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Episoden
31.03.2026
48 Minuten
Thema: Wie wird im AI-Century gepitched? „Heute geht es im Pitch nicht nur um Kreation, sondern um das richtige Zusammenspiel von Setup, Steuerung und Kompetenz.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Franziska von Lewinski, Managing Partner bei Observatory, über eine Frage, die in der Agenturwelt gerade noch einmal neu verhandelt wird: Wie wird im AI-Century eigentlich gepitcht? Franziska beschreibt, wie stark sich die Anforderungen auf Kundenseite verschärft haben. Marketing-Verantwortliche müssen mehr integrieren, mehr steuern und zugleich mit begrenzten Ressourcen auskommen. Genau daraus entsteht ein wachsender Druck auf Agenturmodelle, Pitch-Setups und Zusammenarbeit. Im Gespräch geht es darum, warum integrierte Lösungen heute deutlich stärker gefragt sind als noch vor wenigen Jahren, weshalb Bietergemeinschaften an Relevanz gewinnen und warum klassische Rollen wie die der Lead-Agentur neu bewertet werden müssen. Ein zentraler Punkt ist die Frage, was in Pitches heute überhaupt noch funktioniert und was nicht mehr. Franziska macht deutlich, dass gute Pitch-Prozesse kompakt, transparent und präzise sein müssen, mit klaren Kriterien, möglichst wenig Bietern und Aufgaben, die echte Aussagekraft haben, ohne unnötig Ressourcen zu verbrennen. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es geworden ist, nicht nur kreative Exzellenz zu beweisen, sondern auch tiefes Verständnis für das Geschäftsmodell der Kunden mitzubringen und daraus tragfähige Lösungen abzuleiten. Auch KI spielt dabei eine neue, sehr konkrete Rolle. Nicht mehr als Buzzword, sondern als echter Differenzierungsfaktor im Pitch. Entscheidend ist aus Franziskas Sicht längst nicht mehr, ob Agenturen KI einsetzen, sondern wie gut sie zeigen können, welchen Mehrwert sie damit für Geschwindigkeit, Qualität und Wirkung auf Kundenseite schaffen. Genau darin liegt ein Teil der neuen Wettbewerbslogik.
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24.03.2026
47 Minuten
#179, Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG. Thema: Wem gehört die Zukunft des Sportmarketings? „Sportmarketing ist die Disziplin, die Marken glaubwürdig in Kulturen und Communities hineinführt.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG, über eine Frage, die im Sportmarketing gerade immer relevanter wird: Wem gehört eigentlich die Zukunft dieses Marktes? Michael gibt Einblicke in den Aufbau von Apollo18, von der Gründung im Wohnzimmer bis hin zur internationalen Sportmarketingagentur mit Anbindung an ein großes Agenturnetzwerk. Er beschreibt, warum gerade diese Verbindung aus unternehmerischer Spezialisierung und strukturellem Zugang zu größeren Kunden entscheidend ist, um Sportmarketing weiterzuentwickeln und sichtbarer zu machen. Im Gespräch wird deutlich, warum Sportmarketing heute deutlich mehr ist als klassische Sponsoring-Logik. Es geht um kulturelles Verständnis, um Nähe zu Fans und um die Fähigkeit, Marken glaubwürdig in bestehende Sportökosysteme zu integrieren. Denn wer die Codes nicht versteht, läuft schnell Gefahr, als austauschbar oder opportunistisch wahrgenommen zu werden. Ein zentraler Punkt ist die zunehmende Komplexität des Marktes. Neue Ligen, Plattformen und Formate verändern die Spielregeln grundlegend. Sport verschmilzt immer stärker mit Entertainment, Influencer übernehmen Distributionsrollen und schaffen eigene Ökosysteme, die klassische Strukturen herausfordern. Für Marken entstehen dadurch neue Chancen, aber auch neue Anforderungen an Strategie, Kreation und Umsetzung. Michael zeigt auf, warum Sportmarketing ein hochspezialisiertes Feld ist, das tiefes Verständnis für Business, Kultur und Community erfordert und warum gerade darin eine große Wachstumschance für Agenturen liegt.
