Stärke beginnt im Kopf Archiv
152 Episoden
32 Minuten
Was bedeuten die Olympischen und Paralympischen Spiele für München, für Bayern, für Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus? Mit dieser Frage sind wir in unser heutiges Podcast-Interview mit Jörg Ammon gestartet. Jörg ist Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands und damit ein kompetenter Gesprächspartner rund um die Münchner Bewerbung, die zumindest auf nationaler Ebene bereits erfolgreich war.
Jörg verweist auf zahlreiche Beispiele und Entwicklungen, die teilweise weit in die Geschichte zurückreichen und zeigen, was eine sportliche Großveranstaltung wie die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirken kann. München war bereits 1972 Gastgeber der Olympischen Spiele und zuletzt 2022 Austragungsort der European Championships. Aus beiden Veranstaltungen haben sich positive Effekte ergeben, die weit über die unmittelbar benötigte Infrastruktur hinausgingen.
Sichtbar wurden diese beispielsweise in der Entwicklung der Sportvereine und einem wachsenden ehrenamtlichen Engagement. Aber auch die Motivation, selbst Sport zu treiben, kann durch solche Großveranstaltungen steigen – mit möglichen positiven Auswirkungen auf Fitness sowie körperliche und mentale Gesundheit.
An diese Erfahrungen und Entwicklungen könnte München heute anknüpfen. Zusammen mit der besonderen Fähigkeit des Sports, Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Hintergrund zusammenzubringen und Gesellschaft friedlich und positiv zu verbinden, gibt es für Jörg daher viele Gründe, optimistisch auf eine erfolgreiche Bewerbung Münchens zu blicken.
Dabei möchte München auch an die positiven Beispiele der vergangenen Olympischen Spiele in London und Paris anknüpfen. Beide Veranstaltungen konnten insbesondere bei Nachhaltigkeit, aber auch bei der Atmosphäre Akzente setzen. München setzt deshalb in seiner Bewerbung auf kurze Wege und kompakte Austragungsorte. Die Nachbarstadt Augsburg soll einbezogen werden, grundsätzlich sollen die Wettkämpfe jedoch möglichst zentral und innerhalb der Stadt stattfinden. Die Tatsache, dass München der erste Bewerber in der Geschichte ist, der mit einem positiven Bürgerentscheid in die Bewerbung gestartet ist, gibt hier auf jeden Fall Hoffnung.
Die Frage ist also nicht nur, was die Spiele während ihrer Austragung leisten können – sondern vor allem, was von ihnen langfristig bleibt.
Jörg verweist auf zahlreiche Beispiele und Entwicklungen, die teilweise weit in die Geschichte zurückreichen und zeigen, was eine sportliche Großveranstaltung wie die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirken kann. München war bereits 1972 Gastgeber der Olympischen Spiele und zuletzt 2022 Austragungsort der European Championships. Aus beiden Veranstaltungen haben sich positive Effekte ergeben, die weit über die unmittelbar benötigte Infrastruktur hinausgingen.
Sichtbar wurden diese beispielsweise in der Entwicklung der Sportvereine und einem wachsenden ehrenamtlichen Engagement. Aber auch die Motivation, selbst Sport zu treiben, kann durch solche Großveranstaltungen steigen – mit möglichen positiven Auswirkungen auf Fitness sowie körperliche und mentale Gesundheit.
An diese Erfahrungen und Entwicklungen könnte München heute anknüpfen. Zusammen mit der besonderen Fähigkeit des Sports, Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Hintergrund zusammenzubringen und Gesellschaft friedlich und positiv zu verbinden, gibt es für Jörg daher viele Gründe, optimistisch auf eine erfolgreiche Bewerbung Münchens zu blicken.
Dabei möchte München auch an die positiven Beispiele der vergangenen Olympischen Spiele in London und Paris anknüpfen. Beide Veranstaltungen konnten insbesondere bei Nachhaltigkeit, aber auch bei der Atmosphäre Akzente setzen. München setzt deshalb in seiner Bewerbung auf kurze Wege und kompakte Austragungsorte. Die Nachbarstadt Augsburg soll einbezogen werden, grundsätzlich sollen die Wettkämpfe jedoch möglichst zentral und innerhalb der Stadt stattfinden. Die Tatsache, dass München der erste Bewerber in der Geschichte ist, der mit einem positiven Bürgerentscheid in die Bewerbung gestartet ist, gibt hier auf jeden Fall Hoffnung.
Die Frage ist also nicht nur, was die Spiele während ihrer Austragung leisten können – sondern vor allem, was von ihnen langfristig bleibt.
34 Minuten
München hat den Zuschlag für die deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 erhalten und sich dabei einigermaßen deutlich gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr und Berlin durchgesetzt. In der heutigen Episode sprechen wir mit Stephan Brause, dem Ressortleiter der Olympiabewerbung des DOSB, über das Auswahlverfahren und seine möglichen Folgen.
Wir wollten von Stephan wissen, wonach die Entscheidung getroffen wurde und vor allem, wie er die Herangehensweise mit einer innerdeutschen Vorentscheidung bewertet. Was spricht aus seiner Sicht für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland und warum die Abstimmung im Vorfeld?
Stephan betont, dass alle drei Bewerbungen auf einem sehr hohen Niveau lagen und im Vergleich zu früheren Bewerbungen nur wenige bis gar keine Schwachstellen aufwiesen. Gleichzeitig verweist er darauf, was allein der Bewerbungsprozess bereits angestoßen hat – etwa im Bereich der sportlichen Infrastruktur.
Für ihn sind Olympische und Paralympische Spiele dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie können ein Mittel sein, gesellschaftlicher Spaltung etwas entgegenzusetzen und Menschen wieder stärker zusammenzubringen, etwas das unsere Gesellschaft derzeit sehr gut gebrauchen kann.
Darüber hinaus sieht Stephan enormes Potenzial bei der Infrastruktur – und zwar nicht nur bei Projekten, die unmittelbar für die sportlichen Wettkämpfe benötigt werden. Vor allem lange aufgeschobene Vorhaben wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder die Digitalisierung könnten durch die Spiele einen zusätzlichen Schub bekommen. Beispiele wie die Renaturierung der Seine im Zuge der vergangenen Olympischen Spiele zeigen, welche langfristigen Veränderungen ein solches Großereignis anstoßen kann. Auch im Bereich Gesundheitsförderung sieht er große Potentiale.
