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Episoden

42 Minuten
Ein Gast entdeckt dein Hotel auf Instagram, vergleicht auf Booking.com und bucht schließlich direkt. Ein anderer lässt sich von ChatGPT eine passende Unterkunft empfehlen. Wie findest du heraus, was deine Gäste überzeugt und welchen Beitrag dein Marketing dazu leistet?

In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Andreas Kastl, Sales Director Germany, Austria and Switzerland bei Sojern, über digitales Hotelmarketing und die Fragen: Wen wollen wir erreichen? Wo treffen wir diese Menschen? Und wofür lohnt sich unser Budget?

Neue Suche, neue Spielregeln?

Budget, Pool, Familienurlaub und die Entfernung zum nächsten Ausflugsziel: Reisende können ihre Wünsche heute in einem Gespräch mit KI bündeln. Das verändert, wie Hotels entdeckt und vorausgewählt werden. Für Hotels stellt sich damit auch die Frage, wie verständlich ihre Website eigentlich ist. „Im Herzen der Innenstadt“ klingt schön. Eine konkrete Entfernung liefert die klarere Information. Andreas zeigt an einem Praxisbeispiel, warum das für die Sichtbarkeit in KI relevant ist. Er erklärt auch, weshalb Markenvertrauen, Social Media und klassische Suchanzeigen weiterhin ihren Platz haben.

Die Direktbuchung hat eine Vorgeschichte

Der letzte Klick verrät uns, wo jemand gebucht hat. Was davor passiert ist, bleibt häufig weniger sichtbar. Vielleicht begann das Interesse bei der Suche nach einem Konzertticket. Später folgten eine Anzeige, ein Preisvergleich und der Besuch der Hotelwebsite. Genau dort wird es spannend: Wie spielen Search, Display, Social Media und Metasearch zusammen? Und was passiert, wenn wir Interesse wecken, den Gast auf dem Weg zur Buchung aber verlieren? So wird deutlich, wie die Kanäle gemeinsam wirken.

Erst die Gäste verstehen, dann das Budget verteilen

Gerade für Individualhotels ist die Auswahl groß und das Budget begrenzt. Umso wichtiger ist es, die eigene Ausgangslage zu kennen. Welche Gäste buchen bereits? Wer passt zum Haus? Und welche Signale verraten, dass jemand gerade eine Reise plant? Andreas erklärt, wie eigene Website- und Buchungsdaten sowie Informationen von Datenpartnern dabei helfen können, Zielgruppen und Buchungsabsichten besser einzuschätzen. Das hilft bei der Auswahl passender Kanäle.

Gute Zahlen, gutes Marketing?

Ich gebe zu, Umsatz und ROAS waren lange meine liebsten Kennzahlen. Andreas bringt eine unbequeme Frage dazu mit: Hätte der Gast auch ohne die Kampagne gebucht? Hinter dem Begriff Inkrementalität steckt genau diese Überlegung. Wir sprechen darüber, warum zusätzliche Buchungen entscheidend sind und weshalb Stornierungen, No-Shows, verkürzte Aufenthalte und Rabatte in die Bewertung gehören. Denn ein überzeugendes Reporting sollte auch zeigen, welches Geschäft nach der Buchung tatsächlich bleibt.

Auch die Kampagnensteuerung selbst verändert sich. Andreas beschreibt, wie viel Sojern bereits automatisiert und wo Menschen weiterhin eingreifen, etwa bei Werbemotiven, Botschaften oder technischen Änderungen. Dazu werfen wir einen Blick auf die Grenzen beim Tracking von KI-Traffic und auf Alternativen zu klassischen Cookies.

Eine Folge für Hoteliers, Marketingteams, Revenue Manager und alle, die Direktbuchungen stärken und Budgets fundierter einsetzen möchten. Mit konkreten Beispielen und einer Frage, die sich durch das Gespräch zieht: Wie gut verstehen wir die Menschen, die wir als Gäste gewinnen wollen?

Kapitel der Folge

00:00 Einstieg und Vorstellung

04:14 Wie Gäste Hotels heute entdecken

10:32 Gästedaten und Zielgruppen

14:38 KI als Suchplattform und Werbekanal

21:20 Klicks aus ChatGPT und Co. nachvollziehen

23:29 Wie Marketingkanäle zusammenspielen

30:27 Kampagnensteuerung mit KI

33:01 Welche Buchungen bringt Marketing zusätzlich?

