Meine Challenge Archiv
78 Episoden
35 Minuten
Klimawandel, Klimakrise, Klimafolgen: Viele Menschen sorgen sich um die Zukunft der Welt. Sie haben Klimaangst. Max will die Angst überwinden und sucht nach Strategien für einen gesunden Umgang mit unseren Klimagefühlen.
Gerade unter Heranwachsenden ist Klimaangst ein weit verbreitetes Phänomen, zeigt eine große internationale Studie aus dem Jahr 2021: 60 Prozent der jungen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren haben Angst vor den Folgen des Klimawandels: https://doi.org/10.1016/S2542-5196(21)00278-3
Erst seit kurzer Zeit sind die Klimagefühle in den Fokus der Psychologie und Psychotherapie gerückt. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat unlängst einen gemeinsamen Standpunkt zum Zusammenhang von Klimakrise und psychischer Gesundheit veröffentlicht: https://api.bptk.de/uploads/B_Pt_K_Standpunkt_Klimakrise_und_psychische_Gesundheit_5fe04373cc.pdf
In ihrem Buch "Klimagefühle - Wie wir an der Umweltkrise wachsen, statt zu verzweifeln" (Knaur Verlag, 2022) teilen die beiden Psychotherapeutinnen Lea Dohm und Mareike Schulze ihre Strategien für einen gesunden Umgang mit den eigenen Klimagefühlen und zeigen, wie man trotz Klimakrise psychisch gesund bleibt: https://www.droemer-knaur.de/buch/lea-dohm-mareike-schulze-klimagefuehle-9783426286159
Um einen gesunden Umgang mit den eigenen Klimagefühlen zu finden, haben die "Psychologists for Future" (P4F) unter anderem die "10 Säulen der Selbstfürsorge" entwickelt: https://www.psy4f.org/wp-content/uploads/2023/08/20-04_Psy4F-10-SC3A4ulen-der-SelbstfC3BCrsorge-Jan2020.pdf
Der Klimawandel polarisiert. Vom drohenden Untergang der Zivilisation ist die Rede, gleichzeitig wird die Krise bagatellisiert. Echte Fortschritte im Klimaschutz dringen hingegen selten durch. Doch es gibt sie: https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/klima-kommunikation-fortschritt-im-klimaschutz-klimaangst-100.html
Im Herbst 2023 ist der "Global Stocktake" erschienen. Die Bestandsaufnahme der Vereinten Nationen zum Klimaschutz zeigt, wo wir auf dem Weg zur Klimaneutralität stehen: https://unfccc.int/documents/631600
Der US-amerikanische Klimatologe Michael E. Mann zeigt, dass der sogenannte "Climate Doomism" den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel leugnet: https://aps.org/publications/apsnews/202310/backpage.cfm
In seinem Buch "Endzeit - Die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft" (Ch. Links Verlag, 2023) untersucht Christian Jakob die Ursachen und Folgen dieser Ängste auf unsere Gesellschaft, seziert die Mechanismen dahinter und zeigt, warum trotz allem Grund zur Zuversicht besteht: https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/endzeit/978-3-96289-206-7
Die "Letzte Generation" ist eine der umstrittensten Protest-Bewegungen, die es derzeit in Deutschland gibt. Wer die Menschen unter den Warnwesten wirklich sind, erzählt der Storytelling-Podcast "HITZE - Letzte Generation Close-Up" von TRZ Media und rbb: https://www.ardaudiothek.de/sendung/hitze-letzte-generation-close-up/94732324/
Gerade unter Heranwachsenden ist Klimaangst ein weit verbreitetes Phänomen, zeigt eine große internationale Studie aus dem Jahr 2021: 60 Prozent der jungen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren haben Angst vor den Folgen des Klimawandels: https://doi.org/10.1016/S2542-5196(21)00278-3
Erst seit kurzer Zeit sind die Klimagefühle in den Fokus der Psychologie und Psychotherapie gerückt. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat unlängst einen gemeinsamen Standpunkt zum Zusammenhang von Klimakrise und psychischer Gesundheit veröffentlicht: https://api.bptk.de/uploads/B_Pt_K_Standpunkt_Klimakrise_und_psychische_Gesundheit_5fe04373cc.pdf
In ihrem Buch "Klimagefühle - Wie wir an der Umweltkrise wachsen, statt zu verzweifeln" (Knaur Verlag, 2022) teilen die beiden Psychotherapeutinnen Lea Dohm und Mareike Schulze ihre Strategien für einen gesunden Umgang mit den eigenen Klimagefühlen und zeigen, wie man trotz Klimakrise psychisch gesund bleibt: https://www.droemer-knaur.de/buch/lea-dohm-mareike-schulze-klimagefuehle-9783426286159
Um einen gesunden Umgang mit den eigenen Klimagefühlen zu finden, haben die "Psychologists for Future" (P4F) unter anderem die "10 Säulen der Selbstfürsorge" entwickelt: https://www.psy4f.org/wp-content/uploads/2023/08/20-04_Psy4F-10-SC3A4ulen-der-SelbstfC3BCrsorge-Jan2020.pdf
Der Klimawandel polarisiert. Vom drohenden Untergang der Zivilisation ist die Rede, gleichzeitig wird die Krise bagatellisiert. Echte Fortschritte im Klimaschutz dringen hingegen selten durch. Doch es gibt sie: https://www.mdr.de/wissen/podcast/challenge/klima-kommunikation-fortschritt-im-klimaschutz-klimaangst-100.html
Im Herbst 2023 ist der "Global Stocktake" erschienen. Die Bestandsaufnahme der Vereinten Nationen zum Klimaschutz zeigt, wo wir auf dem Weg zur Klimaneutralität stehen: https://unfccc.int/documents/631600
Der US-amerikanische Klimatologe Michael E. Mann zeigt, dass der sogenannte "Climate Doomism" den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel leugnet: https://aps.org/publications/apsnews/202310/backpage.cfm
In seinem Buch "Endzeit - Die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft" (Ch. Links Verlag, 2023) untersucht Christian Jakob die Ursachen und Folgen dieser Ängste auf unsere Gesellschaft, seziert die Mechanismen dahinter und zeigt, warum trotz allem Grund zur Zuversicht besteht: https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/endzeit/978-3-96289-206-7
Die "Letzte Generation" ist eine der umstrittensten Protest-Bewegungen, die es derzeit in Deutschland gibt. Wer die Menschen unter den Warnwesten wirklich sind, erzählt der Storytelling-Podcast "HITZE - Letzte Generation Close-Up" von TRZ Media und rbb: https://www.ardaudiothek.de/sendung/hitze-letzte-generation-close-up/94732324/
30 Minuten
Ohne Funkwellen läuft in unserer Gesellschaft praktisch nichts, sie sind die Grundlage unserer digitalen Welt. Trotzdem hat der Amateurfunk einen angestaubten Ruf. Zu Recht? Daniela begibt sich in die Welt der Funker.
Wer funken will, braucht neben der entsprechenden Technik auch eine Lizenz zum Funken. Dafür müssen alle Amateurfunker*innen eine Prüfung ablegen, um ein eigenes Rufzeichen und die Funk-Erlaubnis zu erhalten: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/start.html
Der Amateurfunk hat in Deutschland eine lange Tradition. Allerdings sinkt die Zahl der Funker: Im Jahr 2000 waren noch fast 90.000 Rufzeichen vergeben, 2020 nur noch 70.000. Um wieder mehr Menschen an die Funkgeräte zu bringen, hat die Bundesregierung die Prüfung für die Funk-Lizenz vereinfacht: https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/065-kluckert-amateurfunkverordnung.html
Die technischen Grundlagen des Amateurfunks gelten als die Ursprünge der heutigen Hochfrequenztechnik: Wir alle haben heutzutage mit unseren Smartphones "Funkgeräte" in der Hosentasche. Der Amateurfunk hingegen ist zusehends ein Hobby für Bastlerinnen und Tüftler geworden. Doch wenn im Katastrophenfall der Strom ausfällt, können Mobilfunknetze sowie auch die gesamte Notfallkommunikation der Rettungsdienste und des Digitalen Behördenfunks (BOS) ausfallen. Amateurfunkerinnen und ‑funker können den Behörden für solche Fälle ihre Unterstützung anbieten. Davon erzählt das WDR-Feature "Im Notfall Amateurfunk?": https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-neugier-genuegt-das-feature/im-notfall-amateurfunk/wdr-5/12280691/
Wer funken will, braucht neben der entsprechenden Technik auch eine Lizenz zum Funken. Dafür müssen alle Amateurfunker*innen eine Prüfung ablegen, um ein eigenes Rufzeichen und die Funk-Erlaubnis zu erhalten: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/start.html
Der Amateurfunk hat in Deutschland eine lange Tradition. Allerdings sinkt die Zahl der Funker: Im Jahr 2000 waren noch fast 90.000 Rufzeichen vergeben, 2020 nur noch 70.000. Um wieder mehr Menschen an die Funkgeräte zu bringen, hat die Bundesregierung die Prüfung für die Funk-Lizenz vereinfacht: https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/065-kluckert-amateurfunkverordnung.html
Die technischen Grundlagen des Amateurfunks gelten als die Ursprünge der heutigen Hochfrequenztechnik: Wir alle haben heutzutage mit unseren Smartphones "Funkgeräte" in der Hosentasche. Der Amateurfunk hingegen ist zusehends ein Hobby für Bastlerinnen und Tüftler geworden. Doch wenn im Katastrophenfall der Strom ausfällt, können Mobilfunknetze sowie auch die gesamte Notfallkommunikation der Rettungsdienste und des Digitalen Behördenfunks (BOS) ausfallen. Amateurfunkerinnen und ‑funker können den Behörden für solche Fälle ihre Unterstützung anbieten. Davon erzählt das WDR-Feature "Im Notfall Amateurfunk?": https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-neugier-genuegt-das-feature/im-notfall-amateurfunk/wdr-5/12280691/
34 Minuten
Die Hälfte der Deutschen trägt eine Brille und mehr als ein Viertel ist kurzsichtig. Auch Daniela hat zunehmend Probleme mit ihren Augen. Kann sie ihre Sehkraft mit Augenübungen wieder stärken und eine Brille vermeiden?
