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Beschreibung
vor 21 Stunden
Im aktuellen Gespräch habe ich Stefan Lundin zu Gast, den Chief
Communications Officer von Geely Holding Europe. Stefan ist seit
elf Jahren im Geely-Kosmos tätig und kennt den Konzern aus so
vielen Perspektiven wie kaum jemand sonst - vom Forschungszentrum
über den Campus-Aufbau in Göteborg bis hin zur heutigen Arbeit an
der Markenstrategie für Europa. Wir starten mit einer Frage, die
simpel klingt, aber alles andere als einfach zu beantworten ist:
Was ist Geely eigentlich? Chinesisches Unternehmen? Globaler
Konzern? Stefan bringt es auf den Punkt - "ein globaler Konzern,
der in China geboren wurde" - und erklärt, warum selbst intern je
nach Standort eine andere Antwort kommt. In Göteborg sieht man
Geely als weit entfernten Investor, in Hangzhou denkt man bei
"Geely" an etwas ganz anderes. Dann gehen wir die Marken durch -
und zwar strukturiert. Volvo Cars und Polestar als westliche Marken
mit langer europäischer Geschichte. Lynk & Co und Zeekr, die in
Göteborg erfunden wurden, aber mit chinesischer Führung und
Produktion. Geely Auto als ursprünglich chinesische Marke, die
jetzt nach Europa drängt. Dabei räumt Stefan auch mit einem
verbreiteten Missverständnis auf: Plattform und Architektur sind
nicht dasselbe - und das hat praktische Konsequenzen dafür, wie
viel die Modelle wirklich teilen. Ein zentrales Thema ist die Frage
der Markenkannibalisierung. Stefan spricht offen über eine Phase,
in der Wachstum über Klarheit ging. Die Taizhou-Deklaration von Li
Shufu markiert hier einen Wendepunkt: Zeekr, Lynk & Co und
Geely Auto werden unter der Geely Auto Group zusammengeführt, mit
klarer Segmentierung von Volumen bis Premium. Zum Schluss geht es
um die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns - und darum, warum
Geely gleichzeitig auf CO2-Neutralität bis 2045 zielt und in
Methanol-Hybride investiert. Stefans Antwort ist globaler als
erwartet: Wer nur auf Europa und China schaut, sieht nur einen Teil
des Bildes.
Communications Officer von Geely Holding Europe. Stefan ist seit
elf Jahren im Geely-Kosmos tätig und kennt den Konzern aus so
vielen Perspektiven wie kaum jemand sonst - vom Forschungszentrum
über den Campus-Aufbau in Göteborg bis hin zur heutigen Arbeit an
der Markenstrategie für Europa. Wir starten mit einer Frage, die
simpel klingt, aber alles andere als einfach zu beantworten ist:
Was ist Geely eigentlich? Chinesisches Unternehmen? Globaler
Konzern? Stefan bringt es auf den Punkt - "ein globaler Konzern,
der in China geboren wurde" - und erklärt, warum selbst intern je
nach Standort eine andere Antwort kommt. In Göteborg sieht man
Geely als weit entfernten Investor, in Hangzhou denkt man bei
"Geely" an etwas ganz anderes. Dann gehen wir die Marken durch -
und zwar strukturiert. Volvo Cars und Polestar als westliche Marken
mit langer europäischer Geschichte. Lynk & Co und Zeekr, die in
Göteborg erfunden wurden, aber mit chinesischer Führung und
Produktion. Geely Auto als ursprünglich chinesische Marke, die
jetzt nach Europa drängt. Dabei räumt Stefan auch mit einem
verbreiteten Missverständnis auf: Plattform und Architektur sind
nicht dasselbe - und das hat praktische Konsequenzen dafür, wie
viel die Modelle wirklich teilen. Ein zentrales Thema ist die Frage
der Markenkannibalisierung. Stefan spricht offen über eine Phase,
in der Wachstum über Klarheit ging. Die Taizhou-Deklaration von Li
Shufu markiert hier einen Wendepunkt: Zeekr, Lynk & Co und
Geely Auto werden unter der Geely Auto Group zusammengeführt, mit
klarer Segmentierung von Volumen bis Premium. Zum Schluss geht es
um die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns - und darum, warum
Geely gleichzeitig auf CO2-Neutralität bis 2045 zielt und in
Methanol-Hybride investiert. Stefans Antwort ist globaler als
erwartet: Wer nur auf Europa und China schaut, sieht nur einen Teil
des Bildes.
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