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Hospitality PeppTalk Archiv

36 Episoden
42 Minuten
Ein Gast entdeckt dein Hotel auf Instagram, vergleicht auf Booking.com und bucht schließlich direkt. Ein anderer lässt sich von ChatGPT eine passende Unterkunft empfehlen. Wie findest du heraus, was deine Gäste überzeugt und welchen Beitrag dein Marketing dazu leistet?

In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Andreas Kastl, Sales Director Germany, Austria and Switzerland bei Sojern, über digitales Hotelmarketing und die Fragen: Wen wollen wir erreichen? Wo treffen wir diese Menschen? Und wofür lohnt sich unser Budget?

Neue Suche, neue Spielregeln?

Budget, Pool, Familienurlaub und die Entfernung zum nächsten Ausflugsziel: Reisende können ihre Wünsche heute in einem Gespräch mit KI bündeln. Das verändert, wie Hotels entdeckt und vorausgewählt werden. Für Hotels stellt sich damit auch die Frage, wie verständlich ihre Website eigentlich ist. „Im Herzen der Innenstadt“ klingt schön. Eine konkrete Entfernung liefert die klarere Information. Andreas zeigt an einem Praxisbeispiel, warum das für die Sichtbarkeit in KI relevant ist. Er erklärt auch, weshalb Markenvertrauen, Social Media und klassische Suchanzeigen weiterhin ihren Platz haben.

Die Direktbuchung hat eine Vorgeschichte

Der letzte Klick verrät uns, wo jemand gebucht hat. Was davor passiert ist, bleibt häufig weniger sichtbar. Vielleicht begann das Interesse bei der Suche nach einem Konzertticket. Später folgten eine Anzeige, ein Preisvergleich und der Besuch der Hotelwebsite. Genau dort wird es spannend: Wie spielen Search, Display, Social Media und Metasearch zusammen? Und was passiert, wenn wir Interesse wecken, den Gast auf dem Weg zur Buchung aber verlieren? So wird deutlich, wie die Kanäle gemeinsam wirken.

Erst die Gäste verstehen, dann das Budget verteilen

Gerade für Individualhotels ist die Auswahl groß und das Budget begrenzt. Umso wichtiger ist es, die eigene Ausgangslage zu kennen. Welche Gäste buchen bereits? Wer passt zum Haus? Und welche Signale verraten, dass jemand gerade eine Reise plant? Andreas erklärt, wie eigene Website- und Buchungsdaten sowie Informationen von Datenpartnern dabei helfen können, Zielgruppen und Buchungsabsichten besser einzuschätzen. Das hilft bei der Auswahl passender Kanäle.

Gute Zahlen, gutes Marketing?

Ich gebe zu, Umsatz und ROAS waren lange meine liebsten Kennzahlen. Andreas bringt eine unbequeme Frage dazu mit: Hätte der Gast auch ohne die Kampagne gebucht? Hinter dem Begriff Inkrementalität steckt genau diese Überlegung. Wir sprechen darüber, warum zusätzliche Buchungen entscheidend sind und weshalb Stornierungen, No-Shows, verkürzte Aufenthalte und Rabatte in die Bewertung gehören. Denn ein überzeugendes Reporting sollte auch zeigen, welches Geschäft nach der Buchung tatsächlich bleibt.

Auch die Kampagnensteuerung selbst verändert sich. Andreas beschreibt, wie viel Sojern bereits automatisiert und wo Menschen weiterhin eingreifen, etwa bei Werbemotiven, Botschaften oder technischen Änderungen. Dazu werfen wir einen Blick auf die Grenzen beim Tracking von KI-Traffic und auf Alternativen zu klassischen Cookies.

Eine Folge für Hoteliers, Marketingteams, Revenue Manager und alle, die Direktbuchungen stärken und Budgets fundierter einsetzen möchten. Mit konkreten Beispielen und einer Frage, die sich durch das Gespräch zieht: Wie gut verstehen wir die Menschen, die wir als Gäste gewinnen wollen?

Kapitel der Folge

00:00 Einstieg und Vorstellung

04:14 Wie Gäste Hotels heute entdecken

10:32 Gästedaten und Zielgruppen

14:38 KI als Suchplattform und Werbekanal

21:20 Klicks aus ChatGPT und Co. nachvollziehen

23:29 Wie Marketingkanäle zusammenspielen

30:27 Kampagnensteuerung mit KI

33:01 Welche Buchungen bringt Marketing zusätzlich?

35:22 Was das Hotelmarketing künftig prägt

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55 Minuten
Das Telefon klingelt, im Postfach warten neue Anfragen und nebenbei müssen Reservierungen und OTA-Provisionen geprüft werden. Gleichzeitig erwarten Gäste schnelle Antworten und möchten auch außerhalb der Bürozeiten buchen. Wie kann künstliche Intelligenz Hotelteams dabei entlasten und gleichzeitig das Gästeerlebnis verbessern? Darüber spreche ich in dieser Folge des Hospitality PeppTalk mit Christian Müller, CPO und Co-Founder von Onsai. Es geht um den digitalen Mitarbeiter im Hotel und darum, wann Menschen übernehmen sollten.

Wir beginnen dort, wo Zeit besonders spürbar ist: am Telefon. Christian erklärt, wie Voice AI Gästeanfragen beantwortet, Verfügbarkeiten prüft und Direktbuchungen abschließt, sofern die angebundenen Systeme die nötigen Daten liefern. Laut Christian lassen sich je nach Hotel und Anbindung bis zu 70 Prozent der Anrufe automatisieren. Rund drei Prozent der Anrufenden verlangen ausdrücklich einen Mitarbeiter. Bei Gruppenreservierungen, nicht stornierbaren Raten oder komplexen Anliegen kann ebenfalls eine Übergabe nötig sein. Was das für den Umsatz bedeuten kann, zeigt sein Beispiel: Bei einem Betreiber mit vier Häusern kamen innerhalb von zwei Wochen 16.000 Euro Buchungsumsatz zusammen.

Jeder Kommunikationskanal stellt dabei andere Anforderungen. Telefon, Messenger und E-Mail greifen bei Onsai auf dieselbe Wissensbasis zu, werden aber von unterschiedlichen Agenten bearbeitet. Während im Gespräch jede Sekunde zählt, stecken in einer E-Mail oft mehrere Fragen, die einen Kontrollschritt brauchen. Der E-Mail-Agent berücksichtigt den bisherigen Verlauf, beantwortet die Teile, die er bearbeiten kann, und markiert offene Punkte für das Team. Im Draft-Modus steht der Entwurf laut Christian durchschnittlich 19 Sekunden nach Eingang im Postfach bereit. Auch Bilder und Sprachnachrichten lassen sich auslesen, die Antwort kommt als Text über den jeweiligen Kanal zurück.

Auch hinter den Kulissen kann KI entlasten, etwa bei wiederkehrenden Kontrollen. Der Reservation Check vergleicht Nachrichten der Online Travel Agencies, kurz OTAs, mit den Daten im Property-Management-System, kurz PMS. Stimmen Name, Personenzahl oder Zimmerpreis nicht überein, wird das Team auf die Abweichung aufmerksam. Der Commission Check gleicht wiederum OTA-Rechnungen mit den Reservierungsdaten ab und macht Fälle sichtbar, bei denen Betrag oder Provision nicht plausibel sind. Das Team konzentriert sich auf die Auffälligkeiten. Ein Hotel reduzierte den monatlichen Aufwand laut Christian so von ungefähr acht Stunden auf etwa eine Stunde.