Eine entscheidende Frage bleibt nun: Wie gelingt es, die Euphorie über München hinaus ins gesamte Land zu tragen? Wie können Menschen motiviert werden, wieder stärker zusammenzurücken und vielleicht auch selbst wieder mehr Sport zu treiben?
Stephan betont, dass der DOSB mit seiner Arbeit einen wichtigen Rahmen setzen kann. Letztlich liegt es aber an uns allen, diese Energie und Euphorie zu nutzen – und aus Begeisterung konkretes Handeln werden zu lassen.
Wir wollten von Stephan wissen, wonach die Entscheidung getroffen wurde und vor allem, wie er die Herangehensweise mit einer innerdeutschen Vorentscheidung bewertet. Was spricht aus seiner Sicht für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland und warum die Abstimmung im Vorfeld?
Stephan betont, dass alle drei Bewerbungen auf einem sehr hohen Niveau lagen und im Vergleich zu früheren Bewerbungen nur wenige bis gar keine Schwachstellen aufwiesen. Gleichzeitig verweist er darauf, was allein der Bewerbungsprozess bereits angestoßen hat – etwa im Bereich der sportlichen Infrastruktur.
Für ihn sind Olympische und Paralympische Spiele dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie können ein Mittel sein, gesellschaftlicher Spaltung etwas entgegenzusetzen und Menschen wieder stärker zusammenzubringen, etwas das unsere Gesellschaft derzeit sehr gut gebrauchen kann.
Darüber hinaus sieht Stephan enormes Potenzial bei der Infrastruktur – und zwar nicht nur bei Projekten, die unmittelbar für die sportlichen Wettkämpfe benötigt werden. Vor allem lange aufgeschobene Vorhaben wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder die Digitalisierung könnten durch die Spiele einen zusätzlichen Schub bekommen. Beispiele wie die Renaturierung der Seine im Zuge der vergangenen Olympischen Spiele zeigen, welche langfristigen Veränderungen ein solches Großereignis anstoßen kann. Auch im Bereich Gesundheitsförderung sieht er große Potentiale.
Eine entscheidende Frage bleibt nun: Wie gelingt es, die Euphorie über München hinaus ins gesamte Land zu tragen? Wie können Menschen motiviert werden, wieder stärker zusammenzurücken und vielleicht auch selbst wieder mehr Sport zu treiben?
Stephan betont, dass der DOSB mit seiner Arbeit einen wichtigen Rahmen setzen kann. Letztlich liegt es aber an uns allen, diese Energie und Euphorie zu nutzen – und aus Begeisterung konkretes Handeln werden zu lassen.
28 Minuten
Am 26. September 2026 hat der Deutsche Olympische Sportbund entschieden, mit welchem deutschen Bewerber sich Deutschland für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ins internationale Rennen begibt. Die Wahl fiel auf München! Anlässlich dieses Meilensteins beschäftigen wir uns im Laufe des Oktobers mit verschiedenen Themen rund um dieses Mega-Event.
Den Auftakt machen wir heute mit Hendrik Domberg, Präsidiumsmitglied der Athletenvertretung Deutschland.
Mit Hendrik sprechen wir natürlich zunächst über die Athletenvertretung Deutschland. Die Institution wurde gegründet, um Athlet eine Stimme zu geben und ihre Interessen stärker in die Entscheidungsprozesse des Sports einzubringen. Denn, so Hendrik, aktive Sportler merken häufig als Erste, wenn etwas nicht stimmt. Ihre Perspektive sollte deshalb auch in Vereinen, Verbänden und der Politik gehört und berücksichtigt werden.
Außerdem beschäftigen wir uns mit Sinn und Zweck des deutschen Auswahlprozesses für die Olympia-Bewerbung. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dieser zumindest ungewöhnlich. Für Hendrik bemisst sich der Erfolg einer deutschen Olympiabewerbung dabei nicht allein daran, was am Ende bei den Spielen oder im Medaillenspiegel herauskommt. Viel entscheidender sei, was sich bereits auf dem Weg dorthin für die Athlet und den Sport verbessert – frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Zum Abschluss wagen wir noch einen Blick zurück auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und sprechen darüber, welche Bedeutung ein Heimvorteil für deutsche Athlet haben kann. Und natürlich geht es auch um die Menschen, die Athlet auf diesem Weg begleiten: Welche Rolle spielen Trainer – bei einem Heimspiel, aber auch ganz grundsätzlich in der sportlichen Entwicklung?
Den Auftakt machen wir heute mit Hendrik Domberg, Präsidiumsmitglied der Athletenvertretung Deutschland.
Mit Hendrik sprechen wir natürlich zunächst über die Athletenvertretung Deutschland. Die Institution wurde gegründet, um Athlet eine Stimme zu geben und ihre Interessen stärker in die Entscheidungsprozesse des Sports einzubringen. Denn, so Hendrik, aktive Sportler merken häufig als Erste, wenn etwas nicht stimmt. Ihre Perspektive sollte deshalb auch in Vereinen, Verbänden und der Politik gehört und berücksichtigt werden.
Außerdem beschäftigen wir uns mit Sinn und Zweck des deutschen Auswahlprozesses für die Olympia-Bewerbung. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dieser zumindest ungewöhnlich. Für Hendrik bemisst sich der Erfolg einer deutschen Olympiabewerbung dabei nicht allein daran, was am Ende bei den Spielen oder im Medaillenspiegel herauskommt. Viel entscheidender sei, was sich bereits auf dem Weg dorthin für die Athlet und den Sport verbessert – frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Zum Abschluss wagen wir noch einen Blick zurück auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und sprechen darüber, welche Bedeutung ein Heimvorteil für deutsche Athlet haben kann. Und natürlich geht es auch um die Menschen, die Athlet auf diesem Weg begleiten: Welche Rolle spielen Trainer – bei einem Heimspiel, aber auch ganz grundsätzlich in der sportlichen Entwicklung?
31 Minuten
Das Ende einer Sportkarriere bedeutet nicht nur, dass das Training und die Wettkämpfe irgendwann aufhören. Auch die eigene Rolle verändert sich – und häufig kommen neue hinzu. Aus Athlet wird vielleicht Trainer, Kolleg, Führungskraft, Elternteil oder ganz einfach: jemand, der sich neu orientieren muss.
