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Marketing im Kopf
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Beschreibung
vor 1 Woche
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da
Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE
WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen
Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum wie man es
eigentlich schafft, Kunden über den reinen Kauf hinaus an sich zu
binden? Das geht mit offenen und geschlossenen Kundenclubs über
Multipartnerprogramme wie Payback oder Miles & More bis hin
zu Value Added Services und Open Innovation. Und außerdem schauen
wir uns an, warum die Reifephase der Kundenbeziehung gar nicht so
sicher ist, wie es im ersten Moment aussieht, und warum Wachstum
in dieser Phase nicht mehr der Entscheidende Punkt ist.
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Marketing-News der Woche:
Schlechte KI-Kreation schadet Marken
42 % bewerten eine Marke negativer, wenn deren KI-Werbung billig,
unnatürlich oder irritierend wirkt. Gleichzeitig reagieren 40 %
positiv auf professionell umgesetzte KI-Werbung. Menschen lehnen
KI nicht grundsätzlich ab, entscheidend sind aber Qualität und
Kontext. Obwohl 56 % KI-Inhalte nicht immer sicher erkennen, kann
eine schlechte Umsetzung Vertrauen kosten. KI spart zwar Zeit,
ersetzt aber keine Qualitätskontrolle.
Penny macht Influencer-Marketing zum
Ladenkonzept
In Frankfurt eröffnet dauerhaft eine „Leylaland“-Filiale rund um
Reality-Star Leyla Heiter. Der Markt bleibt ein regulärer Penny
mit rund 3.500 Artikeln und den gleichen Preisen wie andere
Filialen. Goldene Palmen, Kronleuchter, Gemälde und eine
lebensgroße Statue sollen gezielt Fotos, Social-Media-Content und
Medienaufmerksamkeit auslösen. Penny misst den Erfolg nicht nur
an Reichweite und Markenwirkung: Der Markt soll sich durch seinen
eigenen Umsatz wirtschaftlich tragen. Aus einer Kooperation wird
ein Markenerlebnis, das Social Media, PR und Point of Sale
verbindet.
Nano-Influencer gewinnen an Bedeutung
US-Marken arbeiten verstärkt mit Menschen, die teils nur 500
Follower haben. Unternehmen wie Target, American Eagle und Little
Spoon bauen Programme auf, in denen kleinere Creator für
Produktvideos, Einkaufserlebnisse oder andere Markeninhalte
belohnt werden. Algorithmen zeigen Nutzer zunehmend Inhalte
von Accounts, denen sie gar nicht folgen. Ein kleiner Account
kann deshalb große Reichweite erzielen, wenn der Content relevant
ist. Für 2026 sollen bereits rund 45 % der US-Ausgaben für
Influencer Marketing an Creator mit weniger als 20.000 Followern
gehen. Auch im DACH-Raum können viele echte Markenfans damit
wertvoller sein als wenige Stars.
Vertikale Videos werden zum Standard
TikTok, Reels und YouTube Shorts haben vertikale Videos
etabliert. Ende 2025 erreichten YouTube Shorts laut dem
Unternehmen bereits 200 Milliarden Aufrufe pro Tag. Auch Spotify,
Disney+, Netflix, Prime Video und weitere Streamingangebote
experimentieren inzwischen mit vertikalen Feeds oder kurzen
Clips. Dahinter stehen vor allem 2 Ziele: mehr Nutzungszeit und
mehr Werbefläche in endlos scrollbaren Feeds.
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