35:22 Was das Hotelmarketing künftig prägt

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55 Minuten
Das Telefon klingelt, im Postfach warten neue Anfragen und nebenbei müssen Reservierungen und OTA-Provisionen geprüft werden. Gleichzeitig erwarten Gäste schnelle Antworten und möchten auch außerhalb der Bürozeiten buchen. Wie kann künstliche Intelligenz Hotelteams dabei entlasten und gleichzeitig das Gästeerlebnis verbessern? Darüber spreche ich in dieser Folge des Hospitality PeppTalk mit Christian Müller, CPO und Co-Founder von Onsai. Es geht um den digitalen Mitarbeiter im Hotel und darum, wann Menschen übernehmen sollten.

Wir beginnen dort, wo Zeit besonders spürbar ist: am Telefon. Christian erklärt, wie Voice AI Gästeanfragen beantwortet, Verfügbarkeiten prüft und Direktbuchungen abschließt, sofern die angebundenen Systeme die nötigen Daten liefern. Laut Christian lassen sich je nach Hotel und Anbindung bis zu 70 Prozent der Anrufe automatisieren. Rund drei Prozent der Anrufenden verlangen ausdrücklich einen Mitarbeiter. Bei Gruppenreservierungen, nicht stornierbaren Raten oder komplexen Anliegen kann ebenfalls eine Übergabe nötig sein. Was das für den Umsatz bedeuten kann, zeigt sein Beispiel: Bei einem Betreiber mit vier Häusern kamen innerhalb von zwei Wochen 16.000 Euro Buchungsumsatz zusammen.

Jeder Kommunikationskanal stellt dabei andere Anforderungen. Telefon, Messenger und E-Mail greifen bei Onsai auf dieselbe Wissensbasis zu, werden aber von unterschiedlichen Agenten bearbeitet. Während im Gespräch jede Sekunde zählt, stecken in einer E-Mail oft mehrere Fragen, die einen Kontrollschritt brauchen. Der E-Mail-Agent berücksichtigt den bisherigen Verlauf, beantwortet die Teile, die er bearbeiten kann, und markiert offene Punkte für das Team. Im Draft-Modus steht der Entwurf laut Christian durchschnittlich 19 Sekunden nach Eingang im Postfach bereit. Auch Bilder und Sprachnachrichten lassen sich auslesen, die Antwort kommt als Text über den jeweiligen Kanal zurück.

Auch hinter den Kulissen kann KI entlasten, etwa bei wiederkehrenden Kontrollen. Der Reservation Check vergleicht Nachrichten der Online Travel Agencies, kurz OTAs, mit den Daten im Property-Management-System, kurz PMS. Stimmen Name, Personenzahl oder Zimmerpreis nicht überein, wird das Team auf die Abweichung aufmerksam. Der Commission Check gleicht wiederum OTA-Rechnungen mit den Reservierungsdaten ab und macht Fälle sichtbar, bei denen Betrag oder Provision nicht plausibel sind. Das Team konzentriert sich auf die Auffälligkeiten. Ein Hotel reduzierte den monatlichen Aufwand laut Christian so von ungefähr acht Stunden auf etwa eine Stunde.

Dabei kommen wir immer wieder auf denselben Punkt zurück: Ein guter KI-Agent braucht gute Schnittstellen. Ob PMS, Channel Manager oder Website die Informationen liefern und wie schnell Systeme zusammenarbeiten, entscheidet darüber, wie reibungslos ein Prozess für den Gast läuft. Gerade am Telefon macht es einen Unterschied, ob eine Reservierung in Sekunden angelegt wird oder jemand auf Bestätigung und Payment-Link warten muss. Christian beschreibt Entwicklungshürden, von Bezahlschranken vor Dokumentationen über Zertifizierungen bis zu langsamen Programmierschnittstellen.

Unser Gespräch führt damit über einzelne Funktionen hinaus. Wie tief muss KI in die Hotelsysteme integriert sein? Wo braucht es Kontrolle und eine sinnvolle Übergabe an Menschen? Und wie schafft Automatisierung mehr Raum für die Gastgeberrolle? Christians Ziel ist eine Technologie, über die niemand nachdenken muss, weil sie ihre Aufgabe zuverlässig erledigt.

