Amateurfunkerin werden

Amateurfunkerin werden

vor 2 Jahren
Ohne Funkwellen läuft in unserer Gesellschaft praktisch nichts, sie sind die Grundlage unserer digitalen Welt. Trotzdem hat der Amateurfunk einen angestaubten Ruf. Zu Recht? Daniela begibt sich in die Welt der Funker.
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Ohne Funkwellen läuft in unserer Gesellschaft praktisch nichts, sie
sind die Grundlage unserer digitalen Welt. Trotzdem hat der
Amateurfunk einen angestaubten Ruf. Zu Recht? Daniela begibt sich
in die Welt der Funker.

Wer funken will, braucht neben der entsprechenden Technik auch eine
Lizenz zum Funken. Dafür müssen alle Amateurfunker*innen eine
Prüfung ablegen, um ein eigenes Rufzeichen und die Funk-Erlaubnis
zu erhalten:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/start.html


Der Amateurfunk hat in Deutschland eine lange Tradition. Allerdings
sinkt die Zahl der Funker: Im Jahr 2000 waren noch fast 90.000
Rufzeichen vergeben, 2020 nur noch 70.000. Um wieder mehr Menschen
an die Funkgeräte zu bringen, hat die Bundesregierung die Prüfung
für die Funk-Lizenz vereinfacht:
https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/065-kluckert-amateurfunkverordnung.html


Die technischen Grundlagen des Amateurfunks gelten als die
Ursprünge der heutigen Hochfrequenztechnik: Wir alle haben
heutzutage mit unseren Smartphones "Funkgeräte" in der Hosentasche.
Der Amateurfunk hingegen ist zusehends ein Hobby für Bastlerinnen
und Tüftler geworden. Doch wenn im Katastrophenfall der Strom
ausfällt, können Mobilfunknetze sowie auch die gesamte
Notfallkommunikation der Rettungsdienste und des Digitalen
Behördenfunks (BOS) ausfallen. Amateurfunkerinnen und ‑funker
können den Behörden für solche Fälle ihre Unterstützung anbieten.
Davon erzählt das WDR-Feature "Im Notfall Amateurfunk?":
https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-neugier-genuegt-das-feature/im-notfall-amateurfunk/wdr-5/12280691/
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