Podcaster
Episoden
30.06.2026
50 Minuten
In dieser On the Road Sonderfolge geht es nicht um perfekte Meetingräume, vorbereitete Foliensätze oder den nächsten Teams-Link. Es geht um das, was in der Zusammenarbeit mit Hotels oft den Unterschied macht: persönliche Nähe, echtes Verständnis und die Frage, warum manche Themen vor Ort einfach besser funktionieren als digital.
Chris, Rieke und Felix sprechen auf dem Weg zu einem Kundentermin darüber, warum ein Hotel nicht nur über Zahlen, Briefings oder Websites verstanden werden kann. Revenue Management, Distribution, E-Commerce und Datenmanagement greifen heute immer stärker ineinander. Genau deshalb reicht es nicht, einzelne Bereiche isoliert zu betrachten.
Es geht um persönliche Begegnungen, um Vertrauen im Kick-off, um die Rolle von Beratung in der Hotellerie und darum, warum ein Audit nicht das Ende, sondern oft erst der Anfang einer Zusammenarbeit ist.
Außerdem wird deutlich, warum moderne Beratung mehr sein muss als eine Liste mit Handlungsempfehlungen. Hotels brauchen nicht nur Analyse, sondern auch Unterstützung in der Umsetzung. Manchmal geht es eben nicht nur darum zu zeigen, wo die neue Küche stehen könnte, sondern gemeinsam die Kisten zu tragen und am Ende zusammen darin zu kochen.
Eine Folge über Kundentermine, Teamkultur, Commercial Services, Hotelgefühl, persönliche Gespräche und die Frage, warum man für manche Termine sehr bewusst ins Auto steigt.
Höret jetzt rein!
Chris, Rieke und Felix sprechen auf dem Weg zu einem Kundentermin darüber, warum ein Hotel nicht nur über Zahlen, Briefings oder Websites verstanden werden kann. Revenue Management, Distribution, E-Commerce und Datenmanagement greifen heute immer stärker ineinander. Genau deshalb reicht es nicht, einzelne Bereiche isoliert zu betrachten.
Es geht um persönliche Begegnungen, um Vertrauen im Kick-off, um die Rolle von Beratung in der Hotellerie und darum, warum ein Audit nicht das Ende, sondern oft erst der Anfang einer Zusammenarbeit ist.
Außerdem wird deutlich, warum moderne Beratung mehr sein muss als eine Liste mit Handlungsempfehlungen. Hotels brauchen nicht nur Analyse, sondern auch Unterstützung in der Umsetzung. Manchmal geht es eben nicht nur darum zu zeigen, wo die neue Küche stehen könnte, sondern gemeinsam die Kisten zu tragen und am Ende zusammen darin zu kochen.
Eine Folge über Kundentermine, Teamkultur, Commercial Services, Hotelgefühl, persönliche Gespräche und die Frage, warum man für manche Termine sehr bewusst ins Auto steigt.
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16.06.2026
35 Minuten
Vor der Anreise ist die Guest Journey digital aufgeräumt. Nach der Abreise auch. Aber dazwischen? Während des Aufenthalts klafft in den meisten Hotels eine digitale Lücke, die Umsatz und Gästezufriedenheit kostet. In dieser Folge spreche ich mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet darüber, wie eine echte Guest Experience Plattform diese Lücke schließt.
Guestnet im Überblick Gegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast.
Warum In-Stay so wichtig ist Birgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard.
Destination als Teil der Experience Gäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden.
Daten während des Aufenthalts Vor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung.
Personalisierung ohne Creep-Faktor Wer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM.
Gästemappe gegen Experience Plattform Die digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert.
Zukunft: Persönliche KI-Assistenten Google hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet. Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe. Destination Content als buchbarer Mehrwert. On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen. Personalisierung mit der richtigen Sequenz. KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap. Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty. Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen.
Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.
Guestnet im Überblick Gegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast.
