Dein Aufbruch aus der Trennung – Der Selbstwert-Podcast für Frauen und ihren Neuanfang Archiv
37 Episoden
43 Minuten
Macht es einen Unterschied, wie alt wir sind, wenn uns eine Trennung trifft? Oder besser gesagt: Welche Rolle spielt es, in welcher Lebensphase wir gerade stehen? Eine Trennung kann uns in jedem Alter tief erschüttern. Vieles, was wir dabei empfinden und durchleben, verbindet uns mit anderen Menschen, unabhängig davon, ob wir in den Dreissigern, Mitte 50 oder schon über 80 Jahre alt sind. Und doch macht es einen Unterschied, in welchem Moment unseres Lebens eine Beziehung zu Ende geht. Denn eine Trennung trifft uns nicht losgelöst von unserer Lebenssituation. Sie fällt mitten hinein in unsere persönliche Geschichte, in äussere Umstände, in unsere Hoffnungen und Lebenspläne, in familiäre Verpflichtungen und andere Umbrüche, die uns gerade beschäftigen. Und manchmal stellt sie uns vor Fragen, mit denen wir in einem anderen Lebensabschnitt kaum konfrontiert wären. In dieser Folge möchte ich deshalb genauer hinschauen: Welche besonderen Herausforderungen bringt eine Trennung in unterschiedlichen Lebensphasen mit sich? Was bedeutet das für unseren Trennungsschmerz und dann aber auch für die Verarbeitung und für unseren Weg in ein neues Leben? Dabei geht es unter anderem darum: - Wie jede Lebensphase ihre besondere Herausforderung hat. - Was es mit uns macht, wenn mehrere Belastungen zusammenkommen. - Weshalb es manchmal weniger auf das effektive Alter als auf unsere Lebensumstände ankommt. - Wie wir dennoch in gewissen Lebenszeiten ähnliche Erfahrungen machen. - Wie Lebensphasen nicht nur besondere Herausforderungen, sondern auch eigene Möglichkeiten und Stärken mit sich bringen können. - Und worauf ich dann in meiner Begleitung einen Schwerpunkt lege, und was deshalb auch für dich ein wichtiger Fokus sein könnte. Eine Folge für dich, wenn du das Gefühl hast, dass dich deine Trennung ausgerechnet zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt getroffen hat. Wenn du dich fragst, wie du unter deinen gegenwärtigen Lebensumständen einen Neuanfang schaffen sollst. Oder wenn du gerade daran zweifelst, ob dein Leben noch einmal so werden kann, wie du es dir wünschst.
53 Minuten
Glück – das kann nach einer Trennung ein fast schon provokatives Wort sein. Wie sollen wir zurück ins Glück finden, wenn uns der Boden unter den Füssen weggezogen wurde und wir uns vielleicht so weit davon entfernt fühlen wie noch nie? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Bestsellerautorin und Glücksexpertin Anjana Gill, die sagt: Eigentlich geht das sogar leichter als oft gedacht. Sie weiss aus eigener Erfahrung, wie sich eine Trennung anfühlt. Auch sie wurde einst mit kleinen Kindern verlassen. Damals hat sie sich an die Geschichten ihres indischen Vaters erinnert und selbst viel übers Leben gelernt. Mittlerweile beschäftigt sie sich seit vielen Jahren damit, wie wir unser Glück wieder mehr in die eigenen Hände nehmen können. Aber was bedeutet das konkret nach einer Trennung? Wie werden wir unabhängiger vom Aussen? Und was, wenn wir beim besten Willen nicht positiv denken können? In dieser Folge erfährst du: - Warum wir mehr Einfluss auf unser eigenes Erleben haben, als es sich nach einer Trennung manchmal anfühlt. - Wie wir mit schlechten Tagen und schwierigen Gefühlen umgehen können, ohne gegen sie anzukämpfen. - Welche Rolle unsere Gedanken und unsere innere Ausrichtung für einen Neuanfang spielen können. - Wie wir dafür sorgen können, dass positives Denken nicht toxisch wird und Druck und Schuldgefühle auslöst. - Was Anjana unter Manifestieren versteht – und ob wir uns unseren Ex zurückwünschen sollten. - Und wie neues Vertrauen ins Leben und uns selbst entstehen kann. Eine Folge voller Empathie und praktischer Tipps für den Alltag, wenn du dir nach der Trennung wieder mehr Zuversicht ins Leben wünschst. Über die Macht der Geschichten. Und wie positives Denken möglich wird, ohne uns zu überfordern.