Wer schlau ist, trägt eine Brille? Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass weniger die Intelligenz, sondern vielmehr das Bildungsniveau für die Entstehung von Kurzsichtigkeit ausschlaggebend ist. Denn mit einem höheren Bildungsniveau geht in der Regel ein höherer Anteil an sogenannter Naharbeit einher - mehr Zeit fürs Lesen und Schreiben, mehr Arbeit am Computer bedeuten eine einseitige Belastung der Augen auf das Nahfeld. Das wiederum begünstigt die Entwicklung von Kurzsichtigkeit und das Tragen einer Brille: https://doi.org/10.1167/iovs.16-19507
Eine Studie aus China hat gezeigt, dass die Corona-Lockdowns bei vielen Kindern und Jugendlichen die Kurzsichtigkeit enorm verstärkt haben - mehr Zeit an Bildschirmen und viel weniger Zeit draußen im Tageslicht sind die ausschlaggebenden Gründe: https://doi.org/10.1001/jamaophthalmol.2020.6239
Egal wie hell wir Innenräume beleuchten, sie sind in der Regel deutlich dunkler als das Tageslicht. An sonnigen Sommertagen herrschen draußen bis zu 100.000 Lux, Innenräume dagegen kommen im Schnitt auf lediglich 500 Lux. Studien belegen den positiven Effekt von Tageslicht für unsere Augen: https://doi.org/10.1167/iovs.09-3419
Unsere Sehkraft können wir schützen, indem wir unseren Augen regelmäßig Pausen von Bildschirmen gönnen, Übungen für die Augen-Beweglichkeit und ausreichend Zeit im Freien gönnen. Dafür setzt sich auch der Verein für Gesundes Sehen ein: https://www.verein-gesundes-sehen.de/
In einigen Fällen helfen aber nur Operationen, um die Sehfähigkeit zu erhalten. Der Podcast "Brille, Laser und Op - Warum wir schlechter sehen und was dagegen hilft" von SWR2 Wissen beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten, um dem Verlust der Sehkraft vorzubeugen: https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-wissen/brille-laser-und-op-warum-wir-schlechter-sehen-und-was-dagegen-hilft/swr2/94710826/
Wer schlau ist, trägt eine Brille? Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass weniger die Intelligenz, sondern vielmehr das Bildungsniveau für die Entstehung von Kurzsichtigkeit ausschlaggebend ist. Denn mit einem höheren Bildungsniveau geht in der Regel ein höherer Anteil an sogenannter Naharbeit einher - mehr Zeit fürs Lesen und Schreiben, mehr Arbeit am Computer bedeuten eine einseitige Belastung der Augen auf das Nahfeld. Das wiederum begünstigt die Entwicklung von Kurzsichtigkeit und das Tragen einer Brille: https://doi.org/10.1167/iovs.16-19507
Eine Studie aus China hat gezeigt, dass die Corona-Lockdowns bei vielen Kindern und Jugendlichen die Kurzsichtigkeit enorm verstärkt haben - mehr Zeit an Bildschirmen und viel weniger Zeit draußen im Tageslicht sind die ausschlaggebenden Gründe: https://doi.org/10.1001/jamaophthalmol.2020.6239
Egal wie hell wir Innenräume beleuchten, sie sind in der Regel deutlich dunkler als das Tageslicht. An sonnigen Sommertagen herrschen draußen bis zu 100.000 Lux, Innenräume dagegen kommen im Schnitt auf lediglich 500 Lux. Studien belegen den positiven Effekt von Tageslicht für unsere Augen: https://doi.org/10.1167/iovs.09-3419
Unsere Sehkraft können wir schützen, indem wir unseren Augen regelmäßig Pausen von Bildschirmen gönnen, Übungen für die Augen-Beweglichkeit und ausreichend Zeit im Freien gönnen. Dafür setzt sich auch der Verein für Gesundes Sehen ein: https://www.verein-gesundes-sehen.de/
In einigen Fällen helfen aber nur Operationen, um die Sehfähigkeit zu erhalten. Der Podcast "Brille, Laser und Op - Warum wir schlechter sehen und was dagegen hilft" von SWR2 Wissen beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten, um dem Verlust der Sehkraft vorzubeugen: https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-wissen/brille-laser-und-op-warum-wir-schlechter-sehen-und-was-dagegen-hilft/swr2/94710826/
38 Minuten
Waldbaden und Naturspaziergänge liegen im Trend. Doch was ist dran an der Heilkraft des Waldes? Welche Effekte auf ihre Gesundheit kann Daniela im Selbstversuch tatsächlich wahrnehmen und was ist nur esoterischer Humbug?: https://www.mdr.de/wissen/wald/wald-natur-waldbaden-heilung-oder-humbug-100.html
Für den Einstieg ins Waldbaden und die verschiedenen Übungen empfiehlt sich ein gemeinschaftlicher, angeleiteter Kurs mit einem zertifizierten Naturcoach oder Waldtherapeuten. Daniela war für ihren Selbstversuch gemeinsam mit der Leipziger Naturpädagogin Anja Hümmer unterwegs: https://naturnah.co/
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Aufenthalt in der Natur mit der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens einhergeht. Dieser systematische Überblick bewertet die bisherigen Ergebnisse zu physischen und psychischen Vorteilen der Waldtherapie: https://doi.org/10.1186/s12199-017-0677-9
Hier findest du einen Überblick zu aktuellen Studien und Forschungsvorhaben der Abteilung für Naturheilkunde des Immanuel Krankenhauses Berlin zum Thema Waldbaden und Waldtherapie: https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/
Was braucht es fürs Waldbaden? Klar, einen Wald! Doch unsere Wälder müssen mittlerweile zahlreichen Bedrohungen trotzen: Trockenheit, Brände, Monokulturen und Schädlinge. Wie es dem Ökosystem Wald aktuell geht und auf welche Weise sich Menschen für den Erhalt der grünen Oasen einsetzen, erfahrt ihr hier: https://www.mdr.de/wissen/wald/index.html
Und wie der Wald der Zukunft aussehen müsste und könnte, erklärt MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten": https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/wald-der-zukunft-100.html
Für den Einstieg ins Waldbaden und die verschiedenen Übungen empfiehlt sich ein gemeinschaftlicher, angeleiteter Kurs mit einem zertifizierten Naturcoach oder Waldtherapeuten. Daniela war für ihren Selbstversuch gemeinsam mit der Leipziger Naturpädagogin Anja Hümmer unterwegs: https://naturnah.co/
Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Aufenthalt in der Natur mit der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens einhergeht. Dieser systematische Überblick bewertet die bisherigen Ergebnisse zu physischen und psychischen Vorteilen der Waldtherapie: https://doi.org/10.1186/s12199-017-0677-9
Hier findest du einen Überblick zu aktuellen Studien und Forschungsvorhaben der Abteilung für Naturheilkunde des Immanuel Krankenhauses Berlin zum Thema Waldbaden und Waldtherapie: https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/
Was braucht es fürs Waldbaden? Klar, einen Wald! Doch unsere Wälder müssen mittlerweile zahlreichen Bedrohungen trotzen: Trockenheit, Brände, Monokulturen und Schädlinge. Wie es dem Ökosystem Wald aktuell geht und auf welche Weise sich Menschen für den Erhalt der grünen Oasen einsetzen, erfahrt ihr hier: https://www.mdr.de/wissen/wald/index.html
Und wie der Wald der Zukunft aussehen müsste und könnte, erklärt MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten": https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/wald-der-zukunft-100.html
35 Minuten
Seit einem Jahr ist Daniela krebsfrei. Aber was kommt eigentlich nach der Krankheit, nach dem Krebs? Ein Zurück zum Leben davor, zu ihrem alten Ich, das gibt es nicht. Daniela auf der Suche nach einer neuen Normalität.