Warum In-Stay so wichtig ist Birgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard.
Destination als Teil der Experience Gäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden.
Daten während des Aufenthalts Vor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung.
Personalisierung ohne Creep-Faktor Wer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM.
Gästemappe gegen Experience Plattform Die digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert.
Zukunft: Persönliche KI-Assistenten Google hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet. Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe. Destination Content als buchbarer Mehrwert. On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen. Personalisierung mit der richtigen Sequenz. KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap. Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty. Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen.
Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.
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03.06.2026
55 Minuten
KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag. Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen Kernkompetenz wird.
Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau? Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind?
Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische Mittelweg Chris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit.
Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich? OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts.
KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein Rahmen Signo hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein ist Der Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im Hotel Vibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und Risiken Datensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-Anbietern KI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssen Schatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionieren DSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-Stack Prompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvt
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.
Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau? Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind?
Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische Mittelweg Chris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit.
Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich? OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts.
KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein Rahmen Signo hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein ist Der Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im Hotel Vibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und Risiken Datensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-Anbietern KI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssen Schatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionieren DSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-Stack Prompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvt
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.
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19.05.2026
39 Minuten
Hotels investieren in Duft, Licht und Haptik, aber der Hörsinn bleibt in den meisten Häusern dem Zufall überlassen. Dabei kann ein konsistenter Sound auf Social Media, in der Lobby oder als Hörspiel für Familien mehr Wiedererkennung schaffen als jedes aufwändige Video. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dominik Walenciak, Gründer von rosekick Audio und Lead Music Producer bei The Voice of Germany, über Audio Branding in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt an Fahrt aufnimmt, wie ein Workshop-Ansatz die Basis für zeitlose Sounds legt und warum Hörspiele für Familienhotels ein unterschätztes Bindungsinstrument sind.
Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen Schritt Vor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt.
Vom Workshop zum fertigen Sound Rosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo.
Social Media: Wiedererkennung in drei Sekunden Videos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media.
Hörspiele für Familienhotels Rosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändert Der Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werden Persönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-Projekten Social-Media-Strategie mit Audio und das Thema Musiklizenzen Hörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-Anbindung KI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nicht
Fun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.
Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen Schritt Vor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt.
Vom Workshop zum fertigen Sound Rosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo.
Social Media: Wiedererkennung in drei Sekunden Videos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media.
Hörspiele für Familienhotels Rosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändert Der Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werden Persönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-Projekten Social-Media-Strategie mit Audio und das Thema Musiklizenzen Hörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-Anbindung KI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nicht
Fun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.
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05.05.2026
37 Minuten
Auf den ersten Blick sieht der Hotelmarkt kerngesund aus. Steigende Nächtigungszahlen, steigendes Zimmerangebot. Dahinter läuft jedoch ein dramatischer Betriebszerfall, der weniger sichtbar ist, weil ein einziges großes Stadthotel mit 200 Zimmern rechnerisch zehn kleine Landhotels in der Peripherie ersetzt. Genau dort setzt b_smart an. In dieser Folge spreche ich mit Marco Weishaupt, der das Modell aus Liechtenstein heraus konsequent skaliert und das, was Konzerne strukturell nicht abbilden, in einem hybriden Eigenbetriebs- und Partnermodell zusammenführt.
Das b_smart-Modell auf einen Blick Aus Liechtenstein heraus betreibt b_smart aktuell 26 eigene Häuser mit rund 950 Zimmern, im Durchschnitt 30 Zimmer pro Haus. Dazu kommen über 50 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die über das White-Label-Modell technologisch und prozessual rund um die Uhr aus Bendern mitbetreut werden. Insgesamt also fast 100 Betriebe. Marco beschreibt b_smart selbst als „Tante Emma der Hotellerie", weil das Modell dorthin geht, wo Konzerne strukturell nicht hingehen.