21 Minuten
«Alles, was mir lieb und teuer war, habe ich verloren.» Dieses Gefühl kann nach einer Trennung überwältigend sein. Denn wir verlieren nicht nur einen Menschen. Wir trauern oft um eine ganze gemeinsame Welt: um Vertrautheit und Sicherheit, gemeinsame Erlebnisse und Rituale, um all das Schöne, das wir miteinander aufgebaut und geteilt haben. Es fühlt sich nach der Trennung an, als hätte der Mensch, der gegangen ist, diese Welt einfach mitgenommen. Als wäre mit der Beziehung auch vieles von dem verschwunden, was unser Leben reich, besonders und lebenswert gemacht hat. Ich kenne dieses Gefühl aus meiner eigenen Trennung sehr gut. Und irgendwann hatte ich eine Erkenntnis, die meinen Blick auf diesen Verlust grundlegend verändert hat. In dieser Folge möchte ich deshalb genauer hinschauen: Was haben wir mit dem Ende einer Beziehung tatsächlich verloren? Was übersehen wir dabei Grundlegendes? Dabei geht es unter anderem darum: - Warum wir nach einer Trennung nicht nur um einen Menschen, sondern um eine ganze gemeinsame Welt trauern. - Weshalb der Gedanke, der andere habe «alles mitgenommen», unseren Trennungsschmerz zusätzlich verstärken kann. - Warum unsere Sicht nach der Trennung oft auf einem Irrtum beruht. - Was das mit unserem Selbstwert und dem Vertrauen in uns und in die eigene Zukunft zu tun hat. - Warum es nach der Trennung so wertvoll ist, Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken und zu erkennen, was es mit diesem «verloren Geglaubten» auf sich hat. - Und was eigentlich zu uns gehört und was wir in unserem Leben wieder – oder gar neu – entstehen lassen können. Eine Folge für dich, wenn du alles, was schön war in deinem alten Leben, schmerzlich vermisst. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas Einzigartiges unwiederbringlich verloren gegangen ist. Oder wenn du gerade noch kaum sehen kannst, wie dein Leben ohne diesen Menschen wieder reich und erfüllt werden könnte.
14 Minuten
«Mein Selbstwertgefühl ist am Boden.» Diesen Satz höre ich nach Trennungen immer wieder. Wenn der Partner geht, fühlt sich seine Entscheidung schnell auch wie ein Urteil über die eigene Person an: Ich war es nicht wert, dass man bei mir bleibt. Dass eine Trennung unseren Selbstwert erschüttert, ist zutiefst menschlich. Denn wir sind Beziehungswesen und haben schon früh gelernt, uns auch durch die Reaktionen anderer zu sehen. Eine Trennung kann deshalb Selbstwertzweifel mit grosser Wucht hervorholen – und manchmal auch alte Wunden wieder aufreissen. In dieser Folge möchte ich genauer hinschauen, warum eine Trennung so viel mit unserem Selbstwert machen kann. Und vor allem, wie wir den «Bewertungsbogen» über unseren eigenen Wert wieder zu uns zurücknehmen können. Dabei geht es unter anderem darum: - Warum Zurückweisung und Trennung unseren Selbstwert so tief erschüttern können - Weshalb manche Selbstwertzweifel viel älter sind als unsere vergangene Beziehung - Wie wir unseren Wert unbewusst von der Anerkennung und Wertschätzung unseres Partners abhängig machen - Und warum die Trennung gerade hier auch der Anfang eines wichtigen Emanzipationsprozesses sein kann Diese Folge ist ein Plädoyer für Selbstwert und Selbstwertschätzung. Wenn du nach deiner Trennung an dir zweifelst, dich zurückgewiesen oder nicht liebenswert fühlst, dann möchte dir diese Folge deutlich machen, wie wichtig und wie wertvoll es ist, sich dem Thema zuzuwenden – um deinen Wert wieder unabhängig davon spüren zu können, was andere denken und welche Entscheidungen sie treffen.
