Mono, Poly & Co. Archiv
148 Episoden
6 Minuten
Wut als Wachstumschance: Wie du mit primärer und sekundärer Wut umgehen kannst und was sie dir über dich selbst verrät.
In dieser kurzen Zwischenfolge aus der Frühjahrsputzpause gibt Sonja einen Impuls zum Thema Wut. Sie unterscheidet zwischen zwei Arten von Wut und zeigt, wie du sie als Informationsquelle für dich nutzen kannst – statt dich in ihr zu verlieren.
Themen dieser Folge:
Updates aus der Frühjahrsputzpause: neue Folge 0, neues Intro, neues Team-Mitglied und die eigene Homepage
Ab dem 5. April geht es weiter mit neuen Folgen!
Primäre Wut – wenn dein System dich ins Handeln bringen will und du für dich einstehen sollst
Sekundäre Wut – wenn Verurteilungen über andere Personen entstehen (die „Wolfssprache" aus der GFK)
Warum sich in die Wut reinsteigern nicht hilft – und was Boxsäcke damit zu tun haben
Gefühle klar machen statt klein machen: Wut als Sensor für unerfüllte Bedürfnisse
Selbstwirksamkeit statt Kontrolle über andere: Was sagt die Wut über mich?
Wann es sich lohnt, Kontakte zu hinterfragen, die immer wieder Wut auslösen
Das Wichtigste in Kürze:
Wut ist grundsätzlich nichts Schlechtes – sie ist ein Sensor, der gesehen werden und dir etwas sagen möchte.
Primäre Wut will dich ins Handeln bringen. Sekundäre Wut entsteht durch Verurteilungen anderer.
Sich in die Wut reinzusteigern macht sie nur größer, hilft aber nicht bei der Reflexion.
Hilfreicher ist es, auf dich selbst zu schauen: Was brauche ich? Was fühle ich? Was möchte ich?
Wenn bestimmte Personen immer wieder Wut auslösen, lohnt es sich zu hinterfragen, ob und wie du den Kontakt gestalten möchtest.
Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?
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Credits:
Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ️
Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
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Sekundäre Wut – wenn Verurteilungen über andere Personen entstehen (die „Wolfssprache" aus der GFK)
Warum sich in die Wut reinsteigern nicht hilft – und was Boxsäcke damit zu tun haben
Gefühle klar machen statt klein machen: Wut als Sensor für unerfüllte Bedürfnisse
Selbstwirksamkeit statt Kontrolle über andere: Was sagt die Wut über mich?
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Das Wichtigste in Kürze:
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15 Minuten
Update aus der Podcast-Werkstatt & Sonja erklärt, wie du Neuroplastizität nutzt, um dich bewusst zu entlieben oder Gefühle in deiner Beziehung zu stärken.
In dieser kurzen Folge meldet sich Sonja mit einem Zwischenstand aus der Podcast-Werkstatt zurück. Neben einem Ausblick auf kommende Themen wie das Wheel of Consent oder das Thema Lust erfährst du, wie du die Neuroplastizität deines Gehirns nutzen kannst, um Gefühle wie Verliebtheit bewusst zu lenken oder schmerzhaftes Vermissen nach einer Trennung zu lindern.
Themen dieser Folge:
Update aus der Redaktion: Woran wir gerade im Hintergrund arbeiten
Ausblick: Kommende Folgen zu Wheel of Consent, Lust und Zeitmanagement
Neuroplastizität: Warum unser Gehirn ein „Work in Progress“ ist
Liebe vs. Beziehung: Wenn Gefühle und Lebensentwürfe nicht zusammenpassen
Praktischer Tipp zum „Entlieben“: Die Macht der Aufmerksamkeitslenkung
Die Sage von den zwei Wölfen: Welchen Wolf nährst du heute?
Das Wichtigste in Kürze
Gefühle sind trainierbar: Durch gezielte Übung und Fokus kannst du emotionale Bahnen in deinem Gehirn verändern und dich aus emotionaler Hilflosigkeit befreien.
Selbstwirksamkeit: Du entscheidest jeden Tag neu, welche Gedanken und Gefühle du „nährst“ – den weißen Wolf der Güte oder den schwarzen Wolf der Abwertung.
Links & Ressourcen zur Folge:
Infos zum Event: TOBT
Kontakt für den TOBT: tobt@sonjajuengling.de
Aufruf:
Empfiehl uns weiter! Wenn dir eine unserer alten Folgen besonders gefallen hat (z. B. zu Neurodivergenz, Bindungsmustern oder Eifersucht), teile sie mit deinen Freundys!
Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): Am 28.02. findet wieder der kostenlose Online-Tag statt. Komm vorbei, stell deine Fragen oder wirke nächstes Jahr selbst mit! Alle Infos findest du beim Netzwerk Polyamorie.
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Ausblick: Kommende Folgen zu Wheel of Consent, Lust und Zeitmanagement
Neuroplastizität: Warum unser Gehirn ein „Work in Progress“ ist
Liebe vs. Beziehung: Wenn Gefühle und Lebensentwürfe nicht zusammenpassen
Praktischer Tipp zum „Entlieben“: Die Macht der Aufmerksamkeitslenkung
Die Sage von den zwei Wölfen: Welchen Wolf nährst du heute?
Das Wichtigste in Kürze
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Selbstwirksamkeit: Du entscheidest jeden Tag neu, welche Gedanken und Gefühle du „nährst“ – den weißen Wolf der Güte oder den schwarzen Wolf der Abwertung.
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7 Minuten
Kurze Spezialfolge: Warum MoPoCo bis April pausiert – plus 4 Impulsfragen, die dir in Konflikten sofort helfen.
In dieser kurzen Zwischenfolge teilt Sonja, warum der Podcast eine dreimonatige Pause einlegt – und was sich technisch wie redaktionell verbessert. Als kleines Geschenk gibt’s einen Mini-Konflikt-Input: Vier anpassbare Fragen, die Gespräche verlangsamen und Verbindung erhalten.
Themen dieser Folge:
Warum wir pausieren: ehrenamtliche Arbeit, knappe Kapazitäten und der Wunsch nach Freude & Qualität
Umfang der Pause: drei Monate bis April, mit gelegentlichen kleinen Inputs
Was in der Pause passiert: eigene Website, neues Intro/Outro, harmonisierte Shownotes, bessere Abläufe
Neustart im April: gleiche Inhalte, höhere Professionalität
Mini-Toolkit für akute Konflikte: vier Fragen für Deeskalation und Verbindung
Verlangsamung als Kernstrategie: bei sich ankommen, Muster unterbrechen
Ausblick: Hört in über 100 ältere Folgen und kommt im April wieder dazu
Das Wichtigste in Kürze
Drei Monate Pause bis April, um Qualität und Freude nachhaltig zu sichern.
Technische und redaktionelle Verbesserungen stehen an (Website, Audio-Branding, Shownotes, Prozesse).
Inhaltliche Linie bleibt – die Produktion wird professioneller.
Vier Impulsfragen für Konflikte
Verlangsamung hilft, Eskalation zu vermeiden und in Verbindung zu bleiben.
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Themen dieser Folge:
Warum wir pausieren: ehrenamtliche Arbeit, knappe Kapazitäten und der Wunsch nach Freude & Qualität
Umfang der Pause: drei Monate bis April, mit gelegentlichen kleinen Inputs
Was in der Pause passiert: eigene Website, neues Intro/Outro, harmonisierte Shownotes, bessere Abläufe
Neustart im April: gleiche Inhalte, höhere Professionalität
Mini-Toolkit für akute Konflikte: vier Fragen für Deeskalation und Verbindung
Verlangsamung als Kernstrategie: bei sich ankommen, Muster unterbrechen
Ausblick: Hört in über 100 ältere Folgen und kommt im April wieder dazu
Das Wichtigste in Kürze
Drei Monate Pause bis April, um Qualität und Freude nachhaltig zu sichern.
Technische und redaktionelle Verbesserungen stehen an (Website, Audio-Branding, Shownotes, Prozesse).
Inhaltliche Linie bleibt – die Produktion wird professioneller.
Vier Impulsfragen für Konflikte
Verlangsamung hilft, Eskalation zu vermeiden und in Verbindung zu bleiben.
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Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
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25 Minuten
Jahresrückblick mit Sonja: Erfolge, Grenzen und Ausblick – dazu Impulse zu Authentizität, Polysaturation und Ich‑Botschaften.
In dieser besonderen Zwischen-den-Jahren-Folge zieht Sonja ein persönliches und podcastbezogenes Fazit: Konstanz, Community und ein breites Themenspektrum treffen auf ehrliche Einblicke in Grenzen und Erschöpfung. Es geht um Spiritualität und Intuition in der Beratung, politische Sorgen und Solidarität, Polysaturation im eigenen Leben – und um konkrete Kommunikationstools wie Ich‑Botschaften. Ein offener Blick zurück und nach vorn: Was bleibt, was wird, und wie wir verbunden und wohlwollend ins neue Jahr starten.
