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Beschreibung
vor 2 Jahren
Ohrwürmer können richtig nerven! Doch wie werden wir sie wieder
los? Daniela checkt, welche Tricks wirklich helfen und erfährt, wie
die Anti-Ohrwurm-Strategien zur Superkraft für unsere mentale
Gesundheit werden können.
Er kommt ohne Vorwarnung, getarnt als harmlose Dudelei, lässt uns
alberne Melodien mitsummen und gibt als hartnäckige Dauerschleife
in den Ohren einfach keine Ruhe. Doch warum bekommen wir überhaupt
einen Ohrwurm?:
https://www.spektrum.de/frage/warum-bekommen-wir-einen-ohrwurm/1627272
Und wie bekommen wir die Songs und Melodien wieder aus unserem
Kopf? Nach der "Aural-oral-loop"-Hypothese muss man dafür die
Endlosschleife zwischen innerem Hören und innerem Mitsingen
unterbrechen. Das funktioniert etwa, indem man sich auf ein anderes
Lied konzentriert oder es laut mitsingt.
Ebenfalls wirksam: Kaugummi kauen. Der Grund dafür: Durch die
Kaubewegungen wird das innere Mitsingen unterbrochen, weil beides
nicht parallel von den entsprechen Hirnregionen gesteuert werden
kann, wie eine Untersuchung der University of Reading in London
zeigt: https://doi.org/10.1080/17470218.2015.1034142
Oft bleiben Songs und Melodien aber auch in unserem Kopf hängen,
weil wir uns nicht erinnern, wie sie aufhören. Denn Unvollständiges
bleibt besonders lange im Gedächtnis haften. Grund dafür ist der
sogenannte Zeigarnik-Effekt. Wissenschaftler*innen der University
of London empfehlen deshalb eine Art Konfrontationstherapie - den
Song einmal bewusst und komplett durchhören:
https://www.apa.org/pubs/journals/releases/aca-aca0000090.pdf
Laut Forschenden der Western Washington University hilft wiederum
Ablenkung am besten. Die Tätigkeit sollte dabei nicht zu einfach,
aber auch nicht zu komplex sein. Also etwa ein Buch lesen, einen
Film schauen oder ein Kreuzworträtsel lösen:
https://doi.org/10.1002/acp.2897
Dem gegenüber stehen die Ergebnisse einer Studie der University of
Reading in London: Bei den Teilnehmenden, die versucht hatten, den
Ohrwurm aktiv zu bekämpfen, dauerte es durchschnittlich 40 Minuten,
bis er wieder weg war. Wer stattdessen gar nichts tat und einfach
abwartete, war den Ohrwurm im Schnitt nach 22 Minuten wieder los:
https://doi.org/10.1348/000712609X479636
Der Neurowissenschaftler Stefan Kölsch beschreibt in seinem Buch
"Good Vibrations - Die heilende Kraft der Musik" (Ullstein Verlag,
2019) so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf
unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und liefert
zahlreiche praktische Tipps, wie wir mit Musik im Alltag unser
Wohlbefinden unterstützen und fördern können:
https://www.ullstein.de/werke/good-vibrations/taschenbuch/9783548062426
Musik als Lebensretter: Musik könne uns helfen, aus negativen
Gedankenschleifen zu kommen und inneren Frieden zu finden, sagt der
Psychologe Stefan Kölsch im Interview von Deutschlandfunk Kultur:
https://www.ardaudiothek.de/episode/interview-deutschlandfunk-kultur/musik-als-lebensretter-auszeit-fuer-das-gehirn/deutschlandfunk-kultur/84319508/
los? Daniela checkt, welche Tricks wirklich helfen und erfährt, wie
die Anti-Ohrwurm-Strategien zur Superkraft für unsere mentale
Gesundheit werden können.
Er kommt ohne Vorwarnung, getarnt als harmlose Dudelei, lässt uns
alberne Melodien mitsummen und gibt als hartnäckige Dauerschleife
in den Ohren einfach keine Ruhe. Doch warum bekommen wir überhaupt
einen Ohrwurm?:
https://www.spektrum.de/frage/warum-bekommen-wir-einen-ohrwurm/1627272
Und wie bekommen wir die Songs und Melodien wieder aus unserem
Kopf? Nach der "Aural-oral-loop"-Hypothese muss man dafür die
Endlosschleife zwischen innerem Hören und innerem Mitsingen
unterbrechen. Das funktioniert etwa, indem man sich auf ein anderes
Lied konzentriert oder es laut mitsingt.
Ebenfalls wirksam: Kaugummi kauen. Der Grund dafür: Durch die
Kaubewegungen wird das innere Mitsingen unterbrochen, weil beides
nicht parallel von den entsprechen Hirnregionen gesteuert werden
kann, wie eine Untersuchung der University of Reading in London
zeigt: https://doi.org/10.1080/17470218.2015.1034142
Oft bleiben Songs und Melodien aber auch in unserem Kopf hängen,
weil wir uns nicht erinnern, wie sie aufhören. Denn Unvollständiges
bleibt besonders lange im Gedächtnis haften. Grund dafür ist der
sogenannte Zeigarnik-Effekt. Wissenschaftler*innen der University
of London empfehlen deshalb eine Art Konfrontationstherapie - den
Song einmal bewusst und komplett durchhören:
https://www.apa.org/pubs/journals/releases/aca-aca0000090.pdf
Laut Forschenden der Western Washington University hilft wiederum
Ablenkung am besten. Die Tätigkeit sollte dabei nicht zu einfach,
aber auch nicht zu komplex sein. Also etwa ein Buch lesen, einen
Film schauen oder ein Kreuzworträtsel lösen:
https://doi.org/10.1002/acp.2897
Dem gegenüber stehen die Ergebnisse einer Studie der University of
Reading in London: Bei den Teilnehmenden, die versucht hatten, den
Ohrwurm aktiv zu bekämpfen, dauerte es durchschnittlich 40 Minuten,
bis er wieder weg war. Wer stattdessen gar nichts tat und einfach
abwartete, war den Ohrwurm im Schnitt nach 22 Minuten wieder los:
https://doi.org/10.1348/000712609X479636
Der Neurowissenschaftler Stefan Kölsch beschreibt in seinem Buch
"Good Vibrations - Die heilende Kraft der Musik" (Ullstein Verlag,
2019) so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf
unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und liefert
zahlreiche praktische Tipps, wie wir mit Musik im Alltag unser
Wohlbefinden unterstützen und fördern können:
https://www.ullstein.de/werke/good-vibrations/taschenbuch/9783548062426
Musik als Lebensretter: Musik könne uns helfen, aus negativen
Gedankenschleifen zu kommen und inneren Frieden zu finden, sagt der
Psychologe Stefan Kölsch im Interview von Deutschlandfunk Kultur:
https://www.ardaudiothek.de/episode/interview-deutschlandfunk-kultur/musik-als-lebensretter-auszeit-fuer-das-gehirn/deutschlandfunk-kultur/84319508/
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