36 Minuten
Muss ich eine Trennung verarbeiten – und was heisst das überhaupt? Muss ich mich jetzt ständig mit dem beschäftigen, was gerade so schmerzhaft ist? Muss ich an mir arbeiten, während mein Ex-Partner vielleicht sorglos seiner Wege geht? Und woran merke ich überhaupt, ob ich meine Trennung verarbeitet habe – oder wo noch etwas Aufmerksamkeit braucht? «Trennung verarbeiten» klingt nach Arbeit und einer weiteren Aufgabe in einer Zeit, in der ohnehin schon alles anstrengend ist. Und es kann sich ungerecht anfühlen: Jemand anderes hat die Trennung vielleicht verursacht oder entschieden. Und nun bist du es, die sich mit den Folgen auseinandersetzen soll. Doch Verarbeitung bedeutet in meinen Augen etwas anderes. Sie geschieht auf verschiedenen Ebenen und kann dir nicht nur helfen, deinen Trennungsschmerz zu überwinden. Sie kann zu einem tiefen Verständnis dafür führen, was in dir passiert, was du brauchst und wie du dich selbst durch schwierige Zeiten begleiten kannst. Ich möchte in dieser Folge genauer anschauen, was es eigentlich bedeutet, eine Trennung zu verarbeiten. Dafür versuche ich, Trennungsverarbeitung in verschiedene Ebenen und Bereiche einzuteilen, damit sie dir als Kompass dienen können und dir Orientierung ermöglichen: wo du stehst und was Aufmerksamkeit verdient. Ich spreche darüber, warum unser Nervensystem nach einer Trennung zunächst in einen Ausnahmezustand geraten kann und weshalb wir heftige Gefühle nicht einfach wegschieben können. Es geht um Ängste und verletztes Selbstwertgefühl, ums Gedankenkarussell und die Suche nach Antworten. Aber auch um die Frage, was wir aus unserer vergangenen Beziehung über uns selbst, unsere Beziehungsmuster und unsere Bedürfnisse lernen können. Dabei geht es unter anderem darum: - Warum die Verarbeitung einer Trennung auch und manchmal zuallererst auf einer körperlichen Ebene stattfinden muss. - Wie wir einen Umgang mit überwältigenden Gefühlen, Ängsten und Selbstzweifeln finden können. - Weshalb es wichtig ist, auf einem neuen Boden Schritt für Schritt mehr innere und äussere Klarheit darüber zu gewinnen, was geschehen ist, um auf gute Wiese weitergehen zu können. - Warum es sich lohnt, eigene Bindungs-, Beziehungs- und Rollenmuster anzuschauen, wenn wir Beziehungen – und die Beziehung zu uns selbst – künftig anders gestalten möchten. Am Ende verrate ich dir auch noch, was in meinen Augen das Wertvollste ist, was wir auf diesem Verarbeitungsweg für die Zukunft mitnehmen können. Eine Fähigkeit, die uns von Angst befreien kann und unser Leben bereichert. Eine Folge für dich, wenn du dich fragst, was du eigentlich «verarbeiten» sollst oder musst. Wenn du das Gefühl hast, emotional festzustecken, obwohl seit deiner Trennung schon Zeit vergangen ist. Oder wenn du diese Zeit bewusst nutzen möchtest, um nicht nur über die Trennung hinwegzukommen, sondern dich selbst besser kennenzulernen und etwas Wertvolles für dein weiteres Leben daraus mitzunehmen.