Eine Krebserkrankung hinterlässt körperliche wie seelische Narben. Sie bleiben oft auch dann noch zurück, wenn die Krankheit längst besiegt ist. Wie sieht das Leben nach dem Krebs aus? Und was hilft den Überlebenden?: https://www.spektrum.de/news/wie-krebs-die-psyche-belastet/1692612
Über den langfristigen Verlauf einer krebsbedingten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) liegen kaum Studien vor. Eine der wenigen Studien weltweit beurteilt anhand von klinischen Interviews den Verlauf und die Prädiktoren einer posttraumatischen Belastungsstörung bei erwachsenen Krebspatient*innen: https://doi.org/10.1002/cncr.30980
Eine Krebs-Diagnose ist ein einschneidendes Erlebnis: Bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen treten psychosoziale Belastungen sowie psychopathologische Störungen auf. Dennoch schreiben manche Patient*innen ihrer Krebserkrankung nachträglich einen positiven Wert zu und sehen sie als Grund einer persönlichen Reifung an. Auch Psychoonkologin Bianca Senf hat sich mit dem Konstrukt des "posttraumatischen Wachstums" beschäftigt und geht dabei der Frage nach, ob und wie eine Krebserkrankung letztlich auch "gut" für die Patient*innen sein kann: https://www.researchgate.net/publication/345237890_Kann_die_Krankheit_gut_fur_mich_sein_oder_Pathei_mathos_-_durch_Leiden_lernen
Die blauen Ratgeber der Deutschen Krebshilfe richten sich an Krebs-Betroffene und Angehörige und geben Antworten auf medizinisch drängende Fragen, sie bieten konkrete Hilfen an, um die Erkrankung zu bewältigen und zeigen außerdem Perspektiven auf für ein Leben mit und nach dem Krebs. Hier findet ihr den blauen Ratgeber speziell zum Thema "Brustkrebs": https://www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Ratgeber/Brustkrebs_BlaueRatgeber_DeutscheKrebshilfe.pdf
Die Broschüre "Du bist jung und hast Krebs" richtet sich wiederum gezielt an Heranwachsende und junge Erwachsene zwischen dem 15. und 39. Lebensjahr, die an Krebs erkrankt sind. Denn oftmals stehen junge Erwachsene vor ganz anderen Herausforderungen und Problemen als ältere Betroffene: https://www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Ratgeber/Du-bist-jung-und-hast-Krebs_BlaueRatgeber_DeutscheKrebshilfe.pdf
Über ihre Erfahrungen mit der Krebs-Erkrankung, über ihre Erlebnisse und Empfindungen hat Daniela auch ausführlich mit Host Juliane Neubauer im Podcast "Tabubruch" von MDR AKTUELL gesprochen. Die Folge "Brustkrebs mit 35: 'Passiert nur den Anderen'" findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/tabubruch-von-mdr-aktuell/brustkrebs-mit-35-passiert-nur-den-anderen/mdr-aktuell/12699795/
Eine Krebserkrankung hinterlässt körperliche wie seelische Narben. Sie bleiben oft auch dann noch zurück, wenn die Krankheit längst besiegt ist. Wie sieht das Leben nach dem Krebs aus? Und was hilft den Überlebenden?: https://www.spektrum.de/news/wie-krebs-die-psyche-belastet/1692612
Über den langfristigen Verlauf einer krebsbedingten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) liegen kaum Studien vor. Eine der wenigen Studien weltweit beurteilt anhand von klinischen Interviews den Verlauf und die Prädiktoren einer posttraumatischen Belastungsstörung bei erwachsenen Krebspatient*innen: https://doi.org/10.1002/cncr.30980
Eine Krebs-Diagnose ist ein einschneidendes Erlebnis: Bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen treten psychosoziale Belastungen sowie psychopathologische Störungen auf. Dennoch schreiben manche Patient*innen ihrer Krebserkrankung nachträglich einen positiven Wert zu und sehen sie als Grund einer persönlichen Reifung an. Auch Psychoonkologin Bianca Senf hat sich mit dem Konstrukt des "posttraumatischen Wachstums" beschäftigt und geht dabei der Frage nach, ob und wie eine Krebserkrankung letztlich auch "gut" für die Patient*innen sein kann: https://www.researchgate.net/publication/345237890_Kann_die_Krankheit_gut_fur_mich_sein_oder_Pathei_mathos_-_durch_Leiden_lernen
Die blauen Ratgeber der Deutschen Krebshilfe richten sich an Krebs-Betroffene und Angehörige und geben Antworten auf medizinisch drängende Fragen, sie bieten konkrete Hilfen an, um die Erkrankung zu bewältigen und zeigen außerdem Perspektiven auf für ein Leben mit und nach dem Krebs. Hier findet ihr den blauen Ratgeber speziell zum Thema "Brustkrebs": https://www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Ratgeber/Brustkrebs_BlaueRatgeber_DeutscheKrebshilfe.pdf
Die Broschüre "Du bist jung und hast Krebs" richtet sich wiederum gezielt an Heranwachsende und junge Erwachsene zwischen dem 15. und 39. Lebensjahr, die an Krebs erkrankt sind. Denn oftmals stehen junge Erwachsene vor ganz anderen Herausforderungen und Problemen als ältere Betroffene: https://www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Ratgeber/Du-bist-jung-und-hast-Krebs_BlaueRatgeber_DeutscheKrebshilfe.pdf
Über ihre Erfahrungen mit der Krebs-Erkrankung, über ihre Erlebnisse und Empfindungen hat Daniela auch ausführlich mit Host Juliane Neubauer im Podcast "Tabubruch" von MDR AKTUELL gesprochen. Die Folge "Brustkrebs mit 35: 'Passiert nur den Anderen'" findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/tabubruch-von-mdr-aktuell/brustkrebs-mit-35-passiert-nur-den-anderen/mdr-aktuell/12699795/
31 Minuten
Inkontinenz gilt als versteckte Volkskrankheit. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer. Oft ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur die Ursache. Kann Maike ihre Blasenschwäche mit Beckenbodentraining stoppen?
Inkontinenz tritt bei Frauen insbesondere als Folge der Schwangerschaft und der vaginalen Geburt auf. In ganz alltäglichen Situationen - etwa beim Sport, beim Anheben von Kindern oder Gegenständen, beim Husten und Niesen - kann es zum unfreiwilligen Urinverlust kommen und oftmals ist dafür der Beckenboden verantwortlich: https://cme.mgo-fachverlage.de/uploads/exam/exam_44.pdf
Studien zeigen, dass gezieltes Beckenbodentraining und vor allem eine Therapie mit Pessaren die Beschwerden deutlich verringern kann. Pessare sind Hilfsmittel, die bei Inkontinenz eingesetzt werden, um die Muskulatur des Beckenbodens zu stabilisieren: https://dx.doi.org/10.3205/21dkg65
Die Ursachen für Inkontinenz unterscheiden sich bei Frauen und Männern. Aber auch Männer können durch eine Beckenbodentherapie ihre Blasenschwäche hinauszögern oder sogar ganz aufhalten, erklärt der MDR-Ratgeber "Hauptsache Gesund": https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/blasenschwaeche-beckenbodentraining-inkontinenz-maenner-operation-prostata-100.html
Ein gut trainierter Beckenboden soll nicht nur die Inkontinenz aufhalten, sondern auch besseren Sex ermöglichen. Im Podcast "Eine Stunde Liebe" von Deutschlandfunk Nova erfahrt ihr, was hinter dem Hype um den Beckenboden als Lust-Stimulator steckt: https://www.ardaudiothek.de/episode/eine-stunde-liebe-deutschlandfunk-nova/beckenboden-trainieren-was-hinter-dem-hype-steckt/deutschlandfunk-nova/10574091/
Inkontinenz tritt bei Frauen insbesondere als Folge der Schwangerschaft und der vaginalen Geburt auf. In ganz alltäglichen Situationen - etwa beim Sport, beim Anheben von Kindern oder Gegenständen, beim Husten und Niesen - kann es zum unfreiwilligen Urinverlust kommen und oftmals ist dafür der Beckenboden verantwortlich: https://cme.mgo-fachverlage.de/uploads/exam/exam_44.pdf
Studien zeigen, dass gezieltes Beckenbodentraining und vor allem eine Therapie mit Pessaren die Beschwerden deutlich verringern kann. Pessare sind Hilfsmittel, die bei Inkontinenz eingesetzt werden, um die Muskulatur des Beckenbodens zu stabilisieren: https://dx.doi.org/10.3205/21dkg65
Die Ursachen für Inkontinenz unterscheiden sich bei Frauen und Männern. Aber auch Männer können durch eine Beckenbodentherapie ihre Blasenschwäche hinauszögern oder sogar ganz aufhalten, erklärt der MDR-Ratgeber "Hauptsache Gesund": https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/blasenschwaeche-beckenbodentraining-inkontinenz-maenner-operation-prostata-100.html
Ein gut trainierter Beckenboden soll nicht nur die Inkontinenz aufhalten, sondern auch besseren Sex ermöglichen. Im Podcast "Eine Stunde Liebe" von Deutschlandfunk Nova erfahrt ihr, was hinter dem Hype um den Beckenboden als Lust-Stimulator steckt: https://www.ardaudiothek.de/episode/eine-stunde-liebe-deutschlandfunk-nova/beckenboden-trainieren-was-hinter-dem-hype-steckt/deutschlandfunk-nova/10574091/
33 Minuten
Ob im Job, Freundeskreis oder der Beziehung - vielen fällt es schwer, Nein zu sagen. Auch Daniela sagt oft Ja, obwohl sie Nein meint. Doch warum? Und können wir das Neinsagen lernen? Daniela testet es und verneint alles!
