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Marketing im Kopf
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Beschreibung
vor 1 Woche
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da
Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE
WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen
Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche
Instrumente über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg wirken,
von Qualitätsmanagement bis Kundenwertmanagement. Wir schauen uns
an, warum Beschwerdemanagement oft unterschätzt wird, obwohl gut
gelöste Beschwerden mehr Käufe, ein besseres Image und positive
Mundpropaganda bringen können. Außerdem geht es darum, warum der
direkte und der indirekte Beschwerdeprozess eng zusammenhängen
und wie Unternehmen damit ihre Kundenbeziehungen ganzheitlich
steuern.
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Marketing-News der Woche:
Social Media und Außenwerbung wachsen
zusammen
Aktueller Kampagnen von Marken wie Rügenwalder Mühle und LBS
zeigen, wie Inhalte zwischen Feed und Straße verlängert werden
können. Ein Motiv funktioniert dabei nicht einfach identisch auf
beiden Kanälen: OOH schafft öffentliche Sichtbarkeit und
Reichweite, Social Media liefert Reaktionen, Weiterverbreitung
und Gesprächsanlässe. Kampagnen sollten nicht mehr strikt nach
Kanälen gedacht werden, sondern nach einer Idee, die sich
zwischen digitalen und physischen Kontaktpunkten weiterentwickelt
und gegenseitig verstärkt.
YouTube greift nach den deutschen
TV-Budgets
YouTube will im deutschen Werbemarkt deutlich stärker an
klassische TV-Budgets heran. Die Plattform erreicht nach eigenen
Angaben 57 Millionen Nutzer in Deutschland und sagt, dass
viele Mediapläne diese Nutzung noch nicht ausreichend abbilden.
Entscheidend ist in Zukunft weniger das Absender-Etikett des
Kanals als die Frage, welche Reichweite, Zielgruppe und Wirkung
ein Kontakt in dem Umfeld tatsächlich liefert.
Punica zeigt die Grenzen von
Nostalgie-Marketing
Punicas Comeback endet erneut: Der Vertrieb der Saftmarke wurde
eingestellt, obwohl die Rückkehr 2024 zunächst Aufmerksamkeit
erzeugt hatte. Der Fall zeigt, wie begrenzt Nostalgie als
Marketing-Strategie ist. Erinnerungen an eine bekannte Marke
können kurzfristig Reichweite und Gesprächswert schaffen,
ersetzen aber weder ein relevantes Produkt noch dauerhafte
Kommunikation und Distribution. Die Vergangenheit kann den Start
erleichtern, aber sie beantwortet nicht, warum Menschen heute
kaufen sollten. Retro funktioniert vor allem dann, wenn eine
bekannte Markenidee mit einem aktuellen Nutzen, ausreichender
Sichtbarkeit und einem klaren Platz im Markt verbunden wird.
Aldi macht Rabatt-Apps zum Gegner
Aldi greift mit seiner aktuellen Werbung die Rabatt-Apps von
Rewe, Lidl und anderen Wettbewerbern frontal an. Die Botschaft:
Gute Preise sollen ohne App, Coupons oder zusätzliche
Datennutzung funktionieren. Der Discounter verlängert den Angriff
über mehrere Motive und macht damit einen echten Marktmechanismus
zum Kampagnenthema. Ein gutes Beispiel für klare Positionierung.
Statt nur die eigene Leistung zu erklären, definiert Aldi
bewusst, wogegen die Marke steht. Solche Vergleichsstrategien
können aufmerksamkeitsstark sein, funktionieren aber nur, wenn
das eigene Leistungsversprechen einfach, glaubwürdig und im
Alltag überprüfbar bleibt.
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