119 - Bundesweit gedacht, regional gemacht: Sportförderung im Föderalismus
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vor 3 Wochen
Sportpolitik ist in Deutschland weitgehend föderal organisiert
und damit in erster Linie Ländersache. Zwar unterliegen regionale
Entscheidungen selbstverständlich bundesweiten Vorgaben – etwa
durch das derzeit in Ausarbeitung befindliche Sportfördergesetz
–, letztlich werden jedoch viele finanzielle Weichenstellungen in
den jeweiligen Landesausschüssen und Gremien getroffen.
Sportpolitik, ein Themenfeld, dem wir uns in diesem Monat näher
widmen möchten.
Unser heutiger Gast, Andreas Schumann, Leiter der Stabsstelle
Sport im Freistaat Sachsen, steigt direkt mit einer treffenden
Anekdote in das Gespräch ein, die verdeutlicht, wie
unterschiedlich – und oft auch undurchsichtig regionale Systeme
gestaltet sind.
Im Verlauf des Gesprächs hebt Andreas zahlreiche Unterschiede
zwischen den Bundesländern hervor. Dabei benennt er sowohl
besondere Stärken und Vorteile Sachsens als auch bestehende
Probleme und Nachteile, insbesondere im Vergleich zu westlichen
Bundesländern.
Zentrale Thesen sind unter anderem, dass Sportförderung weder
ausschließlich Aufgabe des Ehrenamts noch allein Sache der
Politik ist. Vielmehr müsse die gesamte Gesellschaft – und nicht
zuletzt auch die Wirtschaft – stärker einbezogen und motiviert
werden die sportliche Landschaft zu fördern, attraktiv und divers
zu gestalten. Sportvereine seien immer auch soziale und
gesellschaftliche Projekte. Je besser sie aufgestellt seien,
desto attraktiver werde ein Standort auch für potenzielle
Arbeits- und Fachkräfte. Ein wichtiges Ziel für die nahe Zukunft
sollte es zudem sein, die Olympischen Spiele wieder nach
Deutschland zu holen um vor allem junge Menschen die Faszination
Sport wieder näher zu bringen.
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