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Episoden

22 Minuten
Ein Kind entwickelt seine sprachlichen Fähigkeiten sowohl zuhause als auch in Institutionen der frühen Bildung. Zuhause geschieht dies intuitiv im Alltag. In Spielgruppe, Kita und Kindergarten nutzen Fachperson ihr Wissen, um das Kind gezielt in der Umgebungssprache zu fördern.

Diese Folge informiert Fachpersonen und Eltern dazu, wo die Schwerpunkte in Sachen Sprachförderung in Institutionen der frühen Bildung liegen – um das gegenseitige Verständnis in diesem wichtigen Bereich der Bildungspartnerschaft zu fördern.Ausserdem beantworten wir typische Fragen von Eltern, was die sprachliche Entwicklung von Kindern betrifft.

Diese Folgen wurden in Zusammenarbeit mit zwei Fachpersonen aus dem Kanton Solothurn gestaltet:

Brigitte Oetterli ist Spielgruppenleiterin im Kanton Solothurn. Ihre Ausbildung zur Spielgruppenleiterin absolvierte sie vor 13 Jahren. Seither hat sie verschiedene Weiterbildungen besucht, auch zum Thema Sprachförderung. Sie ist zudem Co-Stellenleiterin der Fach- und Kontaktstelle Spielgruppenleiter:innen Solothurn.

Dr. Silvana Kappeler Suter ist Bereichsleiterin Forschung und Entwicklung am Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Sie hat an der Universität Basel promoviert und sich seither als Expertin für Frühe Sprachförderung etabliert. Aktuell leitet sie ein Forschungsprojekt zum dialogischen Lesen mit analogen und digitalen Bilderbüchern, das vom Schweizerischen Nationalfond gefördert wurde.

Diese Folge wurde im Auftrag des Kantons Solothurn produziert. Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung!

Links aus dem Praxistipp:

Website des Kantons Solothurn mit den beiden Flyern «Mit Kindern sprechen» und «Mehrsprachig aufwachsen und früh Deutsch lernen» in verschiedenen Sprachen: LINK

Direktlink zum Flyer «Mit Kindern sprechen» in Deutsch: LINK

Direktlink zum Flyer «Mehrsprachig aufwachsen und früh Deutsch lernen» in Deutsch: LINK

Weiterführende Literatur zu Sprachförderung:

Löffler, C., & Vogt, F. (Hrsg.). (2025). Strategien der Sprachförderung im Kita-AlltagStrategien der Sprachförderung im Kita-Alltag (3., aktualisierte Auflage). Ernst Reinhardt.
22 Minuten
Am Anfang der Eingewöhnung sind die Eltern für das Kind in der Kita noch sehr präsent. Doch das Ziel ist ja, dass sich das Kind auch ohne die Eltern in der Kita wohl fühlt. Wie kann dieser Trennungsprozess bindungsorientiert gestaltet werden? Und wie können Familien unterstützt werden, deren Familiensprache nicht Deutsch ist? Antworten darauf liefert diese Folge, zusammen mit den Expertinnen Janine Hostettler Schärer und Elif Canpolat.

Dr. Janine Hostettler Schärer ist ursprünglich Kindergartenlehrperson und hat Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich studiert. In Vancouver (CA) hat sie an der Simon Fraser University in pädagogischer Psychologie promoviert und dabei Thematiken rund um Transitionen fokussiert. Aktuell ist sie Dozentin an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Frühe Bildung 0 bis 8.

Elif Canpolat ist Kita-Leiterin im Kinderhaus Schwamendingen in Zürich und zudem in verschiedenen Arbeitsgruppen der Stadt Zürich tätig sowie Ansprechperson für Sexualpädagogik im Frühbereich. Ursprünglich hat sie die Ausbildung zur Sozialpädagogin HF absolviert.

Das Staatssekretariat für Migration der Schweizerischen Eidgenossenschaft unterstützte diese Podcastfolge finanziell als Teil des Praxistransfers des Forschungsprojektes «Eingewöhnung in Kitas mit Kindern und Eltern mit geringen Kenntnissen der Lokalsprache». Das Forschungsprojekt wurde vom Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen im Rahmen des Forschungsprogramms 2021–2024 des Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit verantwortet, welches vom Bundesamt für Kultur finanziert wurde.