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17.03.2026
48 Minuten
Thema: Kreative Exzellenz in Zeiten von AI „Kreative denken mit dem Herzen. Genau darin liegt ihre Stärke, gerade in Zeiten von KI.“ Was Dörte Spengler-Ahrens, Non-Executive Chairwoman bei Jung von Matt, damit beschreibt, ist der eigentliche Kern der Debatte um Kreativität in Zeiten von KI. Denn je perfekter Bilder, Filme und Stimmungen erzeugt werden können, desto wichtiger wird die Frage, was davon wirklich berührt. Für Dörte liegt genau dort der Unterschied zwischen technologischem Spektakel und kreativer Relevanz. In der neuen Episode von #WhatsNextCreatives sprechen Kim Alexandra Notz und Bärbel Egli-Unckrich mit Dörte darüber, was sich in den letzten zwei Jahren für Kreative tatsächlich verändert hat und was vor allem Lautstärke ist. Es geht um KI als „fleißigsten Praktikanten der Welt“, um neue Freiheiten in der Entwurfsphase und um die Gefahr, dass perfekte Politur plötzlich wichtiger wirkt als die Idee selbst. Ein zentrales Thema ist der Einfluss von KI auf kreative Skills. Dörte macht deutlich, warum Kreative heute beides brauchen: den Mut zum Träumen und die Fähigkeit, neue Tools souverän für sich zu nutzen. Oder anders gesagt: Wenn die KI denkt, muss der Mensch fühlen, überraschen und das Unerwartete schaffen können. Auch der Blick auf Award Shows spielt eine Rolle. Dörte spricht darüber, warum KI-Arbeiten im Moment oft noch an ihrer eigenen Perfektion scheitern, weshalb gesonderte Kategorien aktuell sinnvoll sein können und wo sich echte künstlerische Qualität bereits zeigt – vor allem dort, wo KI nicht alte Logiken imitiert, sondern neue Ausdrucksformen ermöglicht.
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10.03.2026
47 Minuten
Folge #177, Martha Rzeppa, Chief Disruption Officer, TBWA Germany. Thema: Wie wir Agenturalltag neu denken. „Manchmal hilft es, das eigene Ego zurückzustellen und zu sagen: Ich weiß nicht alles, lasst uns gemeinsam draufschauen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Martha Rzeppa, Chief Disruption Officer bei TBWA Germany, über eine Frage, die gerade viele umtreibt: Wie sieht ein Agenturalltag aus, der wieder besser funktioniert, für Kundinnen und Kunden genauso wie für Teams? Martha schaut dabei bewusst auf das, was im Alltag wirklich entscheidet. Kleine Veränderungen, die Strukturen lockern, Verantwortung klarer und Zusammenarbeit spürbar einfacher machen. Es geht um Routinen, die zu eng geworden sind, um Silos, die Tempo rausnehmen, und um die Kunst, Dinge auszuprobieren, ohne sofort ein fertiges Zielbild zu brauchen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Beratung. Martha erklärt, warum sie in Deutschland an Einfluss verloren hat, was das mit fehlendem Raum, fehlender Wertschätzung und falschen Erwartungen zu tun hat, und wie man den Weg zurückfindet: mit Haltung, mit proaktivem Denken, mit klarer Kommunikation – auch über Geld – und mit einer Feedbackkultur, die Probleme früh anspricht, statt sie auszusitzen. Auch der Blick auf Organisation und Kultur ist zentral. Martha beschreibt, warum Wandel nicht in einem Extra-Team stattfinden kann, sondern im Kern der Agentur verankert sein muss, in Arbeitsweisen, Entscheidungswegen und im Miteinander. Am Ende geht es um ein Setup, das wieder Raum schafft für gute Arbeit, klare Verantwortung und echte Weiterentwicklung.
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03.03.2026
54 Minuten
Folge #176, Kevin Tiedgen & Markus Frank, Gründer von Tied and Frank. Thema: Wie beweisen wir Wirksamkeit im Marketing? „Das bisherige System ist radikal infrage gestellt. Marketing ist relevanter denn je. Aber wie wir es tun, das muss neu beantwortet werden.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Kevin Tiedgen und Markus Frank, den Gründern von Tied and Frank, über eine Frage, die im Marketing gerade alles entscheidet: Wie beweisen wir Wirksamkeit, damit Marketing vom Kostenfaktor zum Wachstumstreiber wird? Im Gespräch geht es darum, warum fragmentierte Kanäle, fehlende Orchestrierung und zu viel operative Reibung nicht nur teuer sind, sondern Wirkung schwer steuerbar machen. Kevin und Markus zeigen, wie Marketing wieder in Business-Logik übersetzt werden kann: mit klaren Zielbildern, messbaren Effekten und einer Steuerung, die Investitionen nachvollziehbar und damit verteidigbar macht. Ein zweiter Schwerpunkt ist Effizienz durch Ordnung im System. Weniger Tools, weniger Reibung, weniger Shadow Work, dafür Workflows, Daten und Verantwortlichkeiten, die zusammenlaufen. So sinken Kosten, Prozesse werden schneller und die Qualität steigt. Daraus entsteht ein neues Modell: ein technologisch orchestriertes Ökosystem aus Spezialistinnen und Spezialisten, das Exzellenz absichert, statt alles intern zu überladen, und Marketing endlich so aufstellt, dass Wirkung sichtbar wird.
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Über diesen Podcast
Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die
Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum
Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und
IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an.
Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den
Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF
und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach
zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und
neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next,
Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden
Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur,
Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere
Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder
Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum
Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und
euch.
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