Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Mario Voigt über Leben und Tod

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Mario Voigt über Leben und Tod

25 Minuten

Beschreibung

vor 9 Monaten
Mein heutiger Gast singt das „Hohelied“ auf Thüringen. Kein Wunder:
Er ist seit Dezember 2024 der „neue“ Ministerpräsident des „grünen
Herzens Deutschlands“ und er ist Thüringer. Voigt ist in Jena zur
Schule gegangen und hat dort – neben Bonn und Charlottesville (USA)
– auch studiert. Ob er „Jenaer“ oder „Jenenser“ ist – darüber klärt
er in diesem Podcast auf . Ich bin in Erfurt geboren und
aufgewachsen, also eine „Erfurter Puffbohne“, und wir reden auch
gleich über die 11 Dialekte in Thüringen, die man am Ende alle
verstehen kann, wenn man – so der Ministerpräsident (MP) (Voigt
sinngemäß – ein Glas Bier getrunken und eine Bratwurst gegessen
hat. Apropos Thüringer Bratwurst: Diese muss natürlich mit Senf –
und nicht mit Ketchup, wie es die seit 1976 Wahlberlinerin Petra
Schwarz tut – gegessen werden! Den ersten Bissen allerdings ohne
Senf. Warum? Auch das erfahren wir von Mario Voigt in diesem
Podcast. Mario Voigt macht seit seiner frühen Jugend Politik: 1994
– mit 17 – wurde er Mitglied der Jungen Union und der CDU und dann
gings ab dem Jahr 2000 weiter mit: Kreisvorstand,
Kreisvorsitzender, CDU-Fraktion im Erfurter Landtag, Mitglied im
Vorstand der Europäischen Volkspartei (EVP), seit 2022 Vorsitzender
der CDU in Thüringen und seit Mai 2024 im Präsidium der CDU und
derzeit Vorsitzender der „MPK-Ost“. Nun ist er also der Chef der
ersten „Brombeer-Koalition“ in Deutschland, bestehend aus: CDU, SPD
und BSW. „Brombeeren schmecken gut.“ sagt er und bekräftigt immer
wieder, dass das nur im konstruktiven Miteinander – auch mit der
Opposition – funktioniert. „Gutes Mannschaftsspiel ist wichtig.“
betont er und: „Politik ist Team-Arbeit.“ Was die AfD betrifft, die
ganz aktuell – nach unserem Gespräch – vom Verfassungsschutz als
(bundesweit) rechtsextremistisch eingestuft wurde, betont Mario
Voigt: „Ich mag generell keine politischen Ansätze, die Menschen
verachten oder klein machen. Alle Ausländer raus halte ich für ein
verfehltes Konzept. Aber: Man muss einen klaren Kampf gegen
illegale Migration machen.“ Zum BSW, mit dem er ja koaliert, sagt
er: „Das BSW orientiert sich in Thüringen sehr pragmatisch und sehr
klug an den Themen hier. Und das ist mir wichtig.“ Wir haben am
1.Mai 2025, als wir uns in der Staatskanzlei in Erfurt getroffen
haben, übers Leben – u.a. über seine zwei Söhne (11 und 13 Jahre),
die „Fußball-Stars“ werden wollen, gesprochen – und, wie es sich
für „Schwarz hören“ gehört, auch über den Tod. Mario Voigt ist
evangelischer Christ und glaubt, dass es „ein Leben nach dem Tod
gibt“. Er hofft darauf, dann auf seine Großeltern zu treffen.
Warum? Das und warum Familie besonders wichtig ist, erfahren wir
hier. Seine eigene Trauerfeier hat der gerade mal 48-Jährige „…
noch nicht durchgeskriptet. Ich hoffe aber, dass ein Song von Pearl
Jam gespielt wird …“. Viel Spaß mit der Folge 131 von „Schwarz
hören“ mit Mario Voigt.

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