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Beschreibung
vor 3 Jahren
Füllwörter wie "äh" und "ähm" benutzen wir alle in unserem
alltäglichen Sprachgebrauch. Doch Daniela ist genervt davon,
besonders im Job. Das muss doch auch ohne gehen! Aber wie schafft
sie es, die Fülllaute loszuwerden?
Niemand will sie eigentlich benutzen und trotzdem kommen sie uns
ständig über die Lippen: "äh" und "ähm". Welche Rolle spielen sie
in unserer gesprochenen Sprache? Daran forschen
Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik
im niederländischen Nimwegen. Sie führen solcherlei Füllwörter auf
den Zusammenhang von Denken und Sprechen zurück. Denn in
alltäglichen Unterhaltungen beginnen wir oft schon zu sprechen,
bevor wir genau festgelegt haben, was wir sagen und wie wir es
formulieren wollen. Damit ergibt sich die Frage, wie Denken und
Sprechen zeitlich koordiniert werden und wie weit Sprechende
vorausdenken:
https://www.mpg.de/7940256/koordination-sprechen-denken
Heutige Theorien gehen davon aus, dass unser Denken keine zeitliche
Struktur hat und unsere Gedanken gleichzeitig im Gehirn
repräsentiert werden. Beim Sprechen hingegen müssen wir die
Gedanken in eine lineare Form bringen, abhängig von den
grammatikalischen Regeln der jeweiligen Sprache. Beim Übertragen
des Denkens auf die Regeln der Sprache kann es dann zu Aussetzern,
wie "äh" oder "ähm" kommen.
Die gute Nachricht ist: Wir können lernen, auf diese Füllwörter zu
verzichten - Daniela testet das in dieser Challenge. Dabei erfährt
sie auch, wie Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit und Sprechpausen mit
der rhetorischen Wahrnehmung und psychologischen Wirkung auf unser
Gegenüber zusammenhängen:
https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002019/Ueber_uns/Sendlmeier/2012_Sendlmeier_PsychologischeWirkungVonStimmeUndSprechweise.pdf
Immer wieder führen wir Gespräche, die nicht so ablaufen, wie wir
es uns wünschen. Im Psychologie-Podcast "Die Lösung" erklären die
Hosts Sina und Fiebi, wie wir mit Hilfe des Kommunikationsmodells
Kiesler-Kreis Gespräche aktiv steuern können, um im Alltag und im
Beruf einfacher und selbstbewusster unsere Standpunkte
verdeutlichen zu können:
https://www.ardaudiothek.de/episode/die-loesung-der-psychologie-podcast-von-puls/aus-der-praxis-selbstbewusst-kommunizieren-mit-dem-kiesler-kreis/puls/12185237/
alltäglichen Sprachgebrauch. Doch Daniela ist genervt davon,
besonders im Job. Das muss doch auch ohne gehen! Aber wie schafft
sie es, die Fülllaute loszuwerden?
Niemand will sie eigentlich benutzen und trotzdem kommen sie uns
ständig über die Lippen: "äh" und "ähm". Welche Rolle spielen sie
in unserer gesprochenen Sprache? Daran forschen
Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik
im niederländischen Nimwegen. Sie führen solcherlei Füllwörter auf
den Zusammenhang von Denken und Sprechen zurück. Denn in
alltäglichen Unterhaltungen beginnen wir oft schon zu sprechen,
bevor wir genau festgelegt haben, was wir sagen und wie wir es
formulieren wollen. Damit ergibt sich die Frage, wie Denken und
Sprechen zeitlich koordiniert werden und wie weit Sprechende
vorausdenken:
https://www.mpg.de/7940256/koordination-sprechen-denken
Heutige Theorien gehen davon aus, dass unser Denken keine zeitliche
Struktur hat und unsere Gedanken gleichzeitig im Gehirn
repräsentiert werden. Beim Sprechen hingegen müssen wir die
Gedanken in eine lineare Form bringen, abhängig von den
grammatikalischen Regeln der jeweiligen Sprache. Beim Übertragen
des Denkens auf die Regeln der Sprache kann es dann zu Aussetzern,
wie "äh" oder "ähm" kommen.
Die gute Nachricht ist: Wir können lernen, auf diese Füllwörter zu
verzichten - Daniela testet das in dieser Challenge. Dabei erfährt
sie auch, wie Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit und Sprechpausen mit
der rhetorischen Wahrnehmung und psychologischen Wirkung auf unser
Gegenüber zusammenhängen:
https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002019/Ueber_uns/Sendlmeier/2012_Sendlmeier_PsychologischeWirkungVonStimmeUndSprechweise.pdf
Immer wieder führen wir Gespräche, die nicht so ablaufen, wie wir
es uns wünschen. Im Psychologie-Podcast "Die Lösung" erklären die
Hosts Sina und Fiebi, wie wir mit Hilfe des Kommunikationsmodells
Kiesler-Kreis Gespräche aktiv steuern können, um im Alltag und im
Beruf einfacher und selbstbewusster unsere Standpunkte
verdeutlichen zu können:
https://www.ardaudiothek.de/episode/die-loesung-der-psychologie-podcast-von-puls/aus-der-praxis-selbstbewusst-kommunizieren-mit-dem-kiesler-kreis/puls/12185237/
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