Literatur aus der Folge, die frei verfügbar ist:

Praxisbrochure: Vogt, F., Hostettler Schärer, J., Bohler, F.,& Deiner, C. (2026). Praxisbroschüre Eingewöhnung in Kitas. Bei der Zusammenarbeit mit Eltern Sprachbarrieren überwinden. Pädagogische Hochschule St.Gallen. LINK

Projektwebsite mit Plakaten in verschiedenen Sprachen und mit der Vorlage für das Verlaufsprotokoll für die Eingewöhnung: LINK

Forschungsbericht: Vogt, F., Hostettler Schärer, J., Bohler, F., & Deiner, C. (2026). Eingewöhnung in Kitas mit Kindern und Eltern mit geringen Kenntnissen der Lokalsprache: Forschungsbericht = Adaptation en crèche pour des enfants et des parents ayant une connaissance limitée de la langue locale: Rapport de recherche. = Ambientamento negli asili nido con bambini e genitori con scarse conoscenze della lingua locale Rapporto di ricerca. = Transition to centre-based childcare for children and parents with limited local language skills: Research report. Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit Universität Freiburg. LINK

 

Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:

Stadtzürcher Eingewöhnungsmodell: LINK
30 Minuten
Wir wissen es alle – ein Kind darauf vorzubereiten, sich in der Kita zuhause zu fühlen, benötigt viel Fingerspitzengefühl. Erst recht, wenn auf den ersten Blick keine gemeinsame Sprache verfügbar ist. Ein Forschungsprojekt der PHSG hat neue Erkenntnisse zur Eingewöhnung im Kontext von Mehrsprachigkeit geliefert und in ein Sechs-Phasen Eingewöhnungsmodell integriert. In dieser Folge bieten wir einen Überblick über das Eingewöhnungsmodell und fokussieren die ersten beiden Phasen, in denen die Eltern mit dem Kind in der Kita spielen und sich die Bezugsfachperson immer mehr auch in das gemeinsame Spiel einbringt. Unterstützt werden wir dabei durch die Praxisexpertin Elif Canpolat und die Expertin aus der Forschung, Janine Hostettler Schärer.

Elif Canpolat ist seit 15 Jahren im Vorschulbereich tätig. Aktuell ist sie Kita-Leiterin im Kinderhaus Schwamendingen in Zürich. Sie hat an verschiedenen Projekten der Stadt Zürich mitgewirkt, so auch zu Mehrsprachigkeit. Ausserdem unterrichtet sie auf Berufsschulebene in der Ausbildung angehender Kita-Fachpersonen.

Dr. Janine Hostettler Schärer war in der Co-Leitung des Forschungsprojekts «Eingewöhnung in Kitas mit Kindern und Eltern mit geringen Kenntnissen der Lokalsprache». Sie ist Mitarbeiterin im Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Sie hat ihre Dissertation zum Thema «Transitionen» verfasst und gibt seither auch Weiterbildungen zu diesem Thema.

Das Staatssekretariat für Migration der SchweizerischenEidgenossenschaft unterstützte diese Podcastfolge finanziell als Teil des Praxistransfers des Forschungsprojektes "Eingewöhnung in Kitas mit Kindern und Eltern mit geringen Kenntnissen der Lokalsprache". Das Forschungsprojekt wurde vom Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen im Rahmen des Forschungsprogramms 2021-2024 des Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit verantwortet, welches vom Bundesamt für Kultur finanziert wurde.

Literatur aus der Folge, die frei verfügbar ist:

Praxisbrochure: Vogt, F., Hostettler Schärer, J., Bohler, F.,& Deiner, C. (2026). Praxisbroschüre Eingewöhnung in Kitas. Bei der Zusammenarbeit mit Eltern Sprachbarrieren überwinden. Pädagogische Hochschule St.Gallen. LINK

Projektwebsite mit Plakaten in verschiedenen Sprachen und mit der Vorlage für das Verlaufsprotokoll für die Eingewöhnung: LINK

 

Forschungsbericht: Vogt, F., Hostettler Schärer, J., Bohler, F., & Deiner, C. (2026). Eingewöhnung in Kitas mit Kindern und Eltern mit geringen Kenntnissen der Lokalsprache: Forschungsbericht = Adaptation en crèche pour des enfants et des parents ayant une connaissance limitée de la langue locale: Rapport de recherche. = Ambientamento negli asili nido con bambini e genitori con scarse conoscenze della lingua locale Rapporto di ricerca. = Transition to centre-based childcare for children and parents with limited local languageskills: Research report. Wissenschaftlichen Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit Universität Freiburg. LINK

Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:

Stadtzürcher Eingewöhnungsmodell: LINK
31 Minuten
Kinder mit wenig angepasstem Verhalten stellen uns Fachpersonen oft vor Herausforderungen. In dieser Episode üben wir uns in einem Perspektivwechsel: der Blick geht weg vom Kind als Ursprung des Problems hin zur Frage, wie die Umstände so angepasst werden können, dass das Kind entsprechend seinem Entwicklungsstand nicht mehr überfordert ist und so auch wieder Entwicklungsfortschritte machen kann.

