Rollentausch! Wenn die Therapeutin selbst im Stress-Tunnel steckt (#016)

Rollentausch! Wenn die Therapeutin selbst im Stress-Tunnel steckt (#016)

vor 6 Tagen
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Beschreibung

vor 6 Tagen

In dieser Folge drehen wir den Spieß mal um. Ausnahmsweise geht
es nicht um Neles Fokusprobleme, sondern um Nici. Denn die hat
als Psychotherapeutin in den letzten Wochen gemeinsam mit vielen
Kolleginnen und Kollegen gegen die geplanten Kürzungen in der
Psychotherapie gekämpft. Proteste organisieren,
Falschbehauptungen richtigstellen und nebenbei läuft der normale
Praxisalltag weiter.


Das Ergebnis: Tunnelblick, durchgearbeitete Wochen, miese Laune
und Bildschirmzeiten von bis zu acht Stunden am Tag.


Höchste Zeit also für die Frage: Was macht eine Therapeutin, wenn
sie selbst in der Krise steckt? Klappt dann alles wie im
Lehrbuch, oder kämpft auch eine Fachfrau mit sich?


Nici gewährt einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und
erzählt, wie sich ihr Selbstversuch angefühlt hat, wann sie die
Reißleine gezogen hat und warum sie jetzt viel besser versteht,
wie schwer es ist, das Handy einfach wegzulegen.


Wer sich fragt, worum es bei den Kürzungen überhaupt geht, hört
am besten zuerst in unsere Folge zu diesem Thema rein.


Heute erfährst du:


Warum ein gewisses Maß an Selbstöffnung auch für
Therapeut:innen gesund ist und Vertrauen schafft

Wie sich Nicis Gedankentunnel angefühlt hat und woran sie
gemerkt hat, dass es zu viel wird

Was Partner:innen tun können, wenn der andere feststeckt:
Verständnis zeigen, im Alltag entlasten und im richtigen Moment
ein Eis vorschlagen

Warum acht Stunden Scrollen am Tag auch das Gehirn einer
Therapeutin matschig machen

Welche Warnsignale du ernst nehmen solltest: Kopfschmerzen,
schlechter Schlaf, Dauergrübeln und wenn die Freude wie
ausgeknipst ist

Wo der Unterschied liegt zwischen einer stressigen Hochphase
und einer Depression, bei der ein „Geh doch mal spazieren“ nichts
zu suchen hat






Die Learnings:


Krisen fressen zuerst die Struktur: Yoga, Pausen und Schlaf
fallen als Erstes weg, dabei brauchst du sie dann am dringendsten

Beeinflusse, was du beeinflussen kannst. Den Rest musst du
akzeptieren und schauen, wie du damit klarkommst

Engagement ist gesund, aber nur in einem Maß, das du auf
Dauer durchhältst

Grenzen setzt du am besten mit Ich-Botschaften: „Mich zieht
das runter, lass uns mal über was anderes reden“

Gemeinsames Jammern tut kurz gut, zieht auf Dauer aber alle
runter. Vorsicht vor dem Lehrerzimmersyndrom!






Buchtipps


Nici empfiehlt die Bücher von Irvin D. Yalom sowie „Der schwarze
Hund“ – eine liebevolle Allegorie darauf, wie du jemanden
begleiten kannst, dem es gerade nicht gut geht.


Unsere Organisationsvorlagen für dich zum kostenlosen Download:


Tagesplan

Wochenplan






So erreichst du uns:info@fokuspokuspodcast.de oder über unser
Kontaktformular: https://fokuspokuspodcast.de/kontakt/


Impressum: https://fokuspokuspodcast.de/impressum/


Ein Dankeschön auch an unsere fleißigen Helfer im Hintergrund:
Michael Harnischmacher (Musik & Schnitt), Jalil Landero
Flores (Technik & Schnitt) und Sebastian Vogt (Website)
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