Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Hans-Jürgen Schatz über Leben und Tod
30 Minuten
Beschreibung
vor 2 Tagen
„Mein planloses Leben“ – so hieße seine Autobiografie, würde er
eine solche schreiben. Warum er es nicht tut und warum das Ganze
genau so hieße, erzählt er in dieser Episode. „Mein Leben beruht
auf den großen Überraschungen, die mir passiert sind.“ oder: In
seinem Leben hat sich immer eins aus dem anderen entwickelt –
übrigens wie bei der Frau, die diesen Podcast hostet. Beide sind
vom Sternzeichen Waage, was bei ihm – so Hans-Jürgen Schatz –
„irgendwie hinhaut“. Was beide unterscheidet: Schwarz kommt aus
Thüringen, also aus dem Osten, und Schatz ist in West-Berlin
geboren und aufgewachsen. Das hört er nicht gern, betont aber: „Ich
bin Berliner durch und durch.“ Man kennt ihn als Max Kühn in 90
Folgen der ARD-Krimiserie „Der Fahnder“, aus mehr als 50 Folgen der
ZDF-Sitcoms „Salto Postale“ und „Salto Kommunale“ oder als Wilfried
Wiegand im Spielfilm-Mehrteiler „Heimat“ von Edgar Reitz. Vor allem
aber ist er einer der profiliertesten „Vorleser“ hierzulande. Eine
Zeit lang dachte er, dass er mal Journalist würde. Denn schon als
Gymnasiast hat Schatz im RIAS Berlin gearbeitet. Und schon wieder
gibt es eine Gemeinsamkeit und doch gleich mehrere Unterschiede der
beiden Gesprächspartner: Beide haben Erfahrungen im Radio und
können sich im Fachjargon („Schnürsenkel“) austauschen. Schatz war
allerdings nur kurz und in Westberlin dabei; Schwarz macht seit
1981 Radio (und journalistisch Fernsehen) – zu DDR-Zeiten im Osten
und seit Mauerfall v.a. „im Westen“. 1984/85 hat Hans-Jürgen Schatz
als junger Mann seine Schauspiel-Karriere im Renaissance-Theater
mehr oder weniger „gestartet“, obwohl er nie Schauspiel studiert
hat. 2008 ging es in diesem außergewöhnlichen Haus mit Horst Pillau
und dem Programm „Mit Briefen leben“ und später „Wir lernen Ihnen
deutsch“ weiter und danach so richtig los mit seinen Lesungen – mit
und ohne Musik. So auch aktuell Thomas Manns Erzählung
„Wälsungenblut“ – angeregt durch Richard Wagners Oper „Die Walküre
– am 29. März 2026 um 11:30 Uhr im Renaissance-Theater oder Oscar
Wildes Erzählung DAS GESPENST VON CANTERVILLE – alles andere als
ein Abenteuermärchen für Kinder; eine sprachlich brillante,
überwältigend humorvolle, meisterhaft erzählte Geschichte, zwischen
Gesellschaftssatire und Burleske am 3. April 2026 um 18 Uhr im
Renaissance-Theater, in dem wir uns auch zur Aufzeichnung für diese
Episode (siehe Foto) getroffen haben. Anlässlich der „Rede meines
Lebens“ reden wir – wie sich das für „Schwarz hören“ gehört – übers
Leben und natürlich über den Tod; speziell über seine Affinität zu
Friedhören. „Für mich sind Grabsteine Geschichte zum Anfassen.“
sagt Hans-Jürgen Schatz und hat sich deshalb dafür eingesetzt, dass
12 historische Gräber in Berlin-Kreuzberg aufwändig restauriert
werden konnten. Und daraus – apropos planlos – ist „Wo sie ruhen“
entstanden: eine kostenlose App nebst Website mit 77 Stunden
Kurz-Porträts über denkmalgeschützte Gräber in diversen Städten
Deutschlands. Hans-Jürgen Schatz ist viel ehrenamtlich in der
Berliner Kulturlandschaft – u.a. für die Liebermann-Villa –
unterwegs und wurde für seine Verdienste, insbesondere eben für
sein soziales Engagement, mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. Vielleicht ist auch deshalb ganz klar: Nach dem Tod
„… kommt der Schatz in den Himmel.“ Viel Spaß mit der 154. Episode
von „Schwarz hören“ mit Hans-Jürgen Schatz.
