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Beschreibung
vor 22 Stunden
Im zweiten Teil unserer Buddhismus-Folge wagen wir den
Brückenschlag. Was hat die jahrtausendealte buddhistische Lehre mit
der Neuropsychoanalyse eines Sigmund Freuds oder Mark Solms zu tun?
Und was sagt beides über die große Frage aus, was eigentlich
Bewusstsein ist? Flo nimmt Micz zunächst mit in die Welt des
tibetischen Buddhismus (Vajrayana). Wir sprechen über Erleuchtung
als Erfahrung des Unveränderlichen, über Übertragungslinien von
Lehrer zu Schüler, über Marpa und Milarepa, über Mantras,
Visualisierungen und die geheimnisvolle Phowa-Praxis. Wir streifen
die Geschichte der Verbreitung der buddhistischen Lehre nach Tibet,
die vier großen Schulen und die Frage, wie eine Lehre über 2500
Jahre hinweg bewahrt werden kann, von der Mnemotechnik bis zum
Pali-Kanon. Dann kommen wir zur eigentlichen Leitfrage: Lässt sich
der Buddhismus mit der (Neuro)Psychoanalyse zusammendenken? Wir
vergleichen Freud und Buddha, ihre überraschenden Gemeinsamkeiten
(der Mensch als Getriebener unbewusster Kräfte, das Begehren als
Quelle des Leidens, die Methode der inneren Beobachtung) und ihre
entscheidenden Unterschiede: Während Freud das Ich stärken will,
will der Buddhismus es auflösen. Im Zentrum der Folge steht ein
gemeinsames „Mapping": Wir legen die fünf buddhistischen
Daseinsfaktoren, die Skandhas - Körperlichkeit, Empfindung,
Wahrnehmung, geistige Prägung und Bewusstsein – neben die moderne
Neuropsychoanalyse von Mark Solms. Dabei kommen wir zu
erstaunlichen Berührungspunkten: Bewusstsein wurzelt vielleicht
nicht im Denken, sondern im Fühlen. Das buddhistische Karma findet
eine Entsprechung im prozeduralen Gedächtnis und im
Wiederholungszwang. Und wir gehen unter anderem den Fragen nach,
warum die Psychoanalyse als Beziehungserfahrung wirkt und warum
Leid sich transgenerational fortpflanzt. Am Ende bleibt es aber
offen: Hat ein erleuchteter Mensch eigentlich noch ein Unbewusstes?
Eine Frage, die dort ansetzt, wo sich naturalistisches und
spirituelles Denken scheiden. Diese Folge ist der perfekte
Appetizer für die nächste Episode, die Micz vorbereiten wird, in
der wir tiefer in die Neuropsychoanalyse von Mark Solms eintauchen.
Brückenschlag. Was hat die jahrtausendealte buddhistische Lehre mit
der Neuropsychoanalyse eines Sigmund Freuds oder Mark Solms zu tun?
Und was sagt beides über die große Frage aus, was eigentlich
Bewusstsein ist? Flo nimmt Micz zunächst mit in die Welt des
tibetischen Buddhismus (Vajrayana). Wir sprechen über Erleuchtung
als Erfahrung des Unveränderlichen, über Übertragungslinien von
Lehrer zu Schüler, über Marpa und Milarepa, über Mantras,
Visualisierungen und die geheimnisvolle Phowa-Praxis. Wir streifen
die Geschichte der Verbreitung der buddhistischen Lehre nach Tibet,
die vier großen Schulen und die Frage, wie eine Lehre über 2500
Jahre hinweg bewahrt werden kann, von der Mnemotechnik bis zum
Pali-Kanon. Dann kommen wir zur eigentlichen Leitfrage: Lässt sich
der Buddhismus mit der (Neuro)Psychoanalyse zusammendenken? Wir
vergleichen Freud und Buddha, ihre überraschenden Gemeinsamkeiten
(der Mensch als Getriebener unbewusster Kräfte, das Begehren als
Quelle des Leidens, die Methode der inneren Beobachtung) und ihre
entscheidenden Unterschiede: Während Freud das Ich stärken will,
will der Buddhismus es auflösen. Im Zentrum der Folge steht ein
gemeinsames „Mapping": Wir legen die fünf buddhistischen
Daseinsfaktoren, die Skandhas - Körperlichkeit, Empfindung,
Wahrnehmung, geistige Prägung und Bewusstsein – neben die moderne
Neuropsychoanalyse von Mark Solms. Dabei kommen wir zu
erstaunlichen Berührungspunkten: Bewusstsein wurzelt vielleicht
nicht im Denken, sondern im Fühlen. Das buddhistische Karma findet
eine Entsprechung im prozeduralen Gedächtnis und im
Wiederholungszwang. Und wir gehen unter anderem den Fragen nach,
warum die Psychoanalyse als Beziehungserfahrung wirkt und warum
Leid sich transgenerational fortpflanzt. Am Ende bleibt es aber
offen: Hat ein erleuchteter Mensch eigentlich noch ein Unbewusstes?
Eine Frage, die dort ansetzt, wo sich naturalistisches und
spirituelles Denken scheiden. Diese Folge ist der perfekte
Appetizer für die nächste Episode, die Micz vorbereiten wird, in
der wir tiefer in die Neuropsychoanalyse von Mark Solms eintauchen.
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