Die Folge richtet sich an Hoteldirektoren, Reservierungsleitungen, Front-Office-Teams sowie Verantwortliche für E-Commerce und IT. Ob Einzelhotel oder Hotelgruppe: Wenn du Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten abdecken, E-Mails schneller bearbeiten oder Reservierungsdaten und Provisionen effizienter prüfen möchtest, bekommst du konkrete Einblicke in KI im Hotel und die Voraussetzungen, damit sie im Alltag funktioniert.
38 Minuten
Wenn in der Hotellerie von CRS gesprochen wird, denken einige von uns sicherlich noch an Verfügbarkeit, Raten und Reservierungen. Genau diese Definition ist heute zu kurz. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Tobias Kannenberg von Dirs21 über das CRS der Zukunft und warum ein modernes Reservierungssystem heute viel mehr leisten muss als nur Zimmer und Preise zu verwalten.

CRS ist nicht mehr nur ein technisches Tool

Das klassische CRS existiert noch, aber die Funktionslogik hat sich verändert. Was früher vor allem ARI-Updates umfasste, ist heute ein viel breiteres Vertriebsökosystem. Ein gutes CRS muss heute das gesamte Hotelvertriebssystem abbilden, von PMS und IBE bis zu OTA, GDS, Wholesaler, Packages und Zusatzleistungen.

Die zentrale Frage ist nicht: Wie viele Schnittstellen hat ein CRS?

Ein System mit 200 Schnittstellen ist nicht automatisch besser ein besseres System. Entscheidend ist die Tiefe der Anbindung, die Datenqualität, die Stabilität und die Konsistenz von Informationen. Tobias macht klar: Ein CRS muss nicht nur Daten austauschen, sondern sie konsistent, realistisch und steuerbar halten. Nur so funktionieren Preise, Verfügbarkeiten, Restriktionen und Content ohne technische Reibung.

Das wahre Problem sind unterschiedliche Datenmodelle

Ein großes Thema im Gespräch ist die fehlende Standardisierung. Hotelsysteme sprechen nicht immer dieselbe Sprache. Gästedaten, Zimmerkategorien, Segmente, Quellen und Raten sind in verschiedenen Systemen nicht immer identisch. Dadurch entstehen Fehlerpotenziale, die man in der Praxis unmittelbar spürt. Für Tobias ist Datenkonsistenz deshalb das A und O eines modernen CRS.

CRS und Revenue Management gehören zusammen

Auch die Trennung zwischen CRS und RMS ist heute weniger klar als früher. Ein RMS gibt Strategien, ein CRS setzt sie um. Das gilt für Rate, Kanalsteuerung, Pakete und Restriktionen. In der Praxis braucht ein Hotel am Ende beides, aber in Kombination mit sauberem Datenmanagement. Das ist der Unterschied zwischen Gefühl und echte Revenue-Strategie.

Content, Direct Booking und KI sind die nächsten Hebel

Ein modernes CRS sollte nicht nur Preise und Verfügbarkeiten verwalten, sondern auch Inhalte und Booking-Signale sinnvoll nutzen. Gerade im Direct-Booking-Kontext wird das Thema relevanter: Segmente, Buchungsquellen, Guest-Data und KI-gestützte Entscheidungen werden zunehmend Teil des Vertriebsdesigns. Auch wenn Standards noch nicht perfekt sind, ist klar: Die Richtung ist eindeutig.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Warum die klassische CRS-Definition heute zu eng ist

Wozu ein CRS heute wirklich in einem Hotel-Ökosystem gehört

Warum die Tiefe einer Schnittstelle wichtiger ist als die Anzahl

Wie Datenkonsistenz die Grundlage für guten Vertrieb bildet

Warum ein CRS künftig auch Content-, BI- und KI-Funktionen umfassen muss

Wie Hotels ihre Abhängigkeiten besser verstehen und sinnvoll steuern können

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Revenue-Manager, Vertriebsteams, Technikverantwortliche und alle, die wissen wollen, wie das Hotelvertriebssystem von morgen wirklich aufgebaut sein muss. Gerade in Zeiten von Direct Booking, KI und wachsender Systemkomplexität wird die Rolle des CRS immer zentraler.