Für ihren Selbstversuch gräbt Daniela zusammen mit der Psychologin, Autorin und Podcasterin Stefanie Stahl tief in ihrer eigenen Vergangenheit. Gemeinsam decken sie die Gründe auf, warum Daniela in manchen Situationen so große Schwierigkeiten mit einem Nein hat: https://www.stefaniestahl.de/
Auch die Kommunikationsberaterin Monika Radecki beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Neinsagen. Sie rät dazu, im beruflichen Kontext viel öfter Nein zu sagen, um sich und seine berufliche Rolle besser zu finden: https://monika-radecki.de/
Ist ein Nein das Ende eines Gesprächs? Oder kann es als Auftakt dienen, um einen Konflikt konstruktiv zu lösen? Davon geht jedenfalls das sogenannte Harvard-Konzept aus, eine von US-amerikanischen Kommunikationspsychologen entwickelte Methode des sachgerechten Verhandelns: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/entscheidungen_die_wahl_zwischen_alternativen/pwiedasharvardkonzept100.html
Jeder kennt das Gefühl: Man lässt sich zu etwas überreden, das man eigentlich gar nicht will. Doch Nein-Sagen ist nicht immer leicht und will gelernt sein! In ihrem Buch "Nein sagen: Die besten Strategien" (Haufe Verlag, 2022) zeigt Kommunikationsberaterin Monika Radecki die besten Techniken, um sich sinnvoll und konstruktiv abzugrenzen. Denn wer sein Nein selbstbewusst und mit emotionaler Intelligenz vermittelt, gewinnt nicht nur Zeit, sondern auch Respekt: https://shop.haufe.de/prod/nein-sagen
Was passiert, wenn Jugendliche der Generation "Phono sapiens" Nein zu ihrem Smartphone sagen? Im Podcast "Flugmodus - 4 Jugendliche ohne Handy" begleitet Autorin und Host Greta Taubert Schüler*innen aus Dresden bei einem ganz besonderen Experiment: Sie wollen versuchen, fünf Tage ohne Handy auszukommen. In Tagebüchern reflektieren die Jugendlichen, wie sich ihr Leben durch Digital Detox verändert. Ein Blick durch das Schlüsselloch in die Lebenswelt einer digitalen Jugend - und in unsere eigenen Abhängigkeiten: https://www.ardaudiothek.de/sendung/flugmodus-4-jugendliche-ohne-handy/94542694/
Für ihren Selbstversuch gräbt Daniela zusammen mit der Psychologin, Autorin und Podcasterin Stefanie Stahl tief in ihrer eigenen Vergangenheit. Gemeinsam decken sie die Gründe auf, warum Daniela in manchen Situationen so große Schwierigkeiten mit einem Nein hat: https://www.stefaniestahl.de/
Auch die Kommunikationsberaterin Monika Radecki beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Neinsagen. Sie rät dazu, im beruflichen Kontext viel öfter Nein zu sagen, um sich und seine berufliche Rolle besser zu finden: https://monika-radecki.de/
Ist ein Nein das Ende eines Gesprächs? Oder kann es als Auftakt dienen, um einen Konflikt konstruktiv zu lösen? Davon geht jedenfalls das sogenannte Harvard-Konzept aus, eine von US-amerikanischen Kommunikationspsychologen entwickelte Methode des sachgerechten Verhandelns: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/entscheidungen_die_wahl_zwischen_alternativen/pwiedasharvardkonzept100.html
Jeder kennt das Gefühl: Man lässt sich zu etwas überreden, das man eigentlich gar nicht will. Doch Nein-Sagen ist nicht immer leicht und will gelernt sein! In ihrem Buch "Nein sagen: Die besten Strategien" (Haufe Verlag, 2022) zeigt Kommunikationsberaterin Monika Radecki die besten Techniken, um sich sinnvoll und konstruktiv abzugrenzen. Denn wer sein Nein selbstbewusst und mit emotionaler Intelligenz vermittelt, gewinnt nicht nur Zeit, sondern auch Respekt: https://shop.haufe.de/prod/nein-sagen
Was passiert, wenn Jugendliche der Generation "Phono sapiens" Nein zu ihrem Smartphone sagen? Im Podcast "Flugmodus - 4 Jugendliche ohne Handy" begleitet Autorin und Host Greta Taubert Schüler*innen aus Dresden bei einem ganz besonderen Experiment: Sie wollen versuchen, fünf Tage ohne Handy auszukommen. In Tagebüchern reflektieren die Jugendlichen, wie sich ihr Leben durch Digital Detox verändert. Ein Blick durch das Schlüsselloch in die Lebenswelt einer digitalen Jugend - und in unsere eigenen Abhängigkeiten: https://www.ardaudiothek.de/sendung/flugmodus-4-jugendliche-ohne-handy/94542694/
35 Minuten
Ohrwürmer können richtig nerven! Doch wie werden wir sie wieder los? Daniela checkt, welche Tricks wirklich helfen und erfährt, wie die Anti-Ohrwurm-Strategien zur Superkraft für unsere mentale Gesundheit werden können.
Er kommt ohne Vorwarnung, getarnt als harmlose Dudelei, lässt uns alberne Melodien mitsummen und gibt als hartnäckige Dauerschleife in den Ohren einfach keine Ruhe. Doch warum bekommen wir überhaupt einen Ohrwurm?: https://www.spektrum.de/frage/warum-bekommen-wir-einen-ohrwurm/1627272
Und wie bekommen wir die Songs und Melodien wieder aus unserem Kopf? Nach der "Aural-oral-loop"-Hypothese muss man dafür die Endlosschleife zwischen innerem Hören und innerem Mitsingen unterbrechen. Das funktioniert etwa, indem man sich auf ein anderes Lied konzentriert oder es laut mitsingt.
Ebenfalls wirksam: Kaugummi kauen. Der Grund dafür: Durch die Kaubewegungen wird das innere Mitsingen unterbrochen, weil beides nicht parallel von den entsprechen Hirnregionen gesteuert werden kann, wie eine Untersuchung der University of Reading in London zeigt: https://doi.org/10.1080/17470218.2015.1034142
Oft bleiben Songs und Melodien aber auch in unserem Kopf hängen, weil wir uns nicht erinnern, wie sie aufhören. Denn Unvollständiges bleibt besonders lange im Gedächtnis haften. Grund dafür ist der sogenannte Zeigarnik-Effekt. Wissenschaftler*innen der University of London empfehlen deshalb eine Art Konfrontationstherapie - den Song einmal bewusst und komplett durchhören: https://www.apa.org/pubs/journals/releases/aca-aca0000090.pdf
Laut Forschenden der Western Washington University hilft wiederum Ablenkung am besten. Die Tätigkeit sollte dabei nicht zu einfach, aber auch nicht zu komplex sein. Also etwa ein Buch lesen, einen Film schauen oder ein Kreuzworträtsel lösen: https://doi.org/10.1002/acp.2897
Dem gegenüber stehen die Ergebnisse einer Studie der University of Reading in London: Bei den Teilnehmenden, die versucht hatten, den Ohrwurm aktiv zu bekämpfen, dauerte es durchschnittlich 40 Minuten, bis er wieder weg war. Wer stattdessen gar nichts tat und einfach abwartete, war den Ohrwurm im Schnitt nach 22 Minuten wieder los: https://doi.org/10.1348/000712609X479636
Der Neurowissenschaftler Stefan Kölsch beschreibt in seinem Buch "Good Vibrations - Die heilende Kraft der Musik" (Ullstein Verlag, 2019) so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und liefert zahlreiche praktische Tipps, wie wir mit Musik im Alltag unser Wohlbefinden unterstützen und fördern können: https://www.ullstein.de/werke/good-vibrations/taschenbuch/9783548062426
Musik als Lebensretter: Musik könne uns helfen, aus negativen Gedankenschleifen zu kommen und inneren Frieden zu finden, sagt der Psychologe Stefan Kölsch im Interview von Deutschlandfunk Kultur: https://www.ardaudiothek.de/episode/interview-deutschlandfunk-kultur/musik-als-lebensretter-auszeit-fuer-das-gehirn/deutschlandfunk-kultur/84319508/
Er kommt ohne Vorwarnung, getarnt als harmlose Dudelei, lässt uns alberne Melodien mitsummen und gibt als hartnäckige Dauerschleife in den Ohren einfach keine Ruhe. Doch warum bekommen wir überhaupt einen Ohrwurm?: https://www.spektrum.de/frage/warum-bekommen-wir-einen-ohrwurm/1627272
Und wie bekommen wir die Songs und Melodien wieder aus unserem Kopf? Nach der "Aural-oral-loop"-Hypothese muss man dafür die Endlosschleife zwischen innerem Hören und innerem Mitsingen unterbrechen. Das funktioniert etwa, indem man sich auf ein anderes Lied konzentriert oder es laut mitsingt.
