Folge #125: Rasmus Munk: "Man kann mit einem Sternerestaurant die Welt verändern!"
vor 3 Wochen
Ein 15-Millionen-Euro-Investment, über 50 Gänge in sechs Stunden
und zwei Millionen (!) Menschen auf der Warteliste: Rasmus Munk
verrät im exklusiven Podcast die Geheimnisse hinter seinem
monumentalen „Alchemist“ in Kopenhagen.
Beschreibung
vor 3 Wochen
Alles begann mit einer Weihnachtsfeier. Nein, nicht mit so einer,
auf der bis in die Morgenstunden getanzt und gesoffen wird. „Es war
eine Feier für Menschen aus schwierigen Verhältnissen“, erklärt
Rasmus Munk, damals Küchenchef des Sternerestaurants TreeTop auf
Jütland. Munk hatte damals alles, wovon viele seiner Kollegen
träumen konnten: ein gut laufendes Restaurant, einen
Michelin-Stern, mediale Präsenz. Und doch sah er immer weniger Sinn
in dem, was er tat. Bis zu besagter Weihnachtsfeier: „Wir haben
sehr bodenständig gekocht, aber die Wirkung, die das auf die
Familien und Kinder gehabt hat, hat alles für mich verändert. Am
nächsten Morgen habe ich meinen Job als Küchenchef gekündigt und
mir vorgenommen: Ich möchte als Koch gesellschaftliche Relevanz
haben.“ Das Ergebnis dieser Umkehr ist eines der prägnantesten
Restaurants der jüngeren Gastronomiegeschichte: das „Alchemist“ in
Kopenhagen. Die erste Version eröffnete Munk im Jahr 2015, die
zweite – und derzeit finale – im Jahr 2019. Damit übertraf sie
alles bisher Gesehene (und Geschmeckte): Mit einem Investment von
15 Millionen Euro ist es eher ein multisensorisches Gesamtkunstwerk
als ein Restaurant. Mehr als 50 Gänge transportieren über sechs
Stunden hinweg gesellschaftspolitische Botschaften – radikal,
provokant, verspielt, todernst. „Holistic Cuisine“ nennt Rasmus
Munk das – und hat damit einen neuen Typus Restaurant geschaffen,
das Menschen aus der ganzen Welt anzieht und die Grenzen der
Gastronomie sprengt. Was treibt ihn an? Was muss sich in der
schwächelnden Sternegastronomie verändern? Und was hat Rasmus Munk
sonst noch alles vor? Über das und vieles mehr spricht Rasmus Munk
im exklusiven Podcast!
auf der bis in die Morgenstunden getanzt und gesoffen wird. „Es war
eine Feier für Menschen aus schwierigen Verhältnissen“, erklärt
Rasmus Munk, damals Küchenchef des Sternerestaurants TreeTop auf
Jütland. Munk hatte damals alles, wovon viele seiner Kollegen
träumen konnten: ein gut laufendes Restaurant, einen
Michelin-Stern, mediale Präsenz. Und doch sah er immer weniger Sinn
in dem, was er tat. Bis zu besagter Weihnachtsfeier: „Wir haben
sehr bodenständig gekocht, aber die Wirkung, die das auf die
Familien und Kinder gehabt hat, hat alles für mich verändert. Am
nächsten Morgen habe ich meinen Job als Küchenchef gekündigt und
mir vorgenommen: Ich möchte als Koch gesellschaftliche Relevanz
haben.“ Das Ergebnis dieser Umkehr ist eines der prägnantesten
Restaurants der jüngeren Gastronomiegeschichte: das „Alchemist“ in
Kopenhagen. Die erste Version eröffnete Munk im Jahr 2015, die
zweite – und derzeit finale – im Jahr 2019. Damit übertraf sie
alles bisher Gesehene (und Geschmeckte): Mit einem Investment von
15 Millionen Euro ist es eher ein multisensorisches Gesamtkunstwerk
als ein Restaurant. Mehr als 50 Gänge transportieren über sechs
Stunden hinweg gesellschaftspolitische Botschaften – radikal,
provokant, verspielt, todernst. „Holistic Cuisine“ nennt Rasmus
Munk das – und hat damit einen neuen Typus Restaurant geschaffen,
das Menschen aus der ganzen Welt anzieht und die Grenzen der
Gastronomie sprengt. Was treibt ihn an? Was muss sich in der
schwächelnden Sternegastronomie verändern? Und was hat Rasmus Munk
sonst noch alles vor? Über das und vieles mehr spricht Rasmus Munk
im exklusiven Podcast!
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