Dabei kommen wir immer wieder auf denselben Punkt zurück: Ein guter KI-Agent braucht gute Schnittstellen. Ob PMS, Channel Manager oder Website die Informationen liefern und wie schnell Systeme zusammenarbeiten, entscheidet darüber, wie reibungslos ein Prozess für den Gast läuft. Gerade am Telefon macht es einen Unterschied, ob eine Reservierung in Sekunden angelegt wird oder jemand auf Bestätigung und Payment-Link warten muss. Christian beschreibt Entwicklungshürden, von Bezahlschranken vor Dokumentationen über Zertifizierungen bis zu langsamen Programmierschnittstellen.

Unser Gespräch führt damit über einzelne Funktionen hinaus. Wie tief muss KI in die Hotelsysteme integriert sein? Wo braucht es Kontrolle und eine sinnvolle Übergabe an Menschen? Und wie schafft Automatisierung mehr Raum für die Gastgeberrolle? Christians Ziel ist eine Technologie, über die niemand nachdenken muss, weil sie ihre Aufgabe zuverlässig erledigt.

Die Folge richtet sich an Hoteldirektoren, Reservierungsleitungen, Front-Office-Teams sowie Verantwortliche für E-Commerce und IT. Ob Einzelhotel oder Hotelgruppe: Wenn du Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten abdecken, E-Mails schneller bearbeiten oder Reservierungsdaten und Provisionen effizienter prüfen möchtest, bekommst du konkrete Einblicke in KI im Hotel und die Voraussetzungen, damit sie im Alltag funktioniert.
38 Minuten
Wenn in der Hotellerie von CRS gesprochen wird, denken einige von uns sicherlich noch an Verfügbarkeit, Raten und Reservierungen. Genau diese Definition ist heute zu kurz. In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Tobias Kannenberg von Dirs21 über das CRS der Zukunft und warum ein modernes Reservierungssystem heute viel mehr leisten muss als nur Zimmer und Preise zu verwalten.

CRS ist nicht mehr nur ein technisches Tool

Das klassische CRS existiert noch, aber die Funktionslogik hat sich verändert. Was früher vor allem ARI-Updates umfasste, ist heute ein viel breiteres Vertriebsökosystem. Ein gutes CRS muss heute das gesamte Hotelvertriebssystem abbilden, von PMS und IBE bis zu OTA, GDS, Wholesaler, Packages und Zusatzleistungen.

Die zentrale Frage ist nicht: Wie viele Schnittstellen hat ein CRS?

Ein System mit 200 Schnittstellen ist nicht automatisch besser ein besseres System. Entscheidend ist die Tiefe der Anbindung, die Datenqualität, die Stabilität und die Konsistenz von Informationen. Tobias macht klar: Ein CRS muss nicht nur Daten austauschen, sondern sie konsistent, realistisch und steuerbar halten. Nur so funktionieren Preise, Verfügbarkeiten, Restriktionen und Content ohne technische Reibung.

Das wahre Problem sind unterschiedliche Datenmodelle

Ein großes Thema im Gespräch ist die fehlende Standardisierung. Hotelsysteme sprechen nicht immer dieselbe Sprache. Gästedaten, Zimmerkategorien, Segmente, Quellen und Raten sind in verschiedenen Systemen nicht immer identisch. Dadurch entstehen Fehlerpotenziale, die man in der Praxis unmittelbar spürt. Für Tobias ist Datenkonsistenz deshalb das A und O eines modernen CRS.

CRS und Revenue Management gehören zusammen

Auch die Trennung zwischen CRS und RMS ist heute weniger klar als früher. Ein RMS gibt Strategien, ein CRS setzt sie um. Das gilt für Rate, Kanalsteuerung, Pakete und Restriktionen. In der Praxis braucht ein Hotel am Ende beides, aber in Kombination mit sauberem Datenmanagement. Das ist der Unterschied zwischen Gefühl und echte Revenue-Strategie.

Content, Direct Booking und KI sind die nächsten Hebel

Ein modernes CRS sollte nicht nur Preise und Verfügbarkeiten verwalten, sondern auch Inhalte und Booking-Signale sinnvoll nutzen. Gerade im Direct-Booking-Kontext wird das Thema relevanter: Segmente, Buchungsquellen, Guest-Data und KI-gestützte Entscheidungen werden zunehmend Teil des Vertriebsdesigns. Auch wenn Standards noch nicht perfekt sind, ist klar: Die Richtung ist eindeutig.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Warum die klassische CRS-Definition heute zu eng ist

Wozu ein CRS heute wirklich in einem Hotel-Ökosystem gehört

Warum die Tiefe einer Schnittstelle wichtiger ist als die Anzahl

Wie Datenkonsistenz die Grundlage für guten Vertrieb bildet

Warum ein CRS künftig auch Content-, BI- und KI-Funktionen umfassen muss

Wie Hotels ihre Abhängigkeiten besser verstehen und sinnvoll steuern können

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Revenue-Manager, Vertriebsteams, Technikverantwortliche und alle, die wissen wollen, wie das Hotelvertriebssystem von morgen wirklich aufgebaut sein muss. Gerade in Zeiten von Direct Booking, KI und wachsender Systemkomplexität wird die Rolle des CRS immer zentraler.

Wenn du dich mit Hotel-Distribution, CRS, Direct Booking oder Revenue Management im Hotel beschäftigst, ist diese Folge ein wichtiger Blick auf die nächste Evolutionsstufe.
38 Minuten
Wenn KI im Hotelbetrieb stärker genutzt wird, stellt sich eine zentrale Frage: Werden klassische SaaS-Anbieter überflüssig oder verändert sich ihre Rolle? In dieser Folge spricht Chris Peppers mit Georg Ziegler über die Zukunft von Hotel-Software, Individualisierung und offene, flexible Systeme. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um den realen Betrieb im Hotel.

Georgs These

Georg glaubt nicht, dass SaaS-Anbieter komplett verschwinden. Seine Position ist differenzierter: Das starre, monolithische Software-Konstrukt wird schwächer. Viele Anbieter verkaufen Produkte mit sehr vielen Funktionen, die in der Praxis nur zu etwa 80 Prozent passen. Genau diese 20 Prozent sind oft der eigentliche Schmerzpunkt im Tagesbetrieb. Sie erzeugen Workarounds, Excel-Listen und zusätzliche Reibung im Front Office, Housekeeping und Management.

Das Problem ist der Fit

Das ist der Kern der Diskussion. Standardsoftware kann sinnvoll sein, aber sie passt selten exakt zu den Prozessen, Teams und Abläufen eines Hauses. In der Hotellerie gibt es keine Standard-Realität. Häuser haben unterschiedliche Strukturen, Service-Logiken und betriebliche Anforderungen. Ein System, das breit funktioniert, aber nicht genau auf den Betrieb zutrifft, erzeugt unnötigen Aufwand. Genau hier zeigt sich, wo KI künftig ein Hebel sein kann: bei Anpassung, Automatisierung und verknüpften Prozessen.

Open APIs und modulares Denken

Georg erinnert an die Debatten um APIs und Schnittstellen. Genau das wird jetzt wieder wichtig. Wenn Systeme offen miteinander verbunden werden, lassen sich individuelle Anforderungen leichter lösen. KI verstärkt diesen Trend, weil Anpassungen und Workflows deutlich schneller entstehen. Das macht Software flexibler und stärker auf den Betrieb abgestimmt. Wer die passende Architektur aufbaut, spart Reibung ein.

Vom Monolithen zur Plattform

Das bedeutet nicht, dass jeder Hotelier alles selbst baut. Aber es heißt: Das klassische One-Size-Fits-All-Modell verliert an Bedeutung. Open APIs, modulare Architektur und KI-gestützte Erweiterungen erlauben ein neues Verhältnis zwischen Hotel und Software. SaaS-Anbieter werden künftig eher als Plattformen, Frameworks oder Basisangebote agieren als als riesige End-to-End-Monolithen. Der Wettbewerb liegt nicht nur in der Funktionalität, sondern in Flexibilität und Anpassbarkeit.