45 Minuten
Das Klischee geht so: Wenn eine Frau sich trennt, sucht sie Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung und startet befreit in ein neues Leben. Doch die Wirklichkeit ist oft viel komplexer. Immer wieder begleite ich Frauen, die selbst den Entschluss gefasst haben die Beziehung zu beenden – und die trotzdem tief im Trennungsschmerz stecken. Frauen, die sich nicht getrennt haben, weil sie sich neu verliebt haben, sondern weil sie irgendwann gespürt haben, dass sie es in ihrer Beziehung nicht mehr aushalten konnten. Sie haben meist lange gekämpft, mit sich gerungen und viel versucht, um die Beziehung zu retten. Jetzt die Trennung auszusprechen, fühlt sich an wie ein Aufgeben oder gar Scheitern. Nach der Trennung warten dann häufig nicht Erleichterung und Freiheit, sondern Trauer, Schuldgefühle, Selbstzweifel und die Frage, ob sie den grössten Fehler ihres Lebens gemacht haben. Und nicht selten Angst vor der Zukunft. Frauen, die selbst gehen, erfahren zudem häufig weniger Verständnis von ihrem Umfeld, da sie es ja schliesslich so wollten und selbst so entschieden haben. Freunde und Familie verstehen oft nicht recht, warum man, wenn man schon gegangen ist, jetzt nicht auch weitergehen kann. Nicht selten haben sogar die betroffenen Frauen selbst immer weniger Verständnis für ihr anhaltendes Leiden nach der Trennung. Oder fragen sich, ob das Scheitern nicht sogar an ihren eigenen Mustern und Defiziten lag. In dieser Folge möchte ich über diese oft übersehene Seite von Trennungsschmerz sprechen. Ich gehe der Frage nach, weshalb auch eine selbst getroffene Entscheidung zutiefst schmerzen kann. Warum unser Nervensystem eine Beziehung vermissen kann, die wir gar nicht mehr wollten. Und warum die Schuldfrage uns oft genau von dem abhält, was wir jetzt eigentlich brauchen, um wachsen zu können. Dabei geht es unter anderem darum: - Weshalb Frauen, die selbst gehen, oft genauso tief leiden wie Frauen, die verlassen wurden - Warum nach einer Trennung häufig nicht Erleichterung, sondern Trauer, Angst und Orientierungslosigkeit folgen - Weshalb Schuldgefühle, Selbstzweifel und die Verantwortung für den Schritt den Trennungsprozess zusätzlich erschweren können - Und warum die Frage, wer welchen Anteil am Beziehungsende hatte, nichts darüber sagt, ob der Entscheid richtig war, sondern darüber, was nun wichtig ist, um gut weitergehen zu können. Eine Folge für dich, wenn du selbst gegangen bist und dich fragst, weshalb dein Schmerz trotzdem schwer auszuhalten ist und vielleicht sogar Zweifel aufkommen. Oder wenn du verlassen wurdest und besser verstehen möchtest, warum auch Frauen, die eine Beziehung beenden, oft einen langen und schmerzhaften Weg vor sich haben. Denn Trennungsschmerz hat viele Gesichter. Und unabhängig davon, wer gegangen ist, verdienen Schmerz, Zweifel und Trauer Verständnis, Solidarität und Mitgefühl.
55 Minuten
Macht es einen Unterschied, wie wir verlassen werden? Ist es schwerer, wenn jemand plötzlich geht? Ist es leichter loszulassen, wenn Zwist schon länger die Beziehung zermürbt hatte? Ist ein weiterhin enger Kontakt hilfreich? Und was macht ein radikaler Bruch mit uns? Was, wenn jemand geht, obwohl die Beziehung doch gut war und auch er immer noch Liebe bekundet? Und welche Rolle spielen fremdgehen und eine neue Person im Leben des Partners? Wäre es leichter, wenn es anders gelaufen wäre? Das ist eine Frage, die sich Frauen immer wieder stellen, wenn sie unter einer Trennung leiden. Eine, die ich auch aus meiner eigenen Erfahrung gut kenne. Tatsächlich ist Trennung nicht gleich Trennung. Manche Frauen erleben einen schleichenden Entfremdungsprozess. Andere werden von einer Entscheidung überrollt, die sie nicht kommen sahen. Wieder andere müssen damit umgehen, dass ihr Partner bereits verliebt ist, während sie selbst noch auf das Wir vertrauten. In dieser Folge möchte ich der Frage nachgehen, welche Rolle die Art der Trennung spielt. Denn ich glaube, dass diese tatsächlich einen Unterschied macht. Ich spreche darüber, warum manche Trennungen andere Herausforderungen mit sich bringen als andere. Weshalb wir nach bestimmten Erfahrungen mit spezifischen Schwierigkeiten kämpfen. Warum es hilfreich sein kann, genauer hinzuschauen, was wir eigentlich zu verarbeiten haben und womit wir vielleicht noch ringen. Und weshalb die Frage trotzdem auch in die Irre führen kann. Weg von dem, was jetzt wichtig ist für unseren Aufbruch aus der Trennung. Dabei geht es unter anderem darum: - Zu erkennen, wie unterschiedlich Trennungen verlaufen können, selbst wenn in all diesen Fällen der Partner geht - Weshalb die Umstände einer Trennung durchaus eine Rolle spielen bei der Verarbeitung, und wie die jeweiligen Umstände Verarbeitung erschweren, aber auch erleichtern können. - Warum manche Abschiede zusätzliche Verletzungen und offene Fragen hinterlassen - Weshalb Vergleiche mit anderen Trennungsverläufen oft wenig hilfreich sind - Und warum die Art, wie wir verlassen wurden, dennoch nicht darüber entscheidet, wie unser weiterer Weg aussehen muss Eine Folge für dich, wenn du dich schon einmal gefragt hast oder überzeugt davon bist, dass dein Schmerz auch damit zu tun hat, wie deine Beziehung geendet hat. Und wenn du verstehen möchtest, weshalb manche Abschiede uns anders prägen als andere – und was wir daraus für unseren eigenen Weg mitnehmen können.