Ebenfalls wirksam: Kaugummi kauen. Der Grund dafür: Durch die Kaubewegungen wird das innere Mitsingen unterbrochen, weil beides nicht parallel von den entsprechen Hirnregionen gesteuert werden kann, wie eine Untersuchung der University of Reading in London zeigt: https://doi.org/10.1080/17470218.2015.1034142
Oft bleiben Songs und Melodien aber auch in unserem Kopf hängen, weil wir uns nicht erinnern, wie sie aufhören. Denn Unvollständiges bleibt besonders lange im Gedächtnis haften. Grund dafür ist der sogenannte Zeigarnik-Effekt. Wissenschaftler*innen der University of London empfehlen deshalb eine Art Konfrontationstherapie - den Song einmal bewusst und komplett durchhören: https://www.apa.org/pubs/journals/releases/aca-aca0000090.pdf
Laut Forschenden der Western Washington University hilft wiederum Ablenkung am besten. Die Tätigkeit sollte dabei nicht zu einfach, aber auch nicht zu komplex sein. Also etwa ein Buch lesen, einen Film schauen oder ein Kreuzworträtsel lösen: https://doi.org/10.1002/acp.2897
Dem gegenüber stehen die Ergebnisse einer Studie der University of Reading in London: Bei den Teilnehmenden, die versucht hatten, den Ohrwurm aktiv zu bekämpfen, dauerte es durchschnittlich 40 Minuten, bis er wieder weg war. Wer stattdessen gar nichts tat und einfach abwartete, war den Ohrwurm im Schnitt nach 22 Minuten wieder los: https://doi.org/10.1348/000712609X479636
Der Neurowissenschaftler Stefan Kölsch beschreibt in seinem Buch "Good Vibrations - Die heilende Kraft der Musik" (Ullstein Verlag, 2019) so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und liefert zahlreiche praktische Tipps, wie wir mit Musik im Alltag unser Wohlbefinden unterstützen und fördern können: https://www.ullstein.de/werke/good-vibrations/taschenbuch/9783548062426
Musik als Lebensretter: Musik könne uns helfen, aus negativen Gedankenschleifen zu kommen und inneren Frieden zu finden, sagt der Psychologe Stefan Kölsch im Interview von Deutschlandfunk Kultur: https://www.ardaudiothek.de/episode/interview-deutschlandfunk-kultur/musik-als-lebensretter-auszeit-fuer-das-gehirn/deutschlandfunk-kultur/84319508/
28 Minuten
Pizza, Pommes, Chips - Daniela liebt salziges Essen! Wie die meisten isst auch sie zu viel Salz und liegt oft über der empfohlenen Tagesmenge. Doch wie schwer ist es, im Alltag darauf zu verzichten? Und ist das gesund?
Ein Teelöffel Speisesalz, also sechs Gramm - diese Menge empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen für den täglichen Verzehr von Speisesalz: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/speisesalz/
Ein Teelöffel, das ist nicht viel. Frauen nehmen durchschnittlich acht, Männer mehr als zehn Gramm Salz pro Tag zu sich - mit den entsprechenden Folgen: Zu hoher Salzkonsum führt langfristig zu einer Erhöhung des Blutdrucks - einer der wesentlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neue Studien zeigen, dass übermäßiger Salzverzehr zudem das Immunsystem schädigt: https://www.mdr.de/wissen/zu-viel-salz-schaedigt-das-immunsystem100.html
Bestimmte Fresszellen des körpereigenen Abwehrsystems können durch zu viel Salz im Blut gehemmt werden, wie ein internationales Forschungsprojekt um Sabrina Geisberger vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin zeigt: https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.120.052788
Was passiert, wenn wir dauerhaft zu viel Salz essen oder zu wenig davon zu uns nehmen? Im Gesundheits-Podcast "Frag dich fit" sprechen die Hosts Anne und Doc Esser darüber, wie wir das richtige Maß an Salz finden: https://www.ardaudiothek.de/episode/frag-dich-fit-der-gesundheitspodcast-mit-doc-esser-und-anne/salz-wirklich-nur-ungesund/wdr-2/10623053/
In Europa gibt es unterschiedliche Versuche, den Salzverzehr der Bevölkerung zu reduzieren. So hat beispielsweise Großbritannien bereits 2006 ein verpflichtendes Reduktionsziel eingeführt und die Lebensmittelindustrie und Gastronomie in die Pflicht genommen. Dadurch konnte der Salzkonsum um einige Prozentpunkte verringert werden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/salz-reduzieren-was-geschieht-in-europa-11380
In Deutschland gibt es lediglich eine Strategie zur Reduktion von Salz, Zucker und Fett in einigen Produkten. Bis 2025 soll so der Salzgehalt in Brot, Wurst und Tiefkühlpizza reduziert werden: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Weniger-ist-mehr-ReduktionSalzZuckerFett.html
Ein Teelöffel Speisesalz, also sechs Gramm - diese Menge empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen für den täglichen Verzehr von Speisesalz: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/speisesalz/
Ein Teelöffel, das ist nicht viel. Frauen nehmen durchschnittlich acht, Männer mehr als zehn Gramm Salz pro Tag zu sich - mit den entsprechenden Folgen: Zu hoher Salzkonsum führt langfristig zu einer Erhöhung des Blutdrucks - einer der wesentlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neue Studien zeigen, dass übermäßiger Salzverzehr zudem das Immunsystem schädigt: https://www.mdr.de/wissen/zu-viel-salz-schaedigt-das-immunsystem100.html
Bestimmte Fresszellen des körpereigenen Abwehrsystems können durch zu viel Salz im Blut gehemmt werden, wie ein internationales Forschungsprojekt um Sabrina Geisberger vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin zeigt: https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.120.052788
Was passiert, wenn wir dauerhaft zu viel Salz essen oder zu wenig davon zu uns nehmen? Im Gesundheits-Podcast "Frag dich fit" sprechen die Hosts Anne und Doc Esser darüber, wie wir das richtige Maß an Salz finden: https://www.ardaudiothek.de/episode/frag-dich-fit-der-gesundheitspodcast-mit-doc-esser-und-anne/salz-wirklich-nur-ungesund/wdr-2/10623053/
In Europa gibt es unterschiedliche Versuche, den Salzverzehr der Bevölkerung zu reduzieren. So hat beispielsweise Großbritannien bereits 2006 ein verpflichtendes Reduktionsziel eingeführt und die Lebensmittelindustrie und Gastronomie in die Pflicht genommen. Dadurch konnte der Salzkonsum um einige Prozentpunkte verringert werden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/salz-reduzieren-was-geschieht-in-europa-11380
In Deutschland gibt es lediglich eine Strategie zur Reduktion von Salz, Zucker und Fett in einigen Produkten. Bis 2025 soll so der Salzgehalt in Brot, Wurst und Tiefkühlpizza reduziert werden: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Weniger-ist-mehr-ReduktionSalzZuckerFett.html
33 Minuten
Glücklich sein wollen wir alle. Aber wie? Daniela sucht das Dauerglück, stürzt sich von einem Glücksmoment in den nächsten und triggert pausenlos ihr Dopamin-Level. Doch wie gut und gesund ist der ständige Glücksrausch?
Sind wir wirklich unseres Glückes Schmied? Wer oder was hat Einfluss darauf, ob und wie wir glücklich werden? Und wie können wir unsere Lebenszufriedenheit beeinflussen? Die MDR WISSEN-Doku "Was macht uns glücklich?" sucht nach Antworten: https://www.ardmediathek.de/video/mdr-wissen/was-macht-uns-gluecklich/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9jYjhhYjFlNy03ZjdkLTRmYTUtYjUxMi1jODgyNDMzYmNiMmU
Neurowissenschaftlerin und Autorin Franca Parianen sagt: Wer glücklich sein will, muss offen sein für Überraschungen. In ihrem Buch "Herz, Hirn und Hormone" (Rowohlt Verlag, 2023) erzählt sie, wie etwa die Neurotransmitter in unserem Gehirn mit unserem Fühlen, Denken und Handeln zusammenhängen: https://www.rowohlt.de/buch/franca-parianen-herz-hirn-und-hormone-9783499010217
Neurowissenschaftler und Autor Henning Beck macht sich ebenfalls Gedanken darüber, wie unser Gehirn denkt und auf welchen Wegen wir glücklich werden können: Denn nur wer die Schattenseiten des Lebens kennt, kann das Glück richtig auskosten: https://web.de/magazine/wissen/psychologie/schlecht-gluecklich-37937154
Mal eben Dopamin triggern, um schnell glücklich zu werden? Ist es wirklich so einfach? Warum der Zusammenhang zwischen Hormonen und Glücksgefühlen doch etwas komplizierter ist, könnt ihr hier nachlesen: https://scilogs.spektrum.de/thinky-brain/wie-dopamin-zum-rockstar-wurde-eine-wahre-geschichte/
Auch die Kolleg*innen von radioWissen beleuchten in der Podcast-Folge "Glückshormone - Komplexe Botenstoffe mit viel Wirkung" die Rolle der Botenstoffe in unserem Gehirn: Was bewirken Glückshormone? Und wo wird ihnen zu viel Einfluss nachgesagt?: https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/glueckshormone-komplexe-botenstoffe-mit-viel-wirkung/bayern-2/93331086/
Manchmal braucht es gar nicht viel, um sich gut zu fühlen und kleine Glücksmomente zu erleben: das Lieblings-Essen auf dem Teller vor sich, ein spontaner Anruf von einem lieben Menschen oder auch ein Spaziergang im nächsten Waldgebiet: https://ihrs.ibe.med.uni-muenchen.de/team/wiss_mitarbeiter/immich/friedmann2018_heilwirkung_wald.pdf
Sind wir wirklich unseres Glückes Schmied? Wer oder was hat Einfluss darauf, ob und wie wir glücklich werden? Und wie können wir unsere Lebenszufriedenheit beeinflussen? Die MDR WISSEN-Doku "Was macht uns glücklich?" sucht nach Antworten: https://www.ardmediathek.de/video/mdr-wissen/was-macht-uns-gluecklich/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9jYjhhYjFlNy03ZjdkLTRmYTUtYjUxMi1jODgyNDMzYmNiMmU
Neurowissenschaftlerin und Autorin Franca Parianen sagt: Wer glücklich sein will, muss offen sein für Überraschungen. In ihrem Buch "Herz, Hirn und Hormone" (Rowohlt Verlag, 2023) erzählt sie, wie etwa die Neurotransmitter in unserem Gehirn mit unserem Fühlen, Denken und Handeln zusammenhängen: https://www.rowohlt.de/buch/franca-parianen-herz-hirn-und-hormone-9783499010217
Neurowissenschaftler und Autor Henning Beck macht sich ebenfalls Gedanken darüber, wie unser Gehirn denkt und auf welchen Wegen wir glücklich werden können: Denn nur wer die Schattenseiten des Lebens kennt, kann das Glück richtig auskosten: https://web.de/magazine/wissen/psychologie/schlecht-gluecklich-37937154
Mal eben Dopamin triggern, um schnell glücklich zu werden? Ist es wirklich so einfach? Warum der Zusammenhang zwischen Hormonen und Glücksgefühlen doch etwas komplizierter ist, könnt ihr hier nachlesen: https://scilogs.spektrum.de/thinky-brain/wie-dopamin-zum-rockstar-wurde-eine-wahre-geschichte/
Auch die Kolleg*innen von radioWissen beleuchten in der Podcast-Folge "Glückshormone - Komplexe Botenstoffe mit viel Wirkung" die Rolle der Botenstoffe in unserem Gehirn: Was bewirken Glückshormone? Und wo wird ihnen zu viel Einfluss nachgesagt?: https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/glueckshormone-komplexe-botenstoffe-mit-viel-wirkung/bayern-2/93331086/
Manchmal braucht es gar nicht viel, um sich gut zu fühlen und kleine Glücksmomente zu erleben: das Lieblings-Essen auf dem Teller vor sich, ein spontaner Anruf von einem lieben Menschen oder auch ein Spaziergang im nächsten Waldgebiet: https://ihrs.ibe.med.uni-muenchen.de/team/wiss_mitarbeiter/immich/friedmann2018_heilwirkung_wald.pdf
32 Minuten
Füllwörter wie "äh" und "ähm" benutzen wir alle in unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Doch Daniela ist genervt davon, besonders im Job. Das muss doch auch ohne gehen! Aber wie schafft sie es, die Fülllaute loszuwerden?