Große Gruppen, kleine Häuser und neuer Support

Georg ist überzeugt, dass diese Entwicklung nicht nur für große Hotelgruppen relevant ist. Große Unternehmen haben oft das interne Skillset, um Systeme gezielt anzupassen. Für kleinere Betriebe bleibt der Einkauf von Basisfunktionen wichtig, aber der Support wird sich verschieben. Nicht mehr nur Bedienung und Tool-Handling stehen im Vordergrund, sondern Coaching, Konfiguration, Prompting und Integration.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Warum KI individuelle Anpassungen günstiger und schneller machen wird

Wie Open APIs und modulare Architekturen die Hotel-Software verändern

Warum SaaS-Anbieter künftig eher als Plattformen als als Monolithen agieren

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteliers, Hotelmanager, digitale Entscheider und alle, die mit PMS, CRM, Distribution, Automatisierung oder operativen Tools im Betrieb arbeiten. Gerade für alle, die sich fragen, wie KI, Schnittstellen und digitale Prozessgestaltung die Zukunft der Hotel-Software beeinflussen, ist diese Folge eine wichtige Orientierung.

Wenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, ist diese Folge ein starkes Signal für die kommenden Jahre. In der Hotellerie wird die Zukunft weniger durch Monolithen bestimmt als durch Flexibilität und offene Architektur.
43 Minuten
In der Distribution entscheidet oft nicht die schönste Planung, sondern die Geschwindigkeit der Umsetzung. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Mario Eilaender, Director Distribution Central Europe bei Leonardo Hotels, über die operative Realität hinter schnellen Hotel-Onboardings. Wir sprechen darüber, wie man Häuser unter Zeitdruck buchbar macht, warum ein pragmatischer Start oft sinnvoller ist als Perfektion und welche Rolle Menschen, Prozesse und Partner im Go-Live wirklich spielen.

Von Status A zu Status B, schnell und belastbar

Mario beschreibt Distribution als den Weg von "wir haben ein Hotel" zu "das Hotel ist buchbar". Der Kern ist dabei ein klarer Pragmatismus. Gerade bei großen Häusern mit hoher Zimmerzahl geht es am ersten Tag nicht um zehn Zimmertypen und hundert Ratenpläne, sondern um eine belastbare Substanz mit der erste Buchungen möglich werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer früher live ist, sammelt früher Bewertungen, lernt schneller aus dem Markt und schafft Sichtbarkeit in OTA-Algorithmen.

Die größten Bremsen sind selten technisch

Überraschend klar ist die Diagnose im Gespräch: Die größten Stolpersteine liegen oft nicht in der Technik, sondern im Informationsfluss und in externen Abhängigkeiten. Ob Name, Legal Entity, Adressvalidierung oder offene Alt-Rechnungen, schon kleine Unklarheiten können Go-Lives um Tage verzögern. Mario zeigt, wie wichtig Checklisten, Priorisierung nach Mindestanforderungen und saubere Kommunikation mit internen Teams und externen Partnern sind, damit Tempo nicht an unnötigen Schleifen verloren geht.

Partnermanagement und Peer-Netzwerk als echter Hebel

Ein starker Punkt der Folge ist die Rolle von Beziehungen in der Distribution. Technik verbindet Systeme, aber Menschen lösen Probleme. Wer über Jahre verlässliche Kontakte bei Plattformen und in der Branche aufbaut, kann in kritischen Situationen mit einem kurzen Anruf Dinge klären, die sonst in langem E-Mail-Pingpong hängen bleiben. Zusätzlich zeigt Mario, wie wertvoll der informelle Austausch zwischen Hotelgruppen ist, etwa bei Sicherheitsvorfällen oder plötzlichen Marktveränderungen.

Wachstum zwingt zu Struktur

Leonardo ist in kurzer Zeit stark gewachsen. Damit wurde klar, dass kreatives Chaos alleine nicht skaliert. Im Gespräch geht es um standardisierte Zimmertypen, klare Rollen in den Teams und strukturierte Onboarding-Checklisten. Die zentrale Erkenntnis: Onboarding ist nicht das Ziel, sondern die Startlinie. Erst danach zeigt sich, ob ein Setup dauerhaft tragfähig ist und ob Wissen auch Jahre später noch nachvollziehbar dokumentiert wurde.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Schneller Go-Live als strategischer Vorteil in der Distribution

Pragmatischer Start statt Perfektion bei neuen Hotels

Informationsfluss als häufigster Engpass im Onboarding

Zusammenspiel von Revenue, Distribution, E-Commerce, Accounting und Legal

Partnermanagement mit OTAs und Bedeutung persönlicher Ansprechpartner

Peer-Group-Austausch als Frühwarnsystem in der Branche

Warum Wachstum ohne Struktur nicht dauerhaft funktioniert

Ein persönliches Highlight im Gespräch ist Marios Bild vom Staffellauf durch unwegsames Gelände. Genau so fühlt sich Hotel-Onboarding oft an, viele Teams, viele Übergaben, hoher Druck und trotzdem muss jeder Schritt sitzen.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren, Revenue Manager, Distribution- und E-Commerce-Teams sowie Operations-Verantwortliche, die schneller und sauberer live gehen wollen. Egal ob Kette, Stadthotel oder wachsender Betreiber, die Prinzipien aus der Folge helfen überall dort, wo Tempo und Qualität gleichzeitig gefragt sind.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du neue Häuser effizient in den Verkauf bringst, externe Abhängigkeiten besser managst oder deine Onboarding-Prozesse belastbarer aufstellst, ist diese Folge genau richtig für dich. Sie zeigt praxisnah, wie Disziplin, Pragmatismus und gute Beziehungen zusammenwirken.
43 Minuten
Housekeeping wird in Hotels oft auf Reinigung reduziert. In der Praxis ist es ein zentraler Hebel für Servicequalität, Instandhaltung und wirtschaftliche Stabilität. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Efi Ongün, Business Development Manager bei Sweeply und ehemalige Hotelpraktikerin, über die operative Realität zwischen Zettelwirtschaft, Funkloch-Kommunikation und permanentem Improvisieren. Wir sprechen darüber, wie digitale Tasksteuerung wirklich entlastet und warum es nicht um mehr Kontrolle geht, sondern um bessere Zusammenarbeit.

Warum Housekeeping mehr ist als Zimmer reinigen

Efi macht früh klar, dass Housekeeping weit über Check-in, Check-out und Bleibereinigung hinausgeht. Entkalken, Tiefenreinigung und vorbeugende Instandhaltung entscheiden mit darüber, wie lange ein Haus in gutem Zustand bleibt. Werden diese Routinen im Alltag vergessen, steigen später Renovierungs- und Reparaturkosten. Genau deshalb sollte Housekeeping nicht als reine Ausführung verstanden werden, sondern als strukturierter Prozess mit klaren Standards, Prioritäten und Verantwortlichkeiten.

Das eigentliche Problem ist nicht Arbeit, sondern Reibung

Aus Efis Perspektive war nie die Menge an Arbeit das Kernproblem, sondern das ständige Kompensieren fehlender Prozesse. Papierlisten, manuelle Notizen, Traces auf Zuruf und unklare Zustandsmeldungen führen dazu, dass Teams Zimmer mehrfach prüfen und Informationen mühsam zusammensuchen. Diese Reibung kostet Zeit, Nerven und Servicequalität. Wenn operative Regeln einmal sauber digital hinterlegt sind, lassen sich Aufgaben priorisieren und transparent abarbeiten, ohne ständig zwischen Etagen, Telefon und Rezeption zu pendeln.