eine solche schreiben. Warum er es nicht tut und warum das Ganze
genau so hieße, erzählt er in dieser Episode. „Mein Leben beruht
auf den großen Überraschungen, die mir passiert sind.“ oder: In
seinem Leben hat sich immer eins aus dem anderen entwickelt –
übrigens wie bei der Frau, die diesen Podcast hostet. Beide sind
vom Sternzeichen Waage, was bei ihm – so Hans-Jürgen Schatz –
„irgendwie hinhaut“. Was beide unterscheidet: Schwarz kommt aus
Thüringen, also aus dem Osten, und Schatz ist in West-Berlin
geboren und aufgewachsen. Das hört er nicht gern, betont aber: „Ich
bin Berliner durch und durch.“ Man kennt ihn als Max Kühn in 90
Folgen der ARD-Krimiserie „Der Fahnder“, aus mehr als 50 Folgen der
ZDF-Sitcoms „Salto Postale“ und „Salto Kommunale“ oder als Wilfried
Wiegand im Spielfilm-Mehrteiler „Heimat“ von Edgar Reitz. Vor allem
aber ist er einer der profiliertesten „Vorleser“ hierzulande. Eine
Zeit lang dachte er, dass er mal Journalist würde. Denn schon als
Gymnasiast hat Schatz im RIAS Berlin gearbeitet. Und schon wieder
gibt es eine Gemeinsamkeit und doch gleich mehrere Unterschiede der
beiden Gesprächspartner: Beide haben Erfahrungen im Radio und
können sich im Fachjargon („Schnürsenkel“) austauschen. Schatz war
allerdings nur kurz und in Westberlin dabei; Schwarz macht seit
1981 Radio (und journalistisch Fernsehen) – zu DDR-Zeiten im Osten
und seit Mauerfall v.a. „im Westen“. 1984/85 hat Hans-Jürgen Schatz
als junger Mann seine Schauspiel-Karriere im Renaissance-Theater
mehr oder weniger „gestartet“, obwohl er nie Schauspiel studiert
hat. 2008 ging es in diesem außergewöhnlichen Haus mit Horst Pillau
und dem Programm „Mit Briefen leben“ und später „Wir lernen Ihnen
deutsch“ weiter und danach so richtig los mit seinen Lesungen – mit
und ohne Musik. So auch aktuell Thomas Manns Erzählung
„Wälsungenblut“ – angeregt durch Richard Wagners Oper „Die Walküre
– am 29. März 2026 um 11:30 Uhr im Renaissance-Theater oder Oscar
Wildes Erzählung DAS GESPENST VON CANTERVILLE – alles andere als
ein Abenteuermärchen für Kinder; eine sprachlich brillante,
überwältigend humorvolle, meisterhaft erzählte Geschichte, zwischen
Gesellschaftssatire und Burleske am 3. April 2026 um 18 Uhr im
Renaissance-Theater, in dem wir uns auch zur Aufzeichnung für diese
Episode (siehe Foto) getroffen haben. Anlässlich der „Rede meines
Lebens“ reden wir – wie sich das für „Schwarz hören“ gehört – übers
Leben und natürlich über den Tod; speziell über seine Affinität zu
Friedhören. „Für mich sind Grabsteine Geschichte zum Anfassen.“
sagt Hans-Jürgen Schatz und hat sich deshalb dafür eingesetzt, dass
12 historische Gräber in Berlin-Kreuzberg aufwändig restauriert
werden konnten. Und daraus – apropos planlos – ist „Wo sie ruhen“
entstanden: eine kostenlose App nebst Website mit 77 Stunden
Kurz-Porträts über denkmalgeschützte Gräber in diversen Städten
Deutschlands. Hans-Jürgen Schatz ist viel ehrenamtlich in der
Berliner Kulturlandschaft – u.a. für die Liebermann-Villa –
unterwegs und wurde für seine Verdienste, insbesondere eben für
sein soziales Engagement, mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. Vielleicht ist auch deshalb ganz klar: Nach dem Tod
„… kommt der Schatz in den Himmel.“ Viel Spaß mit der 154. Episode
von „Schwarz hören“ mit Hans-Jürgen Schatz.
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