34 Minuten
Viele Frauen erschrecken nach einer Trennung über sich selbst. Sie fühlen sich plötzlich haltlos, existenziell verunsichert und haben das Gefühl, nicht mehr auf eigenen Beinen stehen zu können. Manche sagen sogar: «Ich erkenne mich nicht wieder.» Und sie fragen sich: «Zeigt sich da ein abhängiges Bindungsmuster? Leide ich an Verlustangst?» Eine Trennung kann uns zutiefst erschüttern – auch dann, wenn wir uns immer als unabhängige, eigenständige und selbstbestimmte Menschen erlebt haben. Sie kann Gefühle auslösen, die wir so von uns nicht kennen. Und sie kann uns mit Ängsten konfrontieren. In dieser Folge möchte ich genauer hinschauen. Denn nicht jede starke Erschütterung nach einer Trennung bedeutet automatisch, dass wir unter Verlustangst leiden. Gleichzeitig kann eine Trennung durchaus sichtbar machen, dass wir schon lange bestimmte Bindungsmuster in uns tragen, die nun besonders schmerzhaft spürbar werden. Ich spreche darüber, weshalb eine Trennung zunächst einmal eine zutiefst menschliche und deshalb aufwühlende Verlusterfahrung ist. Und woran wir jetzt erkennen können, ob da vielleicht doch ein tieferes Muster aktiviert wird. Ich spreche darüber, warum ich es wichtig finde, nicht vorschnell zu denken, mit uns stimme etwas nicht. Aber wie sich trotzdem gerade jetzt auch die Möglichkeit öffnet, uns unseren tieferen Themen zuzuwenden, um Heilsames zu lernen für unser weiteres Leben. Dabei geht es unter anderem darum: - Warum eine Trennung selbst sicher gebundene Menschen tief erschüttern kann. - Weshalb wir nach einer Trennung oft das Gefühl haben, mit uns stimme etwas nicht. - Woran wir erkennen können, dass hinter unserer Angst möglicherweise ältere Bindungserfahrungen stehen. - Wie Verlustangst entsteht und weshalb sie uns heute noch beeinflussen kann. - Und warum es möglich ist, auch mit unsicheren Bindungsmustern neue und sichere Erfahrungen zu machen. Eine Folge für dich, wenn du dich nach deiner Trennung fragst, ob deine Gefühle noch normal sind. Wenn dir die Angst vor dem Verlust oder dem Alleinsein grosse Sorgen macht. Wenn du dich hier besser kennen und begleiten lernen möchtest, um wieder zu innerer Sicherheit und Halt zu finden.