Front Office als Schnittstelle ohne Ende

Ein starkes Motiv im Gespräch ist die Rolle der Rezeption als menschliches Kabel zwischen Housekeeping, Technik und Gast. Das Front Office beantwortet nicht nur Gastanfragen, sondern koordiniert häufig interne Weiterleitungen, weil andere Teams nicht direkt im selben System arbeiten. Efi beschreibt, wie sich diese Last reduziert, wenn Aufgaben inklusiver Status, Kontext und Fotohinweis direkt in einem gemeinsamen Workflow landen. So bleibt an der Rezeption mehr Zeit für echten Gastkontakt statt für interne Vermittlung.

Daten für Qualität, nicht für Druck

Zimmerlogs, Zeitstempel und Aufgabenhistorien werden oft mit Micromanagement verwechselt. Efi grenzt das klar ab. Es geht nicht darum, Mitarbeitende zu überwachen, sondern Fehlerquellen nachvollziehbar zu machen, Support gezielt zu geben und Konflikte faktenbasiert zu klären. Wenn ein Gast am Abend ein nicht gereinigtes Zimmer meldet, hilft ein sauberer Log sofort weiter. So entsteht Fairness für das Team und Verlässlichkeit für den Gast.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Housekeeping als Instandhaltungsfunktion statt reiner Reinigung

Zettelwirtschaft und Informationssuche als operative Zeitfresser

Bettwäschewechsel und wiederkehrende Tasks digital steuern

Zusammenarbeit von Housekeeping, Technik und Front Office verbessern

Rezeptionsentlastung durch transparente Task-Workflows

Zimmerlogs zur Fehleraufklärung und Qualitätssicherung nutzen

Akzeptanz im Team durch einfache Bedienung und klare Prozesse

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Operations-Verantwortliche, Front-Office-Leads und Housekeeping-Manager, die Reibung im Tagesgeschäft reduzieren wollen. Egal ob Stadthotel, Kette oder kleineres Haus, die Prinzipien aus dieser Folge lassen sich auf jedes Setup übertragen, in dem mehrere Abteilungen eng zusammenarbeiten.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du Housekeeping strukturierter steuerst, dein Front Office entlastest oder wiederkehrende Wartungsaufgaben verlässlich in den Alltag integrierst, ist diese Folge genau richtig für dich. Sie zeigt praxisnah, wie aus operativem Chaos ein kontrollierbarer Prozess wird.
50 Minuten
In dieser On the Road Sonderfolge geht es nicht um perfekte Meetingräume, vorbereitete Foliensätze oder den nächsten Teams-Link. Es geht um das, was in der Zusammenarbeit mit Hotels oft den Unterschied macht: persönliche Nähe, echtes Verständnis und die Frage, warum manche Themen vor Ort einfach besser funktionieren als digital.

Chris, Rieke und Felix sprechen auf dem Weg zu einem Kundentermin darüber, warum ein Hotel nicht nur über Zahlen, Briefings oder Websites verstanden werden kann. Revenue Management, Distribution, E-Commerce und Datenmanagement greifen heute immer stärker ineinander. Genau deshalb reicht es nicht, einzelne Bereiche isoliert zu betrachten.

Es geht um persönliche Begegnungen, um Vertrauen im Kick-off, um die Rolle von Beratung in der Hotellerie und darum, warum ein Audit nicht das Ende, sondern oft erst der Anfang einer Zusammenarbeit ist.

Außerdem wird deutlich, warum moderne Beratung mehr sein muss als eine Liste mit Handlungsempfehlungen. Hotels brauchen nicht nur Analyse, sondern auch Unterstützung in der Umsetzung. Manchmal geht es eben nicht nur darum zu zeigen, wo die neue Küche stehen könnte, sondern gemeinsam die Kisten zu tragen und am Ende zusammen darin zu kochen.

Eine Folge über Kundentermine, Teamkultur, Commercial Services, Hotelgefühl, persönliche Gespräche und die Frage, warum man für manche Termine sehr bewusst ins Auto steigt.

Höret jetzt rein!
35 Minuten
Vor der Anreise ist die Guest Journey digital aufgeräumt. Nach der Abreise auch. Aber dazwischen? Während des Aufenthalts klafft in den meisten Hotels eine digitale Lücke, die Umsatz und Gästezufriedenheit kostet. In dieser Folge spreche ich mit Martin Tauber und Birgit Wolfsberger von Guestnet darüber, wie eine echte Guest Experience Plattform diese Lücke schließt.

Guestnet im Überblick

Gegründet 2022 in Südtirol, arbeitet Guestnet heute europaweit mit über zweieinhalbtausend Unterkünften. Die Plattform macht Services während des Aufenthalts direkt buchbar, vom Spa-Termin über den Drink am Pool bis zur Yoga-Session. Über 90 Integrationen verbinden Spa-, Kassen- und Loyalty-Systeme direkt mit dem Gast.

Warum In-Stay so wichtig ist

Birgit bringt langjährige Operations-Erfahrung mit und beschreibt: Gäste sind während des Aufenthalts am empfänglichsten. 78 Prozent bevorzugen heute Textnachrichten gegenüber Anrufen. Sie wollen Informationen dann, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig fehlen vielen Hotels Mitarbeiter mit den nötigen Sprachkenntnissen. Digitale Tools sichern hier den Servicestandard.

Destination als Teil der Experience

Gäste reisen oft wegen der Region, nicht nur wegen des Hotels. Destinationen produzieren hochwertigen Content, der aber selten beim Gastgeber ankommt. Guestnet verbindet beide Welten: Destinationen pflegen zentral, Hotels zeigen automatisch an, Gäste buchen direkt. Am Beispiel Köln zeigt Martin, wie Stadtführungen über die Plattform verkauft werden.

Daten während des Aufenthalts

Vor und nach dem Stay sammeln Hotels Daten. Währenddessen sind sie digital blind. Martin zeigt, was verloren geht: Interessensdaten, Kontextdaten, Buchungsverhalten bei Inklusivleistungen. In vielen Resorts landet die Anmeldung zur Weinverkostung auf einem Zettel und wird danach gelöscht. Genau diese Daten zurück ins Gästeprofil zu spielen, ist die Basis für echte Personalisierung.

Personalisierung ohne Creep-Faktor

Wer fünfmal Yoga gebucht hat, sollte den Yoga-Newsletter bekommen, kein generisches Pauschalangebot. Auf der Roadmap steht ein KI-gesteuertes Gästeprofil, das Verhaltensdaten für segmentierte Kampagnen nutzbar macht, ins PMS und vor allem ins CRM.

Gästemappe gegen Experience Plattform

Die digitale Gästemappe ist das PDF im neuen Gewand. Die Guest Experience Plattform ist interaktiv, integriert und als verlängerter Arm der Rezeption gedacht. Hotels arbeiten mit Nutzungsraten von über 80 Prozent, weil die App echten Mehrwert liefert.

Zukunft: Persönliche KI-Assistenten

Google hat mit Gemini Hotelbuchungen als nächstes Feld angekündigt. Martin ist überzeugt: Hotels, die ihre Services jetzt maschinenlesbar machen, bleiben sichtbar. Wer nur statische Inhalte vorhält, riskiert Unsichtbarkeit in einer Welt, in der der persönliche Assistent für den Gast entscheidet.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Die In-Stay-Lücke und warum sie Umsatz kostet.

Guest Experience Plattform gegen digitale Gästemappe.

Destination Content als buchbarer Mehrwert.

On-Site-Daten sammeln und ins PMS/CRM zurückspielen.

Personalisierung mit der richtigen Sequenz.

KI-gesteuerte Gästeprofile auf der Roadmap.

Über 90 Integrationen, von Spa über POS bis Loyalty.

