Trinkt Porphyr. Finn Steitz über Riesling vom Vulkanboden und kühle Präzision
Porphyr & Melaphyr, regenerative Böden, Korbpresse und
Spontangärung: ein Deep Dive in die Rheinhessische Schweiz.
1 Stunde 7 Minuten
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Interviews mit Winzern und Menschen aus der Wein- & Food-Szene
Beschreibung
vor 1 Monat
Finn Steitz ist 21, studiert in Geisenheim – und arbeitet
gleichzeitig längst im Maschinenraum des Familienweinguts in
Stein-Bockenheim (Rheinhessische Schweiz): Weinberg, Keller,
Marketing. Sein Antrieb: Perfektion – das Terroir so pur wie
möglich in die Flasche zu bringen, ohne Schönungen, ohne „Make-up“.
Wir sprechen über eine Region, die historisch oft als „zu kühl“
galt – und im Klimawandel genau daraus eine Stärke macht. Und wir
gehen tief in die Geologie: Porphyr und Melaphyr, dazu das
Zusammenspiel aus Mineralität und Säure-Länge, das Finn als Kern
seiner Stilistik beschreibt. Dann wird’s konkret: regenerative
Bewirtschaftung mit durchgehend begrünten Zeilen, Walzen statt
Mulchen – und die Frage, wie sich Bodenarbeit in Vitalität,
Wasserhaushalt und Traubenqualität übersetzt. Im Keller: Handlese,
Sortierung, Korbpresse, Spontangärung mit Trub, lange Vollhefe,
minimaler Schwefel und bei einzelnen Weinen sogar unfiltrierte
Füllung. Und: Warum „Low Intervention“ in Wahrheit oft
kontrolliertes Nichtstun ist.
gleichzeitig längst im Maschinenraum des Familienweinguts in
Stein-Bockenheim (Rheinhessische Schweiz): Weinberg, Keller,
Marketing. Sein Antrieb: Perfektion – das Terroir so pur wie
möglich in die Flasche zu bringen, ohne Schönungen, ohne „Make-up“.
Wir sprechen über eine Region, die historisch oft als „zu kühl“
galt – und im Klimawandel genau daraus eine Stärke macht. Und wir
gehen tief in die Geologie: Porphyr und Melaphyr, dazu das
Zusammenspiel aus Mineralität und Säure-Länge, das Finn als Kern
seiner Stilistik beschreibt. Dann wird’s konkret: regenerative
Bewirtschaftung mit durchgehend begrünten Zeilen, Walzen statt
Mulchen – und die Frage, wie sich Bodenarbeit in Vitalität,
Wasserhaushalt und Traubenqualität übersetzt. Im Keller: Handlese,
Sortierung, Korbpresse, Spontangärung mit Trub, lange Vollhefe,
minimaler Schwefel und bei einzelnen Weinen sogar unfiltrierte
Füllung. Und: Warum „Low Intervention“ in Wahrheit oft
kontrolliertes Nichtstun ist.
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