Themen dieser Folge:
Wozu MoPoCo da ist – Unterstützung statt Therapie, Einladung zu Selbstfürsorge und professioneller Hilfe
Weihnachts-/Silvesterformat: Narrenfreiheit, Spontaneität und der Wert unperfekter Folgen
Zwischen den Jahren: Reset-Raum, Spiritualität und Intuition neben Wissenschaft
Jahresbilanz: 2 Jahre wöchentliche Folgen, Messeauftritt (BoFeWo), Highlights und Dankbarkeit
Inhaltliche Schwerpunkte 2025: Vertrauen, Erstkontakt, Beziehungsöffnung, Grenzen, Kink, Neurodivergenz, Diskriminierung, Polyarroganz
Politische Sorgen, Schutz und Ausschluss: Warum Solidarität und Community tragen
Operatives: 116 Episoden, prall gefüllte Themenliste, mögliche Formatänderungen, Unabhängigkeit statt Monetarisierung, Website-Umzug, Teamkapazitäten
Community-Projekte: TOBT, Polykonferenz, KFPs-Umzug – niedrigschwellige Zugänge und Vernetzung
Persönliches: Beziehungspausen, Polysaturation, 50. Geburtstag, mehr Raum für Spiritualität, Erholung und Langsamkeit
Beziehungstools: Authentizität leben und Ich‑Botschaften kontextsensitiv verwenden
Das Wichtigste in Kürze:
Authentizität ist Fundament gelingender Beziehungen: Leb dich, mit allem was du mitbringst.
Ich‑Botschaften sind hilfreich, wenn sie beim eigenen Erleben bleiben und den Fokus nicht verschieben.
Links & Ressourcen zur Folge:
Neue Website: https://mopoco-podcast.de/
Instagram: https://instagram.com/mopoco_podcast
E‑Mail für Feedback: podcast@sonjajuengling.de
BoFeWo – Bondage Fetish World: https://bofewo.com/
Kunst der Unvernunft: https://kunstderunvernunft.de/
Dirk – Herz plus Verstand (Interviewpartner): https://www.herz-plus-verstand.de/
Kink‑friendly Professionals: https://kink-friendly.de/
Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): https://www.netzwerk-polyamorie.de/tobt
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In dieser besonderen Zwischen-den-Jahren-Folge zieht Sonja ein persönliches und podcastbezogenes Fazit: Konstanz, Community und ein breites Themenspektrum treffen auf ehrliche Einblicke in Grenzen und Erschöpfung. Es geht um Spiritualität und Intuition in der Beratung, politische Sorgen und Solidarität, Polysaturation im eigenen Leben – und um konkrete Kommunikationstools wie Ich‑Botschaften. Ein offener Blick zurück und nach vorn: Was bleibt, was wird, und wie wir verbunden und wohlwollend ins neue Jahr starten.
Themen dieser Folge:
Wozu MoPoCo da ist – Unterstützung statt Therapie, Einladung zu Selbstfürsorge und professioneller Hilfe
Weihnachts-/Silvesterformat: Narrenfreiheit, Spontaneität und der Wert unperfekter Folgen
Zwischen den Jahren: Reset-Raum, Spiritualität und Intuition neben Wissenschaft
Jahresbilanz: 2 Jahre wöchentliche Folgen, Messeauftritt (BoFeWo), Highlights und Dankbarkeit
Inhaltliche Schwerpunkte 2025: Vertrauen, Erstkontakt, Beziehungsöffnung, Grenzen, Kink, Neurodivergenz, Diskriminierung, Polyarroganz
Politische Sorgen, Schutz und Ausschluss: Warum Solidarität und Community tragen
Operatives: 116 Episoden, prall gefüllte Themenliste, mögliche Formatänderungen, Unabhängigkeit statt Monetarisierung, Website-Umzug, Teamkapazitäten
Community-Projekte: TOBT, Polykonferenz, KFPs-Umzug – niedrigschwellige Zugänge und Vernetzung
Persönliches: Beziehungspausen, Polysaturation, 50. Geburtstag, mehr Raum für Spiritualität, Erholung und Langsamkeit
Beziehungstools: Authentizität leben und Ich‑Botschaften kontextsensitiv verwenden
Das Wichtigste in Kürze:
Authentizität ist Fundament gelingender Beziehungen: Leb dich, mit allem was du mitbringst.
Ich‑Botschaften sind hilfreich, wenn sie beim eigenen Erleben bleiben und den Fokus nicht verschieben.
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Kunst der Unvernunft: https://kunstderunvernunft.de/
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53 Minuten
Kolonialismus und Monogamie: Timmy erklärt, wie koloniale Macht Sexualität und Geschlecht normierte – und warum diese Narrative bis heute fortwirken.
In diesem Interview mit Timmy schauen wir auf Monogamie im historischen Kontext. Sonja und Timmy beleuchten, wie koloniale Ideologien Geschlecht, Sexualität und Beziehungsideale formten – und wie daraus bis heute wirkmächtige Normen und Stereotype entstehen. Es geht nicht um klassische Beziehungstipps, sondern um fundierte, theoretische Einordnung mit vielen Anknüpfungspunkten für eigene Reflexion.
️ Hinweis: Diese Folge streift sensible Inhalte wie Rassismus, koloniale Gewalt und sexualisierte Kontrolle im historischen Kontext. Bitte pass gut auf dich auf beim Hören.
Themen dieser Folge:
Einordnung: Warum Kolonialismus für Beziehungsformen relevant ist
Timmys Hintergrund: Theorie statt Empirie – und warum das wichtig ist
Wie Wissenschaft sozialisiert ist: Vorannahmen, Perspektiven, Marginalisierung
Welche Monogamie ist gemeint? Verbindung zu strikter Zweigeschlechtlichkeit und Rollenbildern
„Zivilisation“ als koloniales Argument: Impulskontrolle, Geschlechternormen, Moral
Rassifizierung von Sexualität: Hypersexualisierung vs. Asexualisierung als Herrschaftspraxis
Praktiken in Kolonien: Bordelle, medizinische Kontrolle, Entzug sexueller Autonomie
Gegenwart: Fortleben kolonialer Narrative (Stereotype, White Saviorism)
Widersprüche: Romantik, Leistungsdenken und bürgerliche Sexualmoral
Strafen und Disziplin: Moral als politisches Werkzeug in den Kolonien
Resümee: Monogamie als Teil eines Legitimationsapparats kolonialer Ausbeutung
Ausblick: Weiterlesen, Quellen nutzen, Perspektiven vertiefen
Das Wichtigste in Kürze:
Monogamie ist historisch-kulturell geformt – keine naturgegebene Konstante.
Die bürgerliche Monogamie koppelt Beziehungsideale mit Zweigeschlechtlichkeit und Impulskontrolle.
Koloniale Herrschaft nutzte Sexualität und Geschlecht zur Legitimation von Entmenschlichung und Ausbeutung.
Konkrete Praktiken (Bordelle, Kontrollen) zeigen, wie sexualpolitische Ordnung durchgesetzt wurde.
Koloniale Narrative wirken bis heute in Stereotypen und politischer Rhetorik fort.
Wissenschaft ist nie neutral: Interpretationen sind sozialisiert und kontextgebunden.
Kritik zielt auf historische Normen – nicht auf individuelle Entscheidungsfreiheit zur Monogamie.
Weiterführende Literatur (u. a. von Frauen) hilft, die Zusammenhänge zu verstehen.
Links & Ressourcen zur Folge:
Kobert Kramm: Geschlecht und Sexualität (bpb)
Brigitte Vasallo: Monogamous Mind, Polyamorous Terror (SPBH Editions 2024)
Anette Dietrich: Weiße Weiblichkeiten – Konstruktionen von „Rasse“ und Geschlecht im deutschen Kolonialismus
Patricia Purtschert: Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz (Open Access)
María Lugones: Heterosexualism and the Colonial/Modern Gender System (Hypatia 22/1, 2007)
Podcast Polysophie
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Welche Monogamie ist gemeint? Verbindung zu strikter Zweigeschlechtlichkeit und Rollenbildern
„Zivilisation“ als koloniales Argument: Impulskontrolle, Geschlechternormen, Moral
Rassifizierung von Sexualität: Hypersexualisierung vs. Asexualisierung als Herrschaftspraxis
Praktiken in Kolonien: Bordelle, medizinische Kontrolle, Entzug sexueller Autonomie
Gegenwart: Fortleben kolonialer Narrative (Stereotype, White Saviorism)
Widersprüche: Romantik, Leistungsdenken und bürgerliche Sexualmoral
Strafen und Disziplin: Moral als politisches Werkzeug in den Kolonien
Resümee: Monogamie als Teil eines Legitimationsapparats kolonialer Ausbeutung
Ausblick: Weiterlesen, Quellen nutzen, Perspektiven vertiefen
Das Wichtigste in Kürze:
Monogamie ist historisch-kulturell geformt – keine naturgegebene Konstante.
Die bürgerliche Monogamie koppelt Beziehungsideale mit Zweigeschlechtlichkeit und Impulskontrolle.