Persönliche KI-Assistenten als Zukunftsthema.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Front-Office- und Operations-Verantwortliche, Marketing-Teams und alle, die ihre In-Stay-Experience ernst nehmen wollen. Besonders relevant für Leisure-Hotels, Resorts und Destinationen.

Wenn du gerade überlegst, wie du die digitale Lücke während des Aufenthalts schließt, deine Gästedaten besser nutzt oder wissen möchtest, wie eine moderne Guest Experience Plattform im Alltag funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich.
55 Minuten
KI ist allgegenwärtig – in Suchmaschinen, in Tools, im Alltag. Und trotzdem fällt es vielen in der Hotellerie schwer, den konkreten Nutzen zu erkennen. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Sascha Dalig, Commercial Director bei Signo Hospitality, über die Frage, ob KI uns eigentlich dumm macht und wie wir lernen, sie richtig einzusetzen. Wir beleuchten, wo blinder Aktionismus anfängt, wo echter Mehrwert entsteht und warum das Hinterfragen von KI-Ergebnissen zur neuen Kernkompetenz wird.

Alle sagen: Wir müssen was mit KI machen, aber was genau?

Sascha bringt es auf den Punkt: Wenn CEOs sagen „Wir müssen jetzt was mit KI machen" und auf die Rückfrage „Was denn?" keine Antwort haben, ist das reines Hinterherrennen. Der entscheidende Schritt ist, sich vorher zu fragen: Welche repetitiven Aufgaben habe ich? Welche Daten liegen sauber vor? Wo kann ich Teams entlasten, zum Beispiel in der Buchhaltung, wo standardisierte USALI-Daten perfekt für KI-Verarbeitung geeignet sind?

Vibe Coding, Sicherheitslücken und der pragmatische Mittelweg

Chris erzählt, wie er die aktuelle Hospitality-PeppTalk-Website mit KI gebaut hat, ohne klassischer Web-Developer zu sein. Sascha ordnet ein: Technisch funktioniert das, aber Programmierer sehen in KI-generiertem Code oft Sicherheitslücken, die Laien nicht erkennen. Der Clou: Du kannst genau diese KI auch nutzen, um deine eigene Website auf Schwachstellen scannen zu lassen. So wird das Werkzeug zum Prüfer seiner eigenen Arbeit.

Datensouveränität: Wo landen meine Daten eigentlich?

OpenAI, Google, Anthropic. Die großen Player sitzen in den USA. Sascha mahnt: Wer Firmendaten in ein kostenloses ChatGPT-Konto hochlädt, dessen Daten fließen ins Training. Es gibt europäische Alternativen wie Mistral aus Frankreich oder die Schwarz-Gruppe, die in Heilbronn einen eigenen KI-Campus baut. Die Frage „Wo liegen meine Daten?" muss jedes Unternehmen für sich beantworten, besonders im Kontext des EU AI Acts.

KI-Richtlinien im Hotel: Kein Verbot, sondern ein Rahmen

Signo hat bereits eine interne KI-Richtlinie erstellt. Der Ansatz: Nicht verbieten, sondern lenken. Welche Tools sind freigegeben? Wo gibt es Enterprise-Accounts, in denen Daten nicht zum Training genutzt werden? Sascha erklärt, warum du als ersten Schritt einfach auflisten solltest, in welchen deiner bestehenden Systeme bereits KI steckt. Oft sind es mehr, als du denkst.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Macht KI uns dumm und warum die Antwort weder Ja noch Nein ist

Der Unterschied zwischen blindem KI-Hype und echtem Use-Case im Hotel

Vibe Coding: Websites und Tools mit KI bauen: Chancen und Risiken

Datensouveränität und europäische KI-Alternativen zu US-Anbietern

KI-Richtlinien erstellen: Was Mitarbeitende wissen müssen

Schatten-KI im Unternehmen und warum Verbote nicht funktionieren

DSGVO als Goldstandard für den eigenen Tech-Stack

Prompt Injection im Klassenzimmer: Wie ein Lehrer KI-Betrug kreativ entlarvt

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, Marketing-Verantwortliche, IT-Leiter und alle, die sich fragen, wo KI im eigenen Betrieb wirklich Sinn ergibt. Egal ob Boutique-Hotel, Hotelgruppe oder Beratungsunternehmen. Die Fragen rund um Nutzen, Kosten und Datenschutz betreffen jedes Setup.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du KI sinnvoll in deinen Hotelalltag integrierst, ob du eine interne KI-Richtlinie brauchst oder einfach wissen möchtest, welche deiner bestehenden Tools bereits KI nutzen, ist diese Folge genau richtig für dich. Spoiler: Spaghetti Carbonara spielen auch eine Rolle.
39 Minuten
Hotels investieren in Duft, Licht und Haptik, aber der Hörsinn bleibt in den meisten Häusern dem Zufall überlassen. Dabei kann ein konsistenter Sound auf Social Media, in der Lobby oder als Hörspiel für Familien mehr Wiedererkennung schaffen als jedes aufwändige Video. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk spreche ich mit Dominik Walenciak, Gründer von rosekick Audio und Lead Music Producer bei The Voice of Germany, über Audio Branding in der Hotellerie. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt an Fahrt aufnimmt, wie ein Workshop-Ansatz die Basis für zeitlose Sounds legt und warum Hörspiele für Familienhotels ein unterschätztes Bindungsinstrument sind.

Audio Branding: vom Nischenthema zum nächsten logischen Schritt

Vor vier bis fünf Jahren startete Dominik mit dem ersten Hotel-Kunden. Die häufigste Reaktion damals: Wir müssen Betten verkaufen, warum jetzt auch noch Sound? Seit etwa einem Jahr beobachtet er eine deutliche Veränderung. Mehr Hotels fragen aktiv nach, weil sie verstanden haben, dass Markenbildung nicht beim visuellen Branding aufhört. Dort, wo bereits in Duft und Licht investiert wird, ist Audio der nächste logische Schritt.

Vom Workshop zum fertigen Sound

Rosekick startet jedes Projekt mit einem Workshop. Statt nach Tonarten oder Genres zu fragen, arbeitet das Team mit intuitiven Skalen: schnell oder langsam, laut oder leise, ernst oder locker. Daraus entstehen erste Layouts von 20 bis 30 Sekunden, die mit dem Marketing-Team weiterentwickelt werden. Dominik betont, wie wichtig es ist, persönlichen Musikgeschmack von den Bedürfnissen der Zielgruppe zu trennen. Ein Branding-Sound soll fünf bis zehn Jahre halten, vergleichbar mit einem visuellen Logo.

Social Media: Wiedererkennung in drei Sekunden

Videos werden im Schnitt drei Sekunden angeschaut. Ein konsistenter Sound schafft in dieser Zeit mehr Wiedererkennung als jede visuelle Botschaft. Dominik vergleicht es mit dem Ed-Sheeran-Effekt: Beim ersten Hören skeptisch, nach dem zehnten Mal ein Hit. Neues Video, gleicher Sound darunter, wachsende Wiedererkennung. Gleichzeitig warnt er vor dem sorglosen Umgang mit Musiklizenzen auf Social Media.

