Warum Kunden bleiben, obwohl sie längst gehen wollten - #257

Warum Kunden bleiben, obwohl sie längst gehen wollten - #257

vor 3 Tagen
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Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 3 Tagen

Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder


In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da
Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE
WERBUNG!


In dieser Folge: In der heutigen
Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, warum Kunden
ihrem Anbieter treu bleiben, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr
zufrieden sind. Wir schauen uns an, warum es dafür 2
unterschiedliche Strategien gibt, nämlich Verbundenheit und
Gebundenheit, und welche Wechselbarrieren dahinterstecken, von
vertraglichen und wirtschaftlichen bis hin zu emotionalen.
Außerdem geht es darum, warum Kunden trotz all der Barrieren
manchmal doch abwandern und wie man rechtzeitig erkennt, ob das
am Unternehmen, am Wettbewerb oder am Kunden liegt. 


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⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠


⁠Werbung richtet sich erstmals direkt an
KI-Agenten
Mit „Agent Ads“ entsteht digitale Werbung, die KI-Crawler
anspricht. Aktuell werden Textseiten mit gekennzeichneten
Markeninformationen im FAQ-Stil getestet. Besucher von
KI-Plattformen eröffnen bspw. 3,5x häufiger ein Konto, als
Nutzer aus klassischer Suche. Der KI-Traffic innerhalb von
einem Jahre um 9x gestiegen. Marken müssen maschinenlesbar
werden, ohne Antworten heimlich zu beeinflussen. Kennzeichnung,
überprüfbare Fakten und Brand Safety werden zum wichtig für die
neuen Werbeform. 


ProSiebenSat.1 bündelt sieben Sender für einen
Spot
ProSiebenSat.1 bietet Werbekunden einen gemeinsamen Werbeplatz
auf sieben Sendern an. Derselbe Spot läuft gleichzeitig bei
ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, sixx, Sat.1 Gold, Kabel Eins Doku
und ProSieben Maxx. Rewe nutzt das Angebot als erster Kunde. Für
Marken in Deutschland kann das bei bspw. Launches oder großen
Kampagnen interessant sein.


KI empfiehlt Marken nur bei klarer
Themenkompetenz
Eine Analyse von über 1.000Kategorien mit fast 300.000
Quellenangaben und über 76.000 Markennennungen zeigt, wie stark
thematische Nähe die Sichtbarkeit in ChatGPT beeinflusst. In weit
entfernten Themenfeldern wurden Marken in 25 % der Fälle erwähnt,
bei eng verwandten Themen in 44 %. Die Wahrscheinlichkeit einer
Quellenangabe stieg von 50 % auf 74 %. Breite allein schafft
keine Autorität. Marken müssen Kernfragen eines Themenfelds
wiederholt, tief und aus mehreren Perspektiven beantworten. Für
SEO und GEO zählt damit weniger die Zahl einzelner Beiträge als
ein erkennbares Wissen.


Mitarbeitende werden zu den glaubwürdigsten
Creatorn
Gap, Staples und Starbucks machen Mitarbeitende immer stärker
selbst zu Creatorn. Gap öffnet sein Affiliate-Programm für
Beschäftigte, die über persönliche Links Provision verdienen
können. Staples profitiert bereits von einer Mitarbeiterin, deren
TikTok-Videos aus dem Filialalltag Millionen Reactions erreicht.
40 % der Konsument entdecken Produkte häufig über Employee
Generated Content. Alleine in der Gen Z sind es 61 %. Für Marken
liegt der Vorteil in der Glaubwürdigkeit anstatt hochglanz
Werbung.


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