133 - Zyklusbasiertes Training: Leistungsfähig im Einklang mit dem Zyklus

133 - Zyklusbasiertes Training: Leistungsfähig im Einklang mit dem Zyklus

vor 4 Tagen
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Spomind - Persönlichkeitsentwicklung im Sport

Beschreibung

vor 4 Tagen

Anlässlich des heutigen internationalen Women’s Health Day widmen
wir uns in einer Sonderfolge einem Thema, das direkt etwa die
Hälfte der Menschheit betrifft – und indirekt unsere gesamte
Gesellschaft: dem weiblichen Zyklus. Gerade im Sport spielt
dieses Thema körperlich wie mental eine zentrale Rolle. Mit der
Periode gehen nicht nur individuell unterschiedliche Beschwerden
einher, sie beeinflusst auch die körperliche und mentale
Leistungsfähigkeit – sowohl im Training als auch im Wettkampf.


Trotzdem wird dieser Aspekt bis heute häufig heruntergespielt,
vernachlässigt und noch immer viel zu wenig erforscht sowie im
Alltag berücksichtigt. Die sportwissenschaftliche Forschung
orientiert sich nach wie vor überwiegend am männlichen Körper –
ein Zustand, den es dringend zu verändern gilt.


Für diese Folge haben wir uns deshalb eine Expertin eingeladen,
die angewandte Sportpsychologin und Doktorantin an der Uni
Freiburg Elena Breyer. Gemeinsam mit Elena sprechen wir darüber,
wie sich hormonelle Schwankungen auf die Leistungsfähigkeit
auswirken, wie Frauen ihr Training an den individuellen Zyklus
anpassen können und wie sich auch in Wettkampfsituationen ein
bestmöglicher Umgang finden lässt.


Dabei sind auch Trainer:innen gefragt: Denn Bestleistungen sind
keineswegs nur an „günstigen“ Zyklustagen möglich. Oft
entscheidet die mentale Herangehensweise darüber, ob man die
Situation akzeptiert, sich gut vorbereitet und konstruktiv damit
umgeht – oder sich zusätzlich selbst blockiert. Offene
Kommunikation rund um die Periode ist dabei essenziell. Laut
Elena sollte der Hormonstatus ein ebenso relevanter Faktor sein
wie Herzfrequenz oder andere Messwerte, die im Trainings- und
Wettkampfalltag berücksichtigt werden.


Zum Abschluss räumen wir außerdem mit einigen Mythen und
Fehlannahmen rund um den Zyklus auf. Denn noch immer kursieren
zahlreiche Halbwahrheiten und steile Thesen über die Pille,
Hormone und ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und
Gesundheit, sowie den Einfluss von Sport und Bewegung auf das
eigene Befinden.
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