Podcaster
Episoden
30.05.2026
26 Minuten
Du glaubst, du kennst dich. Sicher? Dann ist das wahrscheinlich genau das Problem.
Selbsterkenntnis entsteht nicht durch Nachdenken. Sie entsteht, wenn das wegfällt, was nicht mehr zu uns gehört — fremde Hypothesen, übernommene Labels, alte Selbstbilder, die einmal stimmten und längst nicht mehr passen.
In dieser Folge erzähle ich, wie mir in einem Austauschsemester zum ersten Mal klar wurde, dass mein Selbstbild und meine Außenwirkung weit auseinanderlagen. Daraus geht es weiter: Carl Jung vs. Verhaltenstherapie. Carol Dwecks Mindset-Konzept.
Wie Social Media unser Selbstbild verzerrt. Warum „brav", „schüchtern" oder „arrogant" Labels sind, die wir uns selbst aufkleben — und nicht zu uns gehören. Und am Ende ein Sokrates-Zitat, das nach 2400 Jahren immer noch unbequem ist.
KAPITEL
00:00 — Wann hast du gemerkt, dass du dich selbst nicht kennst?
00:30 — Die Cabeza Cuadrada-Story: Spanien, Austauschsemester, Realitätscheck
02:44 — Warum du raus aus deiner Bubble musst
05:30 — Wenn dein Kopf nicht zu deinem Körper gehört
07:00 — Selbstvertrauen vs. Selbsterkenntnis: 30/70 in der Bevölkerung
09:20 — Was Sport und Kunst dir über dich selbst zeigen
10:30 — Carl Jung & Freud vs. Verhaltenstherapie
12:30 — Social Media und der „Wie passe ich rein?"-Modus
14:00 — Somatische Marker: das Bauchgefühl als Kompass
16:00 — „Wer sich zu früh kennt, steckt fest" (Mona Lazar)
17:00 — Mindset von Carol Dweck: das Selbstbild als Gefängnis
19:14 — Wie meine Tochter „Ich bin gar nicht schüchtern" gesagt hat
20:30 — Brav, arrogant, egoistisch — Labels, die nicht zu dir gehören
21:00 — Carl Jung: Was uns an anderen nervt, sind wir selbst
21:54 — Mein eigener Blindspot: die Überarbeitung
23:00 — Kennt dich deine Mama wirklich am besten?
23:22 — Sokrates und das Bild von dir in 10 Jahren
LINKS
ClarityShift Live Experience (2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte): https://jenswolff.net/workshop
Website: https://jenswolff.net
ÜBER CLARITYSHIFT
ClarityShift ist Coaching für Menschen in Verantwortung — Unternehmer:innen, Gründer:innen, Führungskräfte. Ich arbeite seit 2009 als Coach, habe über 10.000 Sessions mit mehr als 1.000 Klient:innen geführt. Mein Ansatz: nicht hinzufügen, sondern wegnehmen, was nicht zur Person gehört — fremde Werte, übernommene Erwartungen, alte Verhaltensmuster. Im Podcast spreche ich mit meiner Co-Hostin Nathalie über genau das. Klartext, ohne Coaching-Floskeln.
Weniger werden. Mehr du.
Selbsterkenntnis entsteht nicht durch Nachdenken. Sie entsteht, wenn das wegfällt, was nicht mehr zu uns gehört — fremde Hypothesen, übernommene Labels, alte Selbstbilder, die einmal stimmten und längst nicht mehr passen.
In dieser Folge erzähle ich, wie mir in einem Austauschsemester zum ersten Mal klar wurde, dass mein Selbstbild und meine Außenwirkung weit auseinanderlagen. Daraus geht es weiter: Carl Jung vs. Verhaltenstherapie. Carol Dwecks Mindset-Konzept.
Wie Social Media unser Selbstbild verzerrt. Warum „brav", „schüchtern" oder „arrogant" Labels sind, die wir uns selbst aufkleben — und nicht zu uns gehören. Und am Ende ein Sokrates-Zitat, das nach 2400 Jahren immer noch unbequem ist.
KAPITEL
00:00 — Wann hast du gemerkt, dass du dich selbst nicht kennst?
