6.5 Freispiel: Entwicklungs- und Lernpotenziale
27 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Als Amelie in die Spielgruppe kommt, ist sie am Anfang sehr
schüchtern und beteiligt sich kaum am Spiel. Eine Situation
dieser Art bereitet uns pädagogischen Fachpersonen Sorgen. Das
liegt daran, dass das Spiel eine Art Katalysator für das
kindliche Lernen und die Entwicklung ist. In dieser Folge
betrachten wir das vielfältige Potenzial desSpiels für die
kindliche Entwicklung – für soziale und personale Kompetenzen,
für die sprachliche Entwicklung, mathematische Kompetenzen u.s.w.
Zudem erzählt uns die Praxisexpertin Sabine Iezzi wie sie Amelie
hin zu mehr Selbstbewusstsein im Spiel begleitet hat. Sabine
Iezzi arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Spielgruppenleiterin
seit 28 Jahren in diesem Bereich. NebenWeiterbildungen an der
Pädagogischen Hochschule St.Gallen hat sie sich zudem am
Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien zur
Leseanimatorin weitergebildet.
Prof. Dr. Franziska Vogt ist in dieser Folge unsere Expertin aus
der Wissenschaft. Sie leitet das Institut Frühe Bildung 0 bis 8
an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Das Spiel bildet einen
langjährigen, zentralen Gegenstand verschiedener ihrer
Forschungsprojekte. So zum Beispiel in Studien zur
alltagsintegrierten Sprachförderung, bei denen das Freispiel eine
zentrale Rolle einnimmt. Aus den Studien hat sie inzwischen
verschiedene Angebote für die Praxis entwickelt. Beispielsweise
die Kitaintegrierte Deutschförderung der Stadt Zürich, sowie das
Coaching zur Alltagsintegrierten Sprachförderung für
Fachpersonen: Link
Quellen, die für die Folge verwendet wurden:
Ahmed, S., Khan, D., & Mehmood, A. (2023). Let them play. A
systematic review investigating the benefits of free play
inemotional development of children. Academy of Education and
Social Sciences Review, 3(4), 509-520. LINK
Hauser, B. (2016). Spielen: Frühes Lernen in Familie, Krippe und
Kindergarten. Kohlhammer Verlag.
Hauser, B. (2021). Spiel in Kindheit und Jugend: der natürliche
Modus des Lernens. UTB.
Kübler, M., Buhl, G., & Rüdisüli, C. (2020). Spielen und
Lernen Verbinden—Mit Spielbasierten Lernumgebungen. Hep.
Lillard, A. S., Lerner, M. D., Hopkins, E. J.,Dore, R. A., Smith,
E. D., & Palmquist, C. M. (2013). The impact of pretend play
on children's development: a review of the
evidence. Psychological bulletin, 139(1), 1–34. LINK
Zosh, J.M., Hirsh-Pasek, K., Hopkins, E.J., Jensen,
H., Liu, C., Neale, D., & Whitebread, D. (2018).
Accessing the inaccessible: Redefining play as a spectrum.
Frontiers in Psychology, 9, 1124. LINK
In diesem Podcast weiter hören:
Die verschiedenen Sprachförderstrategien, die auch im Spiel
genutzt werden können, werden in den Episoden 1.1 bis 1.6
vertieft: LINK
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