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Episoden

38 Minuten
Worum geht's 

Die meisten von uns haben gelernt, mit Emotionen zu „arbeiten" statt mit ihnen zu sein. Wut wegatmen. Angst wegdenken. Trauer terminieren. Egal ob im Streit mit dem Partner, beim Blick aufs Handy oder im Konfliktgespräch im Team. Das Problem: Emotionen sind keine Störung im System — sie sind das System, das Dir etwas mitteilt. In dieser Folge übersetzt Du Deine eigenen wiederkehrenden Emotionen in Signale, verstehst, wo sie sich im Nervensystem festsetzen, wenn sie nicht durchlaufen dürfen, und lernst konkrete, nervensystembasierte Regulationstechniken für jede einzelne.

In dieser Episode lernst Du:

Warum Emotionen keine Fehlfunktion, sondern evolutionär codierte Botschaften sind

Was Wut, Angst (akut und anhaltend), Scham, Schuld, Trauer, Traurigkeit, Einsamkeit und Grübeln Dir jeweils zeigen — körperlich, gedanklich und nervensystemisch

Wo Emotionen „steckenbleiben", wenn die körperliche Handlungsbereitschaft nicht abgeschlossen werden kann

Den Unterschied zwischen Regulation und Dysregulation — an vier (plus zwei) konkreten Satzpaaren

Konkrete Regulationstechniken je Emotion, mit Kennzeichnung der Evidenzlage

Eine Kompakt-Landkarte für sechs weitere zentrale Signalemotionen

Timestamps

00:00 - Intro

02:00 - Wozu dienen Emotionen 

03:00 - Wenn Emotion zur chronischen Anpassung wird 

05:00 - Körperliche Regulation von Emotionen 

07:00 - Die acht Signal-Emotionen im Detail

07:44 - Wut 

10:00 - Angst 

15:00 - Schuld 

17:00 - Scham 

21:00 - Trauer 

24:00 - Einsamkeit 

26:00 - Grübeln 

31:00 - Unterschied Dysregulation vs. Regulation 

33:00 - Mini-Übung

35:00 - Beispiel Wut Regulation & Ressourcing 

36:00 - 3 Takeaways

 

Keywords

Emotionale Selbstführung, Nervensystem Regulation, Emotionsregulation Führung, Polyvagal Theorie, Neurozeption, Appraisal Theorie Emotionen, Handlungstendenz, Wut regulieren, Angst Nervensystem, Scham Schuld Unterschied, Trauer verarbeiten, Einsamkeit Führungskraft, Grübeln stoppen, Selbstregulation Leadership, NeuroLeadership Podcast

Kontakt

LinkedIn: Xenia Matthies

E-Mail: xenia@matthiesonline.com

Webseite: http://www.xeniamatthies.com

Workshops: www.neurosynergyhub.com 

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Produkte 

Neuroinklusion Starter-Kit: Führung brauch Klarheit. Ein Erlebniskurs, der Wissen nicht vermittelt, sondern Wahrnehmung verändert. 

Playbook Neuroinklusion mit über 30 praxisnahen Tools und Formaten für mehr Neuroinklusion im Führungsalltag und in der Organisation

Mein Kind hat ADHS, und jetzt? Wie traumasensible Kindererziehung gelingen kann. Ein Booklet zur Begleitung der Kindererziehung.

Von Wunsch zur Wirklichkeit - Manifestieren beginnt im Nervensystem. The Inner Code ist Dein Journal auf dem Weg zu mehr Sicherheit

Quellenverweise 

Appraisal-Theorie & Handlungstendenz

Frijda, N. H. (1986). The Emotions. Cambridge University Press. — Grundlage der Handlungstendenz-Theorie.

Lazarus, R. S. (1991). Emotion and Adaptation. Oxford University Press. — Appraisal als kognitive Grundlage von Emotion.

Übersichtsartikel: „The Feeling of Action Tendencies: On the Emotional Regulation of Goal-Directed Behavior" — https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3246364/

Neurozeption & Polyvagal-Theorie

Porges, S. W. (2007/2011). Polyvagal-Theorie — Grundkonzept der Neurozeption.