00:30 — Die Cabeza Cuadrada-Story: Spanien, Austauschsemester, Realitätscheck
02:44 — Warum du raus aus deiner Bubble musst
05:30 — Wenn dein Kopf nicht zu deinem Körper gehört
07:00 — Selbstvertrauen vs. Selbsterkenntnis: 30/70 in der Bevölkerung
09:20 — Was Sport und Kunst dir über dich selbst zeigen
10:30 — Carl Jung & Freud vs. Verhaltenstherapie
12:30 — Social Media und der „Wie passe ich rein?"-Modus
14:00 — Somatische Marker: das Bauchgefühl als Kompass
16:00 — „Wer sich zu früh kennt, steckt fest" (Mona Lazar)
17:00 — Mindset von Carol Dweck: das Selbstbild als Gefängnis
19:14 — Wie meine Tochter „Ich bin gar nicht schüchtern" gesagt hat
20:30 — Brav, arrogant, egoistisch — Labels, die nicht zu dir gehören
21:00 — Carl Jung: Was uns an anderen nervt, sind wir selbst
21:54 — Mein eigener Blindspot: die Überarbeitung
23:00 — Kennt dich deine Mama wirklich am besten?
23:22 — Sokrates und das Bild von dir in 10 Jahren
LINKS
ClarityShift Live Experience (2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte): https://jenswolff.net/workshop
Website: https://jenswolff.net
ÜBER CLARITYSHIFT
ClarityShift ist Coaching für Menschen in Verantwortung — Unternehmer:innen, Gründer:innen, Führungskräfte. Ich arbeite seit 2009 als Coach, habe über 10.000 Sessions mit mehr als 1.000 Klient:innen geführt. Mein Ansatz: nicht hinzufügen, sondern wegnehmen, was nicht zur Person gehört — fremde Werte, übernommene Erwartungen, alte Verhaltensmuster. Im Podcast spreche ich mit meiner Co-Hostin Nathalie über genau das. Klartext, ohne Coaching-Floskeln.
Weniger werden. Mehr du.
Mehr
15.05.2026
26 Minuten
Was wirklich hilft, wenn um dich herum alles stürmt — und warum "mehr arbeiten" fast immer der falsche Reflex ist.
Klarheit ist nicht Ruhe. Klarheit heißt: wissen, was du tust — und es dann auch zu tun. Ohne in Aktionismus zu kippen, ohne zu erstarren.
In dieser Folge reden Jens und Nathalie über Circle of Influence, was Viktor Frankl uns über die Lücke zwischen Reiz und Reaktion beigebracht hat, warum die KI uns das Tun abnimmt — aber nicht das Nachdenken — und über das eine Tool, das bei Jens seit 20 Jahren funktioniert: ein verlässlicher Tagesanfang.
00:00 — Stürmische Zeiten: Warum "am Kurs bleiben" oft nur ein schöner Satz ist
03:30 — Warum wir mit Überforderung reagieren (Informationsflut + Verunsicherung)
05:30 — Der falsche Reflex: mehr machen, schneller machen — und was die KI damit zu tun hat
06:05 — Mehr nachdenken, weniger tun: Was Maschinen nie übernehmen werden
07:20 — Viktor Frankl: Die Lücke zwischen Reiz und Reaktion
08:44 — Circle of Influence vs. Circle of Concern: Worauf du wirklich Einfluss hast
10:42— Die Übung gehört an die Wand: Ein- bis zweimal im Jahr überarbeiten
16:00 — Warum tust du, was du tust? Gelerntes Verhalten vs. echte Sinnfrage
18:00 — Wenn du Erwartungen anderer erfüllst, bist du nicht bei dir
20:29 — Was Jens konkret macht: Morgenroutine, Stopp-Modus, Spazieren
22:52 — Wenn der Kurs nicht passt: Anpassen ist kein Scheitern
24:05 — Holpriger Start als Gründerin: Warum das normal ist
25:19 — Eigenes Tempo finden: Marathon, nicht Sprint
LINKS
Kennenlerncall mit Jens: https://jenswolff.net/kennenlern-gespraech
️ ClarityShift Live Experience (2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte): https://jenswolff.net/workshop
Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/1Qf7J9oBTaiWg3eqtRbc3o
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/podcast/id1854407290
Website: https://jenswolff.net
ClarityShift ist der Podcast für Männer (und seit der neuen Live Experience auch Frauen), die nach außen funktionieren — und innen merken: Da fehlt noch was. Jens Wolff ist Coach für Männer 35–55 und arbeitet seit über 12 Jahren mit Menschen, die Klarheit suchen statt nur den nächsten Zielen hinterherzulaufen. Mit seiner Co-Hostin Nathalie spricht er Klartext darüber, was zwischen äußerem Erfolg und innerer Zufriedenheit liegt — und wie du den Unterschied erkennst, bevor es zu spät ist.