Koloniale Herrschaft nutzte Sexualität und Geschlecht zur Legitimation von Entmenschlichung und Ausbeutung.
Konkrete Praktiken (Bordelle, Kontrollen) zeigen, wie sexualpolitische Ordnung durchgesetzt wurde.
Koloniale Narrative wirken bis heute in Stereotypen und politischer Rhetorik fort.
Wissenschaft ist nie neutral: Interpretationen sind sozialisiert und kontextgebunden.
Kritik zielt auf historische Normen – nicht auf individuelle Entscheidungsfreiheit zur Monogamie.
Weiterführende Literatur (u. a. von Frauen) hilft, die Zusammenhänge zu verstehen.
Links & Ressourcen zur Folge:
Kobert Kramm: Geschlecht und Sexualität (bpb)
Brigitte Vasallo: Monogamous Mind, Polyamorous Terror (SPBH Editions 2024)
Anette Dietrich: Weiße Weiblichkeiten – Konstruktionen von „Rasse“ und Geschlecht im deutschen Kolonialismus
Patricia Purtschert: Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz (Open Access)
María Lugones: Heterosexualism and the Colonial/Modern Gender System (Hypatia 22/1, 2007)
Podcast Polysophie
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Credits:
Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ️
Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
1 Stunde 11 Minuten
Oliver spricht mit Sonja über Incels: Ursachen, Risiken und Auswege aus Frust und Isolation – mit konkreten Schutzfaktoren und Hilfsangeboten.
In dieser Folge spricht Sonja mit Oliver über das Incel-Phänomen: Was steckt dahinter, wie entsteht Radikalisierung – und welche Wege führen aus Frust, Einsamkeit und starren Rollenbildern? Oliver teilt offen seine persönliche Geschichte mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit und was ihn vor misogynen Echo‑Kammern bewahrt hat. Im Fokus: Aufklärung, Differenzierung und praktische Handlungsmöglichkeiten.
Themen dieser Folge
Definition und Dynamik von Incels: Ursprung, Online-Subkultur, Anspruchsdenken und rigide Geschlechterrollen
Olivers Weg: jahrelange unfreiwillige Enthaltsamkeit ohne Abrutschen in Hassstrukturen
Schutzfaktoren gegen Radikalisierung: gemischtgeschlechtliche Freundeskreise, reale Begegnungen, Hobbys, Werte
Dating-Pragmatik: „die richtige Person zur richtigen Zeit“ und mit Absagen rechnen
Polyamorie und Communities als Möglichkeitsräume
Prävention: Bildung, Enttabuisierung, Begegnungsangebote, regulierte Sexarbeit
Gruppendynamiken in Foren: warum Ausstiege oft sanktioniert werden
Konkrete Hilfen: Beratung, Stammtische, Kuschelpartys, Events
Das Wichtigste in Kürze
Sexuelle Frustration ist schmerzhaft, führt aber nicht zwangsläufig zu Misogynie oder Gewalt.
Isolation (vor allem online) erhöht Risiko; soziale Einbettung und reale Kontakte schützen.
Erwartungsmanagement hilft: Absagen annehmen, Timing beachten.
Communities, Begegnungsformate und nicht-monogame Modelle können neue Wege eröffnen – kein Allheilmittel, aber hilfreiche Hebel.
Aufgabe für uns alle: enttabuisieren, aufklären und solidarische Räume schaffen.
Links & Ressourcen zur Folge
Mensa – Verein
Tag der offenen Beziehungstür (28.02.2026)
Nachtrag:
Menschen wie Oliver bezeichnen sich manchmal als "absolute Beginner". Diese sind unfreiwillig unerfahren bei den Themen Beziehung und Sexualität und deutlich älter als 20. Gründe, Geschlecht ud andere Attribute sind dabei oft sehr unterschiedlich. Die meisten sind keine Incels. Mehr Information findest du im ab-forum.de
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In dieser Folge spricht Sonja mit Oliver über das Incel-Phänomen: Was steckt dahinter, wie entsteht Radikalisierung – und welche Wege führen aus Frust, Einsamkeit und starren Rollenbildern? Oliver teilt offen seine persönliche Geschichte mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit und was ihn vor misogynen Echo‑Kammern bewahrt hat. Im Fokus: Aufklärung, Differenzierung und praktische Handlungsmöglichkeiten.
Themen dieser Folge
Definition und Dynamik von Incels: Ursprung, Online-Subkultur, Anspruchsdenken und rigide Geschlechterrollen
Olivers Weg: jahrelange unfreiwillige Enthaltsamkeit ohne Abrutschen in Hassstrukturen
Schutzfaktoren gegen Radikalisierung: gemischtgeschlechtliche Freundeskreise, reale Begegnungen, Hobbys, Werte
Dating-Pragmatik: „die richtige Person zur richtigen Zeit“ und mit Absagen rechnen
Polyamorie und Communities als Möglichkeitsräume
Prävention: Bildung, Enttabuisierung, Begegnungsangebote, regulierte Sexarbeit
Gruppendynamiken in Foren: warum Ausstiege oft sanktioniert werden
Konkrete Hilfen: Beratung, Stammtische, Kuschelpartys, Events
Das Wichtigste in Kürze
Sexuelle Frustration ist schmerzhaft, führt aber nicht zwangsläufig zu Misogynie oder Gewalt.
Isolation (vor allem online) erhöht Risiko; soziale Einbettung und reale Kontakte schützen.
Erwartungsmanagement hilft: Absagen annehmen, Timing beachten.
Communities, Begegnungsformate und nicht-monogame Modelle können neue Wege eröffnen – kein Allheilmittel, aber hilfreiche Hebel.
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Tag der offenen Beziehungstür (28.02.2026)
Nachtrag:
Menschen wie Oliver bezeichnen sich manchmal als "absolute Beginner". Diese sind unfreiwillig unerfahren bei den Themen Beziehung und Sexualität und deutlich älter als 20. Gründe, Geschlecht ud andere Attribute sind dabei oft sehr unterschiedlich. Die meisten sind keine Incels. Mehr Information findest du im ab-forum.de
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52 Minuten
Sonja spricht mit Mai & Ina über deren Rollen bei MoPoCo, Streitkultur und Erotic Blueprints – für mehr Verständnis von Lust und Konfliktlösung.
In dieser Folge begrüßen wir zwei wunderbare Neuzugänge im MoPoCo-Team: Mai und Ina. Mai nimmt uns mit in das Thema Streitkultur, zeigt, warum Konflikte nicht destruktiv sein müssen, und teilt wertvolle Strategien, wie schriftliche Vorbereitung und klare Ziele Wunder wirken können. Ina eröffnet uns danach die Welt der Erotic Blueprints – ein spannendes Modell, um die eigene sexuelle Lust und die des Partners besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur die Menschen hinter dem Podcast kennen, sondern bekommen auch praktisches Werkzeug an die Hand, um Missverständnisse – ob im Streit oder im Bett – besser aufzulösen.
Themen dieser Folge:
Team-Vorstellung: Mai (Schnitt)
Unterschied zwischen Konflikt (Bedürfnisse) und Streit (Affekte)
Warum Ruhe im Streit für das Gegenüber manchmal schwierig ist
Praktische Tipps: Den richtigen Zeitpunkt wählen und Ziele vorab notieren
Die Rolle von "Reassurance" (Rückversicherung) in Konflikten
Team-Vorstellung: Ina (Instagram & Schnitt)
Das Modell der Erotic Blueprints nach Jaya Ferguson
Die 5 Typen erklärt: Sensual, Sexual, Kinky, Energetic und Shapeshifter
Wie das Wissen um den eigenen Typ Scham reduzieren kann ("Ich bin nicht falsch")
Tipps für Paare mit unterschiedlichen Blueprints (z.B. Energetic vs. Sexual)
Das Wichtigste in Kürze
Streitkultur lernen wir selten in der Schule; oft fehlen Kapazitäten für echte Lösungen.
Ein Konflikt lässt sich besser lösen, wenn man weiß, welches Ergebnis (z.B. Sicherheit) man sich wünscht.
Gefühle aufzuschreiben hilft, sie zu sortieren, bevor man das Gespräch sucht.
Sensuals brauchen Atmosphäre und Zeit; Sexuals mögen es oft direkter und nackter.
Energetics reagieren stark auf Spannung und das "Dazwischen" ohne Berührung.
Kinky sein kann auch bedeuten, Tabus im Kopf zu brechen, nicht nur körperlich.
Der Shapeshifter vereint alle Typen, braucht aber Abwechslung.
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In dieser Folge begrüßen wir zwei wunderbare Neuzugänge im MoPoCo-Team: Mai und Ina. Mai nimmt uns mit in das Thema Streitkultur, zeigt, warum Konflikte nicht destruktiv sein müssen, und teilt wertvolle Strategien, wie schriftliche Vorbereitung und klare Ziele Wunder wirken können. Ina eröffnet uns danach die Welt der Erotic Blueprints – ein spannendes Modell, um die eigene sexuelle Lust und die des Partners besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur die Menschen hinter dem Podcast kennen, sondern bekommen auch praktisches Werkzeug an die Hand, um Missverständnisse – ob im Streit oder im Bett – besser aufzulösen.