In dieser „Kabinengeflüster“-Episode blicken wir noch einmal auf unsere vergangenen Gespräche über Karriereende und den Übergang danach zurück und schauen uns anschließend genauer an, welche unterschiedlichen Rollen wir in unserem Leben einnehmen. Mit unserer „Rollenkartei“ haben wir dafür eine kleine Übung im Gepäck, die dabei hilft, die eigenen Rollen, die damit verbundenen Erwartungen und Anforderungen bewusst zu machen.
Und natürlich gibt es auch dieses Mal etwas Neues aus dem Spomind-Kosmos: Wir stellen euch unser neues Teammitglied Moritz vor – und damit auch seine neue Rolle bei Spomind.
In dieser „Kabinengeflüster“-Episode blicken wir noch einmal auf unsere vergangenen Gespräche über Karriereende und den Übergang danach zurück und schauen uns anschließend genauer an, welche unterschiedlichen Rollen wir in unserem Leben einnehmen. Mit unserer „Rollenkartei“ haben wir dafür eine kleine Übung im Gepäck, die dabei hilft, die eigenen Rollen, die damit verbundenen Erwartungen und Anforderungen bewusst zu machen.
Und natürlich gibt es auch dieses Mal etwas Neues aus dem Spomind-Kosmos: Wir stellen euch unser neues Teammitglied Moritz vor – und damit auch seine neue Rolle bei Spomind.
34 Minuten
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, nach der aktiven Sportkarriere weiterzumachen. Unser heutiger Gast Katja Schülke ist im direkten Umfeld ihres Sports, dem Handball, geblieben und heute als Sportpsychologin tätig. Im Gespräch erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Übergang aus der aktiven Karriere als Torhüterin in der Bundesliga und Nationalmannschaft und davon, wie sie heute Athlet:innen auf diesem Weg begleitet.
Dabei hat sie selbst zunächst eher zögerlich Angebote aus der Sportpsychologie angenommen und vieles lange mit sich selbst ausgemacht. Sie betont, dass es menschlich passen muss, um sich einer Person wirklich anvertrauen zu können. Außerdem sieht sie deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sportarten und darin, wie etabliert Sportpsychologie in deren Umfeld bereits ist.
Heute ist sie überzeugt, dass eine kontinuierliche sportpsychologische Betreuung nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit und den Umgang mit Druck wertvoll ist, sondern bereits in jungen Jahren eine wichtige Vorbereitung auf das Ende der aktiven Sportkarriere darstellen kann. Denn Sport ist im besten Fall deutlich mehr als körperliche Ertüchtigung: Er kann einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten und dabei helfen, herauszufinden, wer man ist und was man kann.
Genau diese Erkenntnisse sollten wir als wichtige Performance-Ressource begreifen. Sie können das Selbstwertgefühl stärken und dabei helfen, eine breite Identität aufzubauen – unabhängig davon, ob man sich gerade im aktiven Sport oder später im Berufs- und Privatleben bewegt.
Neben der Sportpsychologie haben auch Trainer:innen einen direkten Einfluss auf diesen Prozess. Katja beschreibt in diesem Zusammenhang das stetige Spannungsfeld, in dem sich diese bewegen: Einerseits geht es darum, Leistung und hohe Standards zu fördern, andererseits aber auch darum, Verantwortung und Carearbeit für die Athlet:innen zu übernehmen.
Dabei hat sie selbst zunächst eher zögerlich Angebote aus der Sportpsychologie angenommen und vieles lange mit sich selbst ausgemacht. Sie betont, dass es menschlich passen muss, um sich einer Person wirklich anvertrauen zu können. Außerdem sieht sie deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sportarten und darin, wie etabliert Sportpsychologie in deren Umfeld bereits ist.
Heute ist sie überzeugt, dass eine kontinuierliche sportpsychologische Betreuung nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit und den Umgang mit Druck wertvoll ist, sondern bereits in jungen Jahren eine wichtige Vorbereitung auf das Ende der aktiven Sportkarriere darstellen kann. Denn Sport ist im besten Fall deutlich mehr als körperliche Ertüchtigung: Er kann einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten und dabei helfen, herauszufinden, wer man ist und was man kann.
Genau diese Erkenntnisse sollten wir als wichtige Performance-Ressource begreifen. Sie können das Selbstwertgefühl stärken und dabei helfen, eine breite Identität aufzubauen – unabhängig davon, ob man sich gerade im aktiven Sport oder später im Berufs- und Privatleben bewegt.
Neben der Sportpsychologie haben auch Trainer:innen einen direkten Einfluss auf diesen Prozess. Katja beschreibt in diesem Zusammenhang das stetige Spannungsfeld, in dem sich diese bewegen: Einerseits geht es darum, Leistung und hohe Standards zu fördern, andererseits aber auch darum, Verantwortung und Carearbeit für die Athlet:innen zu übernehmen.
32 Minuten
Das Ende der aktiven Sportkarriere markiert für viele Athlet:innen einen entscheidenden Wendepunkt im Leben. Der gewohnte, durchgetaktete Trainings- und Wettkampfalltag fällt plötzlich weg – und damit auch ein großer Teil der bisherigen Lebensstruktur. Es beginnt eine Phase der Umgewöhnung und Neuorientierung. Für viele stellt sich dabei eine ganz grundlegende Frage: Wer bin ich eigentlich ohne meinen Sport? Wie definiere ich mich jetzt? Nicht selten kann diese Identitätskrise auch psychisch schwerwiegende Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar in eine Depression führen.
Mit genau diesen Fragen setzen wir uns in diesem Monat näher auseinander. Unser erster Gast ist Jan Benzien, ehemaliger Kanu-Slalom-Leistungssportler, Weltmeister und Olympiateilnehmer. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Übergang vom Leistungssport in ein neues berufliches Leben gelingen kann – und wie die im Sport erlernten Mechanismen und mentalen Fähigkeiten auch weit über die aktive Karriere hinaus wertvoll bleiben.
Jan ist heute Gründer des Leipziger Stadthafens, in der Stadt auch liebevoll als Hafenmeister bekannt und damit eine wichtige Stütze für den Leipziger Wassersport. Bei ihm überschnitten sich Sport- und Unternehmerkarriere über einen längeren Zeitraum, sodass der Übergang beinahe fließend verlief. Im Rückblick erkennt Jan zahlreiche Parallelen zwischen Leistungssport und Unternehmertum: Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, der Umgang mit Druck und Rückschlägen, aber auch Teamwork und Führung.