Einordnung zur aktuellen wissenschaftlichen Debatte: „Polyvagal Theory Has Not Been 'Debunked'" — https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-hope-circuit/202604/polyvagal-theory-has-not-been-debunked (unabhängig von der Debatte um den Mechanismus bestätigt: rhythmische Bewegung, Humming und verlängerte Ausatmung wirken nachweislich auf den autonomen Zustand)

Physiologischer Seufzer / verlängerte Ausatmung

Balban, M. Y., Neri, E., Kogon, M. M., et al. (2023). „Brief structured respiration practices enhance mood and reduce physiological arousal." Cell Reports Medicine, 4(1), 100895. — https://hubermanlab.stanford.edu/publications/brief-structured-respiration-practices-enhance-mood-and-reduce-physiological-arousal

Humming & Herzratenvariabilität

Übersicht zu Vagustonus-Aktivierung durch Vokalisation: https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2017.00213/full (Laborde, Mosley & Thayer, 2017)

Schuld vs. Scham

Tangney, J. P., & Dearing, R. L. (2002). Shame and Guilt. Guilford Press.

Tangney, J. P. (1995). „Constructive and Destructive Aspects of Shame and Guilt." — http://www.rpforschools.net/articles/ASP/Tangney%201995%20Constructive%20and%20Destructive%20Aspects%20of%20Shame%20and%20Guilt.pdf

Übersichtsartikel zu Fokus-Unterschied und Handlungstendenzen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3083636/

Trauer / Dual-Process-Modell

Stroebe, M., & Schut, H. (1999). Dual Process Model of Coping with Bereavement — etabliertes Modell zur oszillierenden Trauerverarbeitung (Grundlagenwerk, keine Einzelquelle mit Direktlink verifiziert — hier gemäß Standard „Forschung zeigt" formuliert).

Einsamkeit / Evolutionäre Theorie der Einsamkeit

Cacioppo, J. T., & Cacioppo, S. (2018). „Loneliness in the Modern Age: An Evolutionary Theory of Loneliness (ETL)." — https://www.researchgate.net/publication/325362716

Cacioppo, S., et al. (2015). „Loneliness and implicit attention to social threat." — https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26274315/

Unsicherheitsintoleranz, Sorge & Grübeln

Freeston, M. H., et al. (1994). Definition der Unsicherheitsintoleranz (IU).

Übersichtsstudie zu IU, Sorge und Rumination: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0887618510000848
39 Minuten
Worum geht's

Psychisch bedingte Fehlzeiten sind in 18 Jahren um 159 Prozent gestiegen – und die meisten Antworten darauf greifen zu kurz. Denn das Problem ist kein individuelles: Es ist ein struktureller Konflikt zwischen moderner Arbeitsorganisation und der Neurobiologie des menschlichen Nervensystems. Diese Episode legt das Fundament – wissenschaftlich präzise, praxisnah, ohne Wellness-Rhetorik.

In dieser Episode lernst Du:

Was das autonome Nervensystem ist und warum es das Betriebssystem menschlicher Leistungsfähigkeit ist

Was Neurozeption ist und warum Zustände nicht gewählt, sondern aktiviert werden

Welche drei Zustandsmuster das ANS aktiviert – und wie sie sich in Führung und Teamdynamik zeigen

Was HPA-Achse und allostatische Last mit chronischer Erschöpfung zu tun haben

Wie aktuelle Arbeitsstrukturen neurobiologisch inkompatibel sind: Lärm, Unterbrechungen, Meetingkulturen, Unkontrollierbarkeit, Bewertungsdruck

Was chronische Dysregulation neurobiologisch mit Depression und Angststörungen verbindet

Warum Neuroinklusion kein Sonderformat ist, sondern Qualitätsmaßstab für Organisationsdesign

Wie Du mit dem Struktur-Audit Deine eigene Führungsumgebung durch die neurobiologische Linse betrachtest

Timestamps

00:00 – Deep Dive Intro

01:00 – Der Mechanismus der hinter Leistung steckt 

02:00 – Hook: 159 Prozent – und was wir falsch diagnostizieren

04:00 – Das Betriebssystem Mensch: ANS, Neurozeption, Polyvagaltheorie

07:00 –  Zustandsmuster 

12:00 – Stress, HPA-Achse und allostatische Last

15:00 – Co-Regulation: Kurzbrücke

16:30 – Gefahrensignale 

21:00 – Struktureller Konflikt: Arbeitswelt vs. Nervensystem

24:00 – Dysregulation und psychische Gesundheit – die Datenlage

27:00 – Neurodivergenz als Frühwarnsystem

29:00 – Neuroinklusion als universelles Designprinzip

30:00 – Struktur-Audit: 5 Fragen durch die neurobiologische Linse

35:00 – Takeaways

37:00 – Wochenaufgabe: Kalender-Audit

Keywords

Autonomes Nervensystem, Führung, Nervensystemregulation, Co-Regulation, Neurozeption, Polyvagaltheorie, Neuroinklusion, Dysregulation, HPA-Achse, allostatische Last, psychologische Sicherheit, mentale Gesundheit, Attention Residue, Selbstregulation, Burnout, kognitive Ergonomie, neurodivergent, Organisationsdesign, Struktur-Audit, erlernte Hilflosigkeit

