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Beschreibung
vor 2 Tagen
In dieser Solo-Folge schaue ich mir ein Thema an, das mir in
Gesprächen mit Führungskräften immer wieder begegnet: der Wunsch,
dass Mitarbeitende mehr Verantwortung übernehmen – und der
hartnäckige Widerstand, der dem manchmal entgegensteht.
Worum geht es?
Viele Führungskräfte wünschen sich eigenverantwortliche
Mitarbeitende, die Probleme selbst lösen, statt sie
zurückzudelegieren.
Aber wenn das nicht klappt, liegt es selten an mangelndem Willen
– sondern meistens an einem von fünf strukturellen oder
kulturellen Gründen, die ich in dieser Folge durchgehe.
Die 5 Gründe im Überblick:
Schlechte Fehlerkultur – Wer keine
Entscheidungen trifft, kann nicht kritisiert werden. Wenn Fehler
schmerzen, vermeiden Menschen Verantwortung
konsequent.Geringe Kritikfähigkeit – Nicht immer
liegt es am Unternehmen. In Pseudo-Harmoniekulturen verwechseln
Mitarbeitende Kritik an ihrer Arbeit schnell mit persönlicher
Kritik – mit demselben Ergebnis.Innere Kündigung –
Wer frustriert ist und innerlich schon gegangen hat, übernimmt
keine freiwillige Verantwortung. Zuerst müssen die
Frustrationsfaktoren weg.Strategische Unklarheit –
Wer nicht weiß, wohin das Unternehmen will, läuft immer wieder in
unsichtbare Elektrozäune und hört irgendwann einfach auf, sich zu
bewegen.Mangelnde Selbstbestimmung – Verantwortung
ohne Freiheit ist Frust. Wer einen Weg vorgegeben bekommt, den er
für sinnlos hält, wird sich keine zusätzlichen Aufgaben suchen.
Frage aus der Folge:
Erkennst du einen dieser Gründe bei deinen Mitarbeitenden? Wenn
du ein Sparring dazu brauchst, wie du damit umgehen kannst,
findest du mein Terminkalendertool auf
www.bernhardeickenberg.com.
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