️ NEU: Drei Tage Klarheit am Stück — die ClarityShift Live Experience. 2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte im Wienerwald. 30 Plätze, erstmals offen für Männer und Frauen. Early Bird bis 30.06.2026 für 1.490 € (regulär 1.890 €). Anmeldung: jenswolff.net/workshop
#ClarityShift #Männercoaching #Klarheit #CircleOfInfluence #Selbstführung
Klarheit ist nicht Ruhe. Klarheit heißt: wissen, was du tust — und es dann auch zu tun. Ohne in Aktionismus zu kippen, ohne zu erstarren.
In dieser Folge reden Jens und Nathalie über Circle of Influence, was Viktor Frankl uns über die Lücke zwischen Reiz und Reaktion beigebracht hat, warum die KI uns das Tun abnimmt — aber nicht das Nachdenken — und über das eine Tool, das bei Jens seit 20 Jahren funktioniert: ein verlässlicher Tagesanfang.
00:00 — Stürmische Zeiten: Warum "am Kurs bleiben" oft nur ein schöner Satz ist
03:30 — Warum wir mit Überforderung reagieren (Informationsflut + Verunsicherung)
05:30 — Der falsche Reflex: mehr machen, schneller machen — und was die KI damit zu tun hat
06:05 — Mehr nachdenken, weniger tun: Was Maschinen nie übernehmen werden
07:20 — Viktor Frankl: Die Lücke zwischen Reiz und Reaktion
08:44 — Circle of Influence vs. Circle of Concern: Worauf du wirklich Einfluss hast
10:42— Die Übung gehört an die Wand: Ein- bis zweimal im Jahr überarbeiten
16:00 — Warum tust du, was du tust? Gelerntes Verhalten vs. echte Sinnfrage
18:00 — Wenn du Erwartungen anderer erfüllst, bist du nicht bei dir
20:29 — Was Jens konkret macht: Morgenroutine, Stopp-Modus, Spazieren
22:52 — Wenn der Kurs nicht passt: Anpassen ist kein Scheitern
24:05 — Holpriger Start als Gründerin: Warum das normal ist
25:19 — Eigenes Tempo finden: Marathon, nicht Sprint
LINKS
Kennenlerncall mit Jens: https://jenswolff.net/kennenlern-gespraech
️ ClarityShift Live Experience (2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte): https://jenswolff.net/workshop
Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/1Qf7J9oBTaiWg3eqtRbc3o
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/podcast/id1854407290
Website: https://jenswolff.net
ClarityShift ist der Podcast für Männer (und seit der neuen Live Experience auch Frauen), die nach außen funktionieren — und innen merken: Da fehlt noch was. Jens Wolff ist Coach für Männer 35–55 und arbeitet seit über 12 Jahren mit Menschen, die Klarheit suchen statt nur den nächsten Zielen hinterherzulaufen. Mit seiner Co-Hostin Nathalie spricht er Klartext darüber, was zwischen äußerem Erfolg und innerer Zufriedenheit liegt — und wie du den Unterschied erkennst, bevor es zu spät ist.