Wenn du dich mit Hotel-Distribution, CRS, Direct Booking oder Revenue Management im Hotel beschäftigst, ist diese Folge ein wichtiger Blick auf die nächste Evolutionsstufe.
38 Minuten
Wenn KI im Hotelbetrieb stärker genutzt wird, stellt sich eine zentrale Frage: Werden klassische SaaS-Anbieter überflüssig oder verändert sich ihre Rolle? In dieser Folge spricht Chris Peppers mit Georg Ziegler über die Zukunft von Hotel-Software, Individualisierung und offene, flexible Systeme. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um den realen Betrieb im Hotel.

Georgs These

Georg glaubt nicht, dass SaaS-Anbieter komplett verschwinden. Seine Position ist differenzierter: Das starre, monolithische Software-Konstrukt wird schwächer. Viele Anbieter verkaufen Produkte mit sehr vielen Funktionen, die in der Praxis nur zu etwa 80 Prozent passen. Genau diese 20 Prozent sind oft der eigentliche Schmerzpunkt im Tagesbetrieb. Sie erzeugen Workarounds, Excel-Listen und zusätzliche Reibung im Front Office, Housekeeping und Management.

Das Problem ist der Fit

Das ist der Kern der Diskussion. Standardsoftware kann sinnvoll sein, aber sie passt selten exakt zu den Prozessen, Teams und Abläufen eines Hauses. In der Hotellerie gibt es keine Standard-Realität. Häuser haben unterschiedliche Strukturen, Service-Logiken und betriebliche Anforderungen. Ein System, das breit funktioniert, aber nicht genau auf den Betrieb zutrifft, erzeugt unnötigen Aufwand. Genau hier zeigt sich, wo KI künftig ein Hebel sein kann: bei Anpassung, Automatisierung und verknüpften Prozessen.

Open APIs und modulares Denken

Georg erinnert an die Debatten um APIs und Schnittstellen. Genau das wird jetzt wieder wichtig. Wenn Systeme offen miteinander verbunden werden, lassen sich individuelle Anforderungen leichter lösen. KI verstärkt diesen Trend, weil Anpassungen und Workflows deutlich schneller entstehen. Das macht Software flexibler und stärker auf den Betrieb abgestimmt. Wer die passende Architektur aufbaut, spart Reibung ein.

Vom Monolithen zur Plattform

Das bedeutet nicht, dass jeder Hotelier alles selbst baut. Aber es heißt: Das klassische One-Size-Fits-All-Modell verliert an Bedeutung. Open APIs, modulare Architektur und KI-gestützte Erweiterungen erlauben ein neues Verhältnis zwischen Hotel und Software. SaaS-Anbieter werden künftig eher als Plattformen, Frameworks oder Basisangebote agieren als als riesige End-to-End-Monolithen. Der Wettbewerb liegt nicht nur in der Funktionalität, sondern in Flexibilität und Anpassbarkeit.

Große Gruppen, kleine Häuser und neuer Support

Georg ist überzeugt, dass diese Entwicklung nicht nur für große Hotelgruppen relevant ist. Große Unternehmen haben oft das interne Skillset, um Systeme gezielt anzupassen. Für kleinere Betriebe bleibt der Einkauf von Basisfunktionen wichtig, aber der Support wird sich verschieben. Nicht mehr nur Bedienung und Tool-Handling stehen im Vordergrund, sondern Coaching, Konfiguration, Prompting und Integration.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Warum KI individuelle Anpassungen günstiger und schneller machen wird

Wie Open APIs und modulare Architekturen die Hotel-Software verändern

Warum SaaS-Anbieter künftig eher als Plattformen als als Monolithen agieren

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteliers, Hotelmanager, digitale Entscheider und alle, die mit PMS, CRM, Distribution, Automatisierung oder operativen Tools im Betrieb arbeiten. Gerade für alle, die sich fragen, wie KI, Schnittstellen und digitale Prozessgestaltung die Zukunft der Hotel-Software beeinflussen, ist diese Folge eine wichtige Orientierung.

Wenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, ist diese Folge ein starkes Signal für die kommenden Jahre. In der Hotellerie wird die Zukunft weniger durch Monolithen bestimmt als durch Flexibilität und offene Architektur.
43 Minuten
In der Distribution entscheidet oft nicht die schönste Planung, sondern die Geschwindigkeit der Umsetzung. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Mario Eilaender, Director Distribution Central Europe bei Leonardo Hotels, über die operative Realität hinter schnellen Hotel-Onboardings. Wir sprechen darüber, wie man Häuser unter Zeitdruck buchbar macht, warum ein pragmatischer Start oft sinnvoller ist als Perfektion und welche Rolle Menschen, Prozesse und Partner im Go-Live wirklich spielen.

