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Episoden

36 Minuten
Gute Beziehungen sind Handwerk. Sonja zeigt Haltungen, Zutaten und Schritte, mit denen du proaktiv Verbundenheit stärkst.

In dieser Folge lädt Sonja dazu ein, Beziehungen bewusst zu gestalten statt nur in Krisen zu reparieren. Sie unterscheidet klar zwischen Gefühlen und dem „Handwerk” einer gelingenden Beziehung und zeigt, welche Grundhaltungen, konkreten Zutaten und Umsetzungswege im Alltag wirklich tragen – auch dann, wenn Nervensystem und alte Verletzungen im Weg stehen.

Themen dieser Folge:

Was ist eine „gute Beziehung”? Eigene Definitionen und Prioritäten klären

Liebe vs. Beziehung: Warum Gefühle nicht reichen und Handwerk zählt

Grundhaltungen: Wohlwollen, angemessene Transparenz, Freiwilligkeit, Eigenverantwortung, Solidarität

Kontakt und positive Zeit: Rituale, gemeinsame Erlebnisse, Aufladung der Bindung

Verbindungsangebote und „Liebespings“ im Alltag

Kommunikation & Streitkultur: Tools, Echtheit, Deeskalation, Check-ins

Verhandlungsfähigkeit und gemeinsame Teamprojekte

Netzwerk & Autonomie: Entlastung jenseits der Paarbeziehung

Warum Umsetzung scheitert: Nervensystem, Gefühle, Toleranzfenster

Wege zur Umsetzung: Mut, Selbstregulation, Aufarbeitung von Bindungsverletzungen, Passungs‑Check

Fazit: Haltung + Zutaten + Selbstfürsorge

Das Wichtigste in Kürze

Definiere für dich, was „gute Beziehung“ heißt — das steuert deine Prioritäten.

Beziehung lebt von regelmäßigem, positivem Kontakt und vielen kleinen Verbindungsangeboten.

Haltung vor Technik: Wohlwollen, Transparenz, Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Solidarität bauen Vertrauen.

Streitkultur ist trainierbar: Tools helfen, Echtheit hält.

Wenn’s hakt: am Nervensystem und den Emotionen arbeiten, nicht nur am Kopf.

Selbstfürsorge ist Basis — du bist die wichtigste Ressource.

Links & Ressourcen zur Folge:

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – Einführung: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Beziehungsgespräche strukturieren: R.A.D.A.R. – Multiamory

Leitfaden für das Zwiegespräch: Zwiegespräch – PDF-Leitfaden

Zum Begriff „Toleranzfenster“ (Window of Tolerance): Selbstregulation & Toleranzfenster – Dami Charf

Vertiefung zur Deeskalation in Gesprächen: Folge 44: Safe Word

Workshop‑Einladung

Sonja erwähnt ihren Workshop „endlich glücklich – wie gelingt, gute Beziehungen finden“ (online & in Münster). Wenn dich das anspricht, findest du Infos und Termine hier

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Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/

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Sämtliche Audio-Inhalte stammen von uns oder unseren Gästen. Wir recherchieren selbst. Alles, was ihr hört, ist von uns persönlich eingesprochen und manuell geschnitten.

Damit wir unsere Zeit in möglichst gute Podcast-Inhalte stecken können, verwenden wir in der Post-Produktion Automatisierung und KI: für die Korrektur der Transkripte, die Gestaltung unserer Cover und die Aufbereitung von Texten wie Shownotes und Ankündigungsposts auf Basis der jeweiligen Folge.

Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
32 Minuten
Echte Entschuldigungen: Was sie sind, wann sie helfen und wie sie wirken – mit Impulsen aus der GfK und vielen Praxisbeispielen.

In dieser Folge taucht Sonja in das Thema Entschuldigen ein: von Definitionen über die Perspektive der Gewaltfreien Kommunikation bis zur Frage, wann und wie eine Entschuldigung wirklich trägt. Es geht um Haltung, Empathie und Repair – und um Stolpersteine wie Floskeln, Rechtfertigungen und systemische Dynamiken.

