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Beschreibung
vor 3 Jahren
Ekel ist eine unserer Basisemotionen. Die Reaktionen darauf sind
bei uns allen ähnlich. Was wir aber eklig finden und was nicht, ist
total verschieden. Doch warum? Und wie kann Daniela ihre Abscheu
vor Käse überwinden?
Fäkalien und Erbrochenes, Schimmel, Maden oder Lakritz: So gut wie
jeder Mensch hat etwas, wovor er sich ekelt. Doch warum ist Ekel
ein so wahnsinnig starkes Gefühl? Und kann man trainieren, seinen
Ekel zu überwinden?:
https://www.mdr.de/wissen/warum-wir-uns-ekeln-ekel-ueberwinden-100.html
Die Reaktionen auf Ekel sind bei allen Menschen ziemlich ähnlich:
Nase rümpfen und zuhalten, Stirn und Gesicht verkneifen, die
Mundwinkel verziehen, "bäh" oder "igitt" ausrufen, sich wegdrehen.
Zudem sinkt die Herzfrequenz und der Speichelfluss steigt:
https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2022/0726-ekel-immunsystem.html
Auch im Gehirn ist bei Ekelempfindungen immer die gleiche Region
aktiv, die sogenannte Insula im Großhirnlappen. Ekel gehört in den
gleichen Rang wie Angst, Freude, Trauer und Wut und ist eine der
menschlichen Basisemotionen. Er ist eine Schutzfunktion des Körpers
vor unliebsamen und potenziell gefährlichen Substanzen oder
Erfahrungen. Die Wissenschaft kennt dabei mehrere Stufen des Ekels:
Das reicht vom Schutz vor giftigen Substanzen, über die Abwehr von
kriechenden und schleimigen Viechern bis zu einer Abneigung
gegenüber unmoralischen Äußerungen oder Handlungen:
https://doi.org/10.1177/0956797610392925
Das persönliche Ekelempfinden ist ganz unterschiedlich verteilt.
Wie sonst könnten Ärzt*innen, Kanalarbeiter*innen oder auch
Tatortreiniger*innen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie sich nicht an
Blut, Fäkalien und den Tod gewöhnt hätten. Doch selbst
Tatortreiniger wie Thomas Kundt haben etwas, wovor sie sich ekeln.
Im Buch "Nach dem Tod komm ich" (dtv Verlag, 2021) berichtet er von
Tatorten, an denen er noch Körperteile fand und von Schicksalen,
die man nie wieder vergisst:
https://www.dtv.de/buch/nach-dem-tod-komm-ich-26310
Das eigene Ekelempfinden wird beeinflusst von der kulturellen
Prägung, biografischen Erlebnissen und der persönlichen
Einstellung. Wie grundverschieden Menschen Ekel empfinden, wird
besonders beim Thema Essen und Trinken deutlich: Was dem einen
Kulturkreis ein kulinarischer Genuss ist, wird anderswo verabscheut
und verpönt. Im Disgusting Food Museum in Berlin kann man das mit
allen Sinnen erleben und herausfinden, welcher Ekel-Typ man selbst
ist: https://disgustingfoodmuseum.berlin
Die Reaktionen auf Ekel zeigen sich auf der ganzen Welt ähnlich.
Was aber als eklig empfunden wird und was nicht, das ist überall
verschieden. Und meist sind es die Gerichte, Gerüche oder
Gewohnheiten der Anderen, der Fremden, die man als besonders eklig
empfindet. Ist der Ekel also auch ein politisches Gefühl? Darüber
diskutieren Wissenschaftler*innen im Podcast "SWR2 Forum":
https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-forum/politische-gefuehle-macht-ekel-konservativ/swr2/12437561/
bei uns allen ähnlich. Was wir aber eklig finden und was nicht, ist
total verschieden. Doch warum? Und wie kann Daniela ihre Abscheu
vor Käse überwinden?
Fäkalien und Erbrochenes, Schimmel, Maden oder Lakritz: So gut wie
jeder Mensch hat etwas, wovor er sich ekelt. Doch warum ist Ekel
ein so wahnsinnig starkes Gefühl? Und kann man trainieren, seinen
Ekel zu überwinden?:
https://www.mdr.de/wissen/warum-wir-uns-ekeln-ekel-ueberwinden-100.html
Die Reaktionen auf Ekel sind bei allen Menschen ziemlich ähnlich:
Nase rümpfen und zuhalten, Stirn und Gesicht verkneifen, die
Mundwinkel verziehen, "bäh" oder "igitt" ausrufen, sich wegdrehen.
Zudem sinkt die Herzfrequenz und der Speichelfluss steigt:
https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2022/0726-ekel-immunsystem.html
Auch im Gehirn ist bei Ekelempfindungen immer die gleiche Region
aktiv, die sogenannte Insula im Großhirnlappen. Ekel gehört in den
gleichen Rang wie Angst, Freude, Trauer und Wut und ist eine der
menschlichen Basisemotionen. Er ist eine Schutzfunktion des Körpers
vor unliebsamen und potenziell gefährlichen Substanzen oder
Erfahrungen. Die Wissenschaft kennt dabei mehrere Stufen des Ekels:
Das reicht vom Schutz vor giftigen Substanzen, über die Abwehr von
kriechenden und schleimigen Viechern bis zu einer Abneigung
gegenüber unmoralischen Äußerungen oder Handlungen:
https://doi.org/10.1177/0956797610392925
Das persönliche Ekelempfinden ist ganz unterschiedlich verteilt.
Wie sonst könnten Ärzt*innen, Kanalarbeiter*innen oder auch
Tatortreiniger*innen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie sich nicht an
Blut, Fäkalien und den Tod gewöhnt hätten. Doch selbst
Tatortreiniger wie Thomas Kundt haben etwas, wovor sie sich ekeln.
Im Buch "Nach dem Tod komm ich" (dtv Verlag, 2021) berichtet er von
Tatorten, an denen er noch Körperteile fand und von Schicksalen,
die man nie wieder vergisst:
https://www.dtv.de/buch/nach-dem-tod-komm-ich-26310
Das eigene Ekelempfinden wird beeinflusst von der kulturellen
Prägung, biografischen Erlebnissen und der persönlichen
Einstellung. Wie grundverschieden Menschen Ekel empfinden, wird
besonders beim Thema Essen und Trinken deutlich: Was dem einen
Kulturkreis ein kulinarischer Genuss ist, wird anderswo verabscheut
und verpönt. Im Disgusting Food Museum in Berlin kann man das mit
allen Sinnen erleben und herausfinden, welcher Ekel-Typ man selbst
ist: https://disgustingfoodmuseum.berlin
Die Reaktionen auf Ekel zeigen sich auf der ganzen Welt ähnlich.
Was aber als eklig empfunden wird und was nicht, das ist überall
verschieden. Und meist sind es die Gerichte, Gerüche oder
Gewohnheiten der Anderen, der Fremden, die man als besonders eklig
empfindet. Ist der Ekel also auch ein politisches Gefühl? Darüber
diskutieren Wissenschaftler*innen im Podcast "SWR2 Forum":
https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-forum/politische-gefuehle-macht-ekel-konservativ/swr2/12437561/
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