Von Status A zu Status B, schnell und belastbar

Mario beschreibt Distribution als den Weg von "wir haben ein Hotel" zu "das Hotel ist buchbar". Der Kern ist dabei ein klarer Pragmatismus. Gerade bei großen Häusern mit hoher Zimmerzahl geht es am ersten Tag nicht um zehn Zimmertypen und hundert Ratenpläne, sondern um eine belastbare Substanz mit der erste Buchungen möglich werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer früher live ist, sammelt früher Bewertungen, lernt schneller aus dem Markt und schafft Sichtbarkeit in OTA-Algorithmen.

Die größten Bremsen sind selten technisch

Überraschend klar ist die Diagnose im Gespräch: Die größten Stolpersteine liegen oft nicht in der Technik, sondern im Informationsfluss und in externen Abhängigkeiten. Ob Name, Legal Entity, Adressvalidierung oder offene Alt-Rechnungen, schon kleine Unklarheiten können Go-Lives um Tage verzögern. Mario zeigt, wie wichtig Checklisten, Priorisierung nach Mindestanforderungen und saubere Kommunikation mit internen Teams und externen Partnern sind, damit Tempo nicht an unnötigen Schleifen verloren geht.

Partnermanagement und Peer-Netzwerk als echter Hebel

Ein starker Punkt der Folge ist die Rolle von Beziehungen in der Distribution. Technik verbindet Systeme, aber Menschen lösen Probleme. Wer über Jahre verlässliche Kontakte bei Plattformen und in der Branche aufbaut, kann in kritischen Situationen mit einem kurzen Anruf Dinge klären, die sonst in langem E-Mail-Pingpong hängen bleiben. Zusätzlich zeigt Mario, wie wertvoll der informelle Austausch zwischen Hotelgruppen ist, etwa bei Sicherheitsvorfällen oder plötzlichen Marktveränderungen.

Wachstum zwingt zu Struktur

Leonardo ist in kurzer Zeit stark gewachsen. Damit wurde klar, dass kreatives Chaos alleine nicht skaliert. Im Gespräch geht es um standardisierte Zimmertypen, klare Rollen in den Teams und strukturierte Onboarding-Checklisten. Die zentrale Erkenntnis: Onboarding ist nicht das Ziel, sondern die Startlinie. Erst danach zeigt sich, ob ein Setup dauerhaft tragfähig ist und ob Wissen auch Jahre später noch nachvollziehbar dokumentiert wurde.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Schneller Go-Live als strategischer Vorteil in der Distribution

Pragmatischer Start statt Perfektion bei neuen Hotels

Informationsfluss als häufigster Engpass im Onboarding

Zusammenspiel von Revenue, Distribution, E-Commerce, Accounting und Legal

Partnermanagement mit OTAs und Bedeutung persönlicher Ansprechpartner

Peer-Group-Austausch als Frühwarnsystem in der Branche

Warum Wachstum ohne Struktur nicht dauerhaft funktioniert

Ein persönliches Highlight im Gespräch ist Marios Bild vom Staffellauf durch unwegsames Gelände. Genau so fühlt sich Hotel-Onboarding oft an, viele Teams, viele Übergaben, hoher Druck und trotzdem muss jeder Schritt sitzen.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren, Revenue Manager, Distribution- und E-Commerce-Teams sowie Operations-Verantwortliche, die schneller und sauberer live gehen wollen. Egal ob Kette, Stadthotel oder wachsender Betreiber, die Prinzipien aus der Folge helfen überall dort, wo Tempo und Qualität gleichzeitig gefragt sind.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du neue Häuser effizient in den Verkauf bringst, externe Abhängigkeiten besser managst oder deine Onboarding-Prozesse belastbarer aufstellst, ist diese Folge genau richtig für dich. Sie zeigt praxisnah, wie Disziplin, Pragmatismus und gute Beziehungen zusammenwirken.
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Über diesen Podcast

Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers, die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die Menschen dahinter zählen. Also, schnapp dir einen Kaffee und hör rein!
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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