Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Janina Hartwig über Leben und Tod
29 Minuten
Beschreibung
vor 8 Monaten
Sie ist unüberhörbar Berlinerin, wie gleich in den ersten Sekunden
dieses Podcasts zu hören ist, lebt aber seit 35 Jahren in München.
Denn: Nachdem Janina Hartwig – nach ihrem Studium an der Berliner
Schauspielschule, die heute den Namen „Ernst Busch“ trägt – von
1980 bis 1990 am Staatsschauspiel Dresden fest engagiert war, hat
sie gleich nach Mauerfall „im Westen“ Fuß gefasst. „Und das ist
auch gut so.“ würde der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit wohl dazu sagen, denn: Janina ist Italien-Fan und da ist
München natürlich ein guter Ausgangspunkt für Reisen in den Süden,
wo es Berge und das Meer gibt . Derzeit spielt Janina Hartwig die
weibliche Hauptrolle in der Komödie „Fisch sucht Fahrrad“ am
Schlossparktheater in Berlin – ein Stück über Dating in höherem
Alter. Sie liebt die Theater-Bühne, wenngleich sie in ihrer
Karriere seit nunmehr rund 45 Jahren vor allem viel vor
Fernseh-Kameras stand: v.a.15 Jahre lang als „Schwester Hanna“ in
der höchst populären ARD-Serie „Um Himmels willen“. Unzählige
Szenen gab es da mit „Bürgermeister Wöller“ vom fiktiven
bayerischen Städtchen Kaltenthal, gespielt von Fritz Wepper, der im
März 2024 verstarb. Ihm hat sie als Projektpatin des
„Wünschewagens“ vom Arbeiter-Samariter-Bund in München einige Tage
vor seinem Tod einen seiner letzten Wünsche erfüllt. Welchen? Das
ist in diesem Podcast zu erfahren … „Ich mache, wenn ich Menschen
in solchen Situationen begleite, die Erfahrung: Wenn Sterbende
einen letzten Wunsch erfüllt bekommen, dann können sie loslassen.“
Janina Hartwig hat so also öfter mit dem Tod zu tun und erzählt in
„Schwarz hören“ – wie es sich für diesen Podcast gehört – in dem
Zusammenhang vom Tod ihres Vaters. Sie hat ihn mit ihrer Familie
auch in den letzten Tagen bis zum letzten Atemzug begleitet und
sagt heute: „Ich habe keine Angst vor dem Sterben. Was danach
kommt, ist mir ziemlich wurscht. Ich bin ja dann woanders.“ Die
„Rede meines Lebens“ – Jemand hält seine eigene Abschiedsrede,
indem sie oder er diese vorher mit meiner Hilfe schreibt und
aufnimmt – findet Janina Hartwig eine „geniale Idee, weil die
Stimme das Individuellste ist, was der Mensch hat.“ Viel Spaß mit
der 134. Episode von „Schwarz hören“ mit Janina Hartwig.
dieses Podcasts zu hören ist, lebt aber seit 35 Jahren in München.
Denn: Nachdem Janina Hartwig – nach ihrem Studium an der Berliner
Schauspielschule, die heute den Namen „Ernst Busch“ trägt – von
1980 bis 1990 am Staatsschauspiel Dresden fest engagiert war, hat
sie gleich nach Mauerfall „im Westen“ Fuß gefasst. „Und das ist
auch gut so.“ würde der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit wohl dazu sagen, denn: Janina ist Italien-Fan und da ist
München natürlich ein guter Ausgangspunkt für Reisen in den Süden,
wo es Berge und das Meer gibt . Derzeit spielt Janina Hartwig die
weibliche Hauptrolle in der Komödie „Fisch sucht Fahrrad“ am
Schlossparktheater in Berlin – ein Stück über Dating in höherem
Alter. Sie liebt die Theater-Bühne, wenngleich sie in ihrer
Karriere seit nunmehr rund 45 Jahren vor allem viel vor
Fernseh-Kameras stand: v.a.15 Jahre lang als „Schwester Hanna“ in
der höchst populären ARD-Serie „Um Himmels willen“. Unzählige
Szenen gab es da mit „Bürgermeister Wöller“ vom fiktiven
bayerischen Städtchen Kaltenthal, gespielt von Fritz Wepper, der im
März 2024 verstarb. Ihm hat sie als Projektpatin des
„Wünschewagens“ vom Arbeiter-Samariter-Bund in München einige Tage
vor seinem Tod einen seiner letzten Wünsche erfüllt. Welchen? Das
ist in diesem Podcast zu erfahren … „Ich mache, wenn ich Menschen
in solchen Situationen begleite, die Erfahrung: Wenn Sterbende
einen letzten Wunsch erfüllt bekommen, dann können sie loslassen.“
Janina Hartwig hat so also öfter mit dem Tod zu tun und erzählt in
„Schwarz hören“ – wie es sich für diesen Podcast gehört – in dem
Zusammenhang vom Tod ihres Vaters. Sie hat ihn mit ihrer Familie
auch in den letzten Tagen bis zum letzten Atemzug begleitet und
sagt heute: „Ich habe keine Angst vor dem Sterben. Was danach
kommt, ist mir ziemlich wurscht. Ich bin ja dann woanders.“ Die
„Rede meines Lebens“ – Jemand hält seine eigene Abschiedsrede,
indem sie oder er diese vorher mit meiner Hilfe schreibt und
aufnimmt – findet Janina Hartwig eine „geniale Idee, weil die
Stimme das Individuellste ist, was der Mensch hat.“ Viel Spaß mit
der 134. Episode von „Schwarz hören“ mit Janina Hartwig.
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