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Beschreibung
vor 1 Woche
Thema: Warum Selbstorganisation oft zu viel will.
„Selbstorganisation ist keine Selbstverwirklichung.“ Was Andreas
Weber, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner Markenagentur
Stan Hema, damit beschreibt, ist die Realität hinter einem Modell,
das in vielen Agenturen lange als Heilsversprechen galt: flachere
Hierarchien, mehr Eigenverantwortung, bessere Zusammenarbeit. Doch
der Weg dorthin ist deutlich komplexer, als es oft klingt. In der
neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit
Andreas darüber, warum sich seine Agentur bereits 2017 bewusst für
Selbstorganisation entschieden hat und was seitdem passiert ist.
Ausgangspunkt waren der Wunsch nach mehr Zukunftsfähigkeit, mehr
Effektivität und einer spürbaren Entlastung der Führung. Die
Hoffnung: klarere Rollen, bessere Entscheidungen und mehr
Verantwortung im Team. Im Gespräch wird schnell deutlich, wie groß
die Lücke zwischen Ideal und Realität sein kann. Neue Strukturen
bringen nicht automatisch Klarheit, sondern oft erst einmal mehr
Abstimmung, mehr Komplexität und eine intensive Beschäftigung mit
sich selbst. Andreas beschreibt offen, wie schnell
Selbstorganisation zur Überforderung werden kann, für Teams genauso
wie für die Führung. Ein zentrales Learning ist, dass
Selbstorganisation Führung nicht ersetzt, sondern anspruchsvoller
macht. Es braucht Klarheit, Entscheidungen und die Fähigkeit,
Spannungen auszuhalten, statt sie weichzuzeichnen. Heute arbeitet
Stan Hema weiterhin selbstorganisiert, aber deutlich pragmatischer:
weniger Konstruktion, mehr Fokus, mehr Raum für gute Arbeit. Warum
Selbstorganisation kein Kuschelkurs und kein Allheilmittel ist,
sondern ein System, das realistisch gedacht und konsequent geführt
werden muss.
„Selbstorganisation ist keine Selbstverwirklichung.“ Was Andreas
Weber, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner Markenagentur
Stan Hema, damit beschreibt, ist die Realität hinter einem Modell,
das in vielen Agenturen lange als Heilsversprechen galt: flachere
Hierarchien, mehr Eigenverantwortung, bessere Zusammenarbeit. Doch
der Weg dorthin ist deutlich komplexer, als es oft klingt. In der
neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit
Andreas darüber, warum sich seine Agentur bereits 2017 bewusst für
Selbstorganisation entschieden hat und was seitdem passiert ist.
Ausgangspunkt waren der Wunsch nach mehr Zukunftsfähigkeit, mehr
Effektivität und einer spürbaren Entlastung der Führung. Die
Hoffnung: klarere Rollen, bessere Entscheidungen und mehr
Verantwortung im Team. Im Gespräch wird schnell deutlich, wie groß
die Lücke zwischen Ideal und Realität sein kann. Neue Strukturen
bringen nicht automatisch Klarheit, sondern oft erst einmal mehr
Abstimmung, mehr Komplexität und eine intensive Beschäftigung mit
sich selbst. Andreas beschreibt offen, wie schnell
Selbstorganisation zur Überforderung werden kann, für Teams genauso
wie für die Führung. Ein zentrales Learning ist, dass
Selbstorganisation Führung nicht ersetzt, sondern anspruchsvoller
macht. Es braucht Klarheit, Entscheidungen und die Fähigkeit,
Spannungen auszuhalten, statt sie weichzuzeichnen. Heute arbeitet
Stan Hema weiterhin selbstorganisiert, aber deutlich pragmatischer:
weniger Konstruktion, mehr Fokus, mehr Raum für gute Arbeit. Warum
Selbstorganisation kein Kuschelkurs und kein Allheilmittel ist,
sondern ein System, das realistisch gedacht und konsequent geführt
werden muss.
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