Dies tun wir gemeinsam mit einer Expertin mit Fokus auf die Praxis, Jette Hunsperger und mit einer Entwicklungspsychologin, Claudia Roebers.

Jette Hunsperger arbeitete als Sozial- und Sonderpädagogin mit Menschen mit Hörsehbehinderungen, wobei sie sich intensiv mit Kommunikation unter erschwerten Bedingungen befasste. Später wechselte sie in die Heilpädagogische Früherziehung. In dieser Funktion begleitete sie Familien von Kindern mit Beeinträchtigungen der Entwicklung. Die Entwicklung exekutiver Funktionen war dort stets implizites Thema. Heute unterrichtet sie an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Masterstudiengang Heilpädagogische Früherziehung. 

 

Prof. Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die Abteilung an der Universität Bern im Institut Psychologie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen komplexe kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, die sie in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht hat. Ein weiteres Anliegen ihrer Forschung ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen Kinder eine Metaperspektive auf ihr eigenes Denken und Handeln entwickeln.

Weiterführende Literatur, die frei verfügbar ist:

Grolimund, F., & Rietzler, S. (o.A.). Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Exekutive Funktionen und ADHS. LINK

Rauch, W. A. (2022). Exekutive Funktionen. In M. Gebhardt, D. Scheer & M. Schurig (Hrsg.). Handbuch der sonderpädagogischen Diagnostik. Grundlagen und Konzepte der Statusdiagnostik, Prozessdiagnostik und Förderplanung (S. 163‐174). Regensburg: Universitätsbibliothek. ⁠LINK⁠

Weiterführende Literatur:

Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt.

Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe.

Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe.

Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz. 
31 Minuten
«Wir können uns eigentlich keine Situation im Alltag vorstellen, wo wir keine exekutiven Funktionen brauchen», sagt Claudia Roebers, die Expertin aus der Forschung. Wie ausgeprägt unsere Fähigkeiten bezüglich exekutiver Funktionen sind, hat einen grossen Einfluss auf unser Leben. Entsprechend wichtig ist es, Kindern Gelegenheiten zu geben, ihre exekutiven Funktionen zu trainieren – anhand vielfältiger alltäglicher Situationen. Als Beispiel, wie wir bereits mit den Kleinsten spielerisch an ihren exekutiven Folgen arbeiten, nennt Jett Hunsperger – die Expertin mit Fokus auf die Praxis – das Kuckuck-Spiel.

Dr. Claudia Roebers ist Professorin für Entwicklungspsychologie und leitet die entsprechende Abteilung an der Universität Bern am Institut Psychologie. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen höhergeordnete kognitive Prozesse, insbesondere die exekutiven Funktionen, zu denen sie zahlreiche Studien durchgeführt hat. Zudem unterrichtet sie auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe.

Jette Hunsperger ist ausgebildete Sozialpädagogin und arbeitete unter anderem in der Heilpädagogischen Früherziehung. Dort war sie in vielfältigen Familien tätig. Dabei waren die exekutiven Funktionen immer wieder ein wichtiger Fokus in ihrem beruflichen Alltag. Zurzeit arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich im Studiengang Heilpädagogische Früherziehung.

Literatur, die in der Folge verwendet wurde:

Roebers, C. M., Röthlisberger, M., Neuenschwander, R., & Cimeli, P. (2014). Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen – Manual. Reinhardt.

Roebers, C. M., & Hasselhorn, M. (2018). Schulbereitschaft: Zur theoretischen Fundierung des Konstruktes. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.). Schuleingangsdiagnostik: Tests und Trends (S. 1-18). Hogrefe.

Weiterführende Literatur: 

Center on the Developing Child, Harvard University (2016). Exekutive Funktionsfähigkeiten üben und verbessern – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. In Kubesch, S. (Hrsg.). Exekutive Funktionen und Selbstregulation. Neurowissenschaftliche Grundlagen und Transfer in die Pädagogische Praxis (2. aktualisierte und erweiterte Auflage). Hogrefe.

Walk, L. & Evers, W. (2013). Fex – Förderung exekutiver Funktionen. Wissenschaft – Praxis – Förderspiele. Wehrfritz. 
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Über diesen Podcast

Der Podcast "Frühe Bildung" richtet sich an alle, die beruflich (in Kita, Kindergarten, Spielgruppe...) oder privat mit jüngeren Kindern zu tun haben. Der Podcast greift deine Fragen zur frühen Bildung auf, informiert zu Erkenntnissen aus der Wissenschaft und lässt Expert*innen aus der Praxis reden. Frühe Bildung zum Mithören - wo immer du gerade bist! Der Podcast ist eine Produktion des Instituts Frühe Bildung 0 bis 8 der Pädagogischen Hochschule St.Gallen: www.frühe-bildung.ch
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