Beschreibung
vor 4 Tagen
english version below
Zwei Personen berichten vom gleichen erfolgreichen
Projekt. Nur eine wird befördert. Warum?
Die eine sagt: „Das Projekt lief richtig gut. Wir haben alle
Ziele erreicht, der Kunde war zufrieden und das Ergebnis wurde
pünktlich geliefert.“
Die andere sagt: „Das Projekt lief richtig gut. Wir haben alle
Ziele erreicht und ich habe dabei einiges gelernt. Zum Beispiel
gab es einen Moment, in dem der Kunde kurzfristig neue
Anforderungen eingebracht hat. Früher hätte ich wahrscheinlich
versucht, das erst einmal allein zu lösen. Diesmal habe ich
direkt Feedback eingeholt, die offenen Fragen mit dem Team
besprochen und gemeinsam entschieden, wie wir vorgehen. Das hat
viel Zeit gespart. Beim nächsten Mal würde ich das sogar noch
früher tun.“
Beide sprechen über Erfolg. Aber sie senden unterschiedliche
Signale. Die erste Person zeigt vergangene Leistung, die zweite
zusätzlich auch zukünftiges Potenzial.
In dieser Folge spricht Dr. Theresa Fehn mit Dr. Janey Zheng,
Associate Professor in Leadership and Organizational Behavior an
der Durham University Business School, über die Frage, wie wir
Erfolg im Arbeitskontext kommunizieren.
Viele Menschen gehen davon aus: Wer gute Leistung bringt, sie
sichtbar macht und die eigenen Erfolge klar präsentiert, wird
früher oder später als „Führungsmaterial“ erkannt. Doch Janey
Zhengs Forschung zeigt: Ganz so einfach ist es nicht.
Entscheidend ist nicht nur, dass wir über unsere
Leistung sprechen, sondern vor allem wie wir
unseren Erfolg rahmen.
Erfolg erzählt, was war. Lernen zeigt, was noch möglich ist.
Warum genau dieser Unterschied für Karriere und Führungspotenzial
entscheidend sein kann, zeigt diese Podcastfolge.
english version
Two people report on the same successful project. Only
one of them gets promoted. Why?
The first says: “The project went really well. We achieved all
our goals, the client was satisfied, and the result was delivered
on time.”
The second says: “The project went really well. We achieved all
our goals and I learned quite a lot along the way. For example,
there was a moment when the client brought in new requirements at
short notice. In the past, I probably would have tried to solve
it on my own first. This time, I asked for feedback right away,
discussed the open questions with the team, and we decided
together how to move forward. That saved us a lot of time. Next
time, I would involve the team even earlier.”
Both talk about success, but they send different signals. The
first person demonstrates past performance. The second also
signals future potential.
In this episode, Dr. Theresa Fehn speaks with Dr. Janey Zheng,
Associate Professor in Leadership and Organizational Behavior at
Durham University Business School, about how we communicate
success at work.
Many people assume that strong performance, visibility, and
clearly presenting one’s achievements will sooner or later make
someone be recognized as “leadership material.” But Janey Zheng’s
research shows that it is not quite that simple. What matters is
not only that we talk about our performance, but
above all how we frame our success.
Success tells the story of what has been achieved. Learning shows
what might still be possible. This podcast episode explores why
exactly this difference can be crucial for careers and leadership
potential.
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