Über Xenia

Ich bin Xenia Matthies – Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Neuroinclusion & Mental Wellbeing Strategin. Ich arbeite mit Führungskräften und Organisationen daran, mentale Gesundheit nicht als Benefit, sondern als Infrastruktur für Leistung zu verstehen.

Mein Fokus: neuroinklusive Führung, Selbst- und Co-Regulation und Arbeitsstrukturen, die Menschen nicht dysregulieren – sondern stärken.

 

Kontakt & Links

LinkedIn: Xenia Matthies

E-Mail: xenia@matthiesonline.com

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Workshops & Tools: www.neurosynergyhub.com

 

Mehr zum Thema

Was Du heute gehört hast, ist das Fundament. Das Buch NeuroSynergy – erscheint 2026 bei Springer Gabler – geht den nächsten Schritt: Es übersetzt die Neurobiologie in einen konkreten Framework für Organisation, Führung und Zusammenarbeit. Wenn Du auf dem Laufenden bleiben möchtest, trag Dich in die Warteliste ein: https://www.xeniamatthies.com/fur-fuhrungskrafte

  QUELLENVERZEICHNIS

[1] Techniker Krankenkasse (2025). Gesundheitsreport 2025. Hamburg: TK. https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/gesundheitsreport-2025-2161392

[2] Porges, S. W. (2011). The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-Regulation. Norton. | Porges, S. W. (2004). Neuroception: A subconscious system for detecting threats and safety. Zero to Three, 24(5), 19–24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3108032/

[3] McEwen, B. S. (1998). Protective and damaging effects of stress mediators. New England Journal of Medicine, 338(3), 171–179. | McEwen, B. S. (2004). Protection and damage from acute and chronic stress. Annals of the New York Academy of Sciences, 1032, 1–7. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199801153380307

[4] Grupe, D. W., & Nitschke, J. B. (2013). Uncertainty and anticipation in anxiety: an integrated neurobiological and psychological perspective. Nature Reviews Neuroscience, 14, 488–501. https://www.nature.com/articles/nrn3524

[5] Maier, S. F., & Seligman, M. E. P. (2016). Learned helplessness at fifty: Insights from neuroscience. Psychological Review, 123(4), 349–367. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27337390/

[6] Coan, J. A., & Sbarra, D. A. (2015). Social baseline theory: The social regulation of risk and effort. Current Opinion in Psychology, 1, 87–91. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352250X14000232

[7] Eisenberger, N. I., Lieberman, M. D., & Williams, K. D. (2003). Does rejection hurt? An fMRI study of social exclusion. Science, 302(5643), 290–292. https://www.science.org/doi/10.1126/science.1089134

[8] Stansfeld, S., & Matheson, M. P. (2003). Noise pollution: non-auditory effects on health. British Medical Bulletin, 68(1), 243–257. | Münzel, T. et al. (2018). Environmental noise and the cardiovascular system. Journal of the American College of Cardiology, 71(6), 688–697. https://academic.oup.com/bmb/article/68/1/243/341682

[9] Mark, G., Gudith, D., & Klocke, U. (2008). The cost of interrupted work: More speed and stress. Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems, 107–110. https://ics.uci.edu/~gmark/chi08-mark.pdf

[10] Leroy, S. (2009). Why is it so hard to do my work? The challenge of attention residue when switching between work tasks. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 109(2), 168–181. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0749597809000399

[11] Sonnentag, S., & Bayer, U.-V. (2005). Switching off mentally: Predictors and consequences of psychological detachment from work during off-job time. Journal of Occupational Health Psychology, 10(4), 393–414. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16248685/

[12] World Health Organization (2023). Mental health at work. WHO Fact Sheet. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/mental-health-at-work

[13] Gallup (2024). State of the Global Workplace Report. https://www.gallup.com/workplace/349484/state-of-the-global-workplace.aspx

 
31 Minuten
Worum geht's

Viele Führungskräfte versuchen gerade, Teams „Sicherheit zu geben“. Das Problem: In einer Welt aus Tempo, Komplexität, KI und Dauerkrisen ist Certainty nicht nur rar – sie ist oft schlicht unmöglich.

