Podcaster
Episoden
03.03.2026
6 Minuten
In dieser Folge wird eingeordnet, welche Faktoren den Verlauf
nach einem Bandscheibenvorfall beeinflussen und welche Zeiträume
typischerweise beobachtet werden. Sie erfahren, warum
Schmerzintensität und MRT-Befund nicht zuverlässig korrelieren,
welche Rolle Entzündung, Nervenregeneration und
Schmerzverarbeitung spielen und weshalb funktionelle Entwicklung
oft wichtiger ist als ein fixes Enddatum.
Der Fokus liegt auf einer realistischen Einschätzung: Viele
Verläufe zeigen innerhalb von sechs bis zwölf Wochen eine
deutliche Besserung, erste Veränderungen häufig bereits nach zwei
bis vier Wochen. Gleichzeitig wird erläutert, warum
Sensibilitätsstörungen oder leichte Kraftdefizite länger bestehen
können, ohne zwingend eine dauerhafte Schädigung zu bedeuten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Differenzierung zwischen
akuter Nervenreizung und beginnender Chronifizierung. Es wird
dargestellt, welche Faktoren statistisch mit einem längeren
Verlauf einhergehen und warum strukturierte Aktivierung, dosierte
Bewegung und eine Kombination aus Symptomkontrolle und
Funktionsaufbau prognostisch günstig sind.
Diese Folge richtet sich an Menschen nach einem
Bandscheibenvorfall, die Orientierung suchen, ohne vorschnelle
Versprechen oder starre Zeitangaben.
Hinweis: Diese Inhalte dienen der allgemeinen
Gesundheitsinformation und ersetzen keine ärztliche Beratung,
Diagnose oder Behandlung.
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Mehr Inhalte, Downloads & Hintergründe:
https://Dem-Schmerz-Gewachsen.de
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Musik: Piano Sonata No. 2 in F major Op. 1b, I bis III. Allegro
con Moto Steven O'Brien – https://www.steven-obrien.net/
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Werbung in eigener Sache Diese Folge enthält Verweise auf
meine Website und eigene Inhalte.
Medizinische Grundlage Die Inhalte basieren auf aktueller
Fachliteratur und klinischer Erfahrung. **Keine
Aufforderung zur Selbstmedikation.**
️ Haftungsausschluss Dieses Video dient der allgemeinen
Gesundheitsinformation. Es ersetzt keine ärztliche
Beratung, Diagnose oder Behandlung. Trotz größter Sorgfalt
sind Irrtümer oder Änderungen des Forschungsstands nicht
ausgeschlossen.
Datenschutz Weitere Hinweise (z. B. Datenschutz,
Impressum): siehe Kanalprofil.
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24.02.2026
7 Minuten
In dieser kurzen Update-Folge von „Dem Schmerz gewachsen“ geht es
um den aktuellen Stand der Fibromyalgie-Forschung im Jahr 2026.
Die Episode knüpft an meine vierteilige Fibromyalgie-Reihe aus
dem Sommer 2025 an und ordnet ein, was sich seitdem beim
Verständnis und bei der Behandlung der Erkrankung verändert hat –
und was trotz neuer Studien, neuer Begriffe und neuer Angebote im
Kern gleich geblieben ist.
Thematisiert werden unter anderem: – das weiterhin tragende
Verständnis der Fibromyalgie als nociplastisches Schmerzsyndrom –
die stabile Linie der Leitlinien mit Fokus auf Aufklärung,
Bewegung und multimodale Therapie – ein kurzes Update zu Ansätzen
aus der Folge „Neue Wege gehen“, darunter Low-Dose-Naltrexon und
Infusionsverfahren – die zunehmende Bedeutung von Stress- und
autonomer Regulation – anhaltende Probleme in Versorgung,
Akzeptanz und Alltagsrealität für Betroffene
Die Folge ist bewusst kompakt gehalten und ersetzt keine der
ausführlichen Episoden, sondern ergänzt sie um einen nüchternen
Überblick zum Stand 2026.
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17.02.2026
18 Minuten
Vitamin D Evidenz entsteht nicht durch einzelne Studien, sondern
durch die Gesamtschau unterschiedlicher Studiendesigns.
In dieser Folge wird eingeordnet, warum Beobachtungsstudien oft
überzeugend wirken, weshalb randomisierte Studien bei Vitamin D
häufig nüchterner ausfallen und wie Leitlinien diese Daten in
zurückhaltende Empfehlungen übersetzen.
Es geht nicht um konkrete Dosierungen oder individuelle
Zielwerte, sondern um ein grundlegendes Verständnis: Wie entsteht
medizinische Evidenz? Warum ist „Studie X hat gezeigt“ selten das
Ende einer Debatte? Und weshalb Zurückhaltung in Leitlinien meist
Ausdruck einer Nutzen-Risiko-Abwägung ist – nicht von Ignoranz?