️ NEU: Drei Tage Klarheit am Stück — die ClarityShift Live Experience. 2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte im Wienerwald. 30 Plätze, erstmals offen für Männer und Frauen. Early Bird bis 30.06.2026 für 1.490 € (regulär 1.890 €). Anmeldung: jenswolff.net/workshop
#ClarityShift #Männercoaching #Klarheit #CircleOfInfluence #Selbstführung
Mehr
02.05.2026
28 Minuten
ClarityShift Live Experience – 2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte. Erstmals gemischt. 30 Plätze. Early Bird bis 30. Juni: 1.490 € (danach 1.890 €). jenswolff.net/workshop
Männer und Frauen kommen mit unterschiedlichen Themen ins Coaching. Deshalb ist die ClarityShift Live Experience im Oktober erstmals gemischt. Jens und Nathalie über die Muster aus 13 Jahren und 10.000+ Coachings: Männer kommen, weil sie sich nicht mehr spüren. Frauen, weil sie sich besser durchsetzen wollen.
Verallgemeinern – darf man das?
Ja. Muster sind keine Schubladen, sondern Hinweise.
Warum Männer kommen
Unzufrieden, kein Kontakt zu sich selbst, unklar wohin. Außen funktionieren sie, innen fehlt etwas. Sport, Freunde, eigene Zeit haben sie zugunsten von Familie und Business eingetauscht. Mit Mitte dreißig fällt ihnen auf, dass sie sich kaum noch kennen.
Warum Frauen kommen
Sie wollen sich besser durchsetzen, klarer Grenzen ziehen. Frauen haben meist besseren Zugang zu sich selbst. Schwierig wird's beim Dranbleiben: Männer brauchen lange zum Anfangen, ziehen dann durch. Frauen starten schneller, tun sich beim Durchhalten schwerer.
„Frauen haben das nie ganz verloren, diesen Kontakt zu sich selber. Männer haben das oft verloren." – Jens Wolff
Warum Frauen oft einen männlichen Coach suchen
Um zu verstehen, wie ein Mann tickt – hilfreich bei Themen rund um Partner, Vorgesetzter, Geschäftspartner.
Warriors and Worriers - Joyce F. Benenson (Harvard, 2014)
Was beide NICHT brauchen
Frauen: keine Erklärung emotionaler Wahrnehmung, keine Belehrung über klare Sprache, keinen Mansplaining-Coach. Männer: kein Challenge, kein „mehr machen", keine fertigen Lösungen. Beide brauchen die richtigen Fragen.
Frauen holen sich früher Hilfe
Männer leben länger mit dem Schmerz, reden ihn klein. Im Erstgespräch haben sie schon drei Bücher gelesen. Frauen springen pragmatischer an.
Selbstfürsorge: mehr als Spa-Day
Nicht das Wellness-Wochenende. Die ehrliche Frage, was einem gut tut. Für viele Männer banal: wieder Sport, Freunde, eigene Zeit – ohne Zweck.
Warum der Workshop gemischt ist
Wer vorankommt, versteht die Perspektive der anderen Seite. Männer, die hören, wie ihre Partnerin etwas meint. Frauen, die merken, wie ein Mann anders herangeht. 2.–4. Oktober, 30 Plätze – mit Jens, Nathalie, Michael Stöcker.
Drei Erstgespräche – der finale Rat
Drei Coaches aussuchen, überall Erstgespräch buchen, schauen, wie sie ticken. Kostenlos, unverbindlich. Die direkteste Art rauszufinden, ob die Chemie stimmt – und ob das eigene Thema wirklich so individuell ist, wie man dachte. Spoiler: meistens nicht.
Kapitel & Timestamps
00:00 – Verallgemeinern – darf man das überhaupt?
02:00 – Warum Männer kommen, warum Frauen kommen
04:00 – Warum Frauen sich gezielt einen Mann als Coach suchen
05:30 – Männer brauchen Struktur, Frauen spüren schneller
09:00 – Warriors and Worriers (Benenson, 2014)
12:00 – Warum „wir sind alle gleich" nicht hilft
14:00 – Frauen holen sich früher Hilfe
18:00 – Was Frauen / Männer NICHT brauchen
22:00 – Spa-Day-Mythos und echte Selbstfürsorge
24:30 – Drei Erstgespräche – der finale Rat
26:30 – Workshop-News: Erstmals gemischt
Workshop & Anmeldung
2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte (Wienerwald) | 30 Plätze | Early Bird bis 30.06.: 1.490 € (danach 1.890 €) | jenswolff.net/workshop
Kostenloser Kennenlerncall: https://jenswolff.net/kennenlern-gespraech/
Männer und Frauen kommen mit unterschiedlichen Themen ins Coaching. Deshalb ist die ClarityShift Live Experience im Oktober erstmals gemischt. Jens und Nathalie über die Muster aus 13 Jahren und 10.000+ Coachings: Männer kommen, weil sie sich nicht mehr spüren. Frauen, weil sie sich besser durchsetzen wollen.
