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Du glaubst, du kennst dich. Sicher? Dann ist das wahrscheinlich
genau das Problem.

Selbsterkenntnis entsteht nicht durch Nachdenken. Sie entsteht,
wenn das wegfällt, was nicht mehr zu uns gehört — fremde
Hypothesen, übernommene Labels, alte Selbstbilder, die einmal
stimmten und längst nicht mehr passen.

In dieser Folge erzähle ich, wie mir in einem Austauschsemester
zum ersten Mal klar wurde, dass mein Selbstbild und meine
Außenwirkung weit auseinanderlagen. Daraus geht es weiter: Carl
Jung vs. Verhaltenstherapie. Carol Dwecks Mindset-Konzept.

Wie Social Media unser Selbstbild verzerrt. Warum „brav",
„schüchtern" oder „arrogant" Labels sind, die wir uns selbst
aufkleben — und nicht zu uns gehören. Und am Ende ein
Sokrates-Zitat, das nach 2400 Jahren immer noch unbequem ist.

KAPITEL

00:00 — Wann hast du gemerkt, dass du dich selbst nicht kennst?

00:30 — Die Cabeza Cuadrada-Story: Spanien, Austauschsemester,
Realitätscheck

02:44 — Warum du raus aus deiner Bubble musst

05:30 — Wenn dein Kopf nicht zu deinem Körper gehört

07:00 — Selbstvertrauen vs. Selbsterkenntnis: 30/70 in der
Bevölkerung

09:20 — Was Sport und Kunst dir über dich selbst zeigen

10:30 — Carl Jung & Freud vs. Verhaltenstherapie

12:30 — Social Media und der „Wie passe ich rein?"-Modus

14:00 — Somatische Marker: das Bauchgefühl als Kompass

16:00 — „Wer sich zu früh kennt, steckt fest" (Mona Lazar)

17:00 — Mindset von Carol Dweck: das Selbstbild als Gefängnis

19:14 — Wie meine Tochter „Ich bin gar nicht schüchtern" gesagt
hat

20:30 — Brav, arrogant, egoistisch — Labels, die nicht zu dir
gehören

21:00 — Carl Jung: Was uns an anderen nervt, sind wir selbst

21:54 — Mein eigener Blindspot: die Überarbeitung

23:00 — Kennt dich deine Mama wirklich am besten?

23:22 — Sokrates und das Bild von dir in 10 Jahren

LINKS

ClarityShift Live Experience (2.–4. Oktober 2026, Krainerhütte):
https://jenswolff.net/workshop

Website: https://jenswolff.net

ÜBER CLARITYSHIFT

ClarityShift ist Coaching für Menschen in Verantwortung —
Unternehmer:innen, Gründer:innen, Führungskräfte. Ich arbeite
seit 2009 als Coach, habe über 10.000 Sessions mit mehr als 1.000
Klient:innen geführt. Mein Ansatz: nicht hinzufügen, sondern
wegnehmen, was nicht zur Person gehört — fremde Werte,
übernommene Erwartungen, alte Verhaltensmuster. Im Podcast
spreche ich mit meiner Co-Hostin Nathalie über genau das.
Klartext, ohne Coaching-Floskeln.

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„Du bist nicht, wer du glaubst zu sein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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