Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Die digitale Guest Journey ist seit Jahren eines der größten
Versprechen der Hotellerie. Mobiler Check-in, digitaler
Schlüssel, automatisierte Kommunikation, Upselling auf
Knopfdruck, alles soll bequemer, schneller und profitabler
werden. Die Realität in vielen Häusern sieht anders aus. Halb
digitalisierte Prozesse, drei Apps für drei Schritte und am Ende
doch wieder die Anmeldekarte am Empfang. In dieser zweiten Folge
des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Alexander Haußmann,
Mitgründer und Geschäftsführer von straiv. (ehemals Code2Order),
darüber, wie aus dem Buzzword digitale Guest Journey ein echter
wirtschaftlicher Hebel wird.
Vom Biergarten zur digitalen Plattform
Alex erzählt im Gespräch, wie aus einer Idee im Biergarten die
Plattform wurde, die heute in hunderten Hotels den Check-in, die
Gästekommunikation und das Upselling digitalisiert. Diese
Gründungsgeschichte ist nicht nur amüsant, sie zeigt auch, wie
nah gute Hotel-Tech am echten Pain-Point gebaut wird. Wer aus der
Hotellerie kommt oder lange genug zugehört hat, weiß, wo es
klemmt, und genau das macht den Unterschied zwischen Lösung und
schickem PowerPoint.
Digitalisierung mit messbarem Umsatzeffekt
Wir sprechen darüber, wie sich der Check-in digitalisieren lässt,
ohne dass das Haus seelenlos wird. Wie smarte Tools nicht nur
Prozesse verschlanken, sondern echtes Upsell-Potenzial heben, vom
Late Check-out über Zimmerupgrades bis zu Spa- und
F&B-Angeboten. Welche technischen Voraussetzungen ein Hotel
mitbringen muss, um mobile Schlüssel anzubieten, und warum das
Thema in Deutschland länger gebraucht hat als in Skandinavien
oder den USA.
Was hat der Gast davon, was der Hotelier?
Eine zentrale Frage in der Folge: Welche Vorteile bringt eine
digitale Guest Journey eigentlich auf beiden Seiten? Für den Gast
bedeutet sie vor allem Zeitersparnis, Selbstbestimmung und
reibungslose Abläufe. Für das Hotel zusätzliche Touchpoints für
relevante Angebote, weniger administrative Last am Empfang und
damit mehr Raum für echtes Gastgebertum. Ich teile auch eine
eigene positive Erfahrung aus London, die zeigt, wie
unaufdringlich gute Digitalisierung im besten Fall wirkt.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Digitaler Check-in und mobile Schlüssel, was technisch nötig
ist und wie Häuser den Rollout pragmatisch angehen.
Upselling automatisiert und kontextrelevant, ohne dass es
nach Spam-Mail klingt.
Komplexität in der Hotel-IT, All-in-One-Systeme gegen
spezialisierte Best-of-Breed-Lösungen.
Digitale Affinität von Individualhotels und Kettenhotels, wo
die Unterschiede liegen und welche Fehler beide Seiten
typischerweise machen.
Gruppenbuchungen als Sonderfall, warum digitale Prozesse hier
oft an ihre Grenzen kommen.
Mitarbeiterzufriedenheit und Digitalisierung, wie eine
durchdachte Guest Journey das Team entlastet statt zusätzlich zu
belasten.
Die Zukunft der Hotel-IT-Landschaft, ein realistischer Blick
auf Konsolidierung, offene APIs und das Ende der Insellösungen.
Alex liefert nicht nur fundierte Antworten, sondern auch jede
Menge Insiderwissen aus der Gründer- und Operatorperspektive. Das
Gespräch wechselt zwischen technischen Details, strategischen
Überlegungen und Anekdoten und bleibt dabei konsequent praxisnah.
Für wen ist diese Folge relevant?
Für Hoteldirektoren, IT- und Operations-Verantwortliche,
Front-Office-Manager und alle, die ihre Guest Journey neu denken
oder bestehende Prozesse messbar besser machen wollen. Egal ob
Stadthotel, Boutiquehaus oder mittelgroße Gruppe, die behandelten
Themen sind auf jedes Setup übertragbar.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du den digitalen Check-in
einführst, dein Upselling automatisierst oder einfach wissen
willst, wie eine moderne Hotel-IT-Architektur heute aussehen
sollte, ist diese Folge genau richtig für dich. Viel Spaß bei
einer unterhaltsamen und aufschlussreichen Episode voller
Aha-Momente, Praxisbeispiele und einem kleinen Fun-Fact am Ende.
Weitere Episoden
50 Minuten
vor 2 Wochen
55 Minuten
vor 1 Monat
39 Minuten
vor 2 Monaten
37 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.