Verallgemeinern – darf man das?
Ja. Muster sind keine Schubladen, sondern Hinweise.
Warum Männer kommen
Unzufrieden, kein Kontakt zu sich selbst, unklar wohin. Außen funktionieren sie, innen fehlt etwas. Sport, Freunde, eigene Zeit haben sie zugunsten von Familie und Business eingetauscht. Mit Mitte dreißig fällt ihnen auf, dass sie sich kaum noch kennen.
Warum Frauen kommen
Sie wollen sich besser durchsetzen, klarer Grenzen ziehen. Frauen haben meist besseren Zugang zu sich selbst. Schwierig wird's beim Dranbleiben: Männer brauchen lange zum Anfangen, ziehen dann durch. Frauen starten schneller, tun sich beim Durchhalten schwerer.
„Frauen haben das nie ganz verloren, diesen Kontakt zu sich selber. Männer haben das oft verloren." – Jens Wolff
Warum Frauen oft einen männlichen Coach suchen
Um zu verstehen, wie ein Mann tickt – hilfreich bei Themen rund um Partner, Vorgesetzter, Geschäftspartner.
Warriors and Worriers - Joyce F. Benenson (Harvard, 2014)
Was beide NICHT brauchen
Frauen: keine Erklärung emotionaler Wahrnehmung, keine Belehrung über klare Sprache, keinen Mansplaining-Coach. Männer: kein Challenge, kein „mehr machen", keine fertigen Lösungen. Beide brauchen die richtigen Fragen.
Frauen holen sich früher Hilfe
Männer leben länger mit dem Schmerz, reden ihn klein. Im Erstgespräch haben sie schon drei Bücher gelesen. Frauen springen pragmatischer an.
Selbstfürsorge: mehr als Spa-Day
Nicht das Wellness-Wochenende. Die ehrliche Frage, was einem gut tut. Für viele Männer banal: wieder Sport, Freunde, eigene Zeit – ohne Zweck.
Warum der Workshop gemischt ist
Wer vorankommt, versteht die Perspektive der anderen Seite. Männer, die hören, wie ihre Partnerin etwas meint. Frauen, die merken, wie ein Mann anders herangeht. 2.–4. Oktober, 30 Plätze – mit Jens, Nathalie, Michael Stöcker.
Drei Erstgespräche – der finale Rat
Drei Coaches aussuchen, überall Erstgespräch buchen, schauen, wie sie ticken. Kostenlos, unverbindlich. Die direkteste Art rauszufinden, ob die Chemie stimmt – und ob das eigene Thema wirklich so individuell ist, wie man dachte. Spoiler: meistens nicht.
Kapitel & Timestamps
00:00 – Verallgemeinern – darf man das überhaupt?
02:00 – Warum Männer kommen, warum Frauen kommen
04:00 – Warum Frauen sich gezielt einen Mann als Coach suchen
05:30 – Männer brauchen Struktur, Frauen spüren schneller
09:00 – Warriors and Worriers (Benenson, 2014)
12:00 – Warum „wir sind alle gleich" nicht hilft
14:00 – Frauen holen sich früher Hilfe
18:00 – Was Frauen / Männer NICHT brauchen
22:00 – Spa-Day-Mythos und echte Selbstfürsorge
24:30 – Drei Erstgespräche – der finale Rat
26:30 – Workshop-News: Erstmals gemischt
Workshop & Anmeldung
2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte (Wienerwald) | 30 Plätze | Early Bird bis 30.06.: 1.490 € (danach 1.890 €) | jenswolff.net/workshop
Kostenloser Kennenlerncall: https://jenswolff.net/kennenlern-gespraech/
Mehr
19.04.2026
26 Minuten
Der Körper sitzt am Esstisch. Der Kopf ist noch im Meeting von heute Nachmittag. Acht von zehn Männern, die zu mir ins Coaching kommen, kennen genau dieses Gefühl. Sie können nicht abschalten, nicht runterfahren, nicht zuhören. Und nachts um 3 liegen sie wach und grübeln über Dinge, die eigentlich längst geklärt sein müssten.