Vom Immobilienprojekt zum Hotelkonzept Im Gespräch erzählt Marco, wie aus einem Immobilienprojekt in Liechtenstein ein Hotelkonzept wurde und warum der erste Prototyp ein 8-Zimmer-Motel war. Sein Grundsatz: an erster Stelle steht der Prozess, dann erst die Technologie. Daraus folgt ein konsequent aus der Gastperspektive gedachtes Modell mit 24/7 Self-Check-in und klar definierten Vor-Ort-Aufgaben für Reinigung und Frühstück.
Tech-Stack nach dem Wachstumssprung Nach einem starken Wachstumsschub in 2022 und 2023 hat b_smart den Tech-Stack neu zusammengestellt. Heute besteht er aus rund acht Systemen und Subsystemen. Marco erklärt, welche Rolle jede Komponente spielt, warum bestimmte Bausteine bewusst standardisiert sind und an welchen Stellen Individualität trotzdem nötig bleibt. Die Gästekommunikation läuft zentral. Rund 4000 Mails kommen täglich rein, rund 1500 gehen voll automatisiert KI-unterstützt raus.
Drei Zielgruppen, drei Geschwindigkeiten Marco unterscheidet drei Zielgruppen, die unterschiedlich schnell andocken. Gastwirte mit angeschlossenen Zimmern und immobiliennahe Betreiber verstehen das Modell zügig. Der klassische Hotelier tut sich kulturell am schwersten. Trotzdem wächst das Partnernetzwerk gerade dort am stärksten, wo b_smart selbst Häuser betreibt.
Nachfolgelösung für Familienbetriebe Besonders deutlich wird Marco bei einem Punkt: Das Modell wird zunehmend zur Nachfolgelösung für Familienbetriebe, in denen junge Menschen die Übergabe nur ohne 18-Stunden-Schichten an sieben Tagen annehmen. Self-Service, Automatisierung und Remote-Support machen Häuser tragfähig, die im klassischen Modell aufgegeben würden.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Marktbild hinter den Statistiken - warum kleine Häuser unter Druck sind. b_smart-Modell im Aufbau - 26 Eigenbetriebe und über 50 Partnerhotels. Vom 8-Zimmer-Motel zum skalierbaren Konzept, mit Prozess vor Technologie. Tech-Stack mit acht Systemen, klar strukturiert und konsequent integriert. 24/7 Self-Check-in und Vor-Ort-Aufgaben, klare Rollenteilung. Zentrale Gästekommunikation mit KI-Unterstützung. 4000 Mails täglich, 1500 voll automatisiert. Drei Zielgruppen im Onboarding, mit unterschiedlicher Verständnis-Geschwindigkeit. Nachfolgelösung für Familienbetriebe, ein gesellschaftlich relevantes Thema.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Geschäftsführer und Eigentümer kleiner und mittelgroßer Häuser, Operations- und IT-Verantwortliche, Investoren und alle, die kleine Hotels nicht als Auslaufmodell sehen wollen. Auch für Konzepter, Berater und HotelTech-Anbieter, die in diesem Segment Lösungen entwickeln.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du ein kleines Haus tragfähig hältst, eine Nachfolgelösung suchst oder einfach wissen möchtest, wie Self-Service, Automatisierung und Remote-Support den Betrieb in dieser Größenordnung wirtschaftlich machen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.
Das b_smart-Modell auf einen Blick Aus Liechtenstein heraus betreibt b_smart aktuell 26 eigene Häuser mit rund 950 Zimmern, im Durchschnitt 30 Zimmer pro Haus. Dazu kommen über 50 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die über das White-Label-Modell technologisch und prozessual rund um die Uhr aus Bendern mitbetreut werden. Insgesamt also fast 100 Betriebe. Marco beschreibt b_smart selbst als „Tante Emma der Hotellerie", weil das Modell dorthin geht, wo Konzerne strukturell nicht hingehen.
