Selbstregulation in der Praxis – oder: Wie man am Campingplatz nicht ausrastet

Selbstregulation in der Praxis – oder: Wie man am Campingplatz nicht ausrastet

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Nele meldet sich wieder aus Katalonien. Die Sonne scheint, der
Winterdepression ist sie erfolgreich entflohen, und vor allem:
Sie hat ihre Hausaufgaben gemacht.


Nicole und Nele knüpfen direkt an die letzte Folge an und gucken,
wie das mit der Selbstregulation im echten Leben so läuft.
Spoiler: Erstaunlich gut, obwohl ein patziger
Campingplatz-Rezeptionist und ein Wohnwagen, der rückwärts in
einen Kreisverkehr rangiert werden musste, ihr Bestes gegeben
haben, das zu verhindern.


Daran entlang besprechen die beiden, wie Selbstregulation
eigentlich funktioniert und auf welchen Ebenen sie passiert.


Niki nimmt die Situation auseinander und zeigt, was bei Nele da
auf körperlicher, kognitiver, emotionaler und
Aufmerksamkeits-Eebene alles gleichzeitig abgelaufen ist:


Nele teilt außerdem eine prägende Geschichte aus dem Kindergarten
und die beiden überlegen gemeinsam, ob dieses "lieber gleich
ordentlich draufhauen" womöglich von diesen Erlebnissen kommt.
Ein gutes Beispiel dafür, wie alte Erfahrungen heute noch unsere
Reaktionen steuern und wie Bewertungen mittel- und langfristig
veränderbar sind.


Praktische Strategien für den Alltag


Was du selbst bis zur nächsten Folge üben kannst:


Mentalen Stoppknopf drücken, wenn du merkst, dass etwas in
dir hochkocht

Innehalten und schauen: Was denke ich gerade, was fühle ich
gerade, was macht mein Körper?

Gefühl benennen ("Ich bin gerade total genervt") und damit
Distanz schaffen

Auslöser identifizieren, vor allem die wiederkehrenden Motive

Bei Bedarf rausgehen aus der Situation, aber dem Gegenüber
kurz erklären, warum

Hilfe holen, wenn es geht. Auch von Fremden

Auf Umgebungsfaktoren achten: aufgeräumt, ruhig, gegessen,
getrunken?



und natürlich gilt wie immer: Bei traumatischen
Erfahrungen unbedingt fachliche Begleitung suchen, am besten bei
traumatherapeutisch ausgebildeten Psychotherapeut:innen



Beim nächsten Mal gehen wir dann konkret in die Übungen rein, mit
denen du dich beruhigen und deinen Parasympathikus ansprechen
kannst.





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