Nathalie und ich sprechen in dieser Folge darüber, warum dein Kopf keine Ruhe gibt, was der Zeigarnik-Effekt damit zu tun hat – und warum Delegieren mehr mit Selbstvertrauen als mit guten Mitarbeitern zu tun hat.
Kapitel
00:00 Warum du nie wirklich abschaltest
01:30 8 von 10 Männer: Das Grübeln in der Nacht
05:30 Der Zeigarnik-Effekt: Warum dein Kopf nicht Ruhe gibt
08:30 Loslassen heißt Vertrauen
13:00 Nicht der Fehler. Die Schuld.
17:00 Warum das Hamsterrad dich reizbarer macht
18:30 „Pressure is a privilege" – Stress als Luxus
22:30 Qualität statt Menge: 5 Stunden schlagen 8
23:30 Die 10-Jahres-Frage: Ist das noch deine Rolle?
alle Infos zu Coaching und Workshops: https://jenswolff.net
Über ClarityShift: Jens Wolff ist Coach für Männer, die Klarheit suchen – beruflich und persönlich. Im ClarityShift-Podcast sprechen Jens und Nathalie offen über die Fragen, die Männer beschäftigen, aber selten laut stellen.
Nathalie und ich sprechen in dieser Folge darüber, warum dein Kopf keine Ruhe gibt, was der Zeigarnik-Effekt damit zu tun hat – und warum Delegieren mehr mit Selbstvertrauen als mit guten Mitarbeitern zu tun hat.
Kapitel
00:00 Warum du nie wirklich abschaltest
01:30 8 von 10 Männer: Das Grübeln in der Nacht
05:30 Der Zeigarnik-Effekt: Warum dein Kopf nicht Ruhe gibt
08:30 Loslassen heißt Vertrauen
13:00 Nicht der Fehler. Die Schuld.
17:00 Warum das Hamsterrad dich reizbarer macht
18:30 „Pressure is a privilege" – Stress als Luxus
22:30 Qualität statt Menge: 5 Stunden schlagen 8
23:30 Die 10-Jahres-Frage: Ist das noch deine Rolle?
alle Infos zu Coaching und Workshops: https://jenswolff.net
Über ClarityShift: Jens Wolff ist Coach für Männer, die Klarheit suchen – beruflich und persönlich. Im ClarityShift-Podcast sprechen Jens und Nathalie offen über die Fragen, die Männer beschäftigen, aber selten laut stellen.
Mehr
13.03.2026
28 Minuten
Hier die gekürzte Version:
In dieser Folge erzählt Jens zum ersten Mal seine persönliche Geschichte. Wie aus einem orientierungslosen Anfang-20-Jährigen über viele Umwege ein Coach wurde, der heute mit über 10.000 Sessions Männer bei der Suche nach Klarheit begleitet.
Als Anfang 20 nichts mehr Sinn ergab
Es gibt diese Phase, die viele Männer kennen: Äußerlich läuft alles, aber innerlich fehlt die Richtung. Bei Jens kam sie früh – mit Anfang 20, mitten im Studium. Der Wendepunkt kam unerwartet: Eine Yoga-Lehrerin in Spanien schleppte ihn in ein Shivananda-Zentrum auf Teneriffa. Inklusive kalter Duschen. Klingt skurril – aber nach drei Monaten täglicher Praxis um fünf Uhr morgens war die depressive Stimmung weg.
„Irgendetwas in mir hat gesagt: So kann es nicht weitergehen. Du musst jetzt Klarheit reinbringen."
Der Zickzack-Kurs: Vom Gerichtspraktikum zum Coaching
Was danach folgte, war alles andere als ein gerader Weg: Zwei Lokale des Vaters in Wien, ein todlangweiliges Gerichtspraktikum, die Vermarktung einer Einkaufszentrum-Eröffnung mit 24 (ohne Bewilligungen, aber mit viel Energie), fünf Jahre Online-Startup, ein Plattenlabel – und irgendwann die Erkenntnis, dass Persönlichkeitsentwicklung nicht nur Hobby sein sollte.