Auch sein Netzwerk aus der Zeit als Leistungssportler kam ihm bei der Unternehmensgründung zugute. Viele der Kontakte und Beziehungen, die er damals aufgebaut hat, begleiten ihn bis heute. Menschen, auf die er zählen kann, die ihn unterstützen und gemeinsam mit ihm ein stabiles Fundament bilden.
Seiner großen Leidenschaft, dem Kanusport, ist Jan bis heute treu geblieben. Und auch wenn sich seine Rolle verändert hat, sind die großen Ziele geblieben. Noch immer beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung des Kanusports – und auch zukünftige Olympische Spiele spielen dabei eine Rolle.
Mit genau diesen Fragen setzen wir uns in diesem Monat näher auseinander. Unser erster Gast ist Jan Benzien, ehemaliger Kanu-Slalom-Leistungssportler, Weltmeister und Olympiateilnehmer. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Übergang vom Leistungssport in ein neues berufliches Leben gelingen kann – und wie die im Sport erlernten Mechanismen und mentalen Fähigkeiten auch weit über die aktive Karriere hinaus wertvoll bleiben.
Jan ist heute Gründer des Leipziger Stadthafens, in der Stadt auch liebevoll als Hafenmeister bekannt und damit eine wichtige Stütze für den Leipziger Wassersport. Bei ihm überschnitten sich Sport- und Unternehmerkarriere über einen längeren Zeitraum, sodass der Übergang beinahe fließend verlief. Im Rückblick erkennt Jan zahlreiche Parallelen zwischen Leistungssport und Unternehmertum: Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, der Umgang mit Druck und Rückschlägen, aber auch Teamwork und Führung.
Auch sein Netzwerk aus der Zeit als Leistungssportler kam ihm bei der Unternehmensgründung zugute. Viele der Kontakte und Beziehungen, die er damals aufgebaut hat, begleiten ihn bis heute. Menschen, auf die er zählen kann, die ihn unterstützen und gemeinsam mit ihm ein stabiles Fundament bilden.
Seiner großen Leidenschaft, dem Kanusport, ist Jan bis heute treu geblieben. Und auch wenn sich seine Rolle verändert hat, sind die großen Ziele geblieben. Noch immer beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung des Kanusports – und auch zukünftige Olympische Spiele spielen dabei eine Rolle.
37 Minuten
Atmen ist zunächst einmal ein natürlicher, automatisierter Prozess unseres Körpers. Ohne Hilfsmittel können wir die Atmung zwar nicht dauerhaft einstellen, ihre Qualität lässt sich jedoch sehr wohl beeinflussen. Und genau das kann massive Auswirkungen auf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie auf unser allgemeines Wohlbefinden haben.
Doch nicht nur das: Wer beginnt, seine Atmung bewusster wahrzunehmen und gezielt zu trainieren, eröffnet sich auch ein enormes Potenzial, die eigene Psyche besser kennenzulernen und mental daran zu wachsen.
In der heutigen Episode werfen wir zunächst einen Blick zurück auf die vergangenen beiden Interviews zu diesem Thema. Wir tauschen uns darüber aus, inwieweit wir uns selbst bereits mit unserer Atmung auseinandergesetzt haben, und widmen uns – wie gewohnt – einer kleinen Reflexionsübung, bei der die Atmung ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Zum Ende gibt es außerdem noch einen kleinen Abschied: Für Lene ist es der letzte Auftritt in unserem Podcast, da sie sich zeitnah einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wird.
Doch nicht nur das: Wer beginnt, seine Atmung bewusster wahrzunehmen und gezielt zu trainieren, eröffnet sich auch ein enormes Potenzial, die eigene Psyche besser kennenzulernen und mental daran zu wachsen.
In der heutigen Episode werfen wir zunächst einen Blick zurück auf die vergangenen beiden Interviews zu diesem Thema. Wir tauschen uns darüber aus, inwieweit wir uns selbst bereits mit unserer Atmung auseinandergesetzt haben, und widmen uns – wie gewohnt – einer kleinen Reflexionsübung, bei der die Atmung ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Zum Ende gibt es außerdem noch einen kleinen Abschied: Für Lene ist es der letzte Auftritt in unserem Podcast, da sie sich zeitnah einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wird.
40 Minuten
Im zweiten Gespräch zum Thema Spiritualität und Atmung sprechen wir heute mit Christian Redl. Christian ist professioneller Freitaucher, mehrfacher Weltrekordhalter, Atem- und Mentaltrainer, Autor und Speaker. Als Freitaucher ist die Atmung logischerweise sein tägliches Geschäft. Im Gespräch erklärt er uns jedoch eindrucksvoll, warum das Thema für jeden Menschen relevant ist – egal, ob Sportler oder nicht.
Seine wissenschaftlich belegte These: Beim Luftanhalten lernst du dein Gehirn kennen und erfährst, wie es funktioniert. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich zahlreiche Strategien ableiten, die sich auf Herausforderungen jeder Art übertragen lassen. Denn positive Gedanken beeinflussen die Atmung – und die richtige Atmung wiederum beeinflusst unsere Gedanken positiv. Wenn Du also Deine Atmung kontrollierst, bist Du auch Herr Deines Körpers, anders herum gibst Du die Kontrolle an Deine Atmung ab. Mit einem positiven Mindset sind wir dabei stets bestens für kommende Herausforderungen aufgestellt.
Christian erzählt, wie er mit seinen Klienten arbeitet und warum kaum jemand ernsthaft an seine Herangehensweise glaubt. Umso größer ist anschließend die Überraschung, wenn sie feststellen, wie sehr die neu gewonnene Fähigkeit – beispielsweise doppelt so lange die Luft anhalten zu können wie zuvor – auch das eigene mentale Selbstvertrauen stärkt, bzw. die Selbsteinschätzung auf den Kopf stellt.
