EGL096 Was ist NARM? Therapie von Entwicklungstrauma durch Kontakt, Selbstwirksamkeit und Beziehung (mit Anne Piotrowski)
"when early relationships or environments are disrupted, we adapt
in ways that help us survive but often come at the cost of
disconnection from ourselves, others, and the world." - NARM
Training Institute | narmtraining.com
46 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Monat
An einem schneereichen Abend nach Silvester trifft Micz die
Gestalt- und NARM-Therapeutin Anne Piotrowski, um mehr über die
therapeutische Arbeit mit dem NeuroAffective Relational Model
(NARM) zu erfahren. Dieser traumatherapeutische Ansatz, begründet
durch Laurence Heller, zverbindet unter anderem auch
gestalttherapeutische und psychodynamische Ansätze mit modernen
neurobiologischen und relationalen Perspektiven. Ausgangspunkt ist
die Erkenntnis, dass komplexe und Entwicklungstraumata nicht allein
als gespeichertes Ereignis verstanden werden kann, sondern sich als
fortlaufendes Muster in Affektregulation, Selbstwahrnehmung und
Beziehungsgestaltung ausdrückt. In der Tradition der
Gestalttherapie übernimmt NARM den Fokus auf Gegenwärtigkeit,
Kontakt und phänomenologische Wahrnehmung, während aus der
tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie insbesondere das
Verständnis unbewusster Beziehungsmuster, innerer Konflikte und
struktureller Anpassungen einfließt. Diese Stränge werden ergänzt
durch Bindungstheorie, Entwicklungspsychologie und Neurobiologie.
Im Zentrum des Ansatzes steht die Unterscheidung zwischen frühen
Überlebensstrategien und den darunterliegenden
Entwicklungsbedürfnissen nach Verbindung, Autonomie und
Selbstwirksamkeit. Statt retraumatisierender Konfrontation liegt
der Schwerpunkt auf der bewussten Erforschung jener Strategien, die
einst Schutz boten und heute Entwicklung begrenzen. Die
therapeutische Arbeit zielt darauf, im Hier und Jetzt neue
Wahlmöglichkeiten zu eröffnen und so die Wiederherstellung von
innerer Kohärenz, lebendigem Kontakt und relationaler Flexibilität
zu unterstützen.
Gestalt- und NARM-Therapeutin Anne Piotrowski, um mehr über die
therapeutische Arbeit mit dem NeuroAffective Relational Model
(NARM) zu erfahren. Dieser traumatherapeutische Ansatz, begründet
durch Laurence Heller, zverbindet unter anderem auch
gestalttherapeutische und psychodynamische Ansätze mit modernen
neurobiologischen und relationalen Perspektiven. Ausgangspunkt ist
die Erkenntnis, dass komplexe und Entwicklungstraumata nicht allein
als gespeichertes Ereignis verstanden werden kann, sondern sich als
fortlaufendes Muster in Affektregulation, Selbstwahrnehmung und
Beziehungsgestaltung ausdrückt. In der Tradition der
Gestalttherapie übernimmt NARM den Fokus auf Gegenwärtigkeit,
Kontakt und phänomenologische Wahrnehmung, während aus der
tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie insbesondere das
Verständnis unbewusster Beziehungsmuster, innerer Konflikte und
struktureller Anpassungen einfließt. Diese Stränge werden ergänzt
durch Bindungstheorie, Entwicklungspsychologie und Neurobiologie.
Im Zentrum des Ansatzes steht die Unterscheidung zwischen frühen
Überlebensstrategien und den darunterliegenden
Entwicklungsbedürfnissen nach Verbindung, Autonomie und
Selbstwirksamkeit. Statt retraumatisierender Konfrontation liegt
der Schwerpunkt auf der bewussten Erforschung jener Strategien, die
einst Schutz boten und heute Entwicklung begrenzen. Die
therapeutische Arbeit zielt darauf, im Hier und Jetzt neue
Wahlmöglichkeiten zu eröffnen und so die Wiederherstellung von
innerer Kohärenz, lebendigem Kontakt und relationaler Flexibilität
zu unterstützen.
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