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Auto Hell Dunkel
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Im aktuellen Podcast spreche ich mit Dr. Guido Gehlen, Director
Connected Car Services & Charging bei der Hyundai Connected
Mobility. Guido ist promovierter Elektroingenieur und hat über zehn
Jahre bei Vodafone im Bereich vernetzter Fahrzeuge gearbeitet.
Heute verantwortet er bei Hyundai Connected Mobility den gesamten
Charging-Bereich für Europa, und zwar in 43 Märkten. Wir reden über
Vehicle-to-Grid: das Konzept, ein Elektroauto nicht nur als
Verbraucher im Stromnetz zu betreiben, sondern als aktiven
Teilnehmer. Hyundai hat diesen Weg schrittweise aufgebaut, von
Vehicle-to-Load beim Ioniq 5 mit bis zu 3,6 kW für den
Eigenverbrauch bis hin zu bidirektionalem AC-V2G mit bis zu 10 kW
im Ioniq 9 und Ioniq 6, synchronisiert mit dem öffentlichen Netz.
Wir gehen durch die technischen Entscheidungen dahinter: Warum hat
sich Hyundai bewusst für AC statt für DC entschieden, obwohl einige
Mitbewerber den anderen Weg gehen? Was bedeutet das für die
Installationskosten und die Verbreitung im Heimbereich? Und warum
wurde die gesamte Komplexität ins Fahrzeug verlagert, statt sie in
die Ladeinfrastruktur zu verteilen? Ein zentrales Thema ist auch
das Geschäftsmodell dahinter. Wer profitiert wie? Aggregatoren, die
virtuelle Kraftwerke aus vernetzten Fahrzeugen aufbauen.
Energieversorger, die Lastspitzen abfedern. Und Endkund:innen, die
über Vergütungsmodelle von kostenlosem Laden bis zu direkten
Kickbacks an dem entstehenden Energiewert beteiligt werden. Guido
erklärt außerdem, warum die Sorge vor Akkuverschleiß durch V2G
weitgehend unbegründet ist, welche regulatorischen Hürden in
Deutschland inzwischen weggefallen sind und was das konkrete
Pilotprojekt mit Vattenfall in den Niederlanden zeigen soll. Bis zu
40 Ioniq-9-Fahrzeuge nehmen dort teil, inklusive kostenloser
Wallbox und 500 Euro Ladeguthaben. Ich habe aus dem Gespräch
einiges mitgenommen, besonders den Blick auf die verschiedenen
Ebenen, die gleichzeitig zusammenspielen müssen, damit V2G in der
Fläche wirklich funktioniert: Fahrzeugtechnik, Infrastruktur,
Regulatorik und das Nutzerverhalten. Guido ordnet das nüchtern und
klar ein. Wer sich für die Zukunft des bidirektionalen Ladens
interessiert, sollte diese Folge nicht verpassen.
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„Was bringt Vehicle-to-Grid dem Endkunden wirklich?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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