Beschreibung
vor 1 Monat
„Ich habe in der Liedermacherei meine beiden kreativen Interessen
zusammengeführt: Geschichten schreiben und Musik machen.“ sagt der
1971 in Hagen geborene und seit 2001 in Berlin lebende Holger
Saarmann. Stilistisch ist der sich vornehmlich selbst auf der
Konzertgitarre begleitende Musiker zu verorten in der Nachbarschaft
von Gerhard Schöne, Angelo Branduardi und Christof Stählin, um
dessen Nachlass er sich im Rahmen der
Christof-Stählin-Gesellschaft, die er 2017 mitbegründet hat,
intensiv kümmert. Saarmann ist studierter Musik- und
Deutsch-Lehrer, hat allerdings nie wirklich als solcher an einer
Regelschule gearbeitet. Pädagogisch ist er aber lange am
„Klingenden Museum“ in Berlin tätig. Schaffenskrisen oder
Schreibblockaden kennt er nicht und hält es da mit seinem
Liedermacher-Kollegen Martin Miersch: „Ich schreib‘ was, wenn mir
was einfällt.“ Nachdem Holger Saarmann im Juni 2025 zu Gast in
meiner Radio-Sendung „Beste Lieder“ war, habe ich ihn nun im April
2026 in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg besucht. Hier
bereitet er gerade intensiv seinen Auftritt bei der Veranstaltung
„Zum Geburtstag von Burt Bacharach“ am 12. Mai 2026 um 20 Uhr im
C*Space in Berlin-Weißensee (Langhansstraße 86) vor und gibt in
dieser Podcast-Episode auch musikalische Kostproben davon. Zusammen
mit Andreas Albrecht, mit dem er von 2014 bis 2024 im Berliner
Zebrano-Theater die monatliche Kleinkunstreihe
„Geschmacksverstärker“ gestaltete, gratuliert er mit Liedern
(beispielsweise dem Bacharach-Hit „Raindrops keep falling on my
head“) Geschichten und Raritäten. Wie es sich für „Schwarz hören“
gehört, haben wir bei unserem Treffen natürlich auch über den Tod
gesprochen. Holger erzählt davon, wie es war, nachdem 2014 seine
Mutter gestorben war und er anlässlich dessen in seinem Song
„Gestern ist auch noch ein Tag“ dieses Ereignis verarbeitet hat.
„Der Tod ist ein ewiges Mysterium.“ betont Holger Saarmann und kann
sich durchaus vorstellen, dass danach noch etwas kommt. „Vielleicht
spielen Distanzen und Zeit dann im Universum keine Rolle mehr.“ Er
finde es „… inspirierend, sich vorzustellen, dass es in irgendeiner
Form weitergeht. Wenn ich als Mensch wiedergeboren werde, dann
möchte ich die Frauenseite kennenlernen.“ Seine eigene „Rede meines
Lebens“ zu schreiben ist für ihn gut vorstellbar. Viel Spaß beim
Hören der 158. Episode von „Schwarz hören“ mit Holger Saarmann.
zusammengeführt: Geschichten schreiben und Musik machen.“ sagt der
1971 in Hagen geborene und seit 2001 in Berlin lebende Holger
Saarmann. Stilistisch ist der sich vornehmlich selbst auf der
Konzertgitarre begleitende Musiker zu verorten in der Nachbarschaft
von Gerhard Schöne, Angelo Branduardi und Christof Stählin, um
dessen Nachlass er sich im Rahmen der
Christof-Stählin-Gesellschaft, die er 2017 mitbegründet hat,
intensiv kümmert. Saarmann ist studierter Musik- und
Deutsch-Lehrer, hat allerdings nie wirklich als solcher an einer
Regelschule gearbeitet. Pädagogisch ist er aber lange am
„Klingenden Museum“ in Berlin tätig. Schaffenskrisen oder
Schreibblockaden kennt er nicht und hält es da mit seinem
Liedermacher-Kollegen Martin Miersch: „Ich schreib‘ was, wenn mir
was einfällt.“ Nachdem Holger Saarmann im Juni 2025 zu Gast in
meiner Radio-Sendung „Beste Lieder“ war, habe ich ihn nun im April
2026 in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg besucht. Hier
bereitet er gerade intensiv seinen Auftritt bei der Veranstaltung
„Zum Geburtstag von Burt Bacharach“ am 12. Mai 2026 um 20 Uhr im
C*Space in Berlin-Weißensee (Langhansstraße 86) vor und gibt in
dieser Podcast-Episode auch musikalische Kostproben davon. Zusammen
mit Andreas Albrecht, mit dem er von 2014 bis 2024 im Berliner
Zebrano-Theater die monatliche Kleinkunstreihe
„Geschmacksverstärker“ gestaltete, gratuliert er mit Liedern
(beispielsweise dem Bacharach-Hit „Raindrops keep falling on my
head“) Geschichten und Raritäten. Wie es sich für „Schwarz hören“
gehört, haben wir bei unserem Treffen natürlich auch über den Tod
gesprochen. Holger erzählt davon, wie es war, nachdem 2014 seine
Mutter gestorben war und er anlässlich dessen in seinem Song
„Gestern ist auch noch ein Tag“ dieses Ereignis verarbeitet hat.
„Der Tod ist ein ewiges Mysterium.“ betont Holger Saarmann und kann
sich durchaus vorstellen, dass danach noch etwas kommt. „Vielleicht
spielen Distanzen und Zeit dann im Universum keine Rolle mehr.“ Er
finde es „… inspirierend, sich vorzustellen, dass es in irgendeiner
Form weitergeht. Wenn ich als Mensch wiedergeboren werde, dann
möchte ich die Frauenseite kennenlernen.“ Seine eigene „Rede meines
Lebens“ zu schreiben ist für ihn gut vorstellbar. Viel Spaß beim
Hören der 158. Episode von „Schwarz hören“ mit Holger Saarmann.
Weitere Episoden
26 Minuten
vor 1 Woche
34 Minuten
vor 3 Wochen
23 Minuten
vor 1 Monat
28 Minuten
vor 2 Monaten
26 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.