Der Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen Assoziation und
Kausalität, auf Durchschnittseffekten großer Studien und auf der
Frage, was Empfehlungen auf Bevölkerungsebene leisten sollen –
und was nicht.
Diese Folge richtet sich an Menschen, die medizinische Aussagen
nicht nur übernehmen, sondern verstehen möchten, wie sie zustande
kommen – insbesondere im Kontext chronischer Erkrankungen und
komplexer Entscheidungsprozesse.
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10.02.2026
6 Minuten
Blutzucker und chronische Schmerzen werden häufig getrennt
betrachtet. Dabei beeinflussen sich Stoffwechsel und
Schmerzverarbeitung wechselseitig – oft schon lange bevor ein
Diabetes diagnostiziert wird.
In dieser Folge ordne ich ein, warum stabile Blutzuckerwerte
nicht nur für den Stoffwechsel, sondern auch für das Nervensystem
relevant sind. Es geht um die Frage, wie erhöhte oder stark
schwankende Werte Nervenschmerzen begünstigen können, warum
Entzündungsprozesse dadurch verstärkt werden und weshalb manche
Schmerzverläufe unter ungünstigen Stoffwechselbedingungen
hartnäckiger bleiben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gegenrichtung: Chronischer
Schmerz wirkt als Stressor auf den Körper und kann über
Stresshormone, Schlafstörungen und Bewegungsmangel den Blutzucker
zusätzlich destabilisieren. So entstehen Kreisläufe, die im
Alltag oft schwer zu durchbrechen sind.
Besprochen wird, warum Blutzucker selten die alleinige Ursache
von Schmerzen ist, aber häufig ein verstärkender Faktor. Im
Mittelpunkt stehen realistische Ansatzpunkte: Stabilität statt
Perfektion, kleine Veränderungen im Essverhalten, Bewegung in
sinnvoller Dosierung und die Rolle medizinischer Begleitung bei
bestehenden Nervenschmerzen.
Diese Folge richtet sich an Menschen mit chronischen Schmerzen,
die ihren Körper besser verstehen und zusätzliche
Einflussfaktoren jenseits klassischer Schmerzdiagnosen einordnen
möchten.
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03.02.2026
6 Minuten
Selbstwirksamkeit bei chronischen Schmerzen wird häufig
missverstanden. Sie bedeutet weder, Schmerzen „wegzudenken“,
noch, dass die Psyche schuld ist.
In dieser Folge wird eingeordnet, was Selbstwirksamkeit in der
modernen Schmerzmedizin tatsächlich meint: das Erleben, dass das
eigene Verhalten einen spürbaren Unterschied im Alltag machen
kann – trotz anhaltender Beschwerden.
Sie erfahren, warum dieses Konzept gut untersucht und
evidenzbasiert ist, wie chronische Schmerzen das Nervensystem
verändern und weshalb das Gefühl von Kontrollverlust medizinisch
erklärbar ist. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Prinzip der
dosierten Belastung: weder Überforderung noch Rückzug, sondern
planbare, überprüfbare Schritte.
Besprochen wird auch, wo die Grenzen liegen. Selbstwirksamkeit
ist keine Garantie für Schmerzfreiheit und kein Ersatz für
Therapie. Sie ist kein moralischer Maßstab und kein Zeichen von
„richtigem“ oder „falschem“ Verhalten. Vielmehr ist sie ein
Wirkprinzip seriöser Schmerzbehandlung, das Orientierung,
Sicherheit und Handlungsspielräume schaffen soll.
Der Blick richtet sich weniger auf Schmerzintensität, sondern auf
Funktion und Teilhabe: Was ist trotz Schmerzen möglich? Was wäre
ein realistischer nächster Schritt? Und wie lassen sich
Rückschläge sinnvoll einordnen, ohne sie als Scheitern zu
bewerten?
Diese Folge richtet sich an Menschen mit chronischen Schmerzen,
die verstehen möchten, wie Einfluss im Alltag entstehen kann –
realistisch, ohne Druck und ohne vereinfachende Schlagworte.
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Über diesen Podcast
„Dem-Schmerz-Gewachsen” mit Anästhesist und Schmerztherapeut Robert
Bonnemann ist Ihr Podcast rund um spezielle Schmerztherapie und
Schmerzmedizin. Wir beleuchten aktuelle Forschung, teilen
Praxiserfahrungen und erkunden alternative Heilmethoden. Entdecken
Sie ganzheitliche Ansätze zur Bewältigung chronischer Schmerzen –
für Betroffene und Interessierte.
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