Niemand will sie eigentlich benutzen und trotzdem kommen sie uns ständig über die Lippen: "äh" und "ähm". Welche Rolle spielen sie in unserer gesprochenen Sprache? Daran forschen Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik im niederländischen Nimwegen. Sie führen solcherlei Füllwörter auf den Zusammenhang von Denken und Sprechen zurück. Denn in alltäglichen Unterhaltungen beginnen wir oft schon zu sprechen, bevor wir genau festgelegt haben, was wir sagen und wie wir es formulieren wollen. Damit ergibt sich die Frage, wie Denken und Sprechen zeitlich koordiniert werden und wie weit Sprechende vorausdenken: https://www.mpg.de/7940256/koordination-sprechen-denken
Heutige Theorien gehen davon aus, dass unser Denken keine zeitliche Struktur hat und unsere Gedanken gleichzeitig im Gehirn repräsentiert werden. Beim Sprechen hingegen müssen wir die Gedanken in eine lineare Form bringen, abhängig von den grammatikalischen Regeln der jeweiligen Sprache. Beim Übertragen des Denkens auf die Regeln der Sprache kann es dann zu Aussetzern, wie "äh" oder "ähm" kommen.
Die gute Nachricht ist: Wir können lernen, auf diese Füllwörter zu verzichten - Daniela testet das in dieser Challenge. Dabei erfährt sie auch, wie Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit und Sprechpausen mit der rhetorischen Wahrnehmung und psychologischen Wirkung auf unser Gegenüber zusammenhängen: https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002019/Ueber_uns/Sendlmeier/2012_Sendlmeier_PsychologischeWirkungVonStimmeUndSprechweise.pdf
Immer wieder führen wir Gespräche, die nicht so ablaufen, wie wir es uns wünschen. Im Psychologie-Podcast "Die Lösung" erklären die Hosts Sina und Fiebi, wie wir mit Hilfe des Kommunikationsmodells Kiesler-Kreis Gespräche aktiv steuern können, um im Alltag und im Beruf einfacher und selbstbewusster unsere Standpunkte verdeutlichen zu können: https://www.ardaudiothek.de/episode/die-loesung-der-psychologie-podcast-von-puls/aus-der-praxis-selbstbewusst-kommunizieren-mit-dem-kiesler-kreis/puls/12185237/
Niemand will sie eigentlich benutzen und trotzdem kommen sie uns ständig über die Lippen: "äh" und "ähm". Welche Rolle spielen sie in unserer gesprochenen Sprache? Daran forschen Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik im niederländischen Nimwegen. Sie führen solcherlei Füllwörter auf den Zusammenhang von Denken und Sprechen zurück. Denn in alltäglichen Unterhaltungen beginnen wir oft schon zu sprechen, bevor wir genau festgelegt haben, was wir sagen und wie wir es formulieren wollen. Damit ergibt sich die Frage, wie Denken und Sprechen zeitlich koordiniert werden und wie weit Sprechende vorausdenken: https://www.mpg.de/7940256/koordination-sprechen-denken
Heutige Theorien gehen davon aus, dass unser Denken keine zeitliche Struktur hat und unsere Gedanken gleichzeitig im Gehirn repräsentiert werden. Beim Sprechen hingegen müssen wir die Gedanken in eine lineare Form bringen, abhängig von den grammatikalischen Regeln der jeweiligen Sprache. Beim Übertragen des Denkens auf die Regeln der Sprache kann es dann zu Aussetzern, wie "äh" oder "ähm" kommen.
Die gute Nachricht ist: Wir können lernen, auf diese Füllwörter zu verzichten - Daniela testet das in dieser Challenge. Dabei erfährt sie auch, wie Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit und Sprechpausen mit der rhetorischen Wahrnehmung und psychologischen Wirkung auf unser Gegenüber zusammenhängen: https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002019/Ueber_uns/Sendlmeier/2012_Sendlmeier_PsychologischeWirkungVonStimmeUndSprechweise.pdf
Immer wieder führen wir Gespräche, die nicht so ablaufen, wie wir es uns wünschen. Im Psychologie-Podcast "Die Lösung" erklären die Hosts Sina und Fiebi, wie wir mit Hilfe des Kommunikationsmodells Kiesler-Kreis Gespräche aktiv steuern können, um im Alltag und im Beruf einfacher und selbstbewusster unsere Standpunkte verdeutlichen zu können: https://www.ardaudiothek.de/episode/die-loesung-der-psychologie-podcast-von-puls/aus-der-praxis-selbstbewusst-kommunizieren-mit-dem-kiesler-kreis/puls/12185237/
33 Minuten
Würdet ihr eure Abschlussprüfung nochmal bestehen? Das fragt sich auch Maike und wiederholt ihr Abitur - nach 14 Jahren! Was von ihrem Wissen ist noch im Gedächtnis? Wie entstehen Erinnerungen? Und warum vergessen wir?
Die Wissenschaft hat ein paar gute Tipps und Tricks, wie es uns wesentlich leichter fallen kann, Informationen und Wissen aufzunehmen, langfristig zu speichern und später wieder verlässlich abzurufen. Welche das sind, erfahrt ihr hier: https://www.mdr.de/wissen/schule-abitur-abi-pruefung-wiederholen-100.html
Wie laufen die Prüfungen für das Abitur in diesem Jahr? Welche Erleichterungen sind für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen? Das Deutsche Schulportal gibt einen Überblick über die aktuellen Termine und Bestimmungen bei den Prüfungen für das Abitur und die anderen Schulabschlüsse: https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/abitur-und-msa-termine-pruefungen-erleichterungen/
Je mehr wir wissen, umso leichter und effizienter lernen wir, sagt die Psychologin Myriam Sander. So zeigen Studien, dass Experten im Vergleich mit Laien viel größere Informationsmengen aufnehmen und sich diese merken können - einfach, weil sie diese Informationen anders codieren und besser verknüpfen können mit Wissen, dass sie bereits erworben haben. Einen Grundlagenartikel zu der Rolle von Expertenwissen für die Gedächtnisleistung findet ihr hier: https://doi.org/10.1037/0003-066X.49.8.725
Schule - kaum etwas bestimmt so sehr über unsere Zukunft. Und wir alle wissen, in der Schule läuft nicht immer alles glatt. Lehrer und Bildungsinfluencer Bob Blume spricht im Podcast "Die Schule brennt" mit seinen Gästen über all das, was Schule ausmacht, was Schule gut macht und wo unser Schulsystem auch mal Nachhilfe bräuchte. Dabei kommen nicht nur Lehrer, Trainerinnen und andere Pädagogen zu Wort, sondern auch Prominente und Personen, deren Schulzeit alles andere als langweilig war: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-mit-bob-blume/12197843/
Die Wissenschaft hat ein paar gute Tipps und Tricks, wie es uns wesentlich leichter fallen kann, Informationen und Wissen aufzunehmen, langfristig zu speichern und später wieder verlässlich abzurufen. Welche das sind, erfahrt ihr hier: https://www.mdr.de/wissen/schule-abitur-abi-pruefung-wiederholen-100.html
Wie laufen die Prüfungen für das Abitur in diesem Jahr? Welche Erleichterungen sind für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen? Das Deutsche Schulportal gibt einen Überblick über die aktuellen Termine und Bestimmungen bei den Prüfungen für das Abitur und die anderen Schulabschlüsse: https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/abitur-und-msa-termine-pruefungen-erleichterungen/
Je mehr wir wissen, umso leichter und effizienter lernen wir, sagt die Psychologin Myriam Sander. So zeigen Studien, dass Experten im Vergleich mit Laien viel größere Informationsmengen aufnehmen und sich diese merken können - einfach, weil sie diese Informationen anders codieren und besser verknüpfen können mit Wissen, dass sie bereits erworben haben. Einen Grundlagenartikel zu der Rolle von Expertenwissen für die Gedächtnisleistung findet ihr hier: https://doi.org/10.1037/0003-066X.49.8.725
Schule - kaum etwas bestimmt so sehr über unsere Zukunft. Und wir alle wissen, in der Schule läuft nicht immer alles glatt. Lehrer und Bildungsinfluencer Bob Blume spricht im Podcast "Die Schule brennt" mit seinen Gästen über all das, was Schule ausmacht, was Schule gut macht und wo unser Schulsystem auch mal Nachhilfe bräuchte. Dabei kommen nicht nur Lehrer, Trainerinnen und andere Pädagogen zu Wort, sondern auch Prominente und Personen, deren Schulzeit alles andere als langweilig war: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-mit-bob-blume/12197843/
34 Minuten
Ekel ist eine unserer Basisemotionen. Die Reaktionen darauf sind bei uns allen ähnlich. Was wir aber eklig finden und was nicht, ist total verschieden. Doch warum? Und wie kann Daniela ihre Abscheu vor Käse überwinden?