35 Minuten
Es gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen nach einer Trennung: Die Vorstellung, dass unser Ex-Partner sein Leben einfach weiterlebt. Mit einer anderen Frau. Dass jemand anderes gefühlt unseren Platz eingenommen hat. Dass die gemeinsamen Orte, Gewohnheiten, Pläne weiterbestehen – ohne uns. Viele Frauen beschreiben dieses Gefühl als unerträglich. Und ich selbst weiss das auch aus persönlicher Erfahrung. Wir fühlen uns ausgetauscht, ersetzt oder sogar wie weggeworfen. Als hätte eine andere Frau unser Leben übernommen oder würde sogar eine bessere Version davon mit unserem Partner leben. Und oft kommt noch etwas hinzu: die Vorstellung, dass der andere glücklich ist, während wir selbst unter seiner Entscheidung zu leiden haben. In dieser Folge spreche ich darüber, was dieses Gefühl so schmerzhaft macht. Wo es Abgrenzung braucht. Und welchen Einfluss unser Selbstbild und die Geschichte, die wir uns jetzt selbst erzählen, darauf haben, wie wir die Situation erleben. Dabei geht es unter anderem darum: - Warum das Gefühl, ersetzt worden zu sein, so tief an unserem Selbstwert rütteln kann. - Weshalb unser Kopfkino jetzt besonders belastend ist. - Welche Rolle unsere eigenen Glaubenssätze dabei spielen. - Welche Arten von Abgrenzung helfen können, aus dem Schmerz und den Vergleichen herauszufinden. - Wie du wieder mehr dich selbst statt die andern im Blick hast. Eine Folge für dich, wenn du das Gefühl hast, ausgetauscht worden zu sein. Und wenn du anders auf diese Situation blicken möchtest, die sich im ersten Moment kaum aushalten lässt.
27 Minuten
Fast alle Frauen stellen sich nach der Trennung irgendwann diese Fragen: Wie viel Zeit braucht es, um eine Trennung zu verarbeiten? Wie lange wird es dauern, bis dieser Schmerz endlich aufhört? Und lässt sich Trennungsschmerz irgendwie abkürzen? In dieser Jubiläumsfolge – ein Jahr «Dein Aufbruch aus der Trennung» – widme ich mich genau diesen Fragen. Ich möchte dir erklären, welche Einstellung dir in dieser Phase weiterhelfen kann. Was du unterwegs beachten solltest. Und warum ich glaube, dass die Frage nach der Verarbeitungszeit oft falsch gestellt ist. Ja, Trauer wird oft ihre Zeit brauchen. Und du darfst hier grosszügig mit dir sein. Es geht aber auch nicht darum, möglichst lange zu leiden oder darauf zu warten, bis eine Frist verstrichen ist. Vor allem aber soll diese Zeit der Verarbeitung noch zu etwas ganz anderem für dich werden können. Zu einer Entwicklung, die die Ausgangsfrage vielleicht auf den Kopf stellt. Ich teile in dieser Folge auch sehr persönliche Erfahrungen aus meiner eigenen Trennungszeit. Warum es für mich damals so wichtig war, mir bewusst Zeit zuzugestehen. Aber auch, wie sich diese Zeit der Verarbeitung plötzlich ganz anders anfühlen konnte. Dabei geht es unter anderem darum: - Warum die Frage «Wie lange dauert das?» an einen falschen Ort führen kann. - Weshalb Trauer Zeit braucht, aber nicht Stillstand bedeuten muss. - Warum es nicht darum geht, möglichst schnell oder möglichst langsam zu verarbeiten. - Wie wir verhindern können, uns unbewusst im Schmerz festzuhalten. - Und wie aus einer furchtbaren Zeit wieder eine fruchtbare Zeit werden kann. Eine Folge für dich, wenn du dich fragst, ob du «normal» verarbeitest. Wenn du Angst hast, zu lange im Schmerz festzustecken. Oder wenn du wieder spüren möchtest, dass diese Zeit sogar mehr sein kann als nur eine Zeit des Verlusts.
