Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag.
Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den
konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality
PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei
Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm
macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir
beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert
entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen
Kernkompetenz wird.
Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was
genau?
Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt
was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine
Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende
Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben
habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams
entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte
USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind?
Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische
Mittelweg
Chris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website
mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha
ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen
in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht
erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um
deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So
wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit.
Datensouveränität: Wo landen meine Daten
eigentlich?
OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA.
Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto
hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische
Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe,
die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo
liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten,
besonders im Kontext des EU AI Acts.
KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein
Rahmen
Signo hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der
Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind
freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht
zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten
Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden
Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein
ist
Der Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case
im Hotel
Vibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und
Risiken
Datensouveränität und europäische KI-Alternativen zu
US-Anbietern
KI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssen
Schatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht
funktionieren
DSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-Stack
Prompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug
kreativ entlarvt
Für wen ist diese Folge relevant?
Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche,
IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb
wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder
Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und
Datenschutz betreffen jedes Setup.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen
Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie
brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden
Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich.
Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.
Weitere Episoden
50 Minuten
vor 2 Wochen
39 Minuten
vor 2 Monaten
37 Minuten
vor 2 Monaten
37 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.