Dabei ist die Atmung keineswegs nur für Taucher oder Ausdauersportler relevant. Sie ist vielmehr eine mächtige Fähigkeit, die sowohl Einzelpersonen als auch Teams stärken kann. Erprobt hat Christian seine Methoden unter anderem bei RB Leipzig und dem Hamburger SV. Dort geht es beispielsweise um die Konzentration in entscheidenden Situationen wie einem Elfmeter, aber auch darum, mental bis zum Schlusspfiff durchzuhalten.
Natürlich erfahren wir außerdem, was Christian persönlich an der Faszination des Apnoetauchens begeistert und wie sich diese Form des Tauchens vom Gerätetauchen unterscheidet.
Alles in allem erwartet dich ein informativer und spannender Einblick in die Welt der Atmung – und in die Frage, was wir über uns selbst lernen können, wenn wir einfach einmal die Luft anhalten.
Seine wissenschaftlich belegte These: Beim Luftanhalten lernst du dein Gehirn kennen und erfährst, wie es funktioniert. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich zahlreiche Strategien ableiten, die sich auf Herausforderungen jeder Art übertragen lassen. Denn positive Gedanken beeinflussen die Atmung – und die richtige Atmung wiederum beeinflusst unsere Gedanken positiv. Wenn Du also Deine Atmung kontrollierst, bist Du auch Herr Deines Körpers, anders herum gibst Du die Kontrolle an Deine Atmung ab. Mit einem positiven Mindset sind wir dabei stets bestens für kommende Herausforderungen aufgestellt.
Christian erzählt, wie er mit seinen Klienten arbeitet und warum kaum jemand ernsthaft an seine Herangehensweise glaubt. Umso größer ist anschließend die Überraschung, wenn sie feststellen, wie sehr die neu gewonnene Fähigkeit – beispielsweise doppelt so lange die Luft anhalten zu können wie zuvor – auch das eigene mentale Selbstvertrauen stärkt, bzw. die Selbsteinschätzung auf den Kopf stellt.
Dabei ist die Atmung keineswegs nur für Taucher oder Ausdauersportler relevant. Sie ist vielmehr eine mächtige Fähigkeit, die sowohl Einzelpersonen als auch Teams stärken kann. Erprobt hat Christian seine Methoden unter anderem bei RB Leipzig und dem Hamburger SV. Dort geht es beispielsweise um die Konzentration in entscheidenden Situationen wie einem Elfmeter, aber auch darum, mental bis zum Schlusspfiff durchzuhalten.
Natürlich erfahren wir außerdem, was Christian persönlich an der Faszination des Apnoetauchens begeistert und wie sich diese Form des Tauchens vom Gerätetauchen unterscheidet.
Alles in allem erwartet dich ein informativer und spannender Einblick in die Welt der Atmung – und in die Frage, was wir über uns selbst lernen können, wenn wir einfach einmal die Luft anhalten.
34 Minuten
Im August richtet sich unser Blick auf Spiritualität und Atmung – und auf die Frage, welche Rolle beides im Sport spielen kann. Zum Auftakt spricht Phil mit Andreas Renz, ehemaligem Eishockeyprofi, Nationalspieler und Olympiateilnehmer. Heute begleitet Andreas Menschen als Coach, Autor und Speaker mit einem besonderen Fokus auf Körperarbeit, Beziehungen und Breathwork.
Im Gespräch erklärt Andreas, was unter bewusst verbundener Atmung zu verstehen ist und warum der Atem eine direkte Verbindung zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen herstellen kann. Dabei geht es nicht nur um intensive Breathwork-Sessions, sondern auch um kleine Routinen, die sich unkompliziert in den Alltag und den Sport integrieren lassen. Schon ein bewusst verlängertes Ausatmen kann helfen, in stressigen Situationen ruhiger zu werden und wieder klarer zu handeln.
Andreas blickt außerdem auf seine Zeit im Profisport zurück. Er spricht über den Halt, den feste Strukturen geben können, aber auch über das Gefühl von Unfreiheit, das ihn nach seiner Karriere zu einem neuen Weg führte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der bewusste Umgang mit Emotionen: Wut und Aggression müssen nicht verdrängt werden, sondern können eine kraftvolle Energie sein, wenn wir lernen, sie wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen.
Auch Führung und Menschlichkeit spielen eine wichtige Rolle. Andreas erzählt, welche Trainer ihn geprägt haben und warum Ehrlichkeit, Fairness und Vertrauen für ihn entscheidender sind als Führung von oben herab.
Eine persönliche Folge über bewusste Atmung, innere Stärke und neue Wege im Sport.
Im Gespräch erklärt Andreas, was unter bewusst verbundener Atmung zu verstehen ist und warum der Atem eine direkte Verbindung zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen herstellen kann. Dabei geht es nicht nur um intensive Breathwork-Sessions, sondern auch um kleine Routinen, die sich unkompliziert in den Alltag und den Sport integrieren lassen. Schon ein bewusst verlängertes Ausatmen kann helfen, in stressigen Situationen ruhiger zu werden und wieder klarer zu handeln.
Andreas blickt außerdem auf seine Zeit im Profisport zurück. Er spricht über den Halt, den feste Strukturen geben können, aber auch über das Gefühl von Unfreiheit, das ihn nach seiner Karriere zu einem neuen Weg führte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der bewusste Umgang mit Emotionen: Wut und Aggression müssen nicht verdrängt werden, sondern können eine kraftvolle Energie sein, wenn wir lernen, sie wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen.
Auch Führung und Menschlichkeit spielen eine wichtige Rolle. Andreas erzählt, welche Trainer ihn geprägt haben und warum Ehrlichkeit, Fairness und Vertrauen für ihn entscheidender sind als Führung von oben herab.
Eine persönliche Folge über bewusste Atmung, innere Stärke und neue Wege im Sport.
26 Minuten
Wie bewertest Du die bei der Fußball-WM eingeführten Trinkpausen? Reiner Kommerz oder eine sinnvolle Maßnahme? Ehrlich gesagt vermuten wir, dass die wenigsten Letzteres antworten würden. Genau deshalb möchten wir den Begriff heute in einen anderen, deutlich positiveren Kontext setzen.
In der Fortsetzung unserer WM-Analyse schließen wir zunächst unseren persönlichen Rückblick auf den Podcast-Monat ab und lassen die vergangenen Interviews noch einmal Revue passieren – immer im Zusammenhang mit den Ereignissen der Weltmeisterschaft. Anschließend folgt unsere praktische Übung für Dich: unsere ganz eigene Trinkpause, der „Positive Future Tea“.
