Beschreibung
vor 2 Wochen
„Die Prinzen“ sowie – zuvor und jetzt wieder – „Amor & Die
Kids“: Das sind d i e beruflichen Stationen des studierten Sängers
und Schlagzeugers, der außerdem in anderen Bands – u.a. bei „Final
Stap“ mit dem Frontmann Mike Kilian – hinten sitzt und es genießt,
wenn Andere vorn singen. Als Sohn eines Swing- Klarinettisten und
Bandleaders, der auch Dozent an den Musikhochschulen Leipzig und
Weimar in der Abteilung „Tanz- und Unterhaltungsmusik“ war, hat
Tobias Künzel das Singen im weltberühmten Thomanerchor Leipzig
gelernt – im stündlich durchgetakteten Internatsleben eines
Chorknaben mit gerademal einer Stunde Freizeit pro Tag Aber: „Ich
hatte ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ von Erich Kästner gelesen und
wollte unbedingt auch sowas.“ Nach seiner Thomaner-Zeit war Tobias
bei der Armee im Singeklub „Thomas Müntzer“ und resümiert: „Die
Armeezeit sind 18 gestohlene Monate, die man eigentlich nicht
braucht.“ Aber schon damals hat er sich privilegiert gefühlt und
sagt im Podcast: „Ich führe ein Leben, das von Privilegien
gepflastert ist: Thomaner, Singeklub, Amor & Die Kids und Die
Prinzen. Heute versuche ich, damit demütig umzugehen. In den 90er
Jahren – mit dem Erfolg der Prinzen – hatte ich durchaus eine
gewisse Arroganz …“. Tobias Künzel, 1964 in Leipzig geboren, hat –
bis zum Brexit – auch 15 Jahre lang in London gelebt. Wie es dazu
kam, erzählt er in dieser Podcast-Episode. Hier nur so viel: Es
hatte zunächst mit einem Stipendium für eine seiner beiden Töchter
zu tun … Er hat – zusammen mit anderen Komponisten und Textautoren
– mehrere Musicals geschrieben, von denen drei in Großbritannien
aufgeführt wurden und z.T. bereits ins Deutsche übersetzt sind. Das
Musical „Copperfield“ wird im November 2027 im Theater Stralsund
aufgeführt. Und zuletzt machte er in Halle Furore mit seinem 6.
Musical „Tod auf dem Thron – Das Klosical“, das er zusammen mit
Mark Underwood geschrieben hat. Übrigens: Die Idee zum kuriosen
Titel kam Künzel tatsächlich auf der Toilette. Tobias Künzel
produziert außerdem in seinem Tonstudio Nachwuchsbands und Musik
für Fernsehen und Theater. Er betont: „Alles, was ich mache, macht
mir großen Spaß.“ Auch die Re-Union der 1985 gegründeten Band Amor
& die Kids, die am 20. Juni 2026 im Hangar 312 in Neuruppin
beim „2. Klassentreffen der Ostmusik … mit Westbesuch“ auftreten
wird. Dort haben wir uns Anfang Mai 2026 in einer Jurte auf dem
Gelände auch zum Gespräch getroffen. Wir haben über das Leben des –
so KI – „einflussreichen deutschen Popsängers, Schlagzeugers und
Komponisten Tobias Künzel“ gesprochen und – wie es sich für
„Schwarz hören“ gehört – über den Tod. Vor drei Jahren sind seine
Eltern im Abstand von drei Wochen mit Anfang 90 gestorben.
Eineinhalb Jahre später verstarb unerwartet sein 12 Jahre älterer
Bruder Lutz – auch Musiker, mit dem er mehr als 10 Jahre zusammen
in der Londoner Band „Ruff As Stone“ mit Sänger Austin Howard
gespielt hat. „Er fehlt mir jeden Tag.“ Was seinen eigenen Tod
betrifft, so hofft er, irgendwann s o müde zu sein, „ … dass ich
mir nur noch wünsche, einzuschlafen.“ Und: „Wenn man abtritt, ist
es eigentlich nur für alle anderen schwer.“ Selbstbestimmtes
Sterben kann sich Tobias Künzel vorstellen: „Ja, hundertprozentig.
Denn ich will Niemanden zur Last fallen und meinen Kindern keine
schlechten Erinnerungen an mich verschaffen.“ Zu guter Letzt noch
zur Frage, was es mit „Fräulein Grau“ auf sich hat, hier vorab nur
so viel: Es hat mit der LP „No More Bockwurst“ von Amor & Die
Kids zu tun … Viel Spaß mit diesem launigen „Schwarz
hören“-Gespräch mit Tobias Künzel.