31 Minuten
Viele Frauen kennen dieses Gefühl nach einer Trennung: «Ich war doch schon weiter.» Doch plötzlich scheint alles wieder da zu sein. Der ursprüngliche Schmerz. Die Sehnsucht. Die Verzweiflung. Die Leere. Vielleicht ausgelöst durch eine Nachricht, eine Begegnung, ein Lied, eine Jahreszeit oder einfach durch einen besonders schweren Tag. Dann entsteht schnell das bedrückende Gefühl, wieder ganz am Anfang zu stehen. Wieder auf Feld eins. In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau dieses Erleben so verunsichernd sein kann. Nicht nur, weil der Schmerz zurückkehrt, sondern weil wir daraus oft schliessen, dass wir nicht vorankommen oder vielleicht sogar gescheitert sind. Dabei ist genau das oft nicht wahr. Ich möchte dir erklären, was es mit diesem Gefühl auf sich hat. Warum wir uns plötzlich zurückgeworfen fühlen können. Warum Verarbeitung nach einer Trennung meist nicht geradlinig verläuft. Und weshalb das nicht bedeutet, dass du wirklich wieder am Anfang stehst, wenn du eigentlich schon mitten auf dem Weg warst. Gleichzeitig spreche ich aber auch darüber, dass Zeit allein nicht automatisch heilt. Dass es dafür wichtig ist, wirklich loszugehen. Und warum dann alles auf dem Weg zum Verarbeitungsprozess dazugehören darf, ja sogar wertvoll sein kann. Dabei geht es unter anderem darum: - Wie unser Nervensystem anders verarbeitet als unser Kopf - Weshalb Trigger und Schmerz-Wellen Teil des Verarbeitungsprozesses sein können - Warum dasselbe Gefühl nicht bedeuten muss, dass du am selben Ort bist - Weshalb erste lichte Momente nach der Trennung so wichtig sind - Warum es wichtig ist, für dich loszugehen, statt abzuwarten. Und wann Unterstützung dabei wichtig ist. Zudem möchte ich dir ein Werkzeug an die Hand geben, wie du die Dinge erkennen kannst, mit denen du jetzt unbedingt aufhören solltest, um nicht im Trennungsschmerz steckenzubleiben. Eine Folge für dich, wenn du dich gerade entmutigt fühlst, weil die Trennung wieder besonders schmerzt. Oder wenn du schon länger das Gefühl hast, nicht weiterzukommen und verstehen möchtest, worauf es jetzt wirklich ankommt.
19 Minuten
Nach einer Trennung erleben wir oft nicht nur Schmerz und Trauer, sondern manchmal auch etwas, das schwerer zu greifen ist und gerade deshalb so belastend sein kann: Scham. Scham ist Gefühl, das auf den ersten Blick jetzt kaum Sinn ergibt. Denn es ist ja etwas geschehen, das uns widerfahren ist. Und doch bleibt bei vielen Frauen dieses Empfinden zurück. Manchmal fühlt es sich an, als stünde es uns auf die Stirn geschrieben: Die wurde verlassen. Wir fragen uns, warum uns das alles passiert. Ob etwas mit uns falsch ist. Und oft auch, was andere nun von uns denken. Wir fühlen uns wie Ausgestossene. Und spüren, dass das auch mit eigenen Themen zu tun hat. In dieser Folge spreche ich darüber, warum dieses Gefühl nach einer Trennung so häufig da ist. Es geht dabei um die unterschiedlichen Facetten von Scham: um Selbstwert, um die Angst vor Bewertung, um das Gefühl, versagt zu haben. Und auch darum, dass dieses Gefühl nicht nur Frauen betrifft, die verlassen wurden, sondern ebenso diejenigen, die selbst gegangen sind, und das manchmal auf unerwartete Weise. Scham ist ein soziales Gefühl, und doch eines, das uns jetzt besonders einsam macht und isoliert. Ich spreche auch darüber, dass Scham oft im Verborgenen bleibt – und warum es so entscheidend ist, dass sie ans Licht kommt. Denn erst, wenn wir unsere Scham besser verstehen, können wir einen neuen und befreienden Umgang mit ihr und mit uns selbst finden.
18 Minuten
Nach einer Trennung erleben wir oft nicht nur den Schmerz über das Ende der Beziehung, sondern auch das schmerzhafte Gefühl, plötzlich ein Etikett zu tragen. „Getrennt.“ „Geschieden.“ Worte, die sich anfühlen wie ein Stempel. Wie ein Makel. Und vor allem wie etwas, das so ganz und gar nicht zu uns und unserem Leben gehört. Doch jetzt ist es plötzlich ungewollt Teil unserer Realität. In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau diese Begriffe so belastend sein können. Warum sie sogar Scham auslösen und sich anfühlen wie ein Versagen, obwohl sie doch „nur“ einen Zustand beschreiben. Es geht mir darum, was wirklich hinter diesem Schmerz steckt. Wir fühlen uns abgestempelt von der Gesellschaft und von anderen Menschen. Aber geht es da noch um etwas anderes? Auch um Bilder, die wir vielleicht selbst lange von „getrennten Frauen“ hatten? In dieser Folge spreche ich darüber: - Warum sich „getrennt“ oder „geschieden“ wie ein Makel anfühlen kann - Weshalb dieser Schmerz oft mehr mit unseren eigenen Gedanken zu tun hat als mit der Realität - Wie Prägungen und alte Vorstellungen hier mitwirken - Warum es ein wichtiger Schritt ist, diesen Status innerlich neu einzuordnen - Und wie du wieder zu dir zurückfindest, jenseits aller Schubladen Es geht mir um deinen Perspektivenwechsel. Und darum, wie du wieder einfach du sein kannst.