Ganz nach dem berühmten Motto des legendären Bundestrainers Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Wir möchten Dich dazu ermutigen, Dich bewusst und positiv mit Deiner persönlichen Zukunft auseinanderzusetzen. Wie wünschst Du Dir Dein Leben in den kommenden Jahren? Welche Schritte bringen Dich Deinem Ziel näher? Und wer kann Dich auf diesem Weg unterstützen?
Das Ende eines so großen Ereignisses wie der Fußball-WM ist ein idealer Zeitpunkt, den Blick nach vorn zu richten – und die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten, dabei möchten wir Dich unterstützen.
In der Fortsetzung unserer WM-Analyse schließen wir zunächst unseren persönlichen Rückblick auf den Podcast-Monat ab und lassen die vergangenen Interviews noch einmal Revue passieren – immer im Zusammenhang mit den Ereignissen der Weltmeisterschaft. Anschließend folgt unsere praktische Übung für Dich: unsere ganz eigene Trinkpause, der „Positive Future Tea“.
Ganz nach dem berühmten Motto des legendären Bundestrainers Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Wir möchten Dich dazu ermutigen, Dich bewusst und positiv mit Deiner persönlichen Zukunft auseinanderzusetzen. Wie wünschst Du Dir Dein Leben in den kommenden Jahren? Welche Schritte bringen Dich Deinem Ziel näher? Und wer kann Dich auf diesem Weg unterstützen?
Das Ende eines so großen Ereignisses wie der Fußball-WM ist ein idealer Zeitpunkt, den Blick nach vorn zu richten – und die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten, dabei möchten wir Dich unterstützen.
34 Minuten
Die Fußball-WM ist vorbei. Unabhängig von den sportpolitischen Begleiterscheinungen und den teilweise kritikwürdigen Rahmenbedingungen war es erneut ein spannendes Turnier – mit zahlreichen sportlichen Höhepunkten und Enttäuschungen, überraschenden Wendungen und unvergesslichen Momenten.
In den vergangenen drei Episoden haben wir uns gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen den mentalen Aspekten eines solchen sportlichen Großereignisses gewidmet. Mentales Training, bzw. aktive Begleitung der Mannschaft durch einen Mentalcoach kann für den sportlichen Erfolg, vor allem aber auch für die mentale Gesundheit und somit nachhaltige Leistungsfähigkeit einen grundlegenden Unterschied machen.
In dieser Folge ordnen wir die Erkenntnisse aus den Interviews im Kontext der zurückliegenden Weltmeisterschaft ein, hinterfragen den einen oder anderen Aspekt und werfen zudem einen persönlichen Blick auf das Turnier.
Eigentlich hatten wir geplant, Euch im Anschluss wie gewohnt direkt eine praktische Übung vorzustellen. Doch wie das eben ist, wenn zwei Fußballfans ins Plaudern geraten – aus dem kurzen Rückblick wurde ein ausführliches Gespräch. Deshalb gibt es in der kommenden Woche eine Fortsetzung, in der wir Euch die Übung „Positive Future Tea“ vorstellen.
In den vergangenen drei Episoden haben wir uns gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen den mentalen Aspekten eines solchen sportlichen Großereignisses gewidmet. Mentales Training, bzw. aktive Begleitung der Mannschaft durch einen Mentalcoach kann für den sportlichen Erfolg, vor allem aber auch für die mentale Gesundheit und somit nachhaltige Leistungsfähigkeit einen grundlegenden Unterschied machen.
In dieser Folge ordnen wir die Erkenntnisse aus den Interviews im Kontext der zurückliegenden Weltmeisterschaft ein, hinterfragen den einen oder anderen Aspekt und werfen zudem einen persönlichen Blick auf das Turnier.
Eigentlich hatten wir geplant, Euch im Anschluss wie gewohnt direkt eine praktische Übung vorzustellen. Doch wie das eben ist, wenn zwei Fußballfans ins Plaudern geraten – aus dem kurzen Rückblick wurde ein ausführliches Gespräch. Deshalb gibt es in der kommenden Woche eine Fortsetzung, in der wir Euch die Übung „Positive Future Tea“ vorstellen.
32 Minuten
Im Leistungssport allgemein, besonders aber bei Großereignissen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft, sind Leistungsdruck und die damit verbundene psychische Belastung oft enorm. Für viele Mannschaften und einzelne Athlet:innen steht dabei sehr viel auf dem Spiel. Als Fans oder Zuschauer nehmen wir meist nur die sportlichen Leistungen wahr – Tore, Siege oder herausragende Einzelaktionen. Was hinter den Kulissen geschieht, bleibt dagegen häufig verborgen.
Über dieses Thema sprechen wir heute mit der Diplom-Psychologin Marion Sulprizio von der Initiative „Mental Gestärkt“, die gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Erkenntnis, dass Sport zwar grundsätzlich gesund für Körper und Geist ist, psychische Erkrankungen jedoch auch im sportlichen Umfeld eine zunehmend wichtige Rolle spielen – insbesondere dann, wenn Leistungsdruck zu groß wird oder über einen längeren Zeitraum anhält.
„Mental Gestärkt“ setzt auf Prävention, Entstigmatisierung und die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Gleichzeitig vermittelt die Initiative gezielt Hilfsangebote in den jeweiligen Regionen der Athlet:innen und greift dabei auf ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen zurück. Die Zielgruppe sind leistungsorientierte Sportler:innen aller Ebenen – vom Profisport bis hin zu ambitionierten Amateur- und Hobbysport.
Wir sprechen darüber, wie Druck bis zu einem gewissen Grad motivieren und Leistungsfähigkeit fördern kann, ab welchem Punkt er jedoch zur Belastung wird und sich negativ auf die sportliche Leistung auswirkt. Dabei zeigt sich, dass die Ursachen und Auswirkungen von Leistungsdruck je nach Sportart und individueller Situation sehr unterschiedlich sein können. Ein besonderes Augenmerk liegt mittlerweile auf Essstörungen, die im Leistungssport zunehmend auftreten und immer häufiger vor allem junge Athlet:innen betreffen.