Fäkalien und Erbrochenes, Schimmel, Maden oder Lakritz: So gut wie jeder Mensch hat etwas, wovor er sich ekelt. Doch warum ist Ekel ein so wahnsinnig starkes Gefühl? Und kann man trainieren, seinen Ekel zu überwinden?: https://www.mdr.de/wissen/warum-wir-uns-ekeln-ekel-ueberwinden-100.html
Die Reaktionen auf Ekel sind bei allen Menschen ziemlich ähnlich: Nase rümpfen und zuhalten, Stirn und Gesicht verkneifen, die Mundwinkel verziehen, "bäh" oder "igitt" ausrufen, sich wegdrehen. Zudem sinkt die Herzfrequenz und der Speichelfluss steigt: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2022/0726-ekel-immunsystem.html
Auch im Gehirn ist bei Ekelempfindungen immer die gleiche Region aktiv, die sogenannte Insula im Großhirnlappen. Ekel gehört in den gleichen Rang wie Angst, Freude, Trauer und Wut und ist eine der menschlichen Basisemotionen. Er ist eine Schutzfunktion des Körpers vor unliebsamen und potenziell gefährlichen Substanzen oder Erfahrungen. Die Wissenschaft kennt dabei mehrere Stufen des Ekels: Das reicht vom Schutz vor giftigen Substanzen, über die Abwehr von kriechenden und schleimigen Viechern bis zu einer Abneigung gegenüber unmoralischen Äußerungen oder Handlungen: https://doi.org/10.1177/0956797610392925
Das persönliche Ekelempfinden ist ganz unterschiedlich verteilt. Wie sonst könnten Ärzt*innen, Kanalarbeiter*innen oder auch Tatortreiniger*innen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie sich nicht an Blut, Fäkalien und den Tod gewöhnt hätten. Doch selbst Tatortreiniger wie Thomas Kundt haben etwas, wovor sie sich ekeln. Im Buch "Nach dem Tod komm ich" (dtv Verlag, 2021) berichtet er von Tatorten, an denen er noch Körperteile fand und von Schicksalen, die man nie wieder vergisst: https://www.dtv.de/buch/nach-dem-tod-komm-ich-26310
Das eigene Ekelempfinden wird beeinflusst von der kulturellen Prägung, biografischen Erlebnissen und der persönlichen Einstellung. Wie grundverschieden Menschen Ekel empfinden, wird besonders beim Thema Essen und Trinken deutlich: Was dem einen Kulturkreis ein kulinarischer Genuss ist, wird anderswo verabscheut und verpönt. Im Disgusting Food Museum in Berlin kann man das mit allen Sinnen erleben und herausfinden, welcher Ekel-Typ man selbst ist: https://disgustingfoodmuseum.berlin
Die Reaktionen auf Ekel zeigen sich auf der ganzen Welt ähnlich. Was aber als eklig empfunden wird und was nicht, das ist überall verschieden. Und meist sind es die Gerichte, Gerüche oder Gewohnheiten der Anderen, der Fremden, die man als besonders eklig empfindet. Ist der Ekel also auch ein politisches Gefühl? Darüber diskutieren Wissenschaftler*innen im Podcast "SWR2 Forum": https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-forum/politische-gefuehle-macht-ekel-konservativ/swr2/12437561/
Fäkalien und Erbrochenes, Schimmel, Maden oder Lakritz: So gut wie jeder Mensch hat etwas, wovor er sich ekelt. Doch warum ist Ekel ein so wahnsinnig starkes Gefühl? Und kann man trainieren, seinen Ekel zu überwinden?: https://www.mdr.de/wissen/warum-wir-uns-ekeln-ekel-ueberwinden-100.html
Die Reaktionen auf Ekel sind bei allen Menschen ziemlich ähnlich: Nase rümpfen und zuhalten, Stirn und Gesicht verkneifen, die Mundwinkel verziehen, "bäh" oder "igitt" ausrufen, sich wegdrehen. Zudem sinkt die Herzfrequenz und der Speichelfluss steigt: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2022/0726-ekel-immunsystem.html
Auch im Gehirn ist bei Ekelempfindungen immer die gleiche Region aktiv, die sogenannte Insula im Großhirnlappen. Ekel gehört in den gleichen Rang wie Angst, Freude, Trauer und Wut und ist eine der menschlichen Basisemotionen. Er ist eine Schutzfunktion des Körpers vor unliebsamen und potenziell gefährlichen Substanzen oder Erfahrungen. Die Wissenschaft kennt dabei mehrere Stufen des Ekels: Das reicht vom Schutz vor giftigen Substanzen, über die Abwehr von kriechenden und schleimigen Viechern bis zu einer Abneigung gegenüber unmoralischen Äußerungen oder Handlungen: https://doi.org/10.1177/0956797610392925
Das persönliche Ekelempfinden ist ganz unterschiedlich verteilt. Wie sonst könnten Ärzt*innen, Kanalarbeiter*innen oder auch Tatortreiniger*innen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie sich nicht an Blut, Fäkalien und den Tod gewöhnt hätten. Doch selbst Tatortreiniger wie Thomas Kundt haben etwas, wovor sie sich ekeln. Im Buch "Nach dem Tod komm ich" (dtv Verlag, 2021) berichtet er von Tatorten, an denen er noch Körperteile fand und von Schicksalen, die man nie wieder vergisst: https://www.dtv.de/buch/nach-dem-tod-komm-ich-26310
Das eigene Ekelempfinden wird beeinflusst von der kulturellen Prägung, biografischen Erlebnissen und der persönlichen Einstellung. Wie grundverschieden Menschen Ekel empfinden, wird besonders beim Thema Essen und Trinken deutlich: Was dem einen Kulturkreis ein kulinarischer Genuss ist, wird anderswo verabscheut und verpönt. Im Disgusting Food Museum in Berlin kann man das mit allen Sinnen erleben und herausfinden, welcher Ekel-Typ man selbst ist: https://disgustingfoodmuseum.berlin
Die Reaktionen auf Ekel zeigen sich auf der ganzen Welt ähnlich. Was aber als eklig empfunden wird und was nicht, das ist überall verschieden. Und meist sind es die Gerichte, Gerüche oder Gewohnheiten der Anderen, der Fremden, die man als besonders eklig empfindet. Ist der Ekel also auch ein politisches Gefühl? Darüber diskutieren Wissenschaftler*innen im Podcast "SWR2 Forum": https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-forum/politische-gefuehle-macht-ekel-konservativ/swr2/12437561/
40 Minuten
Mails, Onlineartikel, Bücher - täglich werden wir von Texten überflutet. Und all das zu lesen kostet Zeit! Deshalb lernt Maike Speed Reading. Die Idee: Schneller lesen und dabei mehr vom Inhalt verstehen. Doch geht das?: https://www.mdr.de/wissen/speed-reading-schnelllesen-lesen-lernen-100.html
Unsere normale Lesegeschwindigkeit liegt durchschnittlich bei etwa 200 Wörtern pro Minute, abhängig von der Komplexität des Textes. Mit diesem kostenlosen Lesetest des Lesetraining-Anbieters "Improved Reading" kannst du dein persönliches Lesetempo und Textverständnis überprüfen: https://www.improved-reading.de/lesetest/
Wer würde nicht gerne ohne Anstrengung viel schneller lesen können. In zahlreichen Büchern, Apps und Kursen werden Übungen angeboten, mit deren Hilfe man die Lesegeschwindigkeit erhöhen können soll, ohne dabei das Textverständnis zu beeinträchtigen. Doch können die Versprechungen des Speed Readings tatsächlich eingelöst werden? Hier ist sich die Wissenschaft noch uneins: Eine Übersichtsarbeit um Keith Rayner und seinen Forschungskolleg*innen von der University of California in San Diego, USA kommt zu dem Schluss, dass Schnelllesen in den meisten Fällen zu Lasten des Textverständnisses geht: https://doi.org/10.1177/1529100615623267
Wiederum legen die Untersuchungen um Leseforscher Ralph Radach und seinen Kollegen von der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) nahe, dass Speed Reading in der Tat funktionieren kann. Mit moderatem Aufwand könne auch innerhalb relativ kurzer Zeit eine nachhaltige Veränderung von Lesestrategien erreicht werden und die Lesegeschwindigkeit und Verständnisleistung durchaus um das eineinhalb- bis zweifache verbessert werden: https://www.allgemeinepsychologie.uni-wuppertal.de/fileadmin/psychologie/allgemeinepsychologie/Artikel/Artikel_Radach/Radach_et_al._speed_reading_OUTPUT_2016.pdf
Während ihrer Challenge recherchiert Maike zum Thema "Kann Atomkraft die Welt retten?" und wühlt sich dafür durch unzählige Studien und Fachtexte. Was letztlich aus ihrer Recherche geworden ist, erfahrt ihr im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten" von MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius: https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/kann-atomkraft-die-welt-retten-100.html
