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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Folge von Null Sterne Deluxe wird ein italienischer
Klassiker einmal liebevoll aus der Bahn geworfen: Aus einer
klassischen Caprese wird eine Bratkartoffel-Caprese mit
Sardellenfilets. Tomaten, Mozzarella, Olivenöl, Salz und Basilikum
– eigentlich ist Caprese so einfach, dass man fast misstrauisch
werden könnte. Aber genau darin liegt ihre Kraft: Dieses Gericht
ist kein gewöhnlicher Salat, sondern ein kleines italienisches
Stillleben aus Rot, Weiß und Grün. Ein Teller, der nach Capri,
Sommer, Meerblick und gutem Olivenöl aussieht. Doch diesmal bleibt
es nicht bei der klassischen Variante. Statt Basilikumblättern
kommen kleine Tupfer grünes Pesto auf den Teller. Statt einer
einfachen Tomate-Mozzarella-Anordnung wird mit verschiedenen
Tomatensorten, Mozzarella-Kugeln, ausgestochenen
Mozzarella-Scheiben, Radieschen, roten Zwiebeln und Dillspitzen ein
echter Vorspeisenteller inszeniert. Und dann kommen die
Bratkartoffeln. Genauer gesagt: goldbraune Kartoffelscheiben aus
dem Ofen, die auf der anderen Tellerseite angerichtet werden.
Darauf landen säuerlich marinierte Sardellenfilets, deren Öl-Essig-
oder Öl-Zitronen-Marinade in die warmen Kartoffeln einsickert. Das
klingt im ersten Moment ungewöhnlich, ist geschmacklich aber
absolut logisch: Kartoffeln lieben Säure. Ob beim süddeutschen
Kartoffelsalat, bei Fish and Chips mit Malzessig oder bei Matjes
mit Bratkartoffeln – diese Verbindung funktioniert seit Ewigkeiten.
So entsteht ein Teller zwischen Italien, Deutschland, Tapas-Bar und
Feierabendküche. Frisch, salzig, säuerlich, knusprig, cremig und
optisch ein kleines Kunstwerk. Eine Folge über Caprese,
Balsamico-Creme, Sardellen, Kartoffeln, Inszenierung auf dem Teller
und die Frage, warum ein Regelbruch manchmal nur ein Gericht ist,
das verstanden hat, warum die Regel überhaupt mal da war.
Klassiker einmal liebevoll aus der Bahn geworfen: Aus einer
klassischen Caprese wird eine Bratkartoffel-Caprese mit
Sardellenfilets. Tomaten, Mozzarella, Olivenöl, Salz und Basilikum
– eigentlich ist Caprese so einfach, dass man fast misstrauisch
werden könnte. Aber genau darin liegt ihre Kraft: Dieses Gericht
ist kein gewöhnlicher Salat, sondern ein kleines italienisches
Stillleben aus Rot, Weiß und Grün. Ein Teller, der nach Capri,
Sommer, Meerblick und gutem Olivenöl aussieht. Doch diesmal bleibt
es nicht bei der klassischen Variante. Statt Basilikumblättern
kommen kleine Tupfer grünes Pesto auf den Teller. Statt einer
einfachen Tomate-Mozzarella-Anordnung wird mit verschiedenen
Tomatensorten, Mozzarella-Kugeln, ausgestochenen
Mozzarella-Scheiben, Radieschen, roten Zwiebeln und Dillspitzen ein
echter Vorspeisenteller inszeniert. Und dann kommen die
Bratkartoffeln. Genauer gesagt: goldbraune Kartoffelscheiben aus
dem Ofen, die auf der anderen Tellerseite angerichtet werden.
Darauf landen säuerlich marinierte Sardellenfilets, deren Öl-Essig-
oder Öl-Zitronen-Marinade in die warmen Kartoffeln einsickert. Das
klingt im ersten Moment ungewöhnlich, ist geschmacklich aber
absolut logisch: Kartoffeln lieben Säure. Ob beim süddeutschen
Kartoffelsalat, bei Fish and Chips mit Malzessig oder bei Matjes
mit Bratkartoffeln – diese Verbindung funktioniert seit Ewigkeiten.
So entsteht ein Teller zwischen Italien, Deutschland, Tapas-Bar und
Feierabendküche. Frisch, salzig, säuerlich, knusprig, cremig und
optisch ein kleines Kunstwerk. Eine Folge über Caprese,
Balsamico-Creme, Sardellen, Kartoffeln, Inszenierung auf dem Teller
und die Frage, warum ein Regelbruch manchmal nur ein Gericht ist,
das verstanden hat, warum die Regel überhaupt mal da war.
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