Gerade bei großen Wettkampfereignissen wie einer Weltmeisterschaft können sich psychische Belastungen verstärken: Aus Vorfreude und Motivation werden Nervosität und Anspannung, aus dem Wunsch nach Erfolg entsteht mitunter übermäßiger Leistungsdruck – bis hin zur Überforderung.
Marion Sulprizio gibt Einblicke in die Arbeit, Werte und Herangehensweisen der Initiative „Mental Gestärkt“. Außerdem sprechen wir über die Vorteile – und oftmals auch die Notwendigkeit – psychologischer Betreuung im Leistungssport, insbesondere während großer Turniere. Abschließend gibt sie praktische Tipps, wie Sportler:innen psychischer Überlastung und Burnout vorbeugen können.
Über dieses Thema sprechen wir heute mit der Diplom-Psychologin Marion Sulprizio von der Initiative „Mental Gestärkt“, die gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Erkenntnis, dass Sport zwar grundsätzlich gesund für Körper und Geist ist, psychische Erkrankungen jedoch auch im sportlichen Umfeld eine zunehmend wichtige Rolle spielen – insbesondere dann, wenn Leistungsdruck zu groß wird oder über einen längeren Zeitraum anhält.
„Mental Gestärkt“ setzt auf Prävention, Entstigmatisierung und die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Gleichzeitig vermittelt die Initiative gezielt Hilfsangebote in den jeweiligen Regionen der Athlet:innen und greift dabei auf ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen zurück. Die Zielgruppe sind leistungsorientierte Sportler:innen aller Ebenen – vom Profisport bis hin zu ambitionierten Amateur- und Hobbysport.
Wir sprechen darüber, wie Druck bis zu einem gewissen Grad motivieren und Leistungsfähigkeit fördern kann, ab welchem Punkt er jedoch zur Belastung wird und sich negativ auf die sportliche Leistung auswirkt. Dabei zeigt sich, dass die Ursachen und Auswirkungen von Leistungsdruck je nach Sportart und individueller Situation sehr unterschiedlich sein können. Ein besonderes Augenmerk liegt mittlerweile auf Essstörungen, die im Leistungssport zunehmend auftreten und immer häufiger vor allem junge Athlet:innen betreffen.
Gerade bei großen Wettkampfereignissen wie einer Weltmeisterschaft können sich psychische Belastungen verstärken: Aus Vorfreude und Motivation werden Nervosität und Anspannung, aus dem Wunsch nach Erfolg entsteht mitunter übermäßiger Leistungsdruck – bis hin zur Überforderung.
Marion Sulprizio gibt Einblicke in die Arbeit, Werte und Herangehensweisen der Initiative „Mental Gestärkt“. Außerdem sprechen wir über die Vorteile – und oftmals auch die Notwendigkeit – psychologischer Betreuung im Leistungssport, insbesondere während großer Turniere. Abschließend gibt sie praktische Tipps, wie Sportler:innen psychischer Überlastung und Burnout vorbeugen können.
34 Minuten
Die „größte“ WM aller Zeiten läuft – leider inzwischen ohne die enttäuschend früh ausgeschiedene DFB-Elf. Haben beim Ausscheiden möglicherweise auch mentale Faktoren eine Rolle gespielt?
Zugegeben: Unsere Episode mit Fußball-Mentalcoach Julius Duscherer haben wir bereits vor Beginn der WM aufgenommen. An Aktualität hat sie jedoch nichts verloren – nicht zuletzt, weil Julius einen wichtigen Teil seiner persönlichen und beruflichen Entwicklung in den USA erlebt hat. Dort haben Psychologie und Mentaltraining im Sport seit vielen Jahren einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland.
Regeneration, Meditation, Atmung und Achtsamkeit – also Instrumente eines gezielten Mentaltrainings – gehören dort längst selbstverständlich zum professionellen Trainingsalltag. Sportpsycholog:innen sind fester Bestandteil vieler Teams.
Julius erzählt uns, wie ihn sein Aufenthalt und sein Psychologiestudium in den USA geprägt haben und wie er heute auf seine Zeit im Fußball-Nachwuchsleistungszentrum sowie auf seine Spielerkarriere bei Wehen Wiesbaden und TuS Koblenz zurückblickt.
Vorbilder, die offen über Gefühle oder mentale Probleme gesprochen haben, suchte man im Fußball damals meist vergeblich. Psychischen Belastungen haftete eher ein Stigma an – eines, das sich erst langsam zu lösen beginnt. Dabei sind gerade Lockerheit, Selbstvertrauen und ein gesunder Umgang mit Druck entscheidende Erfolgsfaktoren, insbesondere in einer Zeit, in der Sport zunehmend auch gesellschaftlich und politisch aufgeladen ist.
Außerdem sprechen wir darüber, wie sehr sich die Welt des Fußballs verändert hat. Das Nationalteam und eine WM-Teilnahme sind für viele junge Athlet:innen längst nicht mehr das alleinige Karriereziel. Social Media und zahlreiche Themen rund um den Sport setzen heute oft andere Schwerpunkte.
Eines steht jedoch fest: Der mentale Faktor verliert dadurch keineswegs an Bedeutung – im Gegenteil. Ob Spielerkader, Trainerteam oder Schiedsrichter: Alle profitieren davon, sich mit mentalem Training auseinanderzusetzen und es als festen Bestandteil ihrer Entwicklung zu begreifen.
Zugegeben: Unsere Episode mit Fußball-Mentalcoach Julius Duscherer haben wir bereits vor Beginn der WM aufgenommen. An Aktualität hat sie jedoch nichts verloren – nicht zuletzt, weil Julius einen wichtigen Teil seiner persönlichen und beruflichen Entwicklung in den USA erlebt hat. Dort haben Psychologie und Mentaltraining im Sport seit vielen Jahren einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland.
Regeneration, Meditation, Atmung und Achtsamkeit – also Instrumente eines gezielten Mentaltrainings – gehören dort längst selbstverständlich zum professionellen Trainingsalltag. Sportpsycholog:innen sind fester Bestandteil vieler Teams.
Julius erzählt uns, wie ihn sein Aufenthalt und sein Psychologiestudium in den USA geprägt haben und wie er heute auf seine Zeit im Fußball-Nachwuchsleistungszentrum sowie auf seine Spielerkarriere bei Wehen Wiesbaden und TuS Koblenz zurückblickt.