Themen dieser Folge:

Was ist eine Entschuldigung? Definitionen, Rollen und gesellschaftliche Funktionen

GfK-Perspektive: Schuld vs. Bedauern – Verbindung durch Bedürfnisse

Wann Entschuldigungen helfen – Kontext, Timing und Deeskalation

Wie Entschuldigungen wirken: Haltung, Ton und Körpersprache

Praxis: Empathie zeigen, Ich-Botschaften, hilfreiche Formulierungen

Was keine Entschuldigung ist – und welche Alternativen trotzdem unterstützen

Fehlerkultur und Geschlechterdynamiken in Beziehungen

Fazit: Entschuldigung als Teil von Repair statt bloße Höflichkeitsformel

Das Wichtigste in Kürze

Entschuldigung = Anerkennung des Schmerzes + eigener Anteil + Versuch der Wiedergutmachung; Vergebung bleibt optional.

GfK verlagert den Fokus: von Schuld hin zu Bedauern, Bedürfnissen und Verbindung.

Haltung vor Wortwahl: Authentizität, Ton und Präsenz zählen mehr als perfekte Sätze.

Entschuldigungen sind ein Baustein im Prozess: Anerkennung Repair Lösung.

Keine echten Entschuldigungen: Abstreiten, Rechtfertigen, Kleinreden, „Tut mir leid, dass es dir so geht“.

Erklärungen nur freiwillig und nicht als Verteidigung; Empathie, Trost und Reparaturhandlungen können hilfreich sein.

Rollenbilder prägen Entschuldigungsverhalten; emotionale Verantwortung gehört nicht einseitig verteilt.

Links & Ressourcen zur Folge:

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – Einführung

Beziehungsweise Anarchie von BeA (Autorenwelt | Unrast)

Unsere Reihe „Umgang mit Betrug“:

#136 – Umgang mit Betrug – Wie geht das?

#137 – Umgang mit Betrug – Wie geht das? (Fortsetzung)

#138 – Umgang mit Betrug – Praxis

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36 Minuten
Betrug aus Sicht von Person C: Was tun, wenn du der Außenkontakt bist? Verständnis, Optionen und konkrete Entscheidungen.

Sonja widmet diese Folge der oft übersehenen Perspektive von Person C – dem Außenkontakt in einer bestehenden Beziehung. Es geht um Klarheit statt Stigma: Was ist hier überhaupt „Betrug“, welche Szenarien gibt es, was passiert nach der Aufdeckung meist konkret – und wie gewinnst du Gestaltungsmacht zurück? Mit Fragen, Strategien und Selbstfürsorge-Impulsen für klare Entscheidungen.

️ Hinweis: In dieser Folge geht es um Betrug, Scham, Schuldzuweisungen und soziale Ächtung. Bitte pass gut auf dich auf, während du zuhörst.

Themen dieser Folge:

Definition: Was ist „Betrug“ hier – und was unterscheidet ihn von offener Beziehung/Polyamorie?

Rollenmodell A–B–C: Kontext statt moralischer Labels

Szenarien von Außenkontakten: einmalig, wiederholt, parallel – warum die Ausprägung zählt

Zwei Ausgangslagen für C:

C wusste vom Bestandspaar: Ambivalenz, Scham, Isolation

C wurde selbst betrogen: Bindungsverletzung, geringe Aufarbeitungschancen

Nach der Aufdeckung: Kontaktabbruch, Fremdbestimmung, Schwebezustand, Hoffnungen

Gestaltungsmacht zurückholen: Zeitrahmen setzen, Optionen klären, Infos sammeln

Entscheidungsinputs: Gier, Vernunft, Moral – strukturiert zu tragfähigen Entscheidungen

Konkrete Leitfragen: Kontakt zu A, Dreiergespräche, eigene Grenzen, Prävention

Tools: Smörgåsbord-Methode, Notizen, begrenzte Grübelzeiten

Selbstfürsorge und moralische Reflexion: Bedürfnisse, Motivation, Augenhöhe

Das Wichtigste in Kürze

Betrug = gebrochener (oft impliziter) Vertrag; Unabgesprochenes ist zentral.

Rollen A/B/C sind Positionen, keine Charakterurteile.

