Podcast
Podcaster
Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr
Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität
Du folgst jetzt diesem Podcast.
Beschreibung
vor 1 Woche
Wie testet ein Handwerksbetrieb ein neues E-Auto, ohne sich gleich
fest zu binden? Genau darum geht es in dieser Folge des
EAN-Podcasts mit Rainer Thies, Geschäftsführer der DACH-Region bei
MHC Mobility. Das Unternehmen bietet Fahrzeug-Abos ausschließlich
für Gewerbekunden an und hat kürzlich die Marke von 50.000
Fahrzeugen in der eigenen Flotte erreicht, verteilt auf drei
Geschäftsführungen in Europa. Im Gespräch erklärt Rainer, warum
sich MHC bewusst auf Flotten zwischen 10 und 100 Fahrzeugen
konzentriert, wobei auch einzelne Fahrzeuge und größere Flotten mit
200 bis 300 Einheiten bedient werden. Er beschreibt, wie die
eigenen Branchen-Teams für Bau, Dienstleistung und Industrie
aufgebaut sind und wie individuell Fahrzeuge je nach
Vertragslaufzeit ausgestattet werden können, von Standard-Einbauten
bis zur vollständig individuellen Lösung. Wir sprechen darüber,
woran der Umstieg auf Elektroautos in vielen Handwerksbetrieben
noch scheitert, und warum es dabei weniger um die grundsätzliche
Bereitschaft geht als um Ladeinfrastruktur, Parkplätze und
organisatorische Fragen im Betriebsalltag. Der relevante B2B-Markt
liegt laut Rainer bei rund 900.000 Zulassungen im Jahr, mit einer
Elektroquote von etwa 30 bis 32 Prozent, während MHC selbst noch
darunter liegt. Ein zentrales Thema ist das Prinzip des
Ausprobierens: Kundinnen und Kunden können neue Modelle, etwa von
chinesischen Marken wie Xpeng, für einige Monate testen, bevor sie
sich langfristig festlegen. Das wirtschaftliche Risiko bei neuen
Automarken trägt dabei MHC Mobility selbst, nicht die Kundschaft.
Rainer erzählt außerdem eine Anekdote von einer Testfahrt mit einem
Denza Z9 GT, bei der er ausgerechnet auf einem Bauernhof auf die
schnellste Ladesäule seines bisherigen Lebens traf, betrieben von
einem Landwirt, der seinen kompletten Fuhrpark bereits
elektrifiziert hat. Wir sprechen auch über die Preisstruktur der
Auto-Abos, die Flexibilität bei Laufzeiten zwischen einem und 72
Monaten sowie darüber, wie unterschiedlich stark Nachhaltigkeit je
nach Betriebsgröße als Entscheidungsfaktor wirkt. Zum Schluss gibt
Rainer einen Ausblick darauf, wie MHC Mobility den Elektroanteil in
der eigenen Flotte weiter ausbauen will, insbesondere im
Transporter-Segment, unter anderem über eine neue Partnerschaft
rund um intelligente Ladelösungen. Eine Folge für alle, die wissen
wollen, wie Elektromobilität im Gewerbealltag tatsächlich
funktioniert, jenseits der reinen Zulassungszahlen.
fest zu binden? Genau darum geht es in dieser Folge des
EAN-Podcasts mit Rainer Thies, Geschäftsführer der DACH-Region bei
MHC Mobility. Das Unternehmen bietet Fahrzeug-Abos ausschließlich
für Gewerbekunden an und hat kürzlich die Marke von 50.000
Fahrzeugen in der eigenen Flotte erreicht, verteilt auf drei
Geschäftsführungen in Europa. Im Gespräch erklärt Rainer, warum
sich MHC bewusst auf Flotten zwischen 10 und 100 Fahrzeugen
konzentriert, wobei auch einzelne Fahrzeuge und größere Flotten mit
200 bis 300 Einheiten bedient werden. Er beschreibt, wie die
eigenen Branchen-Teams für Bau, Dienstleistung und Industrie
aufgebaut sind und wie individuell Fahrzeuge je nach
Vertragslaufzeit ausgestattet werden können, von Standard-Einbauten
bis zur vollständig individuellen Lösung. Wir sprechen darüber,
woran der Umstieg auf Elektroautos in vielen Handwerksbetrieben
noch scheitert, und warum es dabei weniger um die grundsätzliche
Bereitschaft geht als um Ladeinfrastruktur, Parkplätze und
organisatorische Fragen im Betriebsalltag. Der relevante B2B-Markt
liegt laut Rainer bei rund 900.000 Zulassungen im Jahr, mit einer
Elektroquote von etwa 30 bis 32 Prozent, während MHC selbst noch
darunter liegt. Ein zentrales Thema ist das Prinzip des
Ausprobierens: Kundinnen und Kunden können neue Modelle, etwa von
chinesischen Marken wie Xpeng, für einige Monate testen, bevor sie
sich langfristig festlegen. Das wirtschaftliche Risiko bei neuen
Automarken trägt dabei MHC Mobility selbst, nicht die Kundschaft.
Rainer erzählt außerdem eine Anekdote von einer Testfahrt mit einem
Denza Z9 GT, bei der er ausgerechnet auf einem Bauernhof auf die
schnellste Ladesäule seines bisherigen Lebens traf, betrieben von
einem Landwirt, der seinen kompletten Fuhrpark bereits
elektrifiziert hat. Wir sprechen auch über die Preisstruktur der
Auto-Abos, die Flexibilität bei Laufzeiten zwischen einem und 72
Monaten sowie darüber, wie unterschiedlich stark Nachhaltigkeit je
nach Betriebsgröße als Entscheidungsfaktor wirkt. Zum Schluss gibt
Rainer einen Ausblick darauf, wie MHC Mobility den Elektroanteil in
der eigenen Flotte weiter ausbauen will, insbesondere im
Transporter-Segment, unter anderem über eine neue Partnerschaft
rund um intelligente Ladelösungen. Eine Folge für alle, die wissen
wollen, wie Elektromobilität im Gewerbealltag tatsächlich
funktioniert, jenseits der reinen Zulassungszahlen.
Weitere Episoden
24 Minuten
vor 1 Tag
26 Minuten
vor 2 Wochen
24 Minuten
vor 3 Wochen
31 Minuten
vor 4 Wochen
29 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.