Kids“: Das sind d i e beruflichen Stationen des studierten Sängers
und Schlagzeugers, der außerdem in anderen Bands – u.a. bei „Final
Stap“ mit dem Frontmann Mike Kilian – hinten sitzt und es genießt,
wenn Andere vorn singen. Als Sohn eines Swing- Klarinettisten und
Bandleaders, der auch Dozent an den Musikhochschulen Leipzig und
Weimar in der Abteilung „Tanz- und Unterhaltungsmusik“ war, hat
Tobias Künzel das Singen im weltberühmten Thomanerchor Leipzig
gelernt – im stündlich durchgetakteten Internatsleben eines
Chorknaben mit gerademal einer Stunde Freizeit pro Tag Aber: „Ich
hatte ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ von Erich Kästner gelesen und
wollte unbedingt auch sowas.“ Nach seiner Thomaner-Zeit war Tobias
bei der Armee im Singeklub „Thomas Müntzer“ und resümiert: „Die
Armeezeit sind 18 gestohlene Monate, die man eigentlich nicht
braucht.“ Aber schon damals hat er sich privilegiert gefühlt und
sagt im Podcast: „Ich führe ein Leben, das von Privilegien
gepflastert ist: Thomaner, Singeklub, Amor & Die Kids und Die
Prinzen. Heute versuche ich, damit demütig umzugehen. In den 90er
Jahren – mit dem Erfolg der Prinzen – hatte ich durchaus eine
gewisse Arroganz …“. Tobias Künzel, 1964 in Leipzig geboren, hat –
bis zum Brexit – auch 15 Jahre lang in London gelebt. Wie es dazu
kam, erzählt er in dieser Podcast-Episode. Hier nur so viel: Es
hatte zunächst mit einem Stipendium für eine seiner beiden Töchter
zu tun … Er hat – zusammen mit anderen Komponisten und Textautoren
– mehrere Musicals geschrieben, von denen drei in Großbritannien
aufgeführt wurden und z.T. bereits ins Deutsche übersetzt sind. Das
Musical „Copperfield“ wird im November 2027 im Theater Stralsund
aufgeführt. Und zuletzt machte er in Halle Furore mit seinem 6.
Musical „Tod auf dem Thron – Das Klosical“, das er zusammen mit
Mark Underwood geschrieben hat. Übrigens: Die Idee zum kuriosen
Titel kam Künzel tatsächlich auf der Toilette. Tobias Künzel
produziert außerdem in seinem Tonstudio Nachwuchsbands und Musik
für Fernsehen und Theater. Er betont: „Alles, was ich mache, macht
mir großen Spaß.“ Auch die Re-Union der 1985 gegründeten Band Amor
& die Kids, die am 20. Juni 2026 im Hangar 312 in Neuruppin
beim „2. Klassentreffen der Ostmusik … mit Westbesuch“ auftreten
wird. Dort haben wir uns Anfang Mai 2026 in einer Jurte auf dem
Gelände auch zum Gespräch getroffen. Wir haben über das Leben des –
so KI – „einflussreichen deutschen Popsängers, Schlagzeugers und
Komponisten Tobias Künzel“ gesprochen und – wie es sich für
„Schwarz hören“ gehört – über den Tod. Vor drei Jahren sind seine
Eltern im Abstand von drei Wochen mit Anfang 90 gestorben.
Eineinhalb Jahre später verstarb unerwartet sein 12 Jahre älterer
Bruder Lutz – auch Musiker, mit dem er mehr als 10 Jahre zusammen
in der Londoner Band „Ruff As Stone“ mit Sänger Austin Howard
gespielt hat. „Er fehlt mir jeden Tag.“ Was seinen eigenen Tod
betrifft, so hofft er, irgendwann s o müde zu sein, „ … dass ich
mir nur noch wünsche, einzuschlafen.“ Und: „Wenn man abtritt, ist
es eigentlich nur für alle anderen schwer.“ Selbstbestimmtes
Sterben kann sich Tobias Künzel vorstellen: „Ja, hundertprozentig.
Denn ich will Niemanden zur Last fallen und meinen Kindern keine
schlechten Erinnerungen an mich verschaffen.“ Zu guter Letzt noch
zur Frage, was es mit „Fräulein Grau“ auf sich hat, hier vorab nur
so viel: Es hat mit der LP „No More Bockwurst“ von Amor & Die
Kids zu tun … Viel Spaß mit diesem launigen „Schwarz
hören“-Gespräch mit Tobias Künzel.
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