Gewusst vs. selbst betrogen: unterschiedliche Folgen und Wege der Aufarbeitung.

Soziale/strukturelle Faktoren prägen den Ausgang stärker als Gefühle allein.

Triff aktive Entscheidungen: Optionen und Zeitfenster schriftlich festhalten.

Nutze „Gier, Vernunft, Moral“ als Dreiklang für nachhaltige Entscheidungen.

Pflege Selbstfürsorge und such dir Unterstützung; halte Ambivalenz aus.

Links & Ressourcen zur Folge:

Vorwissen und Vertiefung zum Themenschwerpunkt Betrug:

#136 – Umgang mit Betrug – Wie geht das?

#137 – Umgang mit Betrug – Wie geht das? (Fortsetzung)

#138 – Umgang mit Betrug – Praxis

Das „Smorgasboard“:

PDF: Beziehungsvesperbrettle von Polysophie und Relationship Anarchy Smörgåsbord v6

interaktiv: Relationsship Menu und Sunburst Smorgasbord

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

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33 Minuten
Back to Mono: Gründe, Kriterien und Schritte für die bewusste Rückkehr zur Monogamie – solo oder in bestehender Beziehung.

In dieser Folge widmet sich Sonja der Frage, wie „Back to Mono“ gelingen kann: Was eine bewusste Entscheidung für Exklusivität bedeutet, welche Motive dahinterstehen und wie du den Übergang – allein oder gemeinsam mit Partnys – achtsam gestaltest. Du hörst, welche Kriterien bei der Entscheidung helfen und wie Vorsorge gegen spätere Zweifel aussehen kann.

Werbung: Beducated

In der Folge geht's um Sexpositivität als Kulturunterschied zwischen Mono und Poly – und um die Frage, was du dir in die neue Beziehungsform mitnehmen willst. Wissen über die eigene Lust gehört auf jeden Fall dazu, egal in welcher Beziehungsform. Klick auf den Link unten und starte deinen heißen Sommer mit dem Beducated Quiz. Es schneidet dir aus über 150 Kursen deine persönliche Roadmap zu einem lustvolleren Sexleben zu. Mit unserem Code mpc bekommst du 50–60 % Rabatt.

https://beduc.at/pd2635-mpc

Themen dieser Folge:

Gründe für die Rückkehr: von Erschöpfung bis „Mono gefällt mir einfach“

Entscheidungskriterien: Veranlagung, Lebensziele, Persönlichkeit (z. B. Eifersucht, Emotionsstärke, Akzeptanzfähigkeit)

Unterschiedliche Startpunkte: als Single vs. in bestehender Beziehung

Gemeinsam entscheiden: Partizipation stärkt Vertrauen und Nachhaltigkeit

Kulturwechsel gestalten: Babyschritte, Trauerarbeit, Nervensystem mitnehmen

Partnerwahl: wenige, flexible Kriterien statt starrer Red/Green-Flag-Listen

Wissen aneignen, Gefühle prüfen (z. B. Skala) und Dauer klären (Phase vs. dauerhaft)

Vorsorge treffen: Was aus Poly/Offen mitnehmen? Transparenz, eigene Räume, Support

„Gras-auf-der-anderen-Seite“-Effekt und Kulturunterschiede zwischen Mono und Poly

Kurzfazit: informierte, reflektierte, partizipative Entscheidungen

Das Wichtigste in Kürze

„Back to Mono“ ist eine aktive Wahl – keine Nebensächlichkeit.

Gute Entscheidungen basieren auf Veranlagung, Zielen und Persönlichkeit.

In Beziehungen: gemeinsam klären statt allein festlegen.

Übergänge brauchen Zeit, Trauerarbeit und kleine Schritte.

Plane Unterstützung und entscheide bewusst, was du aus früheren Formen mitnimmst.

Zum Weiterhören – was unterscheidet Mono von Poly und offen?