Unsere normale Lesegeschwindigkeit liegt durchschnittlich bei etwa 200 Wörtern pro Minute, abhängig von der Komplexität des Textes. Mit diesem kostenlosen Lesetest des Lesetraining-Anbieters "Improved Reading" kannst du dein persönliches Lesetempo und Textverständnis überprüfen: https://www.improved-reading.de/lesetest/
Wer würde nicht gerne ohne Anstrengung viel schneller lesen können. In zahlreichen Büchern, Apps und Kursen werden Übungen angeboten, mit deren Hilfe man die Lesegeschwindigkeit erhöhen können soll, ohne dabei das Textverständnis zu beeinträchtigen. Doch können die Versprechungen des Speed Readings tatsächlich eingelöst werden? Hier ist sich die Wissenschaft noch uneins: Eine Übersichtsarbeit um Keith Rayner und seinen Forschungskolleg*innen von der University of California in San Diego, USA kommt zu dem Schluss, dass Schnelllesen in den meisten Fällen zu Lasten des Textverständnisses geht: https://doi.org/10.1177/1529100615623267
Wiederum legen die Untersuchungen um Leseforscher Ralph Radach und seinen Kollegen von der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) nahe, dass Speed Reading in der Tat funktionieren kann. Mit moderatem Aufwand könne auch innerhalb relativ kurzer Zeit eine nachhaltige Veränderung von Lesestrategien erreicht werden und die Lesegeschwindigkeit und Verständnisleistung durchaus um das eineinhalb- bis zweifache verbessert werden: https://www.allgemeinepsychologie.uni-wuppertal.de/fileadmin/psychologie/allgemeinepsychologie/Artikel/Artikel_Radach/Radach_et_al._speed_reading_OUTPUT_2016.pdf
Während ihrer Challenge recherchiert Maike zum Thema "Kann Atomkraft die Welt retten?" und wühlt sich dafür durch unzählige Studien und Fachtexte. Was letztlich aus ihrer Recherche geworden ist, erfahrt ihr im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten" von MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius: https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/kann-atomkraft-die-welt-retten-100.html
37 Minuten
Ob bei Videospielen, im Sport oder Straßenverkehr - gute Reflexe und schnelle Reaktionen sind entscheidend. Doch was beeinflusst unser Reaktionsvermögen und wie lässt es sich trainieren? Max macht den Reaktionstest!
Der Straßenverkehr ist hektisch und stressig, überall lauern Unfallgefahren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab 2022 in Deutschland 2,4 Millionen registrierte Unfälle im Straßenverkehr, über 350.000 Verletzte und 2.782 Todesopfer. Könnte ein besseres Reaktionsvermögen Unfälle verhindern?: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_073_46241.html
Unser Reaktionsvermögen ist die Fähigkeit, in unerwarteten Situationen relevante Signale zu erkennen und in lebensrettende Handlungen umzusetzen - wie etwa voll auf die Bremse zu treten, wenn ein Kind plötzlich auf die Straße läuft. Dabei können wir uns auf zwei Grundprogramme des Gehirns verlassen: Selektion und Generalisierung. Unser Gehirn ist darauf trainiert, die wichtigen Signale vom allgemeinen Rauschen zu trennen und es kann Situationen immer wieder mit den bereits erfahrenen bzw. erlernten Erlebnissen abgleichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Thalamus, der Fachleuten zufolge als "Türsteher" fungiert und nur die wesentlichen Signale zur weiteren Verarbeitung durchlässt. Das Signal wird nun an die Bereiche des Gehirns weitergeleitet, die mit der Planung und Ausführung motorischer Handlungen beschäftigt sind - um im Falle des Straßenverkehrs also den Fuß auf die Bremse zu bekommen. So gibt es im Gehirn verschiedene "Ströme", die visuelle Informationen unterschiedlich verarbeiten, je nachdem, ob es nur um die Wahrnehmung der Information geht oder um eine Handlung, die auf die Wahrnehmung folgen soll: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6703654/
Wissenschaftler*innen der Abteilung Neurobiologie am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen erforschen, wie Bewegungen im Gehirn geplant werden, um beispielsweise die Handfunktionen von Prothesen gelähmter Patient*innen zu verbessern: https://www.dpz.eu/de/abteilung/neurobiologie.html
Die durchschnittliche Reaktionszeit junger, gesunder Erwachsener liegt zwischen 250 und 500 Millisekunden: Innerhalb dieser Zeitspanne werden Signale von den Augen erfasst, im Gehirn an den richtigen Stellen verarbeitet und dann in motorische Aktionen übertragen. Und diese Geschwindigkeit lässt sich noch verbessern: Sportarten wie Tischtennis oder E-Gaming zeigen, dass eine Reaktionszeit von 180 Millisekunden möglich ist. Generell gilt: Je höher die allgemeine Fitness einer Person ist, desto eher ist sie in der Lage, schnell zu reagieren.
Warum unser Gehirn über Fähigkeiten wie ein schnelles Urteilsvermögen und komplexe Entscheidungsfindung verfügt, könnte mit einer kleinen Mutation zusammenhängen, erklärt MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten": https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/warum-wurde-unser-gehirn-so-gross-100.html
Der Straßenverkehr ist hektisch und stressig, überall lauern Unfallgefahren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab 2022 in Deutschland 2,4 Millionen registrierte Unfälle im Straßenverkehr, über 350.000 Verletzte und 2.782 Todesopfer. Könnte ein besseres Reaktionsvermögen Unfälle verhindern?: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_073_46241.html
Unser Reaktionsvermögen ist die Fähigkeit, in unerwarteten Situationen relevante Signale zu erkennen und in lebensrettende Handlungen umzusetzen - wie etwa voll auf die Bremse zu treten, wenn ein Kind plötzlich auf die Straße läuft. Dabei können wir uns auf zwei Grundprogramme des Gehirns verlassen: Selektion und Generalisierung. Unser Gehirn ist darauf trainiert, die wichtigen Signale vom allgemeinen Rauschen zu trennen und es kann Situationen immer wieder mit den bereits erfahrenen bzw. erlernten Erlebnissen abgleichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Thalamus, der Fachleuten zufolge als "Türsteher" fungiert und nur die wesentlichen Signale zur weiteren Verarbeitung durchlässt. Das Signal wird nun an die Bereiche des Gehirns weitergeleitet, die mit der Planung und Ausführung motorischer Handlungen beschäftigt sind - um im Falle des Straßenverkehrs also den Fuß auf die Bremse zu bekommen. So gibt es im Gehirn verschiedene "Ströme", die visuelle Informationen unterschiedlich verarbeiten, je nachdem, ob es nur um die Wahrnehmung der Information geht oder um eine Handlung, die auf die Wahrnehmung folgen soll: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6703654/
Wissenschaftler*innen der Abteilung Neurobiologie am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen erforschen, wie Bewegungen im Gehirn geplant werden, um beispielsweise die Handfunktionen von Prothesen gelähmter Patient*innen zu verbessern: https://www.dpz.eu/de/abteilung/neurobiologie.html
Die durchschnittliche Reaktionszeit junger, gesunder Erwachsener liegt zwischen 250 und 500 Millisekunden: Innerhalb dieser Zeitspanne werden Signale von den Augen erfasst, im Gehirn an den richtigen Stellen verarbeitet und dann in motorische Aktionen übertragen. Und diese Geschwindigkeit lässt sich noch verbessern: Sportarten wie Tischtennis oder E-Gaming zeigen, dass eine Reaktionszeit von 180 Millisekunden möglich ist. Generell gilt: Je höher die allgemeine Fitness einer Person ist, desto eher ist sie in der Lage, schnell zu reagieren.
Warum unser Gehirn über Fähigkeiten wie ein schnelles Urteilsvermögen und komplexe Entscheidungsfindung verfügt, könnte mit einer kleinen Mutation zusammenhängen, erklärt MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius im Podcast "Große Fragen in zehn Minuten": https://www.mdr.de/wissen/podcast/zehnminuten/warum-wurde-unser-gehirn-so-gross-100.html