Hörspiele für Familienhotels

Rosekick hat für Aldiana zehn Folgen mit dem deutschen Synchronsprecher von Harry Potter produziert, für das Moorgut in Österreich eine Reihe rund um das Maskottchen Gusti mit Toniebox-Anbindung. Die Grundregel: gutes Storytelling statt Werbebotschaften. Kinder nehmen die Geschichten mit nach Hause, die Eltern spielen sie über Spotify ab, die Streams wachsen Jahr für Jahr konstant.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Audio Branding in der Hotellerie - warum es lange unter dem Radar war und was sich gerade ändert

Der Workshop-Ansatz von Rosekick Audio - wie Markenwerte in Musik übersetzt werden

Persönlicher Musikgeschmack vs. Zielgruppen-Sound - die häufigste Falle in Branding-Projekten

Social-Media-Strategie mit Audio und das Thema Musiklizenzen

Hörspiele für Familienhotels - von Aldiana bis Moorgut mit Toniebox-Anbindung

KI in der Musikproduktion, wo rosekick Tools wie Suno einsetzt und wo bewusst nicht

Fun Fact: Dominik hat sein Studium als Barpianist in Berliner Hotels finanziert. In vier Jahren wurde er viermal am Klavier angesprochen, dreimal weil es zu laut war. Seine Lehre daraus: Gutes Audio Branding fällt dadurch auf, dass es nicht stört.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Hoteldirektoren, Marketing-Verantwortliche, Brand Manager und alle, die ihr Hotel als Marke weiterdenken möchten. Egal ob Stadthotel, Familienresort, Boutiquehaus oder Hotelgruppe, die Logik aus dieser Folge ist auf jedes Setup übertragbar.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Hotel akustisch positionierst, wie du auf Social Media mit Audio mehr Wiedererkennung schaffst oder wissen möchtest, was Hörspiele mit Hotel-Marketing zu tun haben, ist diese Folge genau richtig für dich. Dominik hat übrigens auch einen eigenen Podcast: Soundcheck Berlin. Reinhören lohnt sich.
37 Minuten
Auf den ersten Blick sieht der Hotelmarkt kerngesund aus. Steigende Nächtigungszahlen, steigendes Zimmerangebot. Dahinter läuft jedoch ein dramatischer Betriebszerfall, der weniger sichtbar ist, weil ein einziges großes Stadthotel mit 200 Zimmern rechnerisch zehn kleine Landhotels in der Peripherie ersetzt. Genau dort setzt b_smart an. In dieser Folge spreche ich mit Marco Weishaupt, der das Modell aus Liechtenstein heraus konsequent skaliert und das, was Konzerne strukturell nicht abbilden, in einem hybriden Eigenbetriebs- und Partnermodell zusammenführt.

Das b_smart-Modell auf einen Blick

Aus Liechtenstein heraus betreibt b_smart aktuell 26 eigene Häuser mit rund 950 Zimmern, im Durchschnitt 30 Zimmer pro Haus. Dazu kommen über 50 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die über das White-Label-Modell technologisch und prozessual rund um die Uhr aus Bendern mitbetreut werden. Insgesamt also fast 100 Betriebe. Marco beschreibt b_smart selbst als „Tante Emma der Hotellerie", weil das Modell dorthin geht, wo Konzerne strukturell nicht hingehen.

Vom Immobilienprojekt zum Hotelkonzept

Im Gespräch erzählt Marco, wie aus einem Immobilienprojekt in Liechtenstein ein Hotelkonzept wurde und warum der erste Prototyp ein 8-Zimmer-Motel war. Sein Grundsatz: an erster Stelle steht der Prozess, dann erst die Technologie. Daraus folgt ein konsequent aus der Gastperspektive gedachtes Modell mit 24/7 Self-Check-in und klar definierten Vor-Ort-Aufgaben für Reinigung und Frühstück.

Tech-Stack nach dem Wachstumssprung

Nach einem starken Wachstumsschub in 2022 und 2023 hat b_smart den Tech-Stack neu zusammengestellt. Heute besteht er aus rund acht Systemen und Subsystemen. Marco erklärt, welche Rolle jede Komponente spielt, warum bestimmte Bausteine bewusst standardisiert sind und an welchen Stellen Individualität trotzdem nötig bleibt. Die Gästekommunikation läuft zentral. Rund 4000 Mails kommen täglich rein, rund 1500 gehen voll automatisiert KI-unterstützt raus.

Drei Zielgruppen, drei Geschwindigkeiten

Marco unterscheidet drei Zielgruppen, die unterschiedlich schnell andocken. Gastwirte mit angeschlossenen Zimmern und immobiliennahe Betreiber verstehen das Modell zügig. Der klassische Hotelier tut sich kulturell am schwersten. Trotzdem wächst das Partnernetzwerk gerade dort am stärksten, wo b_smart selbst Häuser betreibt.

Nachfolgelösung für Familienbetriebe

Besonders deutlich wird Marco bei einem Punkt: Das Modell wird zunehmend zur Nachfolgelösung für Familienbetriebe, in denen junge Menschen die Übergabe nur ohne 18-Stunden-Schichten an sieben Tagen annehmen. Self-Service, Automatisierung und Remote-Support machen Häuser tragfähig, die im klassischen Modell aufgegeben würden.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Marktbild hinter den Statistiken - warum kleine Häuser unter Druck sind.

b_smart-Modell im Aufbau - 26 Eigenbetriebe und über 50 Partnerhotels.

Vom 8-Zimmer-Motel zum skalierbaren Konzept, mit Prozess vor Technologie.

Tech-Stack mit acht Systemen, klar strukturiert und konsequent integriert.

24/7 Self-Check-in und Vor-Ort-Aufgaben, klare Rollenteilung.

Zentrale Gästekommunikation mit KI-Unterstützung. 4000 Mails täglich, 1500 voll automatisiert.

Drei Zielgruppen im Onboarding, mit unterschiedlicher Verständnis-Geschwindigkeit.

Nachfolgelösung für Familienbetriebe, ein gesellschaftlich relevantes Thema.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer und Eigentümer kleiner und mittelgroßer Häuser, Operations- und IT-Verantwortliche, Investoren und alle, die kleine Hotels nicht als Auslaufmodell sehen wollen. Auch für Konzepter, Berater und HotelTech-Anbieter, die in diesem Segment Lösungen entwickeln.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du ein kleines Haus tragfähig hältst, eine Nachfolgelösung suchst oder einfach wissen möchtest, wie Self-Service, Automatisierung und Remote-Support den Betrieb in dieser Größenordnung wirtschaftlich machen, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm.
37 Minuten
Was bedeutet Business Development eigentlich, wenn man es ernst meint? Nicht einfach mehr Sales-Leute einstellen und Marketing-Material rausschießen, sondern strategisch denken, Kunden verstehen und Beziehungen aufbauen, bevor es überhaupt um einen Deal geht. Cora Le Marec kennt beide Seiten dieser Frage. Nach fast 13 Jahren bei Accor, davon acht in der Pariser Zentrale mit Themen wie CRM, Omnichannel und Customer Experience, hat sie den Sprung in die HotelTech-Branche gemacht. Seit rund acht Monaten verantwortet sie bei Revinate das strategische Wachstum und bringt eine Perspektive mit, die vielen Tech-Anbietern fehlt: das tiefe Verständnis für die Komplexität großer Hotelorganisationen.

Vom Konzern in die Tech-Welt

Cora erzählt, was den Schritt aus der Konzernstruktur in die HotelTech-Branche so spannend gemacht hat. Welche Themen sie aus der Accor-Zeit mitnimmt und welche neuen Skills sie sich auf der Anbieterseite aufgebaut hat. Sie spricht offen über die kulturellen Unterschiede zwischen einem globalen Hotelkonzern und einem schnell wachsenden Tech-Anbieter und darüber, was beide voneinander lernen können.

Customer-Fit vor Sichtbarkeit

Im Gespräch erklärt Cora, warum nachhaltiges Wachstum beim Customer-Fit beginnt und nicht bei der Sichtbarkeit. Marketing kann viele Leads erzeugen, aber nur die richtigen Leads tragen langfristig zum Geschäft bei. Diese Haltung verändert den ganzen Funnel. Vom Targeting über die Discovery-Gespräche bis zur Implementation.