#3 – B wie Beziehungsformen: der Überblick, welche Beziehungsformen es überhaupt gibt

#19 – Mono, Poly oder Co: Was suche ich eigentlich?: Alex und Sonja über die Zeit nach einer monogamen Beziehung und die Frage, was man eigentlich sucht

#58 – E wie Erstkontakt zu Polyamorie: was Polyamorie bedeutet, welche Gründe dahinterstecken und welche Risiken es gibt

#68 – Erstkontakt mit offenen Beziehungen: offene Beziehung in Abgrenzung zu Polyamorie und Monogamie

#92 – P wie Polyarroganz: Ist Polyamorie der Monogamie überlegen?: welche Kompetenzen Monogamie braucht – und warum sie kein Rückschritt ist

#120 – Beziehungsformen: Interview mit Dr. Friederike Kleinknecht: Biologie und Evolution zur Frage der „natürlichen" Beziehungsform

Dein Feedback zur Folge:

Was hat dir geholfen, was fehlt dir noch? Teile gern deine Erfahrungen zum Wechsel in Richtung Monogamie – dein Feedback hilft, künftige Folgen noch nützlicher zu machen.

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29 Minuten
Praxis-Tipps für den Umgang mit Betrug: Öffnen nach dem Verrat?, scheibchenweise Wahrheit und vorschnelle Trennung – was jetzt hilft.

In dieser Folge ordnet Sonja als Paar- und Sexualberaterin drei häufige Situationen ein, die nach einem Betrug in verbindlichen Beziehungen auftreten können. Zur besseren Orientierung spricht sie über die beteiligten Personen als A (betrogene Person), B (handelnde Person) und C (Außenperson/Affäre). Es geht um Klarheit, Selbstfürsorge und konkrete Schritte – egal, ob ihr eine gemeinsame Zukunft prüft, öffnet oder trennt.

️ Hinweis: Betrug und Vertrauensbrüche können belastend sein. Bitte pass gut auf dich auf und wähle beim Hören das Tempo, das dir guttut.

Themen dieser Folge:

Öffnen nach dem Verrat? Wenn B nach einem Betrug Beziehungsöffnung vorschlägt

Integration von C: Chancen, Risiken, Projektionen und „verbrannte“ Rollen

Enthusiastisches Ja aller Beteiligten: Wann Öffnung Sinn machen kann

Babyschritte, klare Absprachen, Fehlerkultur und Schutz für A

Die Tortur der kleinen Enthüllungen: scheibchenweise Wahrheit stoppen

Proaktiv ehrlich sein: Ankündigen, was noch kommt; zuhören, was angekommen ist

Trennung: Reflex oder wohlüberlegt? Bewusst entscheiden statt aus Abhängigkeit

Schwebezustand gestalten: Wohn- und Gesprächsregeln, Selfcare, Realitätschecks, Tools

Das Wichtigste in Kürze

Öffnung ist eine Option, kein Muss – nur mit einem ehrlichen, begeisterten Ja aller.

Erst Reparatur, dann Struktur: Beziehungen A–B, B–C und A–C brauchen Aufmerksamkeit.

Scheibchenweise Wahrheit verletzt erneut – lieber vollständig oder mit Ankündigung nachliefern.

Trennung ist legitim, aber nicht automatisch die beste Lösung.

Schwebephasen brauchen Schutz, klare Gesprächsfenster, Listen/Skalen und viel Selbstfürsorge.

Links & Ressourcen zur Folge:

Vorwissen und Vertiefung: 136 – Umgang mit Betrug – Wie geht das?

Fortsetzung: 137 – Umgang mit Betrug – Wie geht das? (Fortsetzung)

Beziehungsöffnung – Grundlagen: #10 – B wie Beziehungsöffnung (Teil 1)

Beziehungsöffnung – Vorbereitung: #35 – B wie Beziehungsöffnung (Teil 2)

Beziehungsöffnung – Praxis: Teil 3: Wie geht das und worauf sollte ich achten?

Absprachen: #77 – A wie Absprachen

Transparenz: #47 – T wie Transparenz

Aufruf: Empfiehl uns weiter: Wenn dir die Folge geholfen hat, empfiehl MoPoCo gern an Podcasts, bei denen Sonja als Gästin passen könnte – so erreichen wir mehr Menschen mit den Themen rund um Mono, Poly & Co. Danke fürs Weitersagen!

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