In dieser Folge zeige ich Dir, warum das Streben nach Vorhersagbarkeit Teams sogar schwächen kann – und warum Agency (Handlungsfähigkeit) der wirksamere Führungsanker ist: neurobiologisch, psychologisch und ganz praktisch.

In dieser Episode lernst Du:

warum Certainty in modernen Systemen nicht mehr trägt (Tempo, Komplexität, KI, kollektive Dysregulation)

den Unterschied zwischen kognitiver Certainty und nervensystemischer Safety

was Agency wirklich ist (und warum es mehr ist als Autonomie)

die 3 Komponenten von Agency: Entscheidungsspielräume, Guardrails, Selbstsicherheit

wie Agency als Regulationshebel wirkt: raus aus Paralyse, rein in Handlung

4 sofort anwendbare Strategien, um Agency im Team aufzubauen

Timestamps 

00:00 - Warum Sicherheit nicht mehr tragfähig ist

02:00 - Kontext und aktuelle Herausforderungen

03:30 - Dynamiken die Sicherheit gefährden

06:00 - Warum das Gehirn Sicherheit braucht

07:00 - Was heute wichtiger wird

09:00 - Kosten falscher Sicherheitsversprechen

10.55 - Agency verstehen

15:00 - Agency auf neurobioloigscher Ebene

16:00 - Agency vs. Certainty

17:25 - Agency in der Führung - praktische Umsetzung

29:00 - 3 wichtigsten Erkenntnisse

Keywords

Emotionsregulation, Führung unter Stress, Nervensystem, Polyvagal, ventraler Vagus, Sympathikus, dorsaler Vagus, limbisches System, Präfrontaler Kortex, Co-Regulation, Konfliktmeeting, Teamdynamik, psychologische Sicherheit

Über Xenia

Ich bin Xenia Matthies – Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Neuroinclusion & Mental Wellbeing Strategin. Ich arbeite mit Führungskräften und Organisationen daran, mentale Gesundheit nicht als Benefit, sondern als Infrastruktur für Leistung zu verstehen.

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23 Minuten
Worum geht’s?

Emotionsregulation wird in Führung oft falsch verstanden: als „ruhig bleiben“, „professionell sein“, „nicht eskalieren“. In Wirklichkeit geht es um etwas anderes: Dein Nervensystem entscheidet, ob Du klar führen kannst – oder ob Du reaktiv wirst.

Du lernst

In dieser Folge bekommst Du ein neurobiologisches Modell, um Emotionen nicht moralisch zu bewerten („zu sensibel“, „zu hart“), sondern zustandsbasiert zu lesen: Was passiert im limbischen System und wie holst Du den Präfrontalen Kortex wieder ins Spiel?

Du lernst …warum Emotionen Signale sind (nicht Störungen) – und wie Du in stressigen Momenten die Führungsfähigkeit zurückholst, ohne Dich zu unterdrücken oder therapeutisch zu werden: über Tempo, Stimme, Körper, Struktur – und Co-Regulation im Team.

Was Du in dieser Folge mitnimmst

Warum „Emotionen im Griff haben“ ein Irrweg ist – und was stattdessen wirkt

Limbisches System vs. Präfrontaler Kortex: Warum Du unter Stress anders reagierst als Du willst

„So nicht, lieber so“: Emotionsregulation ohne Verdrängung und ohne Eskalation

Polyvagal-Perspektive: Ventraler Vagus, Sympathikus, Dorsaler Vagus – und was das in Meetings bedeutet

Praxisbeispiel Konfliktmeeting: Innehalten, regulieren, dann führen

Tools jenseits von Atmung: Stimme, Blickkontakt, Mikro-Bewegung, Körpersignale

Kontextsensitiv führen: Welche Intervention passt zu welchem Zustand?

Team-Regulation: Wie Du als Führungskraft emotionaler Anker wirst – ohne „Therapie-Setting“

  Für wen ist die Folge?

Für Führungskräfte, HR, BEM-Beauftragte, Projektverantwortliche – und alle, die unter Druck führen müssen und dabei klar bleiben wollen, statt nur „besser zu moderieren“.