Themen dieser Folge:
Team-Vorstellung: Mai (Schnitt)
Unterschied zwischen Konflikt (Bedürfnisse) und Streit (Affekte)
Warum Ruhe im Streit für das Gegenüber manchmal schwierig ist
Praktische Tipps: Den richtigen Zeitpunkt wählen und Ziele vorab notieren
Die Rolle von "Reassurance" (Rückversicherung) in Konflikten
Team-Vorstellung: Ina (Instagram & Schnitt)
Das Modell der Erotic Blueprints nach Jaya Ferguson
Die 5 Typen erklärt: Sensual, Sexual, Kinky, Energetic und Shapeshifter
Wie das Wissen um den eigenen Typ Scham reduzieren kann ("Ich bin nicht falsch")
Tipps für Paare mit unterschiedlichen Blueprints (z.B. Energetic vs. Sexual)
Das Wichtigste in Kürze
Streitkultur lernen wir selten in der Schule; oft fehlen Kapazitäten für echte Lösungen.
Ein Konflikt lässt sich besser lösen, wenn man weiß, welches Ergebnis (z.B. Sicherheit) man sich wünscht.
Gefühle aufzuschreiben hilft, sie zu sortieren, bevor man das Gespräch sucht.
Sensuals brauchen Atmosphäre und Zeit; Sexuals mögen es oft direkter und nackter.
Energetics reagieren stark auf Spannung und das "Dazwischen" ohne Berührung.
Kinky sein kann auch bedeuten, Tabus im Kopf zu brechen, nicht nur körperlich.
Der Shapeshifter vereint alle Typen, braucht aber Abwechslung.
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Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
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52 Minuten
BDSM und Therapie: Interview mit Dr. Gisela Fuchs‑Wolf über kink‑freundlich vs. kink‑kompetent, Intersektionalität und Wege zur Kostenerstattung.
In dieser Folge spricht Sonja mit Dipl.-Psych. Dr. Gisela Fuchs‑Wolf darüber, wie BDSM/Kink und Psychotherapie gut zusammenfinden. Es geht um Entpathologisierung (ICD‑11), intersektionale Perspektiven in der Praxis, den Unterschied zwischen kink‑freundlich und kink‑kompetent – und sehr konkrete Wege, wie du einen passenden Therapieplatz findest, inkl. Kostenerstattung und Netzwerken.
Themen dieser Folge
Grundbegriffe: BDSM/Kink ist keine Diagnose (ICD‑11) – wofür diese Folge gedacht ist
Fuchs’ Ansatz: verhaltenstherapeutisch, integrativ, intersektional – kritisch gegenüber pathologisierenden Traditionen
Intersektionalität nach Crenshaw: soziale Positionierungen mitdenken, glaubwürdig zuhören
Großstadtvorteile, Community und interne Marginalisierungen in der Szene; Forschungslücken
Das Buch als Ressource für Fachkräfte: Mindestwissen, übersetzte Guidelines, Handlungsempfehlungen
Kink‑freundlich vs. kink‑kompetent: Grenzen kennen, transparent kommunizieren, ggf. weitervermitteln
Netzwerke, Supervision/Intervision und rechtliche Hürden durch Schweigepflicht
Regionale/überregionale Vernetzung: Berlin, Fachverbände, Listen, Beratungsstellen
Kostenerstattung nach §13.3 SGB V: Anspruch, Hürden, Unterstützung
Berliner Praxisbeispiel: organisierte Kostenerstattungs‑Netzwerke, Sprechstunden, Dringlichkeitsnachweise
Umgang mit renitenten Kassen: Anspruch kennen, selbstbewusst durchsetzen
Konkrete Tipps für Therapiesuchende: queere Beratungsstellen, Community, Listen/Verbände, Workshops
Früh klären: Respekt vs. Kompetenz – Bindungen nicht unnötig schmerzhaft werden lassen
Abschluss: Buch lesen, Wege zur Versorgung nutzen, Ressourcen gemeinsam sammeln
Das Wichtigste in Kürze
BDSM/Kink ist nicht pathologisch – Respekt ist Basis, Kompetenz kommt oben drauf.
Intersektional denken: Symptome sind nicht nur individuell, Kontext zählt.
Kink‑freundlich ≠ kink‑kompetent: früh abklären, ggf. rasch wechseln.
Kostenerstattung (§13.3 SGB V) ist ein Rechtsanspruch – Umsetzung braucht Wissen und Rückenwind.
Nutze Community, queere Beratungsstellen und Fachlisten – Vernetzung öffnet Türen.
Therapeutys: Guidelines lesen, eigene Grenzen benennen, weitervermitteln und interprofessionell vernetzen.
Links & Ressourcen zur Folge
Clinical Practice Guidelines für Kink‑Kompetenz (engl.)
Kink‑friendly Professionals DACH (inkl. FAQ)
VLSP – Queerer Berufsverband für Gesundheitsprofessionelle
DGVT – Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie
Infos zum Kostenerstattungsverfahren (§13.3 SGB V) FreeDomWave
Queer Med – Verzeichnis queerer Gesundheitsprofessioneller
SMart Rhein‑Ruhr – Verein/Netzwerk mit Stammtischen
Sonjas kostenlose Workshops zur Therapiesuche (kink, queer & Co)
Buchtipps
BDSM und Psychotherapie – Gisela Fuchs‑Wolf
Aufruf
Teilt eure Ressourcen Kennst du regionale Listen, Beratungsstellen oder Netzwerke, die bei kink‑kompetenter Therapie helfen? Teile deine Hinweise mit uns – so stärken wir gemeinsam den Zugang für alle.
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Themen dieser Folge
Grundbegriffe: BDSM/Kink ist keine Diagnose (ICD‑11) – wofür diese Folge gedacht ist
Fuchs’ Ansatz: verhaltenstherapeutisch, integrativ, intersektional – kritisch gegenüber pathologisierenden Traditionen
Intersektionalität nach Crenshaw: soziale Positionierungen mitdenken, glaubwürdig zuhören
Großstadtvorteile, Community und interne Marginalisierungen in der Szene; Forschungslücken
Das Buch als Ressource für Fachkräfte: Mindestwissen, übersetzte Guidelines, Handlungsempfehlungen
Kink‑freundlich vs. kink‑kompetent: Grenzen kennen, transparent kommunizieren, ggf. weitervermitteln
Netzwerke, Supervision/Intervision und rechtliche Hürden durch Schweigepflicht
Regionale/überregionale Vernetzung: Berlin, Fachverbände, Listen, Beratungsstellen
Kostenerstattung nach §13.3 SGB V: Anspruch, Hürden, Unterstützung
Berliner Praxisbeispiel: organisierte Kostenerstattungs‑Netzwerke, Sprechstunden, Dringlichkeitsnachweise
Umgang mit renitenten Kassen: Anspruch kennen, selbstbewusst durchsetzen
Konkrete Tipps für Therapiesuchende: queere Beratungsstellen, Community, Listen/Verbände, Workshops
Früh klären: Respekt vs. Kompetenz – Bindungen nicht unnötig schmerzhaft werden lassen
Abschluss: Buch lesen, Wege zur Versorgung nutzen, Ressourcen gemeinsam sammeln
Das Wichtigste in Kürze
BDSM/Kink ist nicht pathologisch – Respekt ist Basis, Kompetenz kommt oben drauf.
Intersektional denken: Symptome sind nicht nur individuell, Kontext zählt.
Kink‑freundlich ≠ kink‑kompetent: früh abklären, ggf. rasch wechseln.
Kostenerstattung (§13.3 SGB V) ist ein Rechtsanspruch – Umsetzung braucht Wissen und Rückenwind.
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Therapeutys: Guidelines lesen, eigene Grenzen benennen, weitervermitteln und interprofessionell vernetzen.
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Clinical Practice Guidelines für Kink‑Kompetenz (engl.)
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VLSP – Queerer Berufsverband für Gesundheitsprofessionelle
DGVT – Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie
Infos zum Kostenerstattungsverfahren (§13.3 SGB V) FreeDomWave
Queer Med – Verzeichnis queerer Gesundheitsprofessioneller
SMart Rhein‑Ruhr – Verein/Netzwerk mit Stammtischen
Sonjas kostenlose Workshops zur Therapiesuche (kink, queer & Co)
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BDSM und Psychotherapie – Gisela Fuchs‑Wolf
Aufruf
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Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
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23 Minuten
Therapiesuche bei Kink, Queer & Co: Inneres Stigma, Diskriminierung und Leidensdruck. Sonja gibt Orientierung für die Suche und Begleitung.
In dieser Folge spricht Sonja über ganz praktische Aspekte bei der Therapiesuche und therapeutischen Begleitung für Menschen aus nicht-normativen Lebenswelten – queer, poly, BDSM und mehr. Im Fokus stehen drei Phänomene aus der Praxis: inneres Stigma, offene und subtile Diskriminierung sowie der hohe Leidensdruck rund um den Start einer Therapie. Du bekommst eine klare Orientierung, wann Paarberatung reicht, wann Einzeltherapie sinnvoll ist und was in der Zwischenzeit hilft.