Vom Immobilienprojekt zum Hotelkonzept Im Gespräch erzählt Marco, wie aus einem Immobilienprojekt in Liechtenstein ein Hotelkonzept wurde und warum der erste Prototyp ein 8-Zimmer-Motel war. Sein Grundsatz: an erster Stelle steht der Prozess, dann erst die Technologie. Daraus folgt ein konsequent aus der Gastperspektive gedachtes Modell mit 24/7 Self-Check-in und klar definierten Vor-Ort-Aufgaben für Reinigung und Frühstück.
Tech-Stack nach dem Wachstumssprung Nach einem starken Wachstumsschub in 2022 und 2023 hat b_smart den Tech-Stack neu zusammengestellt. Heute besteht er aus rund acht Systemen und Subsystemen. Marco erklärt, welche Rolle jede Komponente spielt, warum bestimmte Bausteine bewusst standardisiert sind und an welchen Stellen Individualität trotzdem nötig bleibt. Die Gästekommunikation läuft zentral. Rund 4000 Mails kommen täglich rein, rund 1500 gehen voll automatisiert KI-unterstützt raus.
Drei Zielgruppen, drei Geschwindigkeiten Marco unterscheidet drei Zielgruppen, die unterschiedlich schnell andocken. Gastwirte mit angeschlossenen Zimmern und immobiliennahe Betreiber verstehen das Modell zügig. Der klassische Hotelier tut sich kulturell am schwersten. Trotzdem wächst das Partnernetzwerk gerade dort am stärksten, wo b_smart selbst Häuser betreibt.
Nachfolgelösung für Familienbetriebe Besonders deutlich wird Marco bei einem Punkt: Das Modell wird zunehmend zur Nachfolgelösung für Familienbetriebe, in denen junge Menschen die Übergabe nur ohne 18-Stunden-Schichten an sieben Tagen annehmen. Self-Service, Automatisierung und Remote-Support machen Häuser tragfähig, die im klassischen Modell aufgegeben würden.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Marktbild hinter den Statistiken - warum kleine Häuser unter Druck sind. b_smart-Modell im Aufbau - 26 Eigenbetriebe und über 50 Partnerhotels. Vom 8-Zimmer-Motel zum skalierbaren Konzept, mit Prozess vor Technologie. Tech-Stack mit acht Systemen, klar strukturiert und konsequent integriert. 24/7 Self-Check-in und Vor-Ort-Aufgaben, klare Rollenteilung. Zentrale Gästekommunikation mit KI-Unterstützung. 4000 Mails täglich, 1500 voll automatisiert. Drei Zielgruppen im Onboarding, mit unterschiedlicher Verständnis-Geschwindigkeit. Nachfolgelösung für Familienbetriebe, ein gesellschaftlich relevantes Thema.
Für wen ist diese Folge relevant? Für Geschäftsführer und Eigentümer kleiner und mittelgroßer Häuser, Operations- und IT-Verantwortliche, Investoren und alle, die kleine Hotels nicht als Auslaufmodell sehen wollen. Auch für Konzepter, Berater und HotelTech-Anbieter, die in diesem Segment Lösungen entwickeln.
Wenn du gerade selbst überlegst, wie du ein kleines Haus tragfähig hältst, eine Nachfolgelösung suchst oder einfach wissen möchtest, wie Self-Service, Automatisierung und Remote-Support den Betrieb in dieser Größenordnung wirtschaftlich machen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.
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Über diesen Podcast
Hospitality PeppTalk – Der HotelTech-Podcast! Digitalisierung in
der Hotellerie? Kein leichter Job! Hier sprechen wir mit Hoteliers,
die den Wandel vorantreiben und den Tech-Anbietern, die sie
unterstützen. Von Guest Journey Tools über Chatbots & Voice AIs
bis zur Personalisierung. Wir tauchen in die spannendsten
Digitalisierungs-Stories ein. Technik ist wichtig, doch die
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