„In den meisten Jobs lernst du es nach zwei, drei Jahren und dann ist Stillstand. Die Frage ist: Wo bleibt die persönliche Entwicklung?"
Wie aus dem Handicap eine Stärke wurde
Das ständige Beobachten der eigenen Gedanken belastete Jens als jungen Mann. Genau diese Fähigkeit wurde später zum wichtigsten Werkzeug im Coaching. Und weil er selbst so viele verschiedene Phasen durchlebt hatte, konnte er mit fast jedem Klienten „relaten".
„Die Hauptblockade ist immer das, was ich glaube, was realistisch ist. Ich setze mir die Limits immer selber."
Am Ende bringt Jens es auf den Punkt: Wenn du das Richtige machst, denkst du nicht darüber nach, ob es das Richtige ist. Und wenn doch? Dann schau genauer hin.
Kapitel:
00:00 – Intro: Warum ich meine Geschichte noch nie erzählt habe
00:19 – „Läuft alles – aber ist es das Richtige?"
01:01 – Anfang 20: Depressive Phase und der Wendepunkt
02:46 – Teneriffa, Yoga und die kalte Dusche
05:25 – Wie mein Umfeld reagiert hat
06:35 – Der Moment, wo sich alles verändert hat
08:23 – Jura studiert – und dann?
09:52 – Lokale, Einkaufszentrum, Startup: Mein Zickzack-Kurs
14:35 – Plattenlabel, Musikagentur und der Sprung ins Coaching
17:52 – Warum mein größtes Handicap zu meiner Stärke wurde
20:36 – Schlaflose Nächte und die Suche nach dem richtigen Weg
22:02 – Was ich meinen Söhnen raten würde
27:08 – Woran du erkennst, dass es nicht das Richtige ist
alle Infos zu Coaching und Workshops: https://jenswolff.net
Über ClarityShift: Jens Wolff ist Coach für Männer, die Klarheit suchen – beruflich und persönlich. Im ClarityShift-Podcast sprechen Jens und Nathalie offen über die Fragen, die Männer beschäftigen, aber selten laut stellen.
In dieser Folge erzählt Jens zum ersten Mal seine persönliche Geschichte. Wie aus einem orientierungslosen Anfang-20-Jährigen über viele Umwege ein Coach wurde, der heute mit über 10.000 Sessions Männer bei der Suche nach Klarheit begleitet.
Als Anfang 20 nichts mehr Sinn ergab
Es gibt diese Phase, die viele Männer kennen: Äußerlich läuft alles, aber innerlich fehlt die Richtung. Bei Jens kam sie früh – mit Anfang 20, mitten im Studium. Der Wendepunkt kam unerwartet: Eine Yoga-Lehrerin in Spanien schleppte ihn in ein Shivananda-Zentrum auf Teneriffa. Inklusive kalter Duschen. Klingt skurril – aber nach drei Monaten täglicher Praxis um fünf Uhr morgens war die depressive Stimmung weg.
„Irgendetwas in mir hat gesagt: So kann es nicht weitergehen. Du musst jetzt Klarheit reinbringen."
Der Zickzack-Kurs: Vom Gerichtspraktikum zum Coaching
Was danach folgte, war alles andere als ein gerader Weg: Zwei Lokale des Vaters in Wien, ein todlangweiliges Gerichtspraktikum, die Vermarktung einer Einkaufszentrum-Eröffnung mit 24 (ohne Bewilligungen, aber mit viel Energie), fünf Jahre Online-Startup, ein Plattenlabel – und irgendwann die Erkenntnis, dass Persönlichkeitsentwicklung nicht nur Hobby sein sollte.
„In den meisten Jobs lernst du es nach zwei, drei Jahren und dann ist Stillstand. Die Frage ist: Wo bleibt die persönliche Entwicklung?"
Wie aus dem Handicap eine Stärke wurde
Das ständige Beobachten der eigenen Gedanken belastete Jens als jungen Mann. Genau diese Fähigkeit wurde später zum wichtigsten Werkzeug im Coaching. Und weil er selbst so viele verschiedene Phasen durchlebt hatte, konnte er mit fast jedem Klienten „relaten".