Themen dieser Folge:
Inneres Stigma: Was es ist, wie es wirkt und warum Wissen (z. B. WHO-Entstigmatisierung) entlasten kann
Regulationsfähigkeit als Schlüssel: Warum reine Information oft nicht reicht
Grenzen von Paarberatung und wann ergänzende Unterstützung sinnvoll ist
Wege aus der „Gehirnwäsche“: bewusste Gegenbotschaften und positive, bestätigende Erfahrungen
Offene vs. subtile Diskriminierung: erkennen, einordnen, reagieren
Ressourcencheck: ansprechen, vermeiden oder aufarbeiten – was passt gerade?
Praktische Selbstfürsorge: erst regulieren, dann handeln; Co-Regulation im Alltag
Leidensdruck im System: Wartezeiten, Frequenzen, Kassensitze – und was du trotzdem tun kannst
KI-Tools als Unterstützung: gezielt nutzen statt Ersatz für Beziehungen
Fazit: Balance von Selbst- und Co-Regulation als lebenslange Aufgabe
Das Wichtigste in Kürze
Inneres Stigma ist erlernt und verstärkt Angst – Benennung und Fakten können entlasten.
Regulation first: Tempo rausnehmen, Co-Regulation nutzen, dann entscheiden.
Diskriminierung kann subtil sein; du musst nicht das System allein reparieren.
Vermeidung und Ablenkung sind legitime Strategien zum Selbstschutz.
Therapiesuche ist Teil des Prozesses: Bedürfnisse klären, erste kleine Schritte gehen.
KI kann helfen (z. B. beim Sortieren), ersetzt aber kein unterstützendes Netz.
Beziehungen brauchen keine Perfektion – hol dir Hilfe, wenn Baustellen den Alltag blockieren.
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In dieser Folge spricht Sonja über ganz praktische Aspekte bei der Therapiesuche und therapeutischen Begleitung für Menschen aus nicht-normativen Lebenswelten – queer, poly, BDSM und mehr. Im Fokus stehen drei Phänomene aus der Praxis: inneres Stigma, offene und subtile Diskriminierung sowie der hohe Leidensdruck rund um den Start einer Therapie. Du bekommst eine klare Orientierung, wann Paarberatung reicht, wann Einzeltherapie sinnvoll ist und was in der Zwischenzeit hilft.
Themen dieser Folge:
Inneres Stigma: Was es ist, wie es wirkt und warum Wissen (z. B. WHO-Entstigmatisierung) entlasten kann
Regulationsfähigkeit als Schlüssel: Warum reine Information oft nicht reicht
Grenzen von Paarberatung und wann ergänzende Unterstützung sinnvoll ist
Wege aus der „Gehirnwäsche“: bewusste Gegenbotschaften und positive, bestätigende Erfahrungen
Offene vs. subtile Diskriminierung: erkennen, einordnen, reagieren
Ressourcencheck: ansprechen, vermeiden oder aufarbeiten – was passt gerade?
Praktische Selbstfürsorge: erst regulieren, dann handeln; Co-Regulation im Alltag
Leidensdruck im System: Wartezeiten, Frequenzen, Kassensitze – und was du trotzdem tun kannst
KI-Tools als Unterstützung: gezielt nutzen statt Ersatz für Beziehungen
Fazit: Balance von Selbst- und Co-Regulation als lebenslange Aufgabe
Das Wichtigste in Kürze
Inneres Stigma ist erlernt und verstärkt Angst – Benennung und Fakten können entlasten.
Regulation first: Tempo rausnehmen, Co-Regulation nutzen, dann entscheiden.
Diskriminierung kann subtil sein; du musst nicht das System allein reparieren.
Vermeidung und Ablenkung sind legitime Strategien zum Selbstschutz.
Therapiesuche ist Teil des Prozesses: Bedürfnisse klären, erste kleine Schritte gehen.
KI kann helfen (z. B. beim Sortieren), ersetzt aber kein unterstützendes Netz.
Beziehungen brauchen keine Perfektion – hol dir Hilfe, wenn Baustellen den Alltag blockieren.
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Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
41 Minuten
Diskriminierungssensible Begleitung für Kink & Queer: So findest du passende Therapie – mit Warnsignalen, Tools und Tipps für die Wartezeit.
In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie du diskriminierungssensible, kink‑ und queer‑freundliche Therapeut*innen findest, woran du gute Passung erkennst und was dir bis zum Therapiebeginn helfen kann. Du bekommst einen Überblick über Therapie vs. Coaching/Beratung, häufige Verfahren und konkrete Wege der Suche – inklusive Stolperfallen und Warnsignalen.
Themen dieser Folge
Beziehungen und Therapie: Warum Paar‑/Beziehungsarbeit oft psychotherapeutische Themen berührt
Sonjas Engagement: kink‑freundliche Praxis, Netzwerk und Vorträge (kink‑friendly.de, SMART, BVSM)
Diskriminierungssensible Haltung: Sprache, Erfahrung, Weiterbildung – der Mensch im Blick
Klarheit schaffen: Therapie vs. Coaching vs. Beratung, Approbation, Kassensitz, Kosten
Verfahren verstehen: VT, TfP, systemisch, EMDR, Psychoanalyse – und warum Zusatzqualis zählen
Sicherheit in Therapie: Gesehen werden (inkl. queer/kinky Anteile) als Grundlage für Wirksamkeit
Qualitätsmerkmale guter Therapeut*innen: Qualifikation, Chemie, Struktur, Verantwortung, Fortbildung
Warnsignale: Sensationsgier, Abwertung, „Gib Identität/Praktiken auf“ – Zeit zu wechseln
Suche starten: 116117, therapie.de, kink‑friendly.de, Kassen, Beratungsstellen, Empfehlungen
Outing & Erstkontakt: Timing, kurze klare Fragen, auf Reaktionen achten
Logistik & Passung: Anfahrt, Zeiten, Reizbelastung – 2–3 Must‑haves/No‑Gos definieren
Überbrücken bis zum Start: Selbstfürsorge, Beratungsangebote, Apps/Online‑Therapie, ggf. stationär
Fazit & Ermutigung: Du verdienst passende, respektvolle Unterstützung – bleib dran
Das Wichtigste in Kürze
Diskriminierungssensible, offene Haltung ist Grundvoraussetzung für therapeutische Sicherheit und Wirkung.
Unterscheide Therapie, Coaching und Beratung – kläre Qualifikation, Approbation und Kostenwege.
Passung zählt: Qualifikation plus Beziehungskompetenz, Empathie, Struktur und Fortbildungsbereitschaft.
Warnsignale: Abwertung, Sensationsgier, oder die Forderung, Identität/Praktiken aufzugeben.
Nutze mehrere Suchkanäle, Probatorik und kurze, gezielte Fragen im Erstkontakt; du bestimmst das Tempo.
Logistik entscheidet mit: Plane realistisch, damit du dranbleiben kannst.
Wartezeit aktiv nutzen: Selbstfürsorge, niedrigschwellige Angebote, ggf. medizinische/teilstationäre Hilfe.
Links & Ressourcen zur Folge
kink‑friendly.de – Kink‑freundliche Anlaufstellen
SMART Rhein‑Ruhr – Ältester BDSM‑Verein in NRW
BVSM – Bundesvereinigung für Sadomasochismus
therapie.de – Überblick zu Verfahren & Therapeut*innen‑Suche
116117 – Terminservicestelle (deutschlandweit)
BetterHelp (englischsprachig, selbst bezahlt)
HelloBetter App
Instahelp
Podcast: Psychologie to go! (Franca Cerutti)
Buchtipps:
BDSM und Psychotherapie – Fuchs‑Wolf
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In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie du diskriminierungssensible, kink‑ und queer‑freundliche Therapeut*innen findest, woran du gute Passung erkennst und was dir bis zum Therapiebeginn helfen kann. Du bekommst einen Überblick über Therapie vs. Coaching/Beratung, häufige Verfahren und konkrete Wege der Suche – inklusive Stolperfallen und Warnsignalen.
Themen dieser Folge
Beziehungen und Therapie: Warum Paar‑/Beziehungsarbeit oft psychotherapeutische Themen berührt
Sonjas Engagement: kink‑freundliche Praxis, Netzwerk und Vorträge (kink‑friendly.de, SMART, BVSM)
Diskriminierungssensible Haltung: Sprache, Erfahrung, Weiterbildung – der Mensch im Blick
Klarheit schaffen: Therapie vs. Coaching vs. Beratung, Approbation, Kassensitz, Kosten
Verfahren verstehen: VT, TfP, systemisch, EMDR, Psychoanalyse – und warum Zusatzqualis zählen
Sicherheit in Therapie: Gesehen werden (inkl. queer/kinky Anteile) als Grundlage für Wirksamkeit
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Das Wichtigste in Kürze
Diskriminierungssensible, offene Haltung ist Grundvoraussetzung für therapeutische Sicherheit und Wirkung.