Ecosystem-Mindset zwischen Headquarters und Hotel

Aus ihrer Konzernzeit hat sich Cora ein Ecosystem-Mindset angeeignet, das ihr heute hilft, mit Headquarters genauso wie mit einzelnen Hoteliers auf Augenhöhe zu sprechen. Diese Fähigkeit, in zwei Welten gleichzeitig zu denken, ist eine der unterschätzten Stärken im modernen Hotel-Tech-Vertrieb. Sie zeigt im Gespräch, was das in der Praxis heißt und welche Fragen man auf welcher Ebene stellen sollte.

Plattformstrategie bei Revinate

Ein eigener Schwerpunkt ist der Wandel von Einzellösungen hin zu einer integrierten Plattform mit der Customer Data Platform als Fundament. Cora gibt Einblicke in die Plattformstrategie von Revinate. Welche Bausteine sich aufeinander aufbauen, warum die CDP das Fundament ist und wie sich diese Architektur auf die Auswahlprozesse von Hotels auswirkt.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Business Development im echten Sinne, nicht als verlängerte Sales-Funktion.

Karrierewechsel von Accor zu Revinate, was sich konkret verändert.

Customer-Fit als Wachstumsbasis, statt reiner Sichtbarkeitsstrategie.

Ecosystem-Mindset - wie man Headquarters und einzelne Hoteliers gleichzeitig bedient.

Plattformstrategie statt Einzellösungen, mit der CDP als Fundament.

CRM und Omnichannel-Erfahrung aus der Konzernwelt, übertragen in die Tech-Welt.

Beziehungen vor Deals - warum strategische Geduld wirtschaftlich tragfähig ist.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, Sales- und Business-Development-Verantwortliche, Marketing- und Strategie-Teams in der HotelTech-Branche und auf Hotelseite alle, die verstehen wollen, wie moderne Tech-Anbieter eigentlich arbeiten. Auch für junge Berufseinsteiger, die zwischen Konzern und Startup abwägen, ein sehr aufschlussreicher Innenblick.

Wenn du gerade selbst über Karriereschritte zwischen Konzern und Tech-Welt nachdenkst, deinen Auswahlprozess für HotelTech-Anbieter besser verstehen willst oder einfach wissen möchtest, wie strategisches Wachstum in der Branche heute geplant wird, ist diese Folge eine klare Empfehlung. Ein Gespräch über Karriere, Mindset und Marktstrategie, das weit über das übliche Tech-Geplänkel hinausgeht.
54 Minuten
Daten sind in der Hotellerie längst überall. Im PMS, im CRM, in der Booking Engine, auf der Website, im RMS, in Marktberichten, in Sales-Reports und in zig Dashboards, die täglich irgendwo geöffnet, exportiert oder ignoriert werden. Trotzdem bleibt oft dieselbe Frage. Welche Daten helfen wirklich weiter und wie wird aus dieser Masse an Informationen endlich eine bessere Entscheidung? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk spreche ich mit Christiane Schmidt von Amadeus Hospitality über Business Intelligence in Hotels, und zwar nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis.

Welche Daten im Hotelalltag wirklich relevant sind

Christiane und ich reden darüber, welche Daten Tag für Tag den Unterschied machen, warum manche Reports Gold wert sind und weshalb man sich in Zahlen herrlich verlieren kann, wenn die eigentliche Fragestellung fehlt. Business Intelligence bedeutet nicht, noch mehr Daten zu sammeln. Viel wichtiger ist, die richtigen Zusammenhänge zu erkennen.

Pickup, Markt, Corporate, Stammgäste

Wir gehen die Themen durch, die in der Steuerung gerade besonders viel Gewicht haben. Pickup, Marktentwicklung, Corporate-Performance, Stammgäste, Direktbuchungen, CRM-Logiken, Personalisierung und die Frage, wie verschiedene Systeme besser zusammenspielen können. Es wird deutlich, dass die Kunst im Erkennen der richtigen Korrelationen liegt, nicht in der schieren Datenmenge.

Gästeverständnis als zentrales Thema

Wer checkt heute eigentlich bei dir ein? Ist das wirklich nur ein Name in der Reservierung oder steckt dahinter ein wiederkehrender Gast mit hohem Potenzial? Jemand, der regelmäßig viel Geld im Haus lässt? Jemand, den du mit einer kleinen, cleveren Geste enger ans Haus binden könntest? Christiane zeigt sehr greifbar, wie Hotels ihre Daten nutzen können, um Stammgäste nicht nur zu verwalten, sondern wirklich besser zu verstehen.

Website, Booking Engine, CRM

Die direkte Verbindung zwischen Website, Booking Engine und CRM spielt eine große Rolle. Genau dort entstehen die Signale, die im Direktvertrieb besonders wertvoll sind. Logins, Nutzererkennung, Personalisierung, Präferenzen, Geburtstage, wiederkehrende Besuche. Und die Frage, wie Hotels mit wenig zusätzlichem Budget mehr aus ihrem Bestand machen. Nicht jeder Hebel heißt „Rabatt". Manchmal liegt er in Relevanz, Timing und Recognition.

Dashboards, die helfen statt verwirren

Ein eigener Schwerpunkt sind Dashboards und Datenvisualisierung. Ein Dashboard kann unterstützen oder komplett verwirren. Es gibt nicht das eine perfekte Visual für alle, weil unterschiedliche Rollen unterschiedlich auf Daten schauen. Reports sollten sich daran orientieren.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Welche Daten im Hotelalltag wirklich tragen, jenseits klassischer Standardreports.

Pickup und Marktentwicklung, als Basis für Pricing und Forecast.

Corporate-Performance und Stammgastanalysen, mit klarer Geschäftsrelevanz.

CRM-Logiken und Direktbuchungen, von der Erkennung bis zur gezielten Ansprache.

Personalisierung als Kombi aus Daten und Empathie, Geburtstage, Präferenzen, Lebensphasen.

Dashboards rollenspezifisch, was die Geschäftsführung sieht, was Sales sieht, was Operations sieht.

Data-Warehouses und APIs, warum zentrale Datenstrukturen zunehmend entscheidend sind.

Datensilos auflösen, der größte Hebel für mittelgroße Hotelgruppen.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, Commercial Directors, Revenue- und Sales-Verantwortliche, CRM- und Marketingteams, Controller und alle, die ihre Hoteldaten endlich besser nutzen wollen. Verständlich, praxisnah und voll mit Gedanken, die du direkt in den Arbeitsalltag mitnehmen kannst.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du dein Reporting strafst, deine Stammgastlogik schärfst oder wie du Website, Booking Engine und CRM zu einer echten Direktvertriebs-Maschine verbindest, ist diese Folge ein klares Pflichtprogramm. Eine Folge für alle, die Hoteldaten nicht nur sammeln, sondern endlich besser nutzen wollen.
1 Stunde 3 Minuten
Datenmanagement klingt erstmal technisch, ist in Wahrheit aber hochoperativ. Es geht nicht um abstrakte Datenmodelle, sondern um ganz konkrete Fragen aus dem Hotelalltag. Welche Informationen liegen wo, wie zuverlässig sind sie, wie gut lassen sie sich nutzen und was passiert, wenn das alles nicht sauber geregelt ist? In dieser Folge des Hospitality PeppTalk sprechen Chris Peppers und Felix Kraemer genau über diese Themen und zeigen, warum Datenmanagement im Hintergrund über unglaublich viel entscheidet.

Fragmentierte Systemlandschaften als Branchenstandard

Viele Hotels arbeiten heute mit einer fragmentierten Systemlandschaft, ohne wirklich die Hoheit über ihre eigenen Informationen zu haben. PMS, CRM, RMS, Buchhaltung, E-Commerce-Tools, vielleicht noch einzelne Speziallösungen für Planung, Marketing oder Gästeprozesse. Jedes System erfüllt seinen Zweck. Das Problem beginnt dort, wo alles nebeneinander existiert, aber nicht zusammen gedacht wird. Genau an diesem Punkt wird Datenmanagement nicht mehr zum „Nice to have", sondern zur Grundlage für bessere Entscheidungen.

