie Komp es
nennt, und sorgen damit für etwas, das in der Sternegastronomie
mittlerweile wichtiger denn je ist: ein Erlebnisfaktor mit
persönlichem Storytelling. In unserer neuesten Podcast-Folge verrät
Julia Komp, wie sie den harten Weg zu einer der wichtigsten
Küchenchefinnen Deutschlands gemeistert hat, warum sie nicht immer
versteht, wie die Generation Z tickt – und warum ihre Mitarbeiter
in der Restaurantküche auch mal Geburtstagskuchen backen dürfen.
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