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Beschreibung
vor 1 Jahr
Revenue Management galt lange als Disziplin der großen Häuser.
Eigene RM-Abteilungen, ausgefeilte Excel-Modelle, ein Team, das
Tag für Tag an Raten und Verfügbarkeiten schraubt. Für kleine
Hotels war das aus Kosten- und Personalgründen kaum machbar. Mit
modernen Revenue Management Systemen, kurz RMS, hat sich das Bild
grundlegend geändert. In dieser Folge vom Hospitality PeppTalk
spreche ich mit Hendrik Niehues von RoomPriceGenie (Techie,
Hotelier und Gin-Lover), darüber, ob sich ein RMS auch für ein
kleines Haus lohnt. Spoiler: Die Antwort ist ein klares Ja, aber
das Warum ist deutlich spannender als das Ob.
Vom Gin-Bar-Betreiber zum Business
Development
Hendrik bringt einen ungewöhnlichen Lebenslauf mit. Vom
Gin-Bar-Betreiber über die Hotellerie bis zum Business
Development bei einem Tech-Anbieter. Genau diese Mischung aus
Operator-Erfahrung und Tech-Affinität macht das Gespräch so
wertvoll. Er weiß, wie es sich anfühlt, sonntagabends die Raten
für die kommende Woche manuell anzupassen und kann gleichzeitig
erklären, was ein Algorithmus an dieser Stelle besser machen
kann.
Warum ein RMS auch bei 20 Zimmern Sinn
macht
Die häufigste Frage von kleinen Hoteliers: Lohnt sich ein RMS
überhaupt bei meiner Größe? Hendrik räumt mit dem Mythos auf,
dass automatisiertes Pricing nur für Häuser ab 100 Zimmern
interessant sei. Im Gegenteil, gerade kleine Häuser profitieren
oft am stärksten, weil dort meistens niemand mit voller
Konzentration am Pricing arbeitet. Ein RMS gibt dem Direktor oder
der Direktorin den Kopf frei für das Kerngeschäft, also Gastgeber
zu sein.
Welche Daten du wirklich brauchst
Im Gespräch wird klar, dass mehr Daten nicht automatisch bessere
Entscheidungen bedeuten. Hendrik erklärt, welche Datenpunkte für
ein funktionierendes Pricing tatsächlich relevant sind, welche
überschätzt werden und warum manche Reports trotz schöner
Diagramme keinen praktischen Nutzen haben. Wir sprechen auch
darüber, wie viel Automatisierung sinnvoll ist und wann der
Mensch die Entscheidung übernehmen sollte.
Diese Themen besprechen wir im Detail:
Hendriks Weg von der Gin-Bar zum Business Development, eine
Hotelier-Geschichte mit erfrischenden Wendungen.
RMS für kleine Häuser, warum sich die Investition gerade
unter 50 Zimmern besonders schnell amortisiert.
Daten, die wirklich zählen, im Gegensatz zu Daten, die nur
die Reports voller machen.
Automatisierung und Vertrauen, wie viel man dem System
überlassen sollte und wo die Hand am Ruder bleiben muss.
Warum Excel an seine Grenzen kommt und warum reine KI auch
keine vollständige Antwort ist.
Total Revenue Management, vom Zimmerumsatz zum Gesamthaus,
F&B, Spa, Tagung und Co.
Insights aus dem eigenen Hotelbetrieb, was Hendrik durch den
RMS-Einsatz wirklich gemessen hat, inklusive der Frage, ob plus
45 Prozent Umsatz wirklich glaubwürdig sind.
Für wen ist diese Folge relevant?
Für Hoteldirektoren, Revenue Manager, kaufmännische Leitungen und
alle Hospitality-Nerds, die wissen wollen, wie smarte Technologie
Zeit spart, Umsatz steigert und am Ende dafür sorgt, dass man
wieder mehr Zeit für die echten Aufgaben hat. Egal ob
Privathotel, kleine Gruppe oder mittelgroße Kette, die Logik aus
dieser Folge ist auf jede Häusergröße übertragbar.
Wenn du gerade überlegst, ob ein RMS in deinem Haus Sinn macht,
deine Pricing-Strategie überdenken willst oder einfach wissen
möchtest, wie automatisiertes Revenue Management heute praktisch
funktioniert, ist diese Folge genau richtig für dich. Ein
Gespräch voller Praxisbeispiele, ehrlicher Einschätzungen und der
klaren Botschaft, dass Technologie kein Selbstzweck ist, sondern
dazu dient, dem Hotelier Zeit und Marge zurückzugeben.
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