23 Minuten
Nach einer Trennung tauchen sie fast automatisch auf: Gedanken darüber, was gewesen wäre, wenn … Was du anders hättest machen sollen. Wo vielleicht ein entscheidender Moment war, an dem alles eine andere Richtung hätte nehmen können. Diese inneren Schleifen sind oft so hartnäckig und wir bearbeiten sie so intensiv, als könnten wir daran noch etwas abändern und korrigieren. Der Kopf will helfen, «Fehler» zu korrigieren. Doch das führt dich immer wieder an denselben Punkt zurück. Ja sogar zu Schlüssen, die in Sackgassen führen. In dieser Folge geht es um dieses Hätte und Wäre und weshalb die beiden dich jetzt so hartnäckig belagern. Ich spreche darüber, warum unser Verstand dabei beginnt, einzelne Momente überzubewerten oder Zusammenhänge herzustellen, weil sie sich logisch anfühlen. Und wie wir uns einreden, dass wir Dinge einfach anders hätten machen müssen und machen können. Dabei geht es unter anderem darum: - Weshalb wir Schwieriges aus der Vergangenheit immer wieder durchgehen, als könnten wir es abändern - Wie wir dabei einzelne Situationen übermässig gewichten - Weshalb wir aufhören müssen zu glauben, dass wir Dinge einfach anders hätten machen können - Und dass du diese Energie wieder dorthin lenken kannst, wo sie dir wirklich dient Die quälenden Gedanken entstehen aus einem verständlichen Bedürfnis heraus. Sie wollen korrigieren und helfen zu verarbeiten. Aber sie halten dich fest. Vielleicht erkennst du in dieser Folge, wie subtil und hartnäckig dieses Hadern wirkt. Und vielleicht entsteht dabei ein neuer Umgang damit, der dich wieder mehr aus der Vergangenheit ins Jetzt holt. Um den Blick auf das richten zu können, was nun zählt.
43 Minuten
Es ist nur verständlich, dass wir nach einer gescheiterten Beziehung und schmerzhaften Trennung pessimistisch aufs Leben blicken – und nicht selten auch auf uns. Plötzlich erscheint alles dunkel: die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Und oft fühlt sich dieser Pessimismus sogar vernünftig, angemessen, geradezu klug an. Schliesslich lernen wir aus Erfahrungen. Doch was, wenn dieser Pessimismus zwar verständlich ist, aber trotzdem kein guter Ratgeber? Was, wenn er vorgibt, dich zu schützen und dir Kontrolle zu geben, dich aber gleichzeitig vom Leben fernhält? In dieser Folge spreche ich darüber, warum Pessimismus nach der Trennung ein falscher Freund ist, der vorgibt, nur das Beste für uns zu wollen, und doch Schaden anrichtet. Ich möchte dir näherbringen, warum Pessimismus sich nach einer Trennung so trügerisch nach Realitätssinn und Lebensklugheit anfühlt. Wie wir daraus schnell neue Glaubenssätze zimmern. Warum dadurch nicht nur der Blick auf die Welt dunkler wird, sondern oft auch der Blick auf uns selbst. Ich erzähle dir aber auch, wie ich selbst von der unverbesserlichen Pessimistin zur Optimistin wurde und das ausgerechnet nach der Trennung. Ich möchte dir aufzeigen, warum ich Optimismus heute sogar realistischer finde als Pessimismus. Und was es braucht, um selbst nach schweren Enttäuschungen wieder Vertrauen entwickeln zu können. Eine Folge für dich, wenn du im Moment pessimistisch aufs Leben blickst, dich besser verstehen und deinen Blick wieder weiten möchtest.