Wovor ekelt sich ein Müllmann, Jörg Möller?

Wovor ekelt sich ein Müllmann, Jörg Möller?

Jörg Möller liebt seinen Job als Müllmann. Im Podcast erzählt er, wieso er oft angelächelt wird und was ihn mehr anekelt als der Müll.
33 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
"Man schafft diesen körperlich anstrengenden Job nur, wenn man
dabei lachen kann", sagt Jörg Möller im Podcast Frisch an die
Arbeit. Als Müllmann bei der Berliner Stadtreinigung fährt er
vormittags mit seinen Kollegen und einem Lkw durch die Hauptstadt
und sammelt den Restmüll ein.  Möller, 37, hat jahrelang
als Handwerker gearbeitet, meistens musste er Dächer reparieren.
Mit Anfang 30 wechselte er zur Berliner Stadtreinigung, wo er schon
als Kind immer arbeiten wollte. Sein Vater war auch schon Müllmann.
"Er war immer mein Held, weil er ein großes, oranges Auto fahren
durfte", sagt Möller. Auch sein Bruder arbeitet als Müllmann,
manchmal fährt Möller mit ihm auf einer Tour, dann holen sie
gemeinsam die Tonnen aus den Hinterhöfen.  Möller gehe jeden
Morgen gerne zur Frühschicht, erzählt er. Die meisten Menschen
würden sich für seine Arbeit bedanken, wenn sie ihm in seiner
Schutzkleidung begegnen. "Viele lächeln mich einfach nur an. Auch
das hilft mir schon dabei, den Job jeden Tag durchzuziehen." Wütend
mache ihn nur, wenn Autofahrer laut hupen, weil der Müllwagen kurz
die Straße blockiert oder ihn fast umfahren. "Ich ärgere mich dann
kurz, weil ich mal wieder drei Minuten meiner Lebenszeit an
jemanden verschwendet habe, der einfach nicht versteht, dass ich
nur meine Arbeit mache." Im Podcast erzählt Möller auch über
Ratten, die aus den Mülltonnen springen, warum Teddybären an seinem
Lkw hängen und wie er sich von seiner anstrengenden Arbeit erholt.
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