Datenqualität als Voraussetzung für alles Weitere

Felix bringt strategische Perspektiven mit, vor allem aber jede Menge Erfahrung aus der Praxis. Er erzählt, wie stark die Qualität von Daten beeinflusst, ob Forecasts funktionieren, ob Prozesse skalieren und ob neue Systeme wirklich sinnvoll integriert werden können. Schnell wird klar: Datenmanagement ist kein IT-Thema, sondern ein Managementthema. Ein Thema für Führung, Struktur und unternehmerische Klarheit.

Echte Probleme, ehrlich benannt

Diese Folge bleibt nicht in Marketingbegriffen hängen. Stattdessen geht es um Herausforderungen, die viele Hotels kennen, auch wenn sie sie noch nicht so benennen. Was passiert, wenn Informationen zwar irgendwo vorhanden sind, aber niemand sie in der richtigen Form abrufen kann? Was bedeutet es, wenn wichtige Geschäftsdaten zwar entstehen, aber nicht zentral gespeichert oder historisch nachvollziehbar gemacht werden? Und warum scheitern so viele Automations- und KI-Projekte nicht an der Idee, sondern an der fehlenden Datengrundlage?

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Fragmentierte Tech-Landschaften und ihre tatsächlichen Kosten.

Datenmanagement als Managementthema, nicht als IT-Thema.

Datenqualität als Voraussetzung für Forecasting, Skalierung und Automatisierung.

Historisierung von Geschäftsdaten, warum das so oft fehlt und so wichtig ist.

Reporting, das wirklich Entscheidungen unterstützt, statt nur Excel-Tabellen zu produzieren.

KI braucht saubere Daten, sonst bleiben es Pilotprojekte ohne Ergebnis.

Digitalisierung beginnt bei den Daten, nicht beim nächsten Tool-Kauf.

Klarheit als Wettbewerbsvorteil, sowohl für die Profitabilität als auch für die Zukunftsfähigkeit.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Geschäftsführer, IT-, Operations- und Commercial-Verantwortliche, Controlling und alle, die Verantwortung für die wirtschaftliche Steuerung eines Hauses tragen. Egal ob Privathotel, Gruppe oder Resort, das Thema Datenmanagement betrifft jeden, der heute die Frage hört, „warum kommen unsere Reports nicht früher" oder „warum widersprechen sich die Zahlen aus PMS und Buchhaltung".

Wenn du gerade selbst spürst, dass dein Reporting zu langsam ist, deine Forecasts zu unzuverlässig sind oder du schlicht den Eindruck hast, dass deine Daten irgendwo zwischen den Systemen verloren gehen, ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Keine Panikmache, kein Techniktheater, sondern ein ehrlicher Blick auf die Strukturen, die Hotels heute brauchen, um morgen besser zu arbeiten.
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge wird es ausnahmsweise nicht Hotel-Tech-nerdig. Stattdessen steht der Basketball im Fokus und genau das macht sie so spannend. Denn wenn zwei Basketball-Fans sich hinsetzen, einer davon Alex Birk, Marketing-Kopf bei Best Western Hotels Central Europe, dann geht es plötzlich um viel mehr als Sport. Es geht um Teamgeist, Community, Kultur und um die Frage, wie eine große Marke eine Partnerschaft nicht nur „hat", sondern wirklich lebt. Genau das macht den Hospitality PeppTalk in dieser Folge zu einem echten Marketing-Deep-Dive.

Hinter den Kulissen der Best Western x DBB Kooperation

Alex nimmt dich mit hinter die Kulissen der Kooperation zwischen Best Western und dem Deutschen Basketball Bund, kurz DBB. Und zwar so, dass du die Mechanik dahinter verstehst, auch wenn du selbst noch nie eine LED-Bande in deinem Leben bespielt hast. Du erfährst, wie überhaupt entschieden wurde, welche Sportart es wird. Warum am Ende Basketball, Handball und Beachvolleyball als Kandidaten auf dem Tisch lagen und weshalb der DBB am besten gepasst hat. Nicht nur emotional, sondern auch datenbasiert.

Sponsoring ist nicht Logo kaufen, sondern Aktivierung

Hier wird es für Marketing-Teams richtig saftig. Alex macht klar, dass Sponsoring nicht einfach „Logo kaufen und fertig" ist. Der eigentliche Teil ist Aktivierung, also alles, was nach der Vertragsunterschrift passiert. Hotel-Lobby-Materialien, Gewinnspiele, Trikot-Aktionen für Jugendteams, Content-Formate, die nicht wie Werbung wirken, sondern wie echtes Basketball-Leben. Es geht auch um die Realität. Das Budget ist nicht unendlich, du willst trotzdem Wirkung, Reichweite und Relevanz.

Erfolg messen ohne Fantasie-Attribution

Wir sprechen ehrlich darüber, wie man Erfolg in einer Sport-Partnerschaft bewertet, ohne sich in Fantasie-Attribution zu verlieren. Was kannst du wirklich messen, was eher indirekt? Warum kann eine Partnerschaft plötzlich Türen öffnen, sogar zu ganz anderen Sportarten und Themenwelten? Alex gibt einen sehr offenen Blick auf KPIs, auf das, was man weiß, und auf das, was man pragmatisch akzeptiert.

Innenwirkung, Employer Branding, Stolz

Ein oft übersehener Effekt: Wie stark wirkt so eine Partnerschaft nach innen? Also in die Hotels, in die Teams, Richtung Employer Branding, Motivation und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Diese interne Aktivierung wird in vielen Sponsorings sträflich vernachlässigt, ist bei Best Western aber ein zentraler Hebel.

Diese Themen besprechen wir im Detail:

Auswahlprozess der Sportart, datenbasiert und emotional gleichzeitig.

Aktivierung als Kernarbeit, vom LED-Banner zur Lobby-Aktion.

Gewinnspiele und Jugendteam-Trikots, Community statt Logoshow.

Content-Formate, die nicht nach Werbung aussehen, sondern nach Sport-Leben.

KPI-Ehrlichkeit im Sponsoring - was du misst und was du indirekt akzeptierst.

Türöffner-Effekt, wie aus einer Partnerschaft neue Möglichkeiten entstehen.

Innenwirkung und Employer Branding, oft der unterschätzte Hebel.

Realistisches Budget-Management, mit Wirkung, Reichweite und Relevanz.

Persönlich, menschlich und voller Fan-Momente

Das Gespräch bleibt menschlich. Es gibt Fan-Momente, Storys, dieses „Wir könnten noch drei Stunden weiterreden"-Gefühl, und am Ende ein paar Basketball-Namen im Raum, bei denen jedes Fan-Herz kurz schneller schlägt. Genau das macht die Folge so anders als die typische Marketing-Diskussion.

Für wen ist diese Folge relevant?

Für Marketing- und Brand-Verantwortliche, Sponsoring-Manager, Geschäftsführer und alle, die Marken intelligent mit Sport, Community und Kultur verbinden wollen. Egal ob in einer Hotelkette, einem Verband oder einem anderen Markenkontext, die Mechanik der Aktivierung lässt sich überall übertragen.

Wenn du gerade selbst überlegst, wie du eine Marken-Partnerschaft aufsetzt, deinen Sponsoring-ROI besser greifst oder einfach wissen willst, wie man Sport, Marke und Community intelligent verbindet, ohne dass es nach Corporate-Sprech klingt, ist diese Folge genau für dich.