Vorbilder, die offen über Gefühle oder mentale Probleme gesprochen haben, suchte man im Fußball damals meist vergeblich. Psychischen Belastungen haftete eher ein Stigma an – eines, das sich erst langsam zu lösen beginnt. Dabei sind gerade Lockerheit, Selbstvertrauen und ein gesunder Umgang mit Druck entscheidende Erfolgsfaktoren, insbesondere in einer Zeit, in der Sport zunehmend auch gesellschaftlich und politisch aufgeladen ist.
Außerdem sprechen wir darüber, wie sehr sich die Welt des Fußballs verändert hat. Das Nationalteam und eine WM-Teilnahme sind für viele junge Athlet:innen längst nicht mehr das alleinige Karriereziel. Social Media und zahlreiche Themen rund um den Sport setzen heute oft andere Schwerpunkte.
Eines steht jedoch fest: Der mentale Faktor verliert dadurch keineswegs an Bedeutung – im Gegenteil. Ob Spielerkader, Trainerteam oder Schiedsrichter: Alle profitieren davon, sich mit mentalem Training auseinanderzusetzen und es als festen Bestandteil ihrer Entwicklung zu begreifen.
37 Minuten
Bist du trotz des frühen DFB-Aus gerade voll im WM-Fieber oder läuft das Turnier dieses Jahr eher an dir vorbei? Bei uns im Team gehen die Meinungen dazu auseinander. An einem Großereignis rund um den König Fußball kommt man aber natürlich kaum vorbei – deshalb widmen wir der Weltmeisterschaft auch unser Podcast-Monatsthema im Juli.
Den Auftakt macht Sportpsychologin Nathalie Klingebiel von Eintracht Braunschweig. Die Eintracht hat in dieser Saison in einem echten Herzschlagfinale den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft.
Nathalie begleitet bei Eintracht Braunschweig Spieler vom U12-Leistungszentrum bis hin zu den Profis, von Kind an ist sie im Fußball zuhause und wie sie sagt ein männliches Umfeld gewöhnt. Nach eigener Aussage gibt in Ihrer Arbeit weniger Unterschiede, als man vielleicht vermuten würde: Ob U12, U17 oder Zweitliga-Profi – die Themen sind oft dieselben. Der größte Unterschied liegt für sie darin, wie ihre Unterstützung wahrgenommen und angenommen wird. Während es für junge Spieler selbstverständlich ist, eine Sportpsychologin an ihrer Seite zu haben, ist ihre Rolle im Profibereich teilweise noch mit Vorurteilen oder einem gewissen Stigma behaftet. Gleichzeitig hängen viele Herausforderungen weniger vom Alter als von der individuellen Lebenssituation der jeweiligen Person ab.
Im Gespräch thematisieren wir ihre Rolle als Sportpsychologin, ihren persönlichen Werdegang, der in der klassischen Psychologie begann, sowie zahlreiche Themen, die Fußballerinnen und Fußballer aller Altersklassen begleiten. Dazu gehören Vorbilder, Leistungsdruck und mentale Stärke, aber auch ihre persönliche Arbeitsphilosophie und die Frage, was gute Sportpsycholog:innen ausmacht.
Den Auftakt macht Sportpsychologin Nathalie Klingebiel von Eintracht Braunschweig. Die Eintracht hat in dieser Saison in einem echten Herzschlagfinale den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft.
Nathalie begleitet bei Eintracht Braunschweig Spieler vom U12-Leistungszentrum bis hin zu den Profis, von Kind an ist sie im Fußball zuhause und wie sie sagt ein männliches Umfeld gewöhnt. Nach eigener Aussage gibt in Ihrer Arbeit weniger Unterschiede, als man vielleicht vermuten würde: Ob U12, U17 oder Zweitliga-Profi – die Themen sind oft dieselben. Der größte Unterschied liegt für sie darin, wie ihre Unterstützung wahrgenommen und angenommen wird. Während es für junge Spieler selbstverständlich ist, eine Sportpsychologin an ihrer Seite zu haben, ist ihre Rolle im Profibereich teilweise noch mit Vorurteilen oder einem gewissen Stigma behaftet. Gleichzeitig hängen viele Herausforderungen weniger vom Alter als von der individuellen Lebenssituation der jeweiligen Person ab.
Im Gespräch thematisieren wir ihre Rolle als Sportpsychologin, ihren persönlichen Werdegang, der in der klassischen Psychologie begann, sowie zahlreiche Themen, die Fußballerinnen und Fußballer aller Altersklassen begleiten. Dazu gehören Vorbilder, Leistungsdruck und mentale Stärke, aber auch ihre persönliche Arbeitsphilosophie und die Frage, was gute Sportpsycholog:innen ausmacht.
32 Minuten
Rückschläge gehören zum Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld und damit natürlich auch zu jeder sportlichen Karriere. Entscheidend ist, sich von ihnen nicht entmutigen zu lassen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Aus Fehlern lernen wir oft am meisten, und ähnlich verhält es sich mit Rückschlägen: Mit dem richtigen Mindset können wir sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen.
In den vergangenen beiden Episoden haben wir uns intensiv mit dem Thema Resilienz beschäftigt. BMX-Athlet Dustyn Alt und die Wissenschaftlerin Jana Strahler haben uns dabei zahlreiche spannende Einblicke in dieses Themenfeld gegeben.
Heute möchten wir gemeinsam einen kurzen Blick zurückwerfen und Dich erneut zu einer kleinen Übung einladen. Ziel ist es, Dir Deiner bereits erreichten Meilensteine bewusst zu werden, eine realistische und zugleich optimistische Perspektive für die Zukunft zu entwickeln und mit mehr Selbstvertrauen an neue Herausforderungen heranzugehen.
In den vergangenen beiden Episoden haben wir uns intensiv mit dem Thema Resilienz beschäftigt. BMX-Athlet Dustyn Alt und die Wissenschaftlerin Jana Strahler haben uns dabei zahlreiche spannende Einblicke in dieses Themenfeld gegeben.
Heute möchten wir gemeinsam einen kurzen Blick zurückwerfen und Dich erneut zu einer kleinen Übung einladen. Ziel ist es, Dir Deiner bereits erreichten Meilensteine bewusst zu werden, eine realistische und zugleich optimistische Perspektive für die Zukunft zu entwickeln und mit mehr Selbstvertrauen an neue Herausforderungen heranzugehen.