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21 Minuten
Drei Praxisphänomene rund um gemeinsame Zeit: Dates, Überforderung, Planen vs. Spontan. Sonja zeigt Wege zu Klarheit, Balance und Selbstfürsorge.
In dieser Folge teilt Sonja drei häufige Themen aus der Paarberatung – gerade passend zur dichten Jahreszeit mit Feiertagen und vollem Kalender: unterschiedliche Erwartungen an Dates, der Umgang mit realer Zeitnot und der ewige Tanz zwischen Planen und Spontaneität. Mit viel Wohlwollen lädt sie dich ein, Gefühle als Signale zu verstehen, Bedürfnisse klar zu benennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Zur Einordnung lohnt die vorherige Folge zum Thema Zeitnot.
Themen dieser Folge:
Unterschiedliche Erwartungen an gemeinsame Zeit: Frequenz, Dauer und Gestaltung von Dates
Interpretation vs. Realität: Was kürzere Dates (meist) nicht bedeuten – und wie du innere Aussagen prüfst
Bedürfnisanalyse: Nähe generell oder Nähe genau mit dieser Person?
Zeitnot und Überforderung: Warum Effizienz auf Dauer nicht trägt
Selbstfürsorge und Transparenz: Wie viel Überforderung will/muss ich tragen?
Planen vs. Spontaneität: Mental Load, Rollenerwartungen und faire Arbeitsteilung
Praktische Ansätze: Wochenweise wechseln, kurzfristig/langfristig aufteilen, Fehlertoleranz üben
Externe Unterstützung: Mediation und Beratungsstellen als Entlastung
Das Wichtigste in Kürze
Unterschiedliche Bedürfnisse zu Zeit und Nähe sind normal – sprecht sie aus statt zu interpretieren.
Hinter Ärger steckt oft ein konkretes Bedürfnis (z. B. Anerkennung, Kuscheln, Status) – klärt das zuerst.
Überforderung ist keine nachhaltige Antwort auf Zeitnot – setze Grenzen und gönn dir Selbstfürsorge.
Transparenz schafft Vertrauen: Sag, wenn du gerade Abstand oder Extra-Selbstfürsorge brauchst.
Balance zwischen Planung und Spontaneität geht: Arbeitsteilung, Wochenwechsel, kurz/langfristig kombinieren.
Fehlertoleranz hilft – Perfektion passt selten in echte Kalender.
Gefühle sind Signale, keine Urteile – nutzt sie als Wegweiser zu den eigentlichen Themen.
Unterstützung von außen (Mediation/Beratung) ist effizient und entlastend – kein Zeichen von Scheitern.
Links & Ressourcen zur Folge:
Vorherige Folge als Hintergrund: 108 - Z wie Zeitnot: der Kampf mit dem Kalender
Nutzt Beratungsstellen & Mediation
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In dieser Folge teilt Sonja drei häufige Themen aus der Paarberatung – gerade passend zur dichten Jahreszeit mit Feiertagen und vollem Kalender: unterschiedliche Erwartungen an Dates, der Umgang mit realer Zeitnot und der ewige Tanz zwischen Planen und Spontaneität. Mit viel Wohlwollen lädt sie dich ein, Gefühle als Signale zu verstehen, Bedürfnisse klar zu benennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Zur Einordnung lohnt die vorherige Folge zum Thema Zeitnot.
Themen dieser Folge:
Unterschiedliche Erwartungen an gemeinsame Zeit: Frequenz, Dauer und Gestaltung von Dates
Interpretation vs. Realität: Was kürzere Dates (meist) nicht bedeuten – und wie du innere Aussagen prüfst
Bedürfnisanalyse: Nähe generell oder Nähe genau mit dieser Person?
Zeitnot und Überforderung: Warum Effizienz auf Dauer nicht trägt
Selbstfürsorge und Transparenz: Wie viel Überforderung will/muss ich tragen?
Planen vs. Spontaneität: Mental Load, Rollenerwartungen und faire Arbeitsteilung
Praktische Ansätze: Wochenweise wechseln, kurzfristig/langfristig aufteilen, Fehlertoleranz üben
Externe Unterstützung: Mediation und Beratungsstellen als Entlastung
Das Wichtigste in Kürze
Unterschiedliche Bedürfnisse zu Zeit und Nähe sind normal – sprecht sie aus statt zu interpretieren.
Hinter Ärger steckt oft ein konkretes Bedürfnis (z. B. Anerkennung, Kuscheln, Status) – klärt das zuerst.
Überforderung ist keine nachhaltige Antwort auf Zeitnot – setze Grenzen und gönn dir Selbstfürsorge.
Transparenz schafft Vertrauen: Sag, wenn du gerade Abstand oder Extra-Selbstfürsorge brauchst.
Balance zwischen Planung und Spontaneität geht: Arbeitsteilung, Wochenwechsel, kurz/langfristig kombinieren.
Fehlertoleranz hilft – Perfektion passt selten in echte Kalender.
Gefühle sind Signale, keine Urteile – nutzt sie als Wegweiser zu den eigentlichen Themen.
Unterstützung von außen (Mediation/Beratung) ist effizient und entlastend – kein Zeichen von Scheitern.
Links & Ressourcen zur Folge:
Vorherige Folge als Hintergrund: 108 - Z wie Zeitnot: der Kampf mit dem Kalender
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36 Minuten
Zeitnot, Termine, Jahresendstress: Sonja zeigt, wie du klar priorisierst, liebevoll kommunizierst und Zeit für dich sicherst.
In dieser Folge schaut Sonja liebevoll-pragmatisch auf knappe Zeit: von einer greifbaren Definition von Zeitnot über typische Entscheidungsfallen (People-Pleasing, Erwartungen) bis hin zu konkreten Wegen, Treffen bewusster zu planen, zu bündeln und die eigene Erholung fest einzuplanen. Mit vielen alltagsnahen Fragen, Tools und einer klaren Einladung zur Selbstfürsorge.
Themen dieser Folge:
Was ist Zeitnot? Rechenbeispiel der Woche und warum 27,5 freie Stunden schnell verpuffen
Entscheidungsdruck: Verpflichtungen, Optionenflut, innere vs. äußere Erwartungen
People-Pleasing und Angst vor Enttäuschung als versteckte Treiber
Entscheidungsfragen: Wen will ich sehen – und warum? Bedürfnis hinter dem Treffen klären
Kontext mitdenken: Erholung vor/nach Terminen, aktuelles Stresslevel
Zeit smart nutzen: Treffen bündeln, Pflichten verbinden, Einzel- vs. Gruppensettings
Planen vs. Spontanität: gemeinsame Erwartungen und Frequenzen klären
Organisation: gemeinsame Kalender, Farben/Kürzel, Notizen, regelmäßige Abstimmung – gern mit KI-Unterstützung
Absagen/Verschieben: Ton, Haltung und Nachfragen statt Annahmen
Liebevolle Klarheit: echte Zustimmung erfragen statt „Ist das okay?“
Zeit für mich: Löffel-Metapher, Kapazitäten achten, Qualität vor Quantität
Perspektive 4.000 Wochen: bewusst auswählen, Stress durch Überplanung reduzieren
Abschluss: Danke, Teilen/Support, Wohlwollen für dich und andere
Das Wichtigste in Kürze
Zeitnot ist real – rechne deine Woche durch und plane mit echten Grenzen.
Priorisiere nach Bedürfnissen: Verbindung, Spaß, Alltag teilen, Prozessbegleitung.
Kombiniere Termine oder Pflichten, wenn’s passt – und wähle passend zum Thema Einzel- oder Gruppensetting.
Klärt Planungsstile und Frequenzen; Routine schafft Entlastung.
Nutze Kalender-Transparenz (gemeinsam, farblich, mit Notizen) plus regelmäßige Absprachen.
Bei Absagen zählt Haltung: Kontext geben, nachfragen, nicht raten.
Übe liebevolle Klarheit statt stillem Einverständnis.
Deine Erholung ist Grundlage für gute Beziehungen.
Weniger ist mehr: Begrenzte Lebenszeit bewusst gestalten, Stress senken.
Buchtipps:
Oliver Burkeman: 4.000 Wochen – Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement
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In dieser Folge schaut Sonja liebevoll-pragmatisch auf knappe Zeit: von einer greifbaren Definition von Zeitnot über typische Entscheidungsfallen (People-Pleasing, Erwartungen) bis hin zu konkreten Wegen, Treffen bewusster zu planen, zu bündeln und die eigene Erholung fest einzuplanen. Mit vielen alltagsnahen Fragen, Tools und einer klaren Einladung zur Selbstfürsorge.