Timecodes

00:00 – Relevanz & Intro

01:50 – Was Emotionen wirklich sind: limbisches System & warum Emotionsregulation neu gedacht werden muss

04:00 – Clash der Rollenerwartungen

05:30 – Emotionsregulation erleben: so nicht, lieber so

07:00 – Wenn Emotionen übermannen: Nervensystem-Mechanismen

08:30 – Praxisbeispiel: Emotionsregulation im Konflikt

12:45 – Regulationstechniken ohne Atemfokus

17:30 – Emotionsregulation ist kontextsensitiv

18:00 – Emotionsregulation als Führungsqualität im Team

20:00 – Konkrete Tipps für den Umgang mit Emotionen

Keywords

Emotionsregulation, Führung unter Stress, Nervensystem, Polyvagal, ventraler Vagus, Sympathikus, dorsaler Vagus, limbisches System, Präfrontaler Kortex, Co-Regulation, Konfliktmeeting, Teamdynamik, psychologische Sicherheit

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21 Minuten
Worum gehts?

Ein Meeting kippt – nicht wegen „schlechter Kommunikation“, sondern weil Nervensysteme aus dem Toleranzfenster rutschen. In dieser Folge bekommst Du ein klares Modell, um Stressdynamiken im Team nicht moralisch, sondern zustandsbasiert zu lesen: Hyperarousal (Fight/Flight) vs. Hypoarousal (Freeze/Shutdown).

Du lernst

...woran Du beide Zustände erkennst  und was Du als Führungskraft sofort tun kannst, ohne therapeutisch zu werden:Tempo rausnehmen, Struktur setzen, das Fenster über Team-Design schützen.

Führung wird damit nicht „netter“, sondern wirksamer.

Was Du in dieser Folge mitnimmst

Was das Toleranzfenster (Window of Tolerance) ist

Hyperarousal im Team erkennen: wenn Druck, Reizbarkeit und Tunnelblick übernehmen

Hypoarousal erkennen: wenn Rückzug, Nebel und „Abwesenheit“ auftauchen

Warum gilt: Erst Regulation, dann Interpretation

3 Führungstools, die im Moment wirklich funktionieren (Tempo, Klarheit, Design)

Mini-Übung: „Reset before reply“ – Reaktion trennen von Führung

Für wen ist die Folge?

Für Führungskräfte, HR, Projektverantwortliche  und alle, die Teams unter Druck führen und dabei klar bleiben wollen, statt nur „besser zu moderieren“.

Timecodes

00:00 Hook & Einstieg

00:59 Teil 1 – Was ist das Toleranzfenster

01:49 Hyperarousal im Team erkennen

04:55 Mustererkennung als Voraussetzung

07:00 Das Nervensystem vergisst nicht

09:26 Hypoarousal im Team erkennen

10:00 Erst Regulation dann Interpretation

11:36 Teil 3 – 3 Führungstools, die wirklich wirken

18:10 Teil 4 – Dein Praxistransfer

18:50 3 Takeaways

19:30 Deine Aufgabe für die Woche

Keywords 

Toleranzfenster, Window of Tolerance, Führung unter Druck, Nervensystem, Co-Regulation, Hyperarousal, Hypoarousal, Entscheidungsfähigkeit, psychologische Sicherheit

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Über diesen Podcast

NeuroLeadership. Leadership trifft Nervensystem. Nervensystembasierte Führung, mentale Gesundheit & Neuroinklusion für Führungskräfte. Wie beeinflusst das Nervensystem unsere Entscheidungen? Welche Signale erzeugen Sicherheit und wann schaltet das Team in Alarm? In diesem Podcast verbinde ich neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Führungspraxis: kurze wissenschaftliche Einordnungen, illustrative Fallbeispiele und umsetzbare Impulse für den Alltag. Die Folgen richten sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Entscheider:innen, die ihre Führungsqualität stärken, psychologische Sicherheit fördern und die Leistung ihres Teams nachhaltig verbessern wollen. Themen sind u. a.: Selbst- und Co-Regulation, Resilienz, Kommunikation in Stress, neuroinklusive Strukturen und die praktische Haltung, die aus Worten Wirkung macht. Kurz, dicht und handlungsorientiert — ideal für Busy Leaders: 15–25 Minuten pro Folge. Timecodes, Shownotes und Download-Materialien findest Du in den Episodenbeschreibungen.
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