„Die Hauptblockade ist immer das, was ich glaube, was realistisch ist. Ich setze mir die Limits immer selber."
Am Ende bringt Jens es auf den Punkt: Wenn du das Richtige machst, denkst du nicht darüber nach, ob es das Richtige ist. Und wenn doch? Dann schau genauer hin.
Kapitel:
00:00 – Intro: Warum ich meine Geschichte noch nie erzählt habe
00:19 – „Läuft alles – aber ist es das Richtige?"
01:01 – Anfang 20: Depressive Phase und der Wendepunkt
02:46 – Teneriffa, Yoga und die kalte Dusche
05:25 – Wie mein Umfeld reagiert hat
06:35 – Der Moment, wo sich alles verändert hat
08:23 – Jura studiert – und dann?
09:52 – Lokale, Einkaufszentrum, Startup: Mein Zickzack-Kurs
14:35 – Plattenlabel, Musikagentur und der Sprung ins Coaching
17:52 – Warum mein größtes Handicap zu meiner Stärke wurde
20:36 – Schlaflose Nächte und die Suche nach dem richtigen Weg
22:02 – Was ich meinen Söhnen raten würde
27:08 – Woran du erkennst, dass es nicht das Richtige ist
alle Infos zu Coaching und Workshops: https://jenswolff.net
Über ClarityShift: Jens Wolff ist Coach für Männer, die Klarheit suchen – beruflich und persönlich. Im ClarityShift-Podcast sprechen Jens und Nathalie offen über die Fragen, die Männer beschäftigen, aber selten laut stellen.
Mehr
Über diesen Podcast
Du funktionierst, leistest, kontrollierst. Nach außen läuft es –
das Unternehmen, die Familie, die Zahlen stimmen. Und trotzdem
meldet sich innen etwas, das du lange überhört hast: So willst du
nicht weitermachen.
ClarityShift® ist der Podcast für Menschen in
Verantwortung – Unternehmer:innen, Selbstständige und
Führungskräfte, die nicht nur ihre Karriere
managen wollen, sondern ihr Leben führen. Für alle, die nach
außen viel erreicht haben und nach innen spüren: Da stimmt etwas
nicht.
Wir reden über das, worüber im Alltag kaum jemand redet: die
Muster, die dich steuern. Den Unterschied
zwischen Funktionieren und Leben. Wie Gedanken, Gefühle und
Verhalten zusammenhängen. Entscheidungen, Identität – und die
Frage, die sich kaum einer laut stellt: Wer bist du eigentlich,
wenn gerade keiner was von dir braucht?
Unser Ansatz dreht die übliche Logik um: Hier geht es nicht
darum, noch etwas draufzulegen, sondern
loszulassen, was nicht zu dir gehört –
übernommene Muster, fremde Erwartungen, das ewige Funktionieren.
Raus aus den Mustern, zurück zu dir.
Wir kombinieren die Erfahrung aus über 10.000 Coachings seit 2009
mit klaren Modellen und emotionaler Intelligenz – pragmatisch,
ohne dich zu überladen. Kein „höher, schneller, weiter". Eher:
Was ist gerade wirklich wichtig – und wie kommst du dahin?
ClarityShift® ist kein Selbsthilfe-Peptalk. Ein
nüchterner, ehrlicher Blick auf das, worüber man selten spricht,
aber das fast jeder kennt: die inneren Konflikte hinter der
Fassade, die Themen, die man gern wegschiebt. Mit klaren Worten
und einem Augenzwinkern – ohne den Anspruch, perfekt zu sein.
Und falls du wissen willst, wer hier spricht:
Jens Wolff, ursprünglich Jurist, heute Coach für Menschen in
Verantwortung. An meiner Seite sitzt Nathalie Malei – Co-Coach
und Fragenstellerin, die genau dann nachbohrt, wenn's unbequem
wird, und meine Sicht nicht einfach stehen lässt.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dein Leben nicht nur
abzuarbeiten, sondern bewusst auszurichten, bist du hier richtig.
Kopfhörer rein, Maske runter.
https://jenswolff.net
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.