Themen dieser Folge:
Was ist Zeitnot? Rechenbeispiel der Woche und warum 27,5 freie Stunden schnell verpuffen
Entscheidungsdruck: Verpflichtungen, Optionenflut, innere vs. äußere Erwartungen
People-Pleasing und Angst vor Enttäuschung als versteckte Treiber
Entscheidungsfragen: Wen will ich sehen – und warum? Bedürfnis hinter dem Treffen klären
Kontext mitdenken: Erholung vor/nach Terminen, aktuelles Stresslevel
Zeit smart nutzen: Treffen bündeln, Pflichten verbinden, Einzel- vs. Gruppensettings
Planen vs. Spontanität: gemeinsame Erwartungen und Frequenzen klären
Organisation: gemeinsame Kalender, Farben/Kürzel, Notizen, regelmäßige Abstimmung – gern mit KI-Unterstützung
Absagen/Verschieben: Ton, Haltung und Nachfragen statt Annahmen
Liebevolle Klarheit: echte Zustimmung erfragen statt „Ist das okay?“
Zeit für mich: Löffel-Metapher, Kapazitäten achten, Qualität vor Quantität
Perspektive 4.000 Wochen: bewusst auswählen, Stress durch Überplanung reduzieren
Abschluss: Danke, Teilen/Support, Wohlwollen für dich und andere
Das Wichtigste in Kürze
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Kombiniere Termine oder Pflichten, wenn’s passt – und wähle passend zum Thema Einzel- oder Gruppensetting.
Klärt Planungsstile und Frequenzen; Routine schafft Entlastung.
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Bei Absagen zählt Haltung: Kontext geben, nachfragen, nicht raten.
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30 Minuten
Drei Hörerfragen: ungeplante Schwangerschaft in offenen Beziehungen, festgefahrene Konflikte und wenn Poly auf Mono trifft.
In dieser Folge begleitet dich Sonja warm und klar durch drei sensible Alltagsthemen: Elternschaft (auch ungeplant) in verschiedenen Beziehungsformen, Strategien bei festgefahrenen Konflikten und was hilft, wenn polyamore und monogame Menschen zusammenfinden möchten. Alex steuert nach Sonjas Antworten kurze Ergänzungen bei.
Themen dieser Folge:
Frage 1: Elternschaft und Ressourcen
Was ändert sich mit (ungewollter) Schwangerschaft für Zeit, Energie, Verantwortung und Commitment?
Unterschiede zwischen dyadischer und multipler Elternorganisation
Offene/poly Konstellationen: Biologie, Vaterschaftsfragen, rechtliche/praktische Rahmen
Biologie vs. soziale Elternschaft: Warum stabile Bezugspersonen fürs Kindeswohl zentral sind
Kommunikation, Transparenz und Netzwerkunterstützung
Elternschaft als eigene Beziehungsebene
Unterstützung im Polykül/Netzwerk
Beziehungen im Blick behalten
Frage 2: Wenn Konflikte blockieren und niemand nachgeben will
Hinter Positionen die Bedürfnisse erkunden
Tools: Skalenarbeit, kreative Alternativen, kleine Schritte und Kompromisse
Außenhilfe bei starken Gefühlen (z. B. Eifersucht)
Mitgefühl für alle Seiten; kleine Entgegenkommen zählen
Frage 3: Wenn Poly und Mono zusammenkommen
Motive, Erwartungen, Erfahrungen klären
Bereitschaft zu Bildung, Prozessarbeit und fairer Verteilung emotionaler Arbeit
Langsamkeit, viele Gespräche, ggf. professionelle Begleitung
Reflexionsfragen: Status, Umgang mit Eifersucht, Zukunftspläne (Zusammenziehen, Kinder) und passende frühere Podcastfolgen
Das Wichtigste in Kürze:
Elternschaft verändert Ressourcen und braucht langfristige Stabilität – plant vorausschauend.
In offenen/poly Kontexten: alle potentiell Beteiligten anhören und transparent kommunizieren.
Soziale Elternschaft und verlässliche Bezugspersonen sind fürs Kind oft entscheidender als Biologie.
Statt Positionen: Bedürfnisse verhandeln. Das öffnet kreative Wege.
Nutzt konkrete Tools (Skalen, kleine Schritte, Quality-Absprachen) und holt euch Unterstützung.
Poly x Mono: Motive, Erwartungen und die Bereitschaft zur Prozessarbeit klären – auf Augenhöhe und mit fairem Load.
Links & Ressourcen zur Folge:
#58 - E wie Erstkontakt zu Polyamorie
#63 - Interview: Timothy – der Weg in die Poly-Welt
Neue Website: MoPoCo-Podcast.de
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Themen dieser Folge:
Frage 1: Elternschaft und Ressourcen
Was ändert sich mit (ungewollter) Schwangerschaft für Zeit, Energie, Verantwortung und Commitment?
Unterschiede zwischen dyadischer und multipler Elternorganisation
Offene/poly Konstellationen: Biologie, Vaterschaftsfragen, rechtliche/praktische Rahmen
Biologie vs. soziale Elternschaft: Warum stabile Bezugspersonen fürs Kindeswohl zentral sind
Kommunikation, Transparenz und Netzwerkunterstützung
Elternschaft als eigene Beziehungsebene
Unterstützung im Polykül/Netzwerk
Beziehungen im Blick behalten
Frage 2: Wenn Konflikte blockieren und niemand nachgeben will
Hinter Positionen die Bedürfnisse erkunden
Tools: Skalenarbeit, kreative Alternativen, kleine Schritte und Kompromisse
Außenhilfe bei starken Gefühlen (z. B. Eifersucht)
Mitgefühl für alle Seiten; kleine Entgegenkommen zählen
Frage 3: Wenn Poly und Mono zusammenkommen
Motive, Erwartungen, Erfahrungen klären
Bereitschaft zu Bildung, Prozessarbeit und fairer Verteilung emotionaler Arbeit
Langsamkeit, viele Gespräche, ggf. professionelle Begleitung
Reflexionsfragen: Status, Umgang mit Eifersucht, Zukunftspläne (Zusammenziehen, Kinder) und passende frühere Podcastfolgen
Das Wichtigste in Kürze:
Elternschaft verändert Ressourcen und braucht langfristige Stabilität – plant vorausschauend.
In offenen/poly Kontexten: alle potentiell Beteiligten anhören und transparent kommunizieren.
Soziale Elternschaft und verlässliche Bezugspersonen sind fürs Kind oft entscheidender als Biologie.
Statt Positionen: Bedürfnisse verhandeln. Das öffnet kreative Wege.
Nutzt konkrete Tools (Skalen, kleine Schritte, Quality-Absprachen) und holt euch Unterstützung.
Poly x Mono: Motive, Erwartungen und die Bereitschaft zur Prozessarbeit klären – auf Augenhöhe und mit fairem Load.
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mit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01
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Credits:
Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ️
Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
22 Minuten
Praxisfolge zu Alter, Liebe und Sex: Chancen von Altersmix, klare Kommunikation, STI-Schutz und smarte Erstgespräche.
In dieser warmherzigen Praxisfolge knüpft Sonja an die letzte Episode zum Älterwerden an und schaut ganz konkret auf Begegnungen, Sexualität und Beziehungen im Kontext von Alter. Es geht um bereichernde Altersmixes, klare Kommunikation über Status und Grenzen – und um Gesundheitsthemen wie STI-Management. Du bekommst außerdem ein Gesprächs-Tool an die Hand, das erste Dates und Kennenlern‑Talks leichter und sicherer macht.
Themen dieser Folge:
Wie flexible Beziehungsformen Altersunterschiede entdramatisieren und bereichern können
Chancen und Risiken großer Altersunterschiede: Kompetenztransfer, Lust – und Langfristfragen
STI-Management im Alter: Schutz bleibt wichtig trotz niedrigem Schwangerschaftsrisiko
Gelassenheit, Körperwissen und Humor: Sexualität mit körperlichen Veränderungen navigieren
Sprachwelten und Generationen: Englischlastige Begriffe, Inklusion und Lernbereitschaft
Statusoffenbarung: Wann sage ich „poly“, „solo“, „suche…“? Balance aus Klarheit und Feingefühl
Komplexe Netzwerke im höheren Alter: Ex‑Partnys, Freundys, Sexfreundschaften
Strukturierte Erstgespräche: Sicherheit durch Checklisten und klare Abfragen
Das Wichtigste in Kürze
Flexible Beziehungskonzepte eröffnen Lern‑ und Entwicklungspotenziale über Altersgrenzen hinweg.
Große Altersunterschiede: bereichernd, aber mit Blick auf Versorgung, Abhängigkeiten und Zukunft denken.
STI-Prävention bleibt essenziell: Tests, Schutzmethoden und offene Gespräche nicht vernachlässigen.
Mehr Offenheit für körperliche Veränderungen kann Sex verbessern – Ehrlichkeit und Humor helfen.
Sprache kann verbinden oder trennen: neue Vokabeln lernen, Unterschiedlichkeiten respektieren.
Status früh benennen kann Türen öffnen – achtsam vorfühlen und situationsgerecht kommunizieren.
Strukturierte Gesprächsformate geben Halt bei ersten Begegnungen.
Links & Ressourcen zur Folge:
s.a.m. health – Testkits und Infos zu STIs
RBDSMATP Gesprächsformat (Herkunft/Erklärung)
Tag der offenen Beziehungstür (TOBT) – 28.02.26
Vorherige Folge zum Einstieg ins Thema: 105 - Ä wie Älter werden
RBDSMATP – Leitfaden fürs Erstgespräch (als Checkliste)
R – Relationship: In welcher Beziehung lebe ich gerade, welche Art Beziehung stelle ich mir vor?
B – Boundaries: Welche Grenzen habe ich?
D – Desires: Welche Wünsche habe ich?
S – STI: Welche Tests/Intervalle? Welche Schutzpraxis?
M – Meaning: Welche Bedeutung hat das alles für mich?
A – Aftercare: Wie möchte ich danach in Verbindung bleiben oder gut aus der Verbindung gehen?
T – Trauma: Gibt es Erlebtes, das mein Gegenüber wissen sollte?
P – Physical fitting: Körperliche Passung – gibt es Besonderheiten, die relevant sind?
Mitmachaktion Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): Am 28.02.26 öffnen Menschen und Initiativen Türen, um niedrigschwellig über alternative Beziehungskonzepte ins Gespräch zu kommen – ohne Druck, mit viel Wohlwollen. Teile die Infos, sprich Einrichtungen an und hilf, das Angebot sichtbar zu machen. Wenn du Kontakte oder Ideen hast, melde dich gern: podcast@sonjajuengling.de. Wir freuen uns auf dich!
Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?
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Wie flexible Beziehungsformen Altersunterschiede entdramatisieren und bereichern können
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Gelassenheit, Körperwissen und Humor: Sexualität mit körperlichen Veränderungen navigieren
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RBDSMATP Gesprächsformat (Herkunft/Erklärung)
Tag der offenen Beziehungstür (TOBT) – 28.02.26
Vorherige Folge zum Einstieg ins Thema: 105 - Ä wie Älter werden
RBDSMATP – Leitfaden fürs Erstgespräch (als Checkliste)
R – Relationship: In welcher Beziehung lebe ich gerade, welche Art Beziehung stelle ich mir vor?
B – Boundaries: Welche Grenzen habe ich?
D – Desires: Welche Wünsche habe ich?
S – STI: Welche Tests/Intervalle? Welche Schutzpraxis?
M – Meaning: Welche Bedeutung hat das alles für mich?
A – Aftercare: Wie möchte ich danach in Verbindung bleiben oder gut aus der Verbindung gehen?
T – Trauma: Gibt es Erlebtes, das mein Gegenüber wissen sollte?
P – Physical fitting: Körperliche Passung – gibt es Besonderheiten, die relevant sind?
Mitmachaktion Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): Am 28.02.26 öffnen Menschen und Initiativen Türen, um niedrigschwellig über alternative Beziehungskonzepte ins Gespräch zu kommen – ohne Druck, mit viel Wohlwollen. Teile die Infos, sprich Einrichtungen an und hilf, das Angebot sichtbar zu machen. Wenn du Kontakte oder Ideen hast, melde dich gern: podcast@sonjajuengling.de. Wir freuen uns auf dich!
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Credits:
Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!
Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ️
Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
Transparenz zu unserer Produktion
Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
33 Minuten
Ü50: Liebe, Sex und Beziehungsformen im Alter – was verändert sich, was wird leichter, was herausfordernder? Sonja teilt Erfahrungen und Perspektiven.
In dieser warmherzigen Themenfolge spricht Sonja – selbst 50 und als Paar- und Sexualberaterin tätig – über Liebe und Sexualität ab 50+. Es geht darum, warum Alter eine Rolle spielt: von Sozialisation und Körper über Beziehungsmuster und Dating bis hin zu geschlechtsspezifischen Dynamiken. Mit viel Feingefühl beleuchtet sie Chancen, Hürden und eine Haltung, die Begegnungen im späteren Leben leichter und lustvoller macht.
Themen dieser Folge:
Warum Alter zählt: Sozialisation, Rollenbilder und ihre Wirkung auf Offenheit für Mono/Poly
Körperliche Veränderungen: Libido-Schwankungen, Menopause, Erektionsveränderungen, individuelle Varianz
Erwartungen und Praxis: wie Sexualität sich anpasst – jenseits von Leistungsdenken
Vorteile Ü50: mehr Gelassenheit, Klarheit, geklärte Lebensfragen (z. B. Kinderwunsch)
Stolpersteine: ungeübtes Flirten, Glaubenssätze, weniger sichtbare Verfügbarkeit, geringere Energie
Üben und dranbleiben: absichtsfreie Begegnungen, Alltagskontakte, Seminare
Geschlechterdynamiken: unterschiedliche Rollenerwartungen, Plattform-Erfahrungen, patriarchale Wunden
Schlussgedanke: mit aufmerksamer Naivität offen bleiben – Best-Case statt Worst-Case
Das Wichtigste in Kürze:
Alter beeinflusst sowohl Kopf (Sozialisation/Glaubenssätze) als auch Körper (Libido/Funktion).
Sexuelle Veränderungen sind normal und extrem individuell — Anpassung ist möglich und sinnvoll.
Spätes Dating kann mehr Klarheit, Gelassenheit und Lebensqualität bringen, weil viele Lebensfragen (z. B. Kinder) geklärt sind.
Praktische Hürden: weniger Flirt‑Orte, kein eindeutiges Verfügbarkeits‑Schild, Energie- und Übungsbedarf.
Geschlechtsspezifische Unterschiede sind im Alter oft stärker spürbar; beide Seiten tragen Belastungen.
Vorgehen: Begegnungen absichtsfrei angehen, üben (alltäglich, Seminare), mit aufmerksamer Naivität offen bleiben.
Haltung zählt: mehr Best‑Case‑Denkweise statt Worst‑Case erhöht Chancen auf positive Erfahrungen.
Sonja beleuchtet mit viel Feingefühl die patriarchale Wunde, die viele Menschen prägt – und plädiert für mehr offene Begegnung, gegenseitiges Vertrauen und wohlwollende Neugier, auch (oder gerade) im Alter.
Ein Appell an mehr Leichtigkeit, Gelassenheit und Lust auf Neues – egal wie alt du bist.
Links & Ressourcen zur Folge
Das Lumpenpack - Guacamole
️ #37 - Interview: Dating (mit Eva)
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Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.
Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.
Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
In dieser warmherzigen Themenfolge spricht Sonja – selbst 50 und als Paar- und Sexualberaterin tätig – über Liebe und Sexualität ab 50+. Es geht darum, warum Alter eine Rolle spielt: von Sozialisation und Körper über Beziehungsmuster und Dating bis hin zu geschlechtsspezifischen Dynamiken. Mit viel Feingefühl beleuchtet sie Chancen, Hürden und eine Haltung, die Begegnungen im späteren Leben leichter und lustvoller macht.
Themen dieser Folge:
Warum Alter zählt: Sozialisation, Rollenbilder und ihre Wirkung auf Offenheit für Mono/Poly
Körperliche Veränderungen: Libido-Schwankungen, Menopause, Erektionsveränderungen, individuelle Varianz
Erwartungen und Praxis: wie Sexualität sich anpasst – jenseits von Leistungsdenken
Vorteile Ü50: mehr Gelassenheit, Klarheit, geklärte Lebensfragen (z. B. Kinderwunsch)
Stolpersteine: ungeübtes Flirten, Glaubenssätze, weniger sichtbare Verfügbarkeit, geringere Energie
Üben und dranbleiben: absichtsfreie Begegnungen, Alltagskontakte, Seminare
Geschlechterdynamiken: unterschiedliche Rollenerwartungen, Plattform-Erfahrungen, patriarchale Wunden
Schlussgedanke: mit aufmerksamer Naivität offen bleiben – Best-Case statt Worst-Case
Das Wichtigste in Kürze:
Alter beeinflusst sowohl Kopf (Sozialisation/Glaubenssätze) als auch Körper (Libido/Funktion).
Sexuelle Veränderungen sind normal und extrem individuell — Anpassung ist möglich und sinnvoll.
Spätes Dating kann mehr Klarheit, Gelassenheit und Lebensqualität bringen, weil viele Lebensfragen (z. B. Kinder) geklärt sind.
Praktische Hürden: weniger Flirt‑Orte, kein eindeutiges Verfügbarkeits‑Schild, Energie- und Übungsbedarf.
Geschlechtsspezifische Unterschiede sind im Alter oft stärker spürbar; beide Seiten tragen Belastungen.
Vorgehen: Begegnungen absichtsfrei angehen, üben (alltäglich, Seminare), mit aufmerksamer Naivität offen bleiben.
Haltung zählt: mehr Best‑Case‑Denkweise statt Worst‑Case erhöht Chancen auf positive Erfahrungen.
Sonja beleuchtet mit viel Feingefühl die patriarchale Wunde, die viele Menschen prägt – und plädiert für mehr offene Begegnung, gegenseitiges Vertrauen und wohlwollende Neugier, auch (oder gerade) im